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35. Spieltag2015/16

2:1
Datum
Spielgegner
Ergebnis
22.04.2016
Werder Bremen II - Fortuna Köln
1:3 (1:2)
22.04.2016
Preußen Münster - 1. FC Magdeburg
1:2 (1:1)
22.04.2016
VfB Stuttgart II - Energie Cottbus
0:1 (0:1)
23.04.2016
Würzburger Kickers - F.C. Hansa Rostock
2:1 (2:0)
23.04.2016
Dynamo Dresden - SV Wehen Wiesbaden
4:0 (0:0)
23.04.2016
Sonnenhof Großaspach - Holstein Kiel
0:0 (0:0)
23.04.2016
Rot-Weiß Erfurt - VfR Aalen
2:0 (0:0)
23.04.2016
1. FSV Mainz 05 U23 - Stuttgarter Kickers
1:2 (0:0)
23.04.2016
Hallescher FC - VfL Osnabrück
1:0 (1:0)
24.04.2016
Erzgebirge Aue - Chemnitzer FC
2:0 (1:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
SC Paderborn 07
12
10
1
1
33:14
+19
31
2
1. FC Magdeburg
12
10
0
2
22:10
+12
30
3
Fortuna Köln
12
8
3
1
23:10
+13
27
4
SV Wehen Wiesbaden
12
7
2
3
20:8
+12
23
5
SpVgg Unterhaching
12
7
1
4
22:17
+5
22
6
SV Meppen
12
5
3
4
16:16
0
18
7
Hansa Rostock
12
4
4
4
11:9
+2
16
8
Karlsruher SC
12
4
3
5
12:16
-4
15
9
Sonnenhof Großaspach
12
4
3
5
12:19
-7
15
10
VfR Aalen
12
3
5
4
16:14
+2
14
11
Chemnitzer FC
12
3
4
5
17:18
-1
13
12
Sportfreunde Lotte
12
4
1
7
14:16
-2
13
13
Hallescher FC
12
3
4
5
19:22
-3
13
14
FSV Zwickau
12
3
4
5
12:17
-5
13
15
Carl Zeiss Jena
12
3
4
5
10:15
-5
13
16
SV Werder Bremen II
12
3
4
5
12:18
-6
13
17
Preußen Münster
12
3
3
6
12:13
-1
12
18
Würzburger Kickers
12
2
4
6
13:21
-8
10
19
VfL Osnabrück
12
2
4
6
9:21
-12
10
20
Rot-Weiß Erfurt
12
2
3
7
6:17
-11
9

F.C. Hansa unterliegt bei den Würzburger Kickers knapp mit 1:2

Die Erfolgsserie des F.C. Hansa Rostock ist nach zuletzt 5 Spielen in Folge ohne Niederlage gerissen. Beim Aufsteiger und inzwischen Zweitliga-Aufstiegsaspiranten FC Würzburger Kickers unterlagen die Rostocker knapp mit 1:2 (0:2) und stehen in der Tabelle auf Platz 13.

Hansa-Trainer Christian Brand musste das Team im Gegensatz zum 2:0-Heimsieg gegen die zweite Vertretung des VfB Stuttgart in der Vorwoche personell einmal umstellen. Stürmer Melvin Platje fehlte aufgrund von Knieproblemen, dafür rückte Stefan Wannenwetsch erstmals seit dem 29.Spieltag (1:4 in Magdeburg) wieder in die Anfangself. Außerdem stand Kapitän Tobias Jänicke nicht zur Verfügung, ein Bänderriss im Knöchel zwingt ihn zu einer mehrwöchigen Zwangspause.

