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13. Spieltag

F.C. Hansa Rostock
1:1
1. FSV Mainz 05 U23
Datum
Spielgegner
Ergebnis
28.10.2016
VfR Aalen - FSV Zwickau
0:1 (0:0)
29.10.2016
F.C. Hansa Rostock - 1. FSV Mainz 05 U23
1:1 (1:1)
29.10.2016
Preußen Münster - Holstein Kiel
1:1 (0:1)
29.10.2016
Chemnitzer FC - Werder Bremen II
1:1 (1:0)
29.10.2016
Rot-Weiß Erfurt - SV Wehen Wiesbaden
1:0 (1:0)
29.10.2016
Sportfreunde Lotte - Fortuna Köln
0:1 (0:0)
29.10.2016
FSV Frankfurt - SC Paderborn
3:0 (2:0)
29.10.2016
Hallescher FC - VfL Osnabrück
1:0 (1:0)
29.10.2016
Sonnenhof Großaspach - MSV Duisburg
0:0 (0:0)
29.10.2016
Jahn Regensburg - 1. FC Magdeburg
1:1 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
MSV Duisburg
29
14
11
4
35:22
+13
53
2
1. FC Magdeburg
29
13
8
8
40:27
+13
47
3
VfL Osnabrück
29
13
6
10
40:35
+5
45
4
Holstein Kiel
29
11
11
7
42:23
+19
44
5
Jahn Regensburg
29
12
7
10
45:39
+6
43
6
Sportfreunde Lotte
29
12
6
11
39:31
+8
42
7
Hallescher FC
29
9
14
6
26:23
+3
41
8
Chemnitzer FC
29
11
7
11
43:39
+4
40
9
Sonnenhof Großaspach
29
11
7
11
40:37
+3
40
10
FSV Zwickau
29
11
7
11
35:39
-4
40
11
Fortuna Köln
29
10
9
10
29:41
-12
39
12
Preußen Münster
29
11
4
14
36:37
-1
37
13
Hansa Rostock
29
7
15
7
32:32
0
36
14
Rot-Weiß Erfurt
29
10
6
13
24:36
-12
36
15
VfR Aalen
29
10
14
5
38:27
+11
35
16
SV Wehen Wiesbaden
28
9
8
11
29:32
-3
35
17
SV Werder Bremen II
28
10
5
13
24:37
-13
35
18
FSV Frankfurt
29
7
10
12
32:31
+1
31
19
SC Paderborn 07
29
8
5
16
27:48
-21
29
20
1. FSV Mainz 05 II
29
7
6
16
23:43
-20
27

Andrist-Treffer reicht nicht zum Dreier – 1:1-Unentschieden gegen FSV Mainz 05 II

Gegen die zweite Mannschaft des FSV Mainz 05 wollte der FCH im Ligabetrieb sofort nachlegen, verpasste nach einer frühen Führung durch Stephan Andrist jedoch den Heimsieg und rutscht dadurch auf Rang sieben der 3. Liga ab.

Nach dem Sieg beim Spitzenreiter MSV Duisburg wartete eine ganz andere Aufgabe auf das Team von Chef-Trainer Christian Brand. Im Ostseestadion gastierte am 13. Spieltag der 3. Liga die zweite Mannschaft des FSV Mainz 05 in Rostock, die ganz anderes als der MSV eher im unteren Teil der Tabelle zu finden ist. Die Mainzer gingen in den bisherigen Auswärtsspielen jeweils leer aus, konnten jedoch am vergangenen Spieltag nach fünf Spielen ohne Sieg mal wieder dreifach punkten (2:0 gegen Regensburg).

Beim FCH war die Stimmung nach zuletzt vier Siegen aus fünf Ligaspielen hingegen durchaus positiv. Allerdings musste das Team den Sieg in Duisburg teuer bezahlen: Marcus Hoffmann verletzte sich bei einer Abwehraktion am Sprunggelenk, musste daher gegen den FSV passen und ist nach Maximilian Ahlschwede der zweite Verteidiger aus der eingespielten Abwehr, der ausfällt. Tommy Grupe rückte dafür in die Innenverteidigung und die freie Position in der Startformation ging an Timo Gebhart, der nach einer längeren Verletzungspause wieder fit für einen Pflichtspieleinsatz war.

Gebhart sortierte sich direkt hinter Hansa-Stürmer Marcel Ziemer ein und sollte die Offensive von Beginn an beleben. Doch Hansa musste zunächst hinten aufmerksam bleiben, denn die Gäste brachten schon nach wenigen Sekunden den ersten gefährlich Ball in den Strafraum, dort war Marcel Ziemer jedoch zur Stelle und klärte den Ball zur Ecke. Die jungen Mainzer starteten mutig in die Partie und versuchten den FCH spielerisch zu bearbeiten. Hansa war daher zunächst bemüht, sicher zu stehen und überließ dem Gäste-Team von Trainer Schwarz erst einmal mehr Spielanteile. Nach sechs Minuten die nächste gute Aktion vom FSV: Ein Querpass sorgte für große Gefahr im Rostocker Sechzehner, aber Tommy Grupe entschärfte die Hereingabe mit einer gelungenen Abwehraktion.

