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16. Spieltag2016/17

1:1
Datum
Spielgegner
Ergebnis
25.11.2016
SV Wehen Wiesbaden - F.C. Hansa Rostock
1:1 (1:1)
26.11.2016
SC Paderborn - Fortuna Köln
1:1 (0:1)
26.11.2016
Rot-Weiß Erfurt - Chemnitzer FC
1:2 (0:1)
26.11.2016
Holstein Kiel - Jahn Regensburg
2:1 (0:0)
26.11.2016
Werder Bremen II - Sonnenhof Großaspach
1:0 (0:0)
26.11.2016
1. FC Magdeburg - Hallescher FC
1:0 (1:0)
26.11.2016
MSV Duisburg - VfR Aalen
2:2 (1:0)
26.11.2016
VfL Osnabrück - Sportfreunde Lotte
3:0 (2:0)
27.11.2016
1. FSV Mainz 05 U23 - FSV Frankfurt
()
27.11.2016
FSV Zwickau - Preußen Münster
()
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
SC Paderborn 07
17
13
1
3
43:19
+24
40
2
1. FC Magdeburg
16
11
1
4
24:15
+9
34
3
Fortuna Köln
16
9
4
3
27:15
+12
31
4
SV Wehen Wiesbaden
16
9
3
4
31:11
+20
30
5
SpVgg Unterhaching
16
9
1
6
28:24
+4
28
6
Sonnenhof Großaspach
17
8
4
5
24:21
+3
28
7
Karlsruher SC
17
8
4
5
20:17
+3
28
8
SV Meppen
17
7
5
5
23:23
0
26
9
Hansa Rostock
16
7
4
5
17:12
+5
25
10
Hallescher FC
16
5
5
6
25:24
+1
20
11
VfR Aalen
16
5
5
6
21:22
-1
20
12
Carl Zeiss Jena
16
5
4
7
17:22
-5
19
13
Sportfreunde Lotte
16
5
3
8
20:23
-3
18
14
Preußen Münster
17
4
5
8
17:24
-7
17
15
Chemnitzer FC
17
4
4
9
21:28
-7
16
16
Würzburger Kickers
16
4
4
8
18:28
-10
16
17
VfL Osnabrück
16
4
4
8
17:27
-10
16
18
FSV Zwickau
16
4
4
8
15:26
-11
16
19
SV Werder Bremen II
16
3
5
8
14:27
-13
14
20
Rot-Weiß Erfurt
16
2
4
10
9:23
-14
10

Punkteteilung am Freitagabend – 1:1 beim SV Wehen Wiesbaden

Die Drittliga-Auftaktpartie des 16. Spieltags fand am Freitagabend (19 Uhr) in Wiesbaden statt. Der F.C. Hansa Rostock trat beim Tabellenfünfzehnten Wehen Wiesbaden an und absolvierte bereits das vierte Freitagabendspiel der Saison. Gegen Münster, Aalen und Köln spielte das Team von Cheftrainer Brand zur gleichen Uhrzeit und kann auf eine positive Bilanz (sieben Punkte) zurückblicken. In Hessen sollten möglichst drei Punkte hinzukommen, um die zuvor verlorenen Punkte – drei Unentschieden in Serie – zurückzuholen.

In der Vorsaison schrammte die Kogge trotz doppelter Unterzahl an einem Auswärts-Dreier nur knapp vorbei (0:0) – das Rückspiel ging dann deutlich mit 4:0 an den FCH. Beim ersten Duell der aktuellen Spielzeit musste das Rostocker Trainerteam erneut auf einige Akteure (Kofler, Ahlschwede, Hoffmann) verzichten, allerdings kam mit Timo Gebhart aber auch eine Option hinzu, die auch gleich gezogen wurde. Gebhart sollte in der Offensive zusammen mit Melvin Platje für Gefahr sorgen. Marcel Ziemer saß daher zunächst auf der Bank.

Für Brands Gegenüber Torsten Fröling setzte es zuletzt drei Niederlagen in Folge - der SVW musste also gegen den FCH zwingend punkten, denn die Abstiegsränge waren im Vorfeld der Partie nur noch drei Zähler entfernt. Bei diesem Vorhaben sollte auch ein Ex-Hanseat helfen. Steven Ruprecht durfte von Beginn an in der Brita-Arena ran.

Hansa wollte wie schon in den vorherigen Partien in der Fremde einen guten Auftritt hinlegen. Doch das Team wurde kalt erwischt: Wehens Schäffler nahm Michael Gardawski den Ball auf der linken Abwehrseite ab und flankte sofort auf den kurzen Pfosten, wo Luca Schnellbacher lauerte und nach 22 Sekunden per Kopf auf 1:0 für den Gastgeber stellte. Das Flutlichtspiel hatte noch gar nicht richtig begonnen, da musste die Kogge schon einem Rückstand hinterherlaufen.

