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32. Spieltag2015/16

F.C. Hansa Rostock
0:0
Preußen Münster
Datum
Spielgegner
Ergebnis
01.04.2016
1. FC Magdeburg - Erzgebirge Aue
0:3 (0:3)
02.04.2016
F.C. Hansa Rostock - Preußen Münster
0:0 (0:0)
02.04.2016
Energie Cottbus - Dynamo Dresden
0:2 (0:1)
02.04.2016
Holstein Kiel - SV Wehen Wiesbaden
1:1 (0:1)
02.04.2016
Werder Bremen II - Hallescher FC
2:0 (1:0)
02.04.2016
Chemnitzer FC - 1. FSV Mainz 05 U23
5:1 (3:1)
02.04.2016
Fortuna Köln - Rot-Weiß Erfurt
1:3 (1:2)
02.04.2016
VfL Osnabrück - Würzburger Kickers
1:1 (1:1)
02.04.2016
VfR Aalen - Sonnenhof Großaspach
0:1 (0:0)
02.04.2016
Stuttgarter Kickers - VfB Stuttgart II
4:1 (3:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
SC Paderborn 07
13
11
1
1
36:14
+22
34
2
1. FC Magdeburg
13
10
0
3
22:13
+9
30
3
Fortuna Köln
13
8
3
2
23:11
+12
27
4
SV Wehen Wiesbaden
13
8
2
3
25:8
+17
26
5
SpVgg Unterhaching
13
8
1
4
25:17
+8
25
6
SV Meppen
13
6
3
4
17:16
+1
21
7
Hansa Rostock
13
5
4
4
13:9
+4
19
8
Sonnenhof Großaspach
13
5
3
5
15:20
-5
18
9
FSV Zwickau
13
4
4
5
14:18
-4
16
10
Karlsruher SC
13
4
4
5
13:17
-4
16
11
VfR Aalen
13
3
5
5
16:17
-1
14
12
Sportfreunde Lotte
13
4
2
7
15:17
-2
14
13
Hallescher FC
13
3
5
5
20:23
-3
14
14
SV Werder Bremen II
13
3
5
5
13:19
-6
14
15
Preußen Münster
13
3
4
6
13:14
-1
13
16
Chemnitzer FC
13
3
4
6
18:21
-3
13
17
Carl Zeiss Jena
13
3
4
6
11:17
-6
13
18
Rot-Weiß Erfurt
13
2
4
7
7:18
-11
10
19
Würzburger Kickers
13
2
4
7
13:26
-13
10
20
VfL Osnabrück
13
2
4
7
9:23
-14
10

Intensives Spiel ohne Sieger - Hansa und Münster trennen sich torlos

Die bisherigen drei Heimspiele gegen den SC Preußen Münster gingen allesamt verloren, somit wollte die Kogge am 32. Spieltag der 3. Liga nicht nur weitere Punkte gegen den Abstieg holen, sondern auch den den ersten Heimdreier gegen die Nordrhein-Westfalen einfahren – allerdings ohne Torjäger Marcel Ziemer, der 30-jährige Torjäger musste aufgrund eines grippalen Infektes passen. Daher veränderte sich die Rostocker Startformation auch nicht im Vergleich zur vergangenen Drittliga-Partie bei Dresden und unser Cheftrainer Christian Brand vertraute auf die elf Spieler, die beim Tabellenführer ein  2:2 erkämpften.

Die Gästemannschaft aus Münster kam hingegen nicht ohne Veränderungen in der ersten Elf aus, denn nicht nur Kapitän Amaury Bischoff musste ersetzt werden, auch Mittelfeldmotor Mehmet Kara stand Preußen-Trainer Horst Steffen nicht zur Verfügung. Für die beiden Topstürmer Marcel Reichwein und Adriano Grimaldi reichte zwar die Zeit für eine Kaderberufung – beide saßen jedoch zunächst auf der Bank. Dafür drängten sich Rogier Krohne sowie Cihan Özkara unter der Woche bei einem Testspiel gegen den FC Emmen (3:0) auf, sodass sie von Beginn an ran durften. Der Gäste-Trainer konnte in der laufenden Spielzeit bereits einen Auswärtssieg in Rostock (1:0 mit den Stuttgarter Kickers) einfahren, am Sonnabendnachmittag nahm er einen weiteren Anlauf, den die Kogge allerdings verhindern wollte.

