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8. Spieltag2015/16

F.C. Hansa Rostock
1:1
Energie Cottbus
Datum
Spielgegner
Ergebnis
11.09.2015
F.C. Hansa Rostock - Energie Cottbus
1:1 (0:1)
11.09.2015
Stuttgarter Kickers - 1. FC Magdeburg
1:0 (1:0)
12.09.2015
Fortuna Köln - Dynamo Dresden
1:5 (0:2)
12.09.2015
Chemnitzer FC - Preußen Münster
0:1 (0:0)
12.09.2015
Werder Bremen II - Sonnenhof Großaspach
0:4 (0:1)
12.09.2015
Hallescher FC - VfB Stuttgart II
3:0 (1:0)
12.09.2015
1. FSV Mainz 05 U23 - Würzburger Kickers
1:0 (0:0)
12.09.2015
Rot-Weiß Erfurt - Erzgebirge Aue
0:1 (0:0)
12.09.2015
VfL Osnabrück - SV Wehen Wiesbaden
4:0 (1:0)
13.09.2015
VfR Aalen - Holstein Kiel
0:0 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
SC Paderborn 07
19
14
1
4
47:24
+23
43
2
1. FC Magdeburg
19
14
1
4
31:18
+13
43
3
SV Wehen Wiesbaden
19
11
3
5
37:13
+24
36
4
Hansa Rostock
19
10
4
5
27:16
+11
34
5
Fortuna Köln
19
9
5
5
32:24
+8
32
6
Sonnenhof Großaspach
19
9
4
6
29:25
+4
31
7
SpVgg Unterhaching
19
10
1
8
32:31
+1
31
8
Karlsruher SC
19
8
6
5
20:17
+3
30
9
SV Meppen
19
7
7
5
25:25
0
28
10
VfR Aalen
19
7
6
6
25:23
+2
27
11
Würzburger Kickers
19
7
4
8
27:31
-4
25
12
Hallescher FC
19
5
6
8
27:29
-2
21
13
Carl Zeiss Jena
19
5
6
8
19:25
-6
21
14
VfL Osnabrück
19
5
6
8
21:29
-8
21
15
Sportfreunde Lotte
19
5
4
10
21:27
-6
19
16
Preußen Münster
19
4
6
9
18:28
-10
18
17
FSV Zwickau
19
4
6
9
17:30
-13
18
18
SV Werder Bremen II
19
3
8
8
18:31
-13
17
19
Chemnitzer FC
19
4
4
11
24:34
-10
16
20
Rot-Weiß Erfurt
19
2
6
11
10:27
-17
12

Punkteteilung vor 18.000 Zuschauern – 1:1 gegen Energie Cottbus

Auswärts läuft es für den F.C. Hansa Rostock. In den bisherigen vier Auswärtspartien war die Kogge nicht zu bezwingen und sammelte jüngst jeweils einen Punkt bei den Zweitligaabsteigern Aue und Aalen. Nun sollte es aber auch vor dem heimischen Publikum gegen Energie Cottbus klappen - dabei möglichst mit drei Punkten. Das Team wollte sich und vor allem die Fans belohnen.

In der Anfangsformation der Rostocker wurde nicht nur Dennis Erdmann schmerzlich vermisst, auch Matthias Henn musste kurzfristig passen. Somit musste gegen Energie Cottbus die etatmäßige Innenverteidigung ersetzt werden – Marcus Hoffmann und Marco Kofler rückten gegen die Niederlausitzer in das Abwehrzentrum. Der neu formierte Defensivverbund konnte in den Anfangsminuten Sicherheit sammeln, denn die Gäste überließen der Kogge den Spielaufbau. Offensiv gab Hansa-Kapitän Tobias Jänicke einen ersten Warnschuss ab und meldete die Ambitionen des FCH an.