Mit Wannenwetsch in zentraler Position sollte auf dem sehr guten Rasen in der „Flyeralarm-Arena“ das spielerische Element wieder etwas mehr in den Fokus gerückt werden. Das gelang in den ersten Minuten ganz ordentlich, bei ausgeglichenem Spiel konnte sich allerdings keines der beiden Teams in der Anfangsviertelstunde wirklich nennenswerte Gelegenheiten herausspielen. Hansa hatte ein wenig mehr vom Spiel, torgefährlich wurde es aber nicht. Besser machten es die Gastgeber in der 23.Minute. Eine Ecke wurde zunächst geklärt, doch Würzburg-Kapitän Amir Shapourzadeh konnte den Ball erneut aufnehmen, ihn von der rechten Seite auf links legen und von dort wurde das Spielgerät direkt in die Mitte gebracht. Hier stand Elias Soriano völlig frei auf Höhe der Fünfmeterraum-Markierung und konnte ungehindert zum 1:0 treffen. Nur 5 Minuten später rettete Hansa-Keeper Marcel Schuhen in höchster Not, nachdem der Ex-Hanseat Shapourzadeh nach einem vertändelten Ball von Erdmann in den Strafraum laufen und abschließen konnte. Schuhens Fußabwehr verhinderte den zweiten Würzburger Treffer. In der 32.Minute war Schuhen dann allerdings machtlos. Ein Pass an den Elfmeterpunkt kann nicht unterbunden werden, erneut Soriano steht goldrichtig und schließt sofort ab – der Ball landet unhaltbar für Schuhen unten rechts im Kasten. Erst jetzt kamen die Rostocker wieder etwas besser in die Partie und erarbeiteten sich in der 35.Minute die erste richtig gute Chance. Doch Marcel Ziemer scheiterte nach guter Kombination von Ronny Garbuschewski und Stefan Wannenwetsch freistehend an Kickers-Torhüter Robert Wulnikowski. Mit dem 0:2 aus Hansa-Sicht ging es in die Pause.

In die zweite Hälfte startete Christian Brand ohne Wechsel, vielversprechende Chancen konnte sich sein Team allerdings auch zu Beginn des neuen Durchgangs nicht erarbeiten. Auch die Kickers taten nicht all zu viel für die Offensive, sodass das Spiel ohne nennenswerte Höhepunkte dahinlief. Mit der Einwechslung eines zweiten Stürmers, durch die Hereinnahme von Julius Perstaller, der in der 64.Minute für Wannenwetsch in die Partie kam, sollte das Angriffsspiel etwas mehr belebt werden. Kurze Zeit später (70.) löste Brand zudem die Doppel-Sechs auf, indem er Dennis Erdmann vom Feld nahm und mit Christer Youssef einen weiteren Stürmer in die Partie brachte. Von Erfolg gekrönt waren diese Maßnahmen zunächst nicht, Hansa zwar mit mehr Ballbesitz, zwingende Chancen ergaben sich daraus aber nicht. Bis zur 78.Minute – da schickte Marcel Ziemer auf der rechten Seite den aufgerückten Maximilian Ahlschwede, der mit dem Ball am Fuß in den Strafraum dribbelte und aus kurzer Distanz trocken unter die Latte zum 1:2 verkürzte. Jetzt warf Hansa alles nach vorne und drückte auf den Ausgleich. Würzburg kam kaum aus der eigenen Hälfte und verursachte zudem einige Freistöße und Ecken. Diese wurden von Garbuschewski und Youssef zwar scharf vor den Kasten geschlagen, fanden aber den Weg ins Tor nicht. Auch der eingewechselte Kofler (86. für Dorda) und der aufgerückte Torhüter Marcel Schuhen konnten den Ausgleich nicht mehr erzwingen. Somit bleibt nach dieser unglücklichen 1:2-Niederlage der Vorsprung auf die Abstiegsränge bei 6 Zählern und der Klassenerhalt kann in der kommenden Woche zu Hause gegen Rot-Weiß Erfurt im Ostseestadion so gut wie perfekt gemacht werden. Wir hoffen auf eure Unterstützung!

F.C. Hansa Rostock: Schuhen – Ahlschwede, Henn, Hoffmann, Dorda (85. Kofler) – Andrist, Garbuschewski, Wannenwetsch (64. Perstaller), Erdmann (70. Youssef), Gardawski – Ziemer

Schiedsrichter: Patrick Alt

Zuschauer: 7.969

Torfolge: 1:0 (23.) Soriano, 2:0 (32.) Soriano, 2:1 (78.) Ahlschwede

Drittes Nord-Süd-Duell für Hansa in Folge - Würzburg das zweitbeste Rückrundenteam der 3. Liga

Nach dem wichtigen Heimsieg am vergangenen Spieltag gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart, müssen unsere Jungs am kommenden Wochenende die zweite Fahrt binnen zwei Wochen in den Süden Deutschlands antreten. So kann sich die Mannschaft gemeinsam mit Busfahrer Heiko "Aschi" Aschenbrenner innerhalb von 15 Tagen fast 3000 km ins Fahrtenbuch schreiben. Einen Unterschied zu den beiden vorangegangenen Partien gibt es aber: Statt Baden-Württemberg wird nun das nördliche Bayern angesteuert, denn es geht nach Würzburg.

