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29.04.2009 14:52 Uhr

Zachhuber: Wir brauchen immer noch drei Siege

Nachdem die Hanseaten am vergangenen Montag in Osnabrück die Nachzügler-Partie des Wochenendes zu bestreiten hatten, müssen sie am 30. Spieltag der 2.Bundesliga nun wieder vorlegen. Bereits am Freitag, dem 1. Mai, um 18 Uhr steigt in der Rostocker DKB-Arena das Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern. „In dieser kurzen Zeit haben wir natürlich nur locker trainiert, denn es gilt, alle Kräfte zu bündeln für das Spiel am Freitag“, erklärt Trainer Andreas Zachhuber, der gegen den 1.FC Kaiserslautern wieder auf den zuletzt gesperrten Mittelfeldspieler Sebastian Svärd zurückgreifen kann.

Nach dem Aufwärtstrend der Hanseaten mit zuletzt sechs ungeschlagenen Spielen in Folge ist das Interesse der Fans wieder stark gestiegen - gegen den Tabellenfünften wird mit 25.000 Zuschauern gerechnet. Da auch am Spieltag an den Tageskassen, die bereits ab 10 Uhr öffnen, mit größerem Andrang zu rechnen ist, wird empfohlen, sich die Karten im Vorverkauf zu sichern. Da sich der höhere Zuschauerzuspruch auch beim Einlass bemerkbar machen wird, öffnen die Stadiontore diesmal bereits um 16 Uhr und damit eine halbe Stunde früher als gewohnt.

Auch die Saisonrekord-Kulisse soll mit stimmungsvoller Unterstützung natürlich dafür sorgen, dass der F.C. Hansa seine positive Serie fortsetzen und möglichst den dritten Heimsieg in Folge einfahren kann. „Diese große Zuschauerzahl ist natürlich auch Belohnung für unsere Leistungen in den letzten Spielen. Mit zehn Punkten aus den vier Begegnungen im April haben wir uns eine gute Basis geschaffen und können den Klassenerhalt nun wieder aus eigener Kraft schaffen. Auf uns wartet aber noch ein verdammt schwerer Mai mit fünf Spielen, in denen wir jede Minute, ja jede Sekunde hellwach sein müssen. Wir brauchen immer noch drei Siege, um unser Saisonziel zu erreichen“, rechnet Andreas Zachhuber vor und fordert: „Den ersten wollen wir natürlich gleich gegen Kaiserslautern einfahren.“

Dass mit den Pfälzern am Freitag ein aktueller Aufstiegskandidat in die DKB-Arena kommt, lässt den Hansa-Trainer kalt: „Es ist völlig egal, wie der Gegner heißt. Auch gegen Wehen wäre es ein schweres Spiel geworden! Wichtig wird sein, dass wir uns wieder so viele gute Torchancen herausspielen wie in Osnabrück, aber diesmal auch dafür belohnen.“ Einer der Hoffnungsträger dafür ist Felix Kroos, der unter Zachhuber zuletzt viermal in Folge in der Startelf stand, aber immer noch auf sein erstes Zweitligator wartet: „Ich arbeite hart daran, denn ein Stürmer ärgert sich immer, wenn er über einen längeren Zeitraum nicht trifft“, gesteht der 18jährige, der allerdings auch erklärt: „Wichtig ist in erster Linie aber der Erfolg der Mannschaft. Und wenn die weiter erfolgreich spielt, kann ich das Persönliche auch hinten anstellen.“

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