Beim Gästeteam von Trainer Stefan Krämer war zu merken, dass in den letzten Spielen der Erfolg ausblieb. Cottbus stand tief und griff erst ab der Mittellinie an. Doch die Standardsituationen des FCE hatten es in sich, denn der ruhende Ball gehörte Torsten Mattuschka. In der 10. Spielminute zeigte der 34-Jährige sein Können und knallte den Ball an den Querbalken. Nun entwickelte sich ein ausgeglichenes Match, da die Krämer-Truppe mehr Initiative übernahm.

Nach 20 Minuten setzte sich Julius Perstaller auf der linken Außenbahnn durch und brachte den Ball vor das gegnerische Tor – dort lauerte Maik Lukowicz, der dem Ball jedoch nicht die entscheidende Richtung geben konnte. Nur eine Minute später war es wieder Lukowicz, der sich revanchierte und für Perstaller auflegte, aber der Österreicher wurde im letzten Moment von Joni Kauko gestoppt. Die Zuschauer merkten, dass es auch heute wieder ein enges Spiel werden würde und unterstützten ihre Kogge lautstark. Doch das Tor fiel auf der Gegenseite. Sven Michel brachte in der 33. Minute eine Flanke in den Hansa-Sechzehner – Energie-Neuzugang Sukuta-Pasu war mit dem Kopf zur Stelle und netzte zum 0:1 ein. Schuhen war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, konnte den platzierten Ball aber nicht entscheidend abwehren.

Hansa wollte noch vor der Pause die schnelle Antwort und versuchte immer wieder Benyamina in Position zu bringen, allerdings hatte er mit Mimbala einen knallharten Gegenspieler, der ihm immer wieder zusetzte. Energie beruhigte das Spiel nun mehrfach und wollte mit der Führung im Rücken in die Halbzeitpause gehen. Die Gäste erarbeiteten sich mehrere Standards und trafen dabei sogar, allerdings aus einer Abseitsposition. In der Rostocker Offensive passierte in Halbzeit eins nicht mehr viel – mit 0:1 ging es in die Kabinen.

Hansas Chefcoach Karsten Baumann vertraute zu Beginn des zweiten Durchgangs der gleichen Elf und erhoffte sich mehr Torraumszenen. Auf der Gegenseite verließ Ex-Hanseat Uwe Möhrle den Platz und wurde durch Hübener ersetzt. In der 48. Spielminute war Maik Baumgarten plötzlich frei vor dem Cottbus-Tor, verpasste aber den Abschluss, sodass Energie die Situation bereinigen konnte. Sechs Minuten später machte es unsere Nummer 39 besser und prüfte Rene Renno aus der Distanz. Hansa rannte an und erhöhte der Druck, aber häufig fehlte der letzte Pass in der Spitze. Karsten Baumann reagierte und brachte Stephan Andrist für Julius Perstaller ins Spiel.

Über Baumgarten kam der Ball in der 62. Minute zu Maximilian Ahlschwede, der sich bis in Strafraum tankte und abzog – Rene Renno entschärfte den Ball. Aber drei Minuten später war er machtlos: Ahlschwede flankte scharf auf den Elfmeterpunkt, dort stieg Benyamina hoch und nickte zum 1:1 ein - ausgelassener und erleichterter Jubel bei 18.000 Zuschauern im Ostseestadion. Nun wollte Hansa mehr. Dabei ging viel über die rechte Seite der Hanseaten. Cottbus wirkte angeschlagen und hatte in der 71. Minute Glück, dass Renno einen Jänicke-Kopfball parieren konnte. Kurz darauf hatte Benyamina das 2:1 auf dem Fuß, verlor aber im letzten Moment die Kontrolle über den Ball. Defensiv ließ die Baumann-Truppe wenig anbrennen – es ging in die Schlussviertelstunde. 