Der Spielaufbau des FCH wurde immer früh attackiert, sodass ab und an auch mal ein diagonaler Ball von der Kogge gefordert war. Diese landeten in der Anfangsphase häufig bei Stephan Andrist, der in der 13. Minute eine gute Flanke vor das Tor brachte, doch der Abnehmer im Zentrum fehlte. Nur wenige Augenblicke später machte es die Rostocker Nummer 37 selbst und erzielte den frühen Treffer für den F.C. Hansa. Ziemer bediente Andrist mit einem tollen Steckpass hinter die Abwehr, den FSV-Verteidiger Schorr jedoch verhindern hätte können – dem Schweizer war das egal. Der Rostocker Offensivmann vollendete die Aktion mit einem trockenen Schuss aus spitzem Winkel.

In der 22. Minute wollte Hansa direkt nachlegen und kam mit Timo Gebahrt, der in den Strafraum eindringen konnte, dann allerdings zu Fall kam – Schiedsrichter Michael Bacher sah in dieser Situation jedoch kein Foulspiel und entschied sich gegen den Strafstoß. Hansa blieb weiter am Drücker. Rechtsverteidiger Tobias Jänicke setzte sich diesmal über rechts bis zur Grundlinie durch. Und auch nach dieser Flanke wurde es brenzlig, denn Stephan Andrist verpasste den Flankenball denkbar knapp.

Nun war es die Schwarz-Truppe, die immer wieder versuchte mit sicheren Aktionen ins Spiel zu kommen. Doch die Rostocker waren häufig mit guten Aktionen gegen den Ball zur Stelle und versuchten dann mit schnellen Kombinationen umzuschalten. In der 34. Minute ging es wieder einmal schnell im FCH-Angriff: Gebhart leitete einen Ballgewinn direkt zu Andrist weiter, der sich wieder gegen Schorr durchsetzen konnte und zum Abschluss kam – diesmal blieb aber der Mainzer Keeper der Sieger und lenkte den Ball zur Ecke ab.

Zum Ende des ersten Durchgangs probierten es die Mainzer noch einmal mit einer offensiven Aktion und wurden prompt belohnt. Ville Matti Steinmann versuchte es einfach mal aus knapp 20 Metern und traf unhaltbar ins rechte Ecke zum 1:1-Ausgleich, der zugleich den Halbzeitstand bedeutete.

Ohne Wechsel ging es für beiden Mannschaften in die zweite Spielhälfte, in der die Kogge schnellstmöglich den alten Abstand wieder herstellen wollte. Nur 37 Sekunden dauerte es, ehe Timo Gebhart den ersten Abschluss der zweiten Hälfte abfeuerte – da fehlte nicht viel. Hansa versuchte die jungen Gäste gleich wieder unter Druck zu setzen, aber die 05er kamen besser organisiert aus der Kabine und waren gut in der Partie.

Hansa wollte sich Stück für Stück in die Mainzer Hälfte arbeiten und hatte die nächste Gelegenheit nach einer Standardsituation. Einen Eckball konnte der FSV klären, doch den Nachschuss von Wannenwetsch nicht – der Abschluss ging jedoch über den Kasten. Kurz darauf eine Kontersituation für den FCH – Andrist legte noch einmal quer für Ziemer, dieser bekam den Ball jedoch zu weit in den Rücken, sodass Mainz die Situation bereinigen konnte. Die Brand-Elf rannte immer wieder an, daber die Gäste standen nun deutlich tiefer und machten es der Kogge sehr schwer.

In der Folge reagierte Christian Brand das erste Mal und brachte mit Ronny Garbuschewski einen frischen Mann für das Mittelfeldzentrum. Der FCH war weiterhin das aktivere Team und spielte auf den zweiten Treffer. Doch nach 70 Minuten hatte noch keine Mannschaft die Nase vorne, sodass das Spiel umkämpft und eng blieb. Viele enge Zweikämpfe waren das Resultat.

Dann die große Möglichkeit für Hansa: Garbuschewski mit einem gefährlichen Freistoß vor den Kasten. Dort war Matthias Henn der Abnehmer und verpasste die erneute Führung haarscharf. Viel Zeit blieb der Kogge nun nicht mehr. Mainz verteidigte weiterhin tief und probierte dann konsequent die Rostocker Angriffe zu unterbinden. Offensiv war von den Gästen kaum etwas zu sehen – ein Freistoß vom eingewechselten Parker war die beste Gelegenheit der 05er.

Hansa wechselte noch einmal – Jeff Denis Fehr und Soufian Benyamina sollten fünf Minuten vor Spielende für Schwung sorgen, um vielleicht noch eine Chance zu erarbeiten. Die Kogge warf in den Schlussminuten alles nach vorne und kam mit der Unterstützung der großartigen 11.383 Zuschauer zu zahlreichen Standardsituation – die Mainzer brachten das Ergebnis jedoch über die Zeit und retteten somit den ersten Punkte in der Fremde. Nach dem Sieg beim Spitzenreiter hatte sich der F.C. Hansa für das Spiel gegen die Mainzer mehr erhofft, doch schon in der kommenden Woche kann die Brand-Truppe dann wieder ein erfolgreicheres Gesicht zeigen. Am Sonnabend (14.00 Uhr) tritt die Kogge dann beim 1. FC Magdeburg an und will die positive Auswärtsbilanz fortführen.