Die Kickers aus der sechstgrößten Stadt des Freistaates sind wohl, gemessen an den eigenen Erwartungen, die größte Überraschung der laufenden Saison und können schon seit geraumer Zeit für die nächste Spielzeit planen, da der rechnerische Klassenerhalt bereits feststeht. Auch wenn in Unterfranken jegliche Aufstiegsambitionen als vermessen angesehen werden, gehen die Würzburger mit einer hervorragenden Ausgangsposition in die letzten vier Begegnungen der laufenden Saison. Als einziger Aufsteiger konnten sich die Bayern bis zum jetzigen Zeitpunkt aktiv am Kampf um den Relegationsplatz beteiligen und stehen aktuell, dicht gefolgt vom VfL Osnabrück und der SG Sonnehof Großaspach, als Drittplatzierter mit mindestens einem halben Fuß in der zweiten Liga - zumindest aber in der Relegation.

Betrachtet man die letzten fünf Spiele, so scheint den Würzburgern auch nicht die Luft auszugehen. Mit vier Siegen und nur einem Unentschieden belegt die Mannschaft von Coach Bernd Hollerbach in der Formtabelle den ersten Rang. Knapp dahinter - mit nur einem Sieg, aber auch einem Gegentor weniger - rangieren unsere Hanseaten, die elf Punkte in den Partien seit dem 30. Spieltag holen konnten. Für den F.C. Hansa Rostock ist die Partie gegen die Würzburger Kickers zudem das dritte Match gegen einen Aufstiegskandidaten innerhalb von sechs Wochen. Mit dem Last-Minute-Unentschieden beim inzwischen feststehenden Aufsteiger aus Dresden und dem Sieg bei der Spielgemeinschaft aus Großaspach wurden die zwei bisherigen Partien äußerst erfolgreich gestaltet.

Nichtsdestotrotz gilt es, am Sonnabend höchste Konzentration auf dem Spielfeld zu zeigen und sich bietende Tormöglichkeiten effizient zu nutzen, denn die Unterfranken stellen ein wahres Abwehrbollwerk. Mit nur 22 Gegentoren in 34 Partien sind sie das zweitstärkste Defensivteam der Liga hinter Aue (20 Gegentore) und stehen schon allein deshalb verdient auf dem dritten Tabellenrang. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass das Hinspiel zwischen dem F.C. Hansa und den Kickers mit einem torlosen Unentschieden endete. Torhüter Robert Wulnikowski, mit 38 Jahren Routinier der Mannschaft, behielt in 15 Partien eine weiße Weste und liegt in der Torhüterstatistik nur deshalb knapp vor unserer Nummer eins, Marcel Schuhen (auch 15 Mal zu Null), weil er ein Spiel weniger absolvierte.

Neben dem starken Abwehrverbund weiß auch ein Ex-Hanseat in der Offensive zu überzeugen. Amir Shapourzadeh, der von 2005 bis 2008 bei der Kogge unter Vertrag stand und in 108 Spielen für die erste oder zweite Mannschaft im weiß-blauen Dress auflief, war schon im vergangenen Fußballjahr mit zehn Toren und acht Vorlagen maßgeblich am Aufstieg der Kickers beteiligt. Diese Saison scheint der inzwischen 33-Jährige seine Leistung nochmal zu überbieten und kann bereits 15 direkte Torbeteiligungen nachweisen (acht Treffer, sieben Vorlagen). Der noch bis 2017 unter Vertrag stehende Offensivmann wird unserer Hintermannschaft voraussichtlich jede Menge Arbeit bescheren.

Verzichten muss Cheftrainer Bernd Hollerbach auf Youngster Emanuel Taffertshofer (Rotsperre) und Peter Kurzweg (Gelbsperre). In die Mannschaft zurückkehren werden nach abgesessener Sperre dagegen Elia Soriano und Ioannis Karsanidis.

Anpfiff der Partie ist kommenden Sonnabend (23.04.2016) um 14 Uhr. Mit dabei ist für euch wie immer das Hansa-Fanradio.

  • Quelle: Lutz Bongarts
  • Quelle: Lutz Bongarts
  • Quelle: Lutz Bongarts
  • Quelle: Lutz Bongarts
  • Quelle: Lutz Bongarts
  • Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim FC Würzburger Kickers
  • Hansa-News vor dem Auswärtsspiel in Würzburg
  • Pressekonferenz nach dem 35. Spieltag
  • Interviews nach dem 35. Spieltag
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