Hansa musste sich erst einmal neu sortieren und versuchte sich über eigenen Ballbesitz die nötige Sicherheit zu holen. Der Der Gastgeber ging jedoch energisch auf den Gegner und spielte sehr druckvoll in der Anfangsphase – Marc Lorenz probierte es mit einem gefährlichen Distanzschuss. Doch dann kam auch Hansa. Tobias Jänicke schickte Stephan Andrist mit einem schönen Ball hinter die Abwehr. Der Schweizer brachte die Flanke in den Sechzehner und fand mit Stefan Wannenwetsch einen Abnehmer, der den Ausgleich auf dem Kopf hatte.

Die Brand-Elf war nun besser im Spiel und wurde von der Stimmung der mitgereisten Hansa-Fans in der Brita-Arena immer wieder nach vorne gepeitscht. Aber auch der SVW war vom frühen Treffer beflügelt und wollte die Punkte in Hessen behalten. Der F.C. Hansa versuchte häufig die Außenspieler Gebhart und Andrist einzusetzen, die auch durchaus bis zur Grundlinie kamen, allerdings verhinderte immer wieder ein gegnerischer Verteidiger den Querpass.

Das hanseatische Spiel wurde nun etwas dominanter – der Ausgleich sollte unbedingt noch vor der Pause her. Trotz des Rückstands blieb die Rostocker-Elf konzentriert und erarbeitete sich in dieser Phase unzählige Eckbälle, die der SVWW jedoch rechtzeitig klären konnte.

In der 32. Minute musste Christian Brand dann verletzungsbedingt wechseln. Dennis Erdmann verletzte sich bei einem Zweikampf und wurde von Christian Dorda ersetzt, der den Platz hinten links einnahm – Kapitän Michael Gardawski rückte dafür auf die Erdmann-Position im Mittelfeldzentrum.

Es blieb weiter eng und spannend in Wiesbaden – und die Kogge näherte sich weiter über viele gute Umschaltsituationen an. Aber die letzte Hürde vor dem Tor war noch zu hoch, denn Wehen verteidigte weiterhin kompakt und aufmerksam.

Die nächste Gelegenheit ging an das Gästeteam: Timo Gebhart eroberte den Ball fair an der Mittellinie und kreierte den Angriff, der letztlich bei Dorda landete, doch die Rostocker Nummer sieben verzog knapp. Kurz vor der Pause wurde es noch einmal brenzlig, denn nach einem Zweikampf mit Matthias Henn entschied sich Schiedsrichter Brütting gegen den Freistoß und plötzlich war Philipp Müller durch und traf nur den Pfosten.

Dann kam die letzte Spielminute der ersten Halbzeit und es wurde laut in der Brita-Arena: Michael Gardawski setzte einen Steckpass perfekt hinter die Abwehr, dort war es wieder Andrist, der durchzog und die Flanke auf den langen Pfosten brachte. Timo Gebhart stand dort goldrichtig und versenkte den Ball mit dem Pausenpfiff zum 1:1-Ausgleich.

Ohne Personalwechsel ging es für beide Teams in den zweiten Durchgang, der ähnlich wie der erste begann: Nach einem Abstimmungsfehler in der Hansa-Abwehr konnte Müller auf das freie Tor schießen, doch Marcel Schuhen war zur Stelle und rettete in höchster Not. Die Hausherren starteten wieder schwungvoll und wollten die erneute Führung.

Die Antwort der Kogge kam aber sofort: Einen gegnerischen Eckball brachte der FCH noch rechtzeitig aus der Gefahrenzone und konterte blitzschnell. Über Gebhart und Stevanovic kam der Ball zu Stephan Andrist, der seinen Gegenspieler Dams stehen ließ, doch SVW-Schlussmann Reule verhinderte den Rückstand. Kurz danach die nächste dicke Gelegenheit für für die Brand-Elf: Diesmal kam Platje im Strafraum an das Spielgerät und schob das Leder Zentimeter am Tor vorbei. In der Folge reagierte der FCH zum zweiten Mal und brachte mit Marcel Ziemer für Melvin Platje einen neuen Mann für das Sturmzentrum.

Und wieder Hansa: Der eingewechselte Ziemer legte für Wannenwetsch auf, der ebenfalls an Max Reule scheiterte. Nun machte Wiesbaden wieder etwas mehr Druck, aber Hansa konnte die Angriffssituationen bereinigen. In der 73. Minute zog Brand den letzten Joker – Bülbül durfte für Stevanovic ran und sollte helfen, noch den zweiten Treffer zu erzielen.