Dass der FCH in den zurückliegenden Wochen Selbstbewusstsein getankt hat, war im Ostseestadion von Beginn an zu spüren. Die Brand-Elf lief die Gäste früh an und konnte schon nach zwei Minuten zwei Abschlüsse durch Maximilian Ahlschwede verbuchen. Melvin Platje wurde im Sturmzentrum immer wieder von Tobias Jänicke unterstützt. Beide versuchten sich oft zu zeigen und die Bälle dann auf die Außenbahnen zu verteilen. Aber auch die Gäste kamen gut in die Partie und wurden in der 5. Minute das erste Mal gefährlich: Cihan Özkara wurde steil ins Zentrum geschickt und tauchte plötzlich frei vor Marcel Schuhen auf – unsere Nummer eins blieb jedoch lange stehen und entschärfte den Abschluss.

Münster wurde nun immer mutiger und kam kurz darauf erneut zum Abschluss durch Philipp Hoffmann, der gegen Hansa hinter den Spitzen für Gefahr sorgen sollte. Dann war allerdings wieder die Kogge am Drücker und kam nach einem Garbuschewski-Freistoß zum Abschluss, doch der Kopfball von Stephan Andrist ging knapp am Tor vorbei. Es entwickelte sich eine zunehmend offene Partei, in der beide Mannschaften versuchten schnellstmöglich das Mittelfeld zu überbrücken, um vor das gegnerische Tor zu kommen. Nach 20 Minuten überließ Hansa zunächst Münster den Spielaufbau und attackierte etwas weiter hinten. Bei Preußen war es dann oft Chris Philipps, der versuchte das Spielgeschehen zu ordnen, aber Hansa agierte kompakt und ließ in dieser Phase wenig zu.

Aber auch die Rostocker Torchancen waren zu diesem Zeitpunkt eher Mangelware, sodass sich die Partie häufig im Mittelfeld abspielte. Nach 31 Minuten investierte die Brand-Elf wieder etwas mehr nach vorne und hatte das 1:0 auf dem Schlappen. Ein schöner Doppelpass zwischen Tobias Jänicke und Stephan Andrist brachte unseren Kapitän in Position, der jedoch an Münster-Keeper Lomb scheiterte. Der F.C. Hansa war zum Ende der ersten Hälfte wieder das aktivere Team und wollte noch vor dem Pausenpfiff den Führungstreffer erzielen. Tobias Jänicke probierte es fünf Minuten vor der Halbzeit noch einmal von der Strafraumkante, aber ohne Erfolg. Ohne Tore ging es für die Mannschaften zur Halbzeitansprache.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselten nur die Gäste einmal: Für Cihan Özkara stürmte nun Winterneuzugang Adriano Grimaldi. Bei der Kogge sollte es die erste Elf richten, die wie schon zu Spielbeginn druckvoll begann. Doch das Team aus Münster zeigte sich trotz großer Personalsorgen und dem wohl verpassten Aufstieg gefestigt. Die Steffen-Elf machte es dem FCH weiterhin nicht einfach und gestaltete die Partie offen. Hansa brauchte die Punkte jedoch nötiger als die Preußen und wurde von den 12.700 Zuschauern weiter nach vorne gepeitscht. Dennis Erdmann konnte die nächste Rostocker Gelegenheit verzeichnen – der Schuss unserer Nummer 13 ging jedoch knapp über den Kasten von Niklas Lomb. Aber unsere Profis waren dran und wollten zeigen, dass es auch ohne Marcel Ziemer zum Dreier reicht. Nach einer Preußen-Ecke schalteten die Rostocker schnell um und kamen zur nächsten Möglichkeit durch Andrist – doch auf eine weitere klare Möglichkeit mussten die Hanseaten noch etwas warten.

Der SCP war zunächst darauf bedacht, im Defensivverbund sicher zu stehen und ab und an mit dem langen Ball die körperlich präsenten Grimaldi und Krohne zu finden. Besonders die vergangenen Heimspiele haben allerdings gezeigt, wie sicher Hansa hinten steht. Und im Angriff legte der FCH noch eine Schippe drauf und hatte durch Jänicke eine weitere gute Gelegenheit. Oft schalteten sich auch die Außenverteidiger Dorda und Ahlschwede ein und erzeugten zusätzlichen Druck.