Hansa war auf der Suche nach der Lücke in der Energie-Defensive. Ein Jänicke-Freistoß hätte dabei behilflich sein können, doch Neuzugang Stephan Andrist fehlte die Präzision im Abschluss. Die Uhr tickte jetzt gegen den zweiten Heimsieg der Saison. Energie fiel nicht mehr viel ein, aber der FCH glaubte bis zum Schluss an den Sieg. Oft waren es lange Bälle, die den Erfolg bringen sollten - doch das 2:1 wollte nicht mehr fallen.

Das Unentschieden bringt keines der beiden Team so richtig weiter, aber der F.C. Hansa zeigt, dass er schwer zu schlagen ist. Mit dieser Gewissheit geht das Team auch die kommende Aufgabe beim Auswärtsspiel in Kiel (Sonnabend, 14.00 Uhr) an und will dort das Glück erzwingen.

F.C. Hansa Rostock – FC Energie Cottbus 1:1

Torfolge: 0:1 Sukuta-Pasu (33.), 1:1 Benyamina (65.)

F.C. Hansa Rostock: Schuhen – Ahlschwede, Hoffmann, Kofler, Gardawski – Lukowicz (63. Gottschling, Ikeng, Baumgarten, Jänicke – Perstaller (57. Andrist), Benyamina

FC Energie Cottbus: Renno – Zickert, Möhrle (46. Hübener), Mimbala, Szarka – Holz, Kauko, Mattuschka, Ledgerwood (73. Breitkreuz), Michel (38. Bouziane) – Sukuta-Pasu

Durchwachsener Saisonstart beim FC Energie / Cottbus kommt als Tabellensiebzehnter ins Ostseestadion

Mit zwei Siegen zu Beginn der Spielzeit hätte der FC Energie nicht besser in die Saison starten können - doch dann folgte ein Negativtrend, der sich bis zum 8. Spieltag fortsetzte. Lediglich vier Punkte konnte der FCE in den vergangenen fünf Spielen sammeln. Das 0:4 am 7. Spieltag im Stadion der Freundschaft gegen den VfR Aalen war der Tiefpunkt in der noch jungen Saison. „Diese Vorstellung war einer Mannschaft von Energie Cottbus nicht würdig”, erklärte Energie-Trainer Krämer auf der Pressekonferenz nach der herben Heimschlappe.

Nun will Energie im Ostseestadion ein anderes Gesicht zeigen und sich rehabilitieren. In der vergangenen Saison konnte Cottbus zweimal mit 1:0 gegen den FCH gewinnen. Ein ähnliches Ergebnis wünscht sich die Krämer-Truppe auch im 29. Aufeinandertreffen. Der 48-jährige Chefcoach kommt mit zwei alten Bekannten und einem Last-Minute Neuzugang an die Ostsee.

Angeführt wird das Team von Uwe Möhrle, der mit 35 Jahren  über eine Menge Erfahrung verfügt und von 2002-2005 für den F.C. Hansa aktiv war. Eine echte Hansa-Ikone hingegen steht nicht mehr auf dem Fußballplatz, sondern an der Seitenlinie. René Rydlewicz ist der aktuelle Co-Trainer bei Energie. Rydlewicz lief 216 Mal mit der Kogge auf der Brust auf und erzielte dabei 29 Treffer.

Kurz vor Ende der Transferperiode wollte Energie noch einmal im Offensivbereich reagieren - Richard Sukuta-Pasu wurde aus Belgien verpflichtet.  Der 25-jährige Angreifer wurde bei Bayer Leverkusen ausgebildet und galt als große Sturmhoffnung. Sukuta-Pasu durchlief alle Jugendnationalmannschaften des DFB und geht nun für Energie auf Torejagd.

  • Hansa Rostock vs. Energie Cottbus - Wir geben alles, was wir haben!
  • Interview mit Karsten Baumann vor dem Heimspiel gegen Energie Cottbus
  • Der Hansa-TV-Vorbericht zum Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus
  • Die Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen Energie Cottbus
  • Die Interviews nach dem Heimspiel gegen Energie Cottbus
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