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11.05.2009 12:22 Uhr

Zachhuber: Wir haben uns eine Super-Ausgangsposition geschaffen

Mit dem gleichen 18er-Kader wie beim Auswärtsspiel in München hat der F.C. Hansa am Montag Vormittag  das Mannschaftshotel in Diedrichshagen bezogen, wo sich die Mannschaft auf das Heimspiel am Dienstag ab 17.30 Uhr gegen den FC Augsburg einstimmt. Den Feinschliff holen sich die Hanseaten im Abschlusstraining am Montag ab 17.00 Uhr bzw. bei einer leichten Lockerungseinheit am Dienstag ab 10.30 Uhr.

Trotz des unglücklichen Gegentreffers in München und dem Schmelzen des Vorsprungs auf einen Punkt rückt Chef-Coach Andreas Zachhuber weiterhin nicht vom festen Glauben an den Klassenerhalt ab: „Ich bin weiterhin zu einhundert Prozent überzeugt, dass wir es schaffen! Wir haben eine Riesenserie gespielt und uns mit 16 Punkten aus acht Spielen eine Super-Ausgangsposition geschaffen. Vor den beiden Heimspielen gegen Augsburg und Nürnberg können wir aus eigener Kraft unser Ziel erreichen. Davon durfte man vor neun Wochen beim besten Willen noch nicht ausgehen.“ Allerdings macht der Hansa-Trainer inzwischen eine neue Rechnung auf: „Als ich damals gesagt habe, dass wir noch  sechs Siege brauchen, war ich davon ausgegangen, dass 39 Punkte am Ende genügen. Doch jetzt gewinnen da unten plötzlich alle und es werden wahrscheinlich nicht einmal 40 Punkte reichen.“

Zu den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf gehört auch noch der FC Augsburg. Doch nicht nur deshalb ist das bevorstehende Heimspiel für Andreas Zachhuber von großer Bedeutung. „Wir sind darauf eingestellt, dass uns ein ganz schwieriges Spiel erwartet. Dazu müssen wir erneut alle Kräfte bündeln und möglichst an die gute Leistung aus dem München-Spiel anknüpfen. Dort war die zweite Halbzeit die beste in meiner aktuellen Amtszeit, das war Fußball, wie ich ihn mir vorstelle.“

Auch für Sebastian Svärd ist die Partie gegen den FCA „ein Finalspiel. Darauf sind wir aber sehr gut vorbereitet, alle sind zu 110 Prozent bereit für diesen Fight.“ Der Mittelfeldspieler hat die Situation im Tabellenkeller, in dem die Mannschaften auf den Rängen 9 bis 16 nur fünf Punkte voneinander getrennt sind, ganz genau verinnerlicht: „Natürlich schauen wir auch, was die anderen machen, besonders auf Koblenz und Osnabrück. Aber das Schöne ist ja, dass wir es aus eigener Kraft schaffen können. Beim Spiel in Fürth haben wir erstmals wieder das Glück auf unserer Seite gehabt und seitdem einen richtigen Lauf!“ Sollte der anhalten und die Hanseaten gegen den FC Augsburg ihren vierten Heimsieg in Folge erringen, würden sie nach Punkten immerhin mit dem direkten Kontrahenten gleich ziehen. Und auf Grund der besseren Tordifferenz sogar vor den Augsburgern rangieren. Wenn das kein Anreiz ist ...

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