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10.09.2009 17:52 Uhr

Zachhuber: Wir müssen die Bälle auch rein machen

Am 5. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga genießen die Hanseaten erneut Heimrecht, wobei auch das dritte Heimspiel der laufenden Saison wieder an einem Sonnabend stattfinden wird. Ab 13.00 Uhr gastiert die Mannschaft der TuS Koblenz, die sich punkt- und torgleich mit den Hanseaten Rang 15 und 16 teilt, in der Rostocker DKB-Arena.

Beide Kontrahenten haben zuletzt zweimal nacheinander verloren und dabei keinen eigenen Treffer erzielt. Das hatte zumindest für die Spieler des F.C. Hansa Rostock Folgen. „Ich habe der Mannschaft schonungslos gesagt, was ich von der Leistung bei der 0:2-Heimniederlage gegen Oberhausen gehalten habe. Es wurden auch alle freien Tage gestrichen und wir haben in den vergangenen zwei Wochen sehr intensiv trainiert“, erklärte Trainer Andreas Zachhuber, der vor allem immer wieder Abschlusshandlungen üben ließ: „Es kann nicht sein, dass man sich gegen Oberhausen zehn richtig gute Chancen erarbeitet, aber kein Tor schießt. Gegen Koblenz müssen wir die Bälle endlich auch rein machen.“

Dabei hofft der Hansa-Trainer auch, dass seine Führungsspieler, die im Schlussspurt der vergangenen Saison noch entscheidenden Anteil am Klassenerhalt hatten, endlich auch in dieser Saison zu ihrer Form finden. „Das ist natürlich auch eine Kopfsache. Deshalb wird es Zeit, dass sich das nötige Erfolgserlebnis einstellt. Ich erwarte, dass die Mannschaft eine Reaktion zeigt und wir die drei Punkte einfahren werden“, betonte Zachhuber, dessen personelle Alternativen wieder größer geworden sind, nachdem sich mehrere verletzte Spieler in dieser Woche im Training zurückgemeldet haben. Definitiv ausfallen werden am Sonnabend gegen TuS Koblenz dagegen Stürmer Enrico Kern (Bauchmuskelprobleme) sowie die beiden Defensivspieler Orestes und Tom Buschke.

Damit sieht es so aus, als ob Kai Bülow wieder in die Innenverteidigung rückt, während Oliver Schröder erneut vor der Abwehr agieren wird. Auch der Hansa-Neuzugang weiß: „Es geht jetzt gegen Koblenz nicht darum, schön zu spielen, sondern vor allem erfolgreich. Es zählt nur das Ergebnis, wir müssen unbedingt gewinnen, damit wir nach dem Spiel sechs Punkte auf dem Konto haben. Sollte uns das nicht gelingen, würden wir erst einmal richtig unten drin stehen.“

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