Doch zunächst hatte der SVW eine gute Gelegenheit durch Schnellbacher. Der Angreifer kam nach einem Freistoß von Lorenz an den Ball und setzte einen Kopfball knapp neben den Kasten. Keine der beiden Mannschaften wollte am Freitagabend nachlassen. Auf der Gegenseite kam Timo Gebhart wieder zu einer guten Abschlusschance, aber wieder blieb Reule der Sieger. Und der nächste gute Abschluss von Bülbül folgte, doch der Ball wollte nicht rein.

Die Schlussminuten in Wiesbaden liefen bereits und die Hansa-Fans standen weiter hinter dem Team und wollten, dass sich die Mannschaft nach drei Unentschieden in Folge endlih wieder dreifach belohnt. Aber die nächste Chance hatte Wehen mit einer guten Freistoßsituation, die Hansa jedoch blocken konnte. Der FCH probierte es im Gegenzug auch noch einmal und bekam eine große Möglichkeit, doch das Zuspiel von Andrist erreichte Ziemer nicht, sodass es bei der Punkteteilung blieb.

SV Wehen Wiesbaden – F.C. Hansa Rostock 1:1 (1:1)

Torfolge: 1:0 Schnellbacher (1.), 1:1 Gebhart (45.)

SV Wehen Wiesbaden: Reule – Funk, Dams, Ruprecht, Mintzel – Lorenz, Pezzoni, Andrich (81. Mvibudulu), Müller – Schnellbacher, Schäffler

F.C. Hansa Rostock: Schuhen – Gardawski, Grupe, Henn, Jänicke – Gebhart, Stevanovic (73. Bülbül), Erdmann (32. Dorda), Andrist - Wannenwetsch, Platje (60. Ziemer)

Endlich wieder drei Punkte holen - Hansa gastiert in Wiesbaden

Obwohl ein paar Tage vergangen sind, ist die Enttäuschung über das unglückliche 1:1 gegen den SV Werder Bremen II immer noch gegenwärtig. Umso größer ist die Motivation bei den Hanseaten, ihr kommendes Auswärtsspiel beim SV Wehen Wiesbaden erfolgreich zu bestreiten und die Serie der erfolgreichen Freitagabend-Spiele fortzusetzen.

In der laufenden Spielzeit muss der F.C. Hansa bereits zum vierten Mal an einem Freitagabend auswärts antreten und die resultierende Bilanz liest sich dabei sehr ordentlich. Mit sieben Punkten, fünf Gegentoren und nur einem Gegentreffer führt der FCH die inoffizielle Freitagstabelle der Liga an und hofft, diese Position auch nach dem 16. Spieltag weiter inne zu haben. Doch natürlich muss dazu erst einmal die weite Reise nach Wiesbaden überstanden werden.

Die Hessen rangieren zwar derzeit nur auf dem 15. Tabellenplatz, allerdings könnten sie sich mit einem Sieg schnell wieder ins gesicherte Mittelfeld begeben und bis auf einen Punkt an den F.C. Hansa heranrücken.
Allerdings spricht die junge Vergangenheit gegen den SVWW, der seit inzwischen fünf Ligaspielen auf einen Sieg wartet und deshalb innerhalb von fünf Wochen von Platz sechs auf Rang 15 abgestürzt ist. Das Team von Trainer Torsten Fröhling befindet sich demnach in einer äußerst unkomfortablen Situation. Erschwert wird diese durch die plötzlich auftauchenden Defensivsorgen. In den beiden abgelaufenen Partien gab es für die Wehener sechs Gegentore. Aber auch die Offensive kränkelt gewaltig: Nur drei Tore in den vergangenen fünf Spielen sprechen da eine deutliche Sprache.

Verschlechtert wird die Lage noch durch den kurzfristigen Ausfall von Mittelstürmer Patrick Mayer. Lückenfüller in der Spitze ist der Ex-Hanseat David Blacha, der ursprünglich im offensiven Mittelfeld beheimatet ist. Auch ein anderer Ehemaliger könnte am Freitag für die Hessen auflaufen: Steven Ruprecht kommt möglicherweise zu seinem neunten Saisoneinsatz und möchte dabei neben einem Sieg gegen den Ex-Club sicher auch sein Torkonto aufstocken. Mit zwei Treffern in acht Begegnungen strahlt der Innenverteidiger auch in dieser Spielzeit Gefahr aus und ist mit seiner Körperhöhe von 1,96 m immer eine potentielle Unruhequelle bei Standards.

Die Bilanz im fernen Hessen spricht im Übrigen für die Rostocker. Erst einmal in sechs Partien in der BRITA-Arena musste Hansa die Heimreise mit leeren Händen antreten. Anpfiff der Partie ist am Freitag (25.11.16) um 19 Uhr.
Für alle, die es nicht in den Südwesten der Republik schaffen, wird das Hansa-Fanradio vor Ort sein und euch mit allen Live-Emotionen versorgen.

  • Hansa-News vor dem 16. Spieltag
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