F.C. Hansa Rostock – 1. FSV Mainz 05 II 1:1 (1:1)

Torfolge: 1:0 Andrist (17.), 1:1 Steinmann (41.)

F.C. Hansa Rostock: Schuhen – Jänicke, Henn, Grupe, Gardawski – Andrist, Erdmann, Wannenwetsch (67. Garbuschewski), Bülbül (86. Benyamina) – Gebhart (84. Fehr), Ziemer

1. FSV Mainz 05 II: F. Müller – Costly, Rossmann, Häusl, Moos – T. Müller (67. Zimling), Steinmann, Trümner, Bouziane, Schoor (88. Korczowski) – Seydel (78. Parker)

Hansa empfängt das auswärtsschwächste Team der 3. Liga / Mainz II zu Gast im Ostseestadion

Für den 1. FSV Mainz 05 II geht es seit Saisonbeginn um nichts anderes als den Klassenerhalt in der 3. Liga. Zwar ist dies auch das ausgegebene Ziel der Bundesliga-Reserve, doch dass dieser Kampf in der Spielzeit 2016/2017 noch härter werden würde, als in der Vorsaison – Mainz II sicherte sich den endgültigen Ligaverbleib am 37. Spieltag – zeigen die erste zwölf zurückliegenden Duelle.

Nach einem 2:2 zum Auftakt gegen den FSV Zwickau und dem damit verbundenen neunten Platz, rutschte das Team von Sandro Schwarz im Anschluss in den Tabellenkeller. Mit dem 2:0-Heimerfolg gegen Jahn Regensburg am vergangenen Spieltag gaben die Mainzer nach fünf sieglosen Partien (darunter vier Niederlagen) allerdings zuletzt ein wichtiges Lebenszeichen von sich und schließlich die rote Laterne an Preußen Münster ab.

Die Auswärtsbilanz des jüngsten Drittliga-Teams (das Durchschnittsalter beträgt 21,4 Jahre) ist jedoch nach wie vor verheerend. Die Schwarz-Truppe verlor jedes ihrer sechs Duelle in der Fremde und kassierte zudem 17 Gegentore (Höchstwert in der 3. Liga). Einer der wenigen Mutmacher vor dem Gastspiel im Rostocker Ostseestadion ist der 4:0-Sieg der Mainzer über Hansa, der in der Vorsaison den Klassenerhalt besiegelte. Zwar ist die Kogge zuhause nicht unbezwingbar (wie die knappe 1:2-Pleite gegen den VfL Osnabrück unter Beweis stellte), allerdings kann der FCH mit fünf Siegen aus sechs Pflichtspielen mit großem Selbstvertrauen in das Duell gegen die 05er gehen.



Der Hoffnungsträger der Schwarz-Truppe heißt Aaron Seydel. Das 20-jährige Eigengewächs konnte in der laufenden Spielzeit bereits vier Tore und drei Vorlagen beisteuern und ist damit absoluter Topscorer seines Teams. Was auffällt: In den fünf Partien, in denen der 1,99 Meter große Stürmer direkt an mindestens einem Treffer beteiligt war, hat sich Mainz II verhältnismäßig gute acht Punkte erspielt. Nach Lucas Höler, der vor der Saison zum SV Sandhausen in die 2. Bundesliga gewechselt ist, besitzt die Schwarz-Elf somit erneut einen starken Angreifer aus den eigenen Reihen.



Neben Seydel gehören vor allem Neuzugänge zu den Stammkräften der Bundesliga-Reserve. Flankiert wird er beispielsweise von Mounir Bouziane, der im Sommer aus Cottbus kam (zwei Scorerpunkte) und jederzeit für Torgefahr sorgen kann. Abgesichert werden die Offensivleute von Matti Steinmann, dem bisherigen Dauerbrenner der Mainzer. Der 21-Jährige wechselte vom Hamburger SV zum FSV, war zuletzt aber ein Jahr lang an den Chemnitzer FC ausgeliehen, wodurch er die 3. Liga bereits sehr gut kennt. In der Defensive hat Sandro Schwarz mit Maurice Neubauer (Schalke II) und Maximilian Rossmann (Alemannia Aachen) Stammspieler aus der Regionalliga für sein Team gewonnen. Eine Überraschung stellt der Mann zwischen den Pfosten dar. Mit Florian Müller hat sich hier nämlich der jüngste der FSV-Torhüter durchgesetzt. Seit dem 5. Spieltag steht der 18-Jährige, der zuvor frisch von der eigenen A-Jugend befördert wurde, im Kasten. Die Degradierung von Maximilian Beister (u.a. 46 Bundesligaspiele für den Hamburger SV) von den Profis zur zweiten Mannschaft hat sich dagegen nicht ausgezahlt. Mittlerweile wurde Beister nach Melbourne ausgeliehen.

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