20 Minuten vor Spielende nahm auch Christian Brand den ersten Wechsel vor und brachte mit Christer Youssef einen neuen Offensiv-Akteur. Und auch Maik Lukowicz und Marcel Gottschling kamen wenig später ins Spiel und sollten in der Schlussphase für offensive Akzente sorgen. Doch Münster hatte nun auch wieder mehr Spielanteile, hielt Hansa weiter vom eigenen Tor weg und wollte selbst noch einmal etwas nach vorne probieren. Hansa arbeitete defensiv jedoch weiterhin konzentriert und hielt die Null. Keine der beiden Mannschaften wollte in den Schlussminuten das volle Risiko gehen, um keinen spielentscheidenden Fehler zu machen. Standardsituationen waren nun ein probates Mittel, um doch noch zum Erfolg zu kommen. Die wohl beste Freistoßmöglichkeit durch Ronny Garbuschewski wurde aber von der Münster-Abwehr geklärt, sodass es letztlich bei der Punkteteilung im Ostseestadion blieb.

Der Abstiegskampf der 3. Liga bleibt weiterhin spannend. Schon am Freitagabend hat der F.C. Hansa Rostock die Gelegenheit, nach zwei Unentschieden in Folge wieder dreifach zu punkten. Um 19.00 Uhr gastiert die Brand-Truppe bei der SG Sonnenhof Großaspach.

F.C. Hansa Rostock – SC Preußen Münster 0:0 (0:0)

F.C. Hansa Rostock: Schuhen – Ahlschwede, Henn, Hoffmann, Dorda – Andrist (78. Gottschling), Erdmann, Garbuschewski, Gardawski, Jänicke (83. Lukowicz) – Platje (72. Youssef)

SC Preußen Münster: Lomb – Kopplin, Pischorn, Schweers, Tritz – Wiebe, Laprevotte, Philipps (68. Schwarz), Hoffmann (80. Reichwein), Laprevotte – Krohne, Özkara (46. Grimaldi)

Ersatzgeschwächte Preußen an der Ostsee: Münster will in Rostock ohne Bischoff und Kara punkten

Zu Saisonbeginn befand sich  der SCP noch im Kreise der Aufstiegsaspiranten, doch im Liga-Endspurt lassen die Preußen immer mehr Federn und müssen den Aufstieg in Liga zwei wohl abhaken.

Mit Ex-Trainer Ralf Loose und Hoffnungsträger Marcus Piossek startete Münster hoffnungsvoll in die Drittliga-Saison, doch kurz vor Transferschluss folgte der erste Schock: Mittelfeldspieler Piossek verließ das hochkarätige Mittelfeld und wechselte nach K'lautern. Und auch Ralf Loose musste noch vor Weihnachten den Trainerstuhl räumen, als das Team weiter in das Tabellenmittelfeld abfiel.

Horst Steffen, der zuvor die Stuttgarter Kickers trainierte, trat fünf Tage später das Traineramt in Münster an und sollte den Verein nach der Winterpause wieder in die Erfolgsspur führen. Dies gelang dem 47-Jährigen zunächst mit zwei Siegen, doch es folgten sofort zwei Niederlagen - seitdem schwanken die Ergebnisse der Preußen und die Aufstiegsränge sind vor der Partie in Rostock bereits zehn Punkte entfernt. Außerdem kommen die Jungs aus Nordrhein-Westfalen mit erheblichen personellen Problemen an die Ostsee: Kapitän und Kopf der Mannschaft Amaury Bischoff fehlt Horst Steffen aufgrund einer Gelb-Sperre. Bei Torjäger Marcel Reichwein und Benjamin Schwarz wird sich ein möglicher Einsatz erst kurz vor der Partie entscheiden.. Weiterhin müssen  die Adlerträger auf Jesse Weißenfels und Eigengewächs Simon Scherder verzichten, letzterer verletzte sich bei einem Testspiel (3:0 gegen den FC Emmen) vor dem Osterwochenende am Knie.

Auch wenn Münster nur eins der vergangenen zehn Auswärtsspiele gewinnen konnte und akute Personalsorgen hat, kommen die Gäste keinesfalls als Außenseiter nach Rostock, denn Horst Steffen gastierte in dieser Saison bereits in Rostock und konnte mit den Stuttgarter Kickers einen 1:0-Auswärtssieg einfahren.

Außerdem stehen dem Chefcoach erfahrene Spieler zur Verfügung, die immer Gefahr ausstrahlen können. Im Hinspiel war es beispielsweise Mehmet Kara, der mit einer tollen Aktion die Rostocker Hintermannschaft aushebelte und das 1:0 mustergültig für Philipp Hoffmann auflegte - doch auch Kara (Trauerfall) fällt kurzfristig aus. Die Kogge konnte diesen Treffer damals jedoch kontern und vollendete durch Tobias Jänicke das 1:1-Hinspielergebnis.

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