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24. Spieltag2016/17

0:0
Datum
Spielgegner
Ergebnis
24.02.2017
SC Paderborn - SV Wehen Wiesbaden
0:1 (0:0)
24.02.2017
VfL Osnabrück - Werder Bremen II
0:1 (0:1)
24.02.2017
MSV Duisburg - 1. FC Magdeburg
0:0 (0:0)
25.02.2017
FSV Frankfurt - F.C. Hansa Rostock
0:0 (0:0)
25.02.2017
1. FSV Mainz 05 U23 - Preußen Münster
3:1 (1:0)
25.02.2017
Fortuna Köln - Rot-Weiß Erfurt
0:1 (0:1)
25.02.2017
Hallescher FC - Sonnenhof Großaspach
0:1 (0:0)
25.02.2017
VfR Aalen - Jahn Regensburg
1:2 (1:0)
26.02.2017
FSV Zwickau - Holstein Kiel
1:0 (1:0)
08.03.2017
Sportfreunde Lotte - Chemnitzer FC
3:0 (1:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
SC Paderborn 07
8
7
1
0
21:10
+11
22
2
Fortuna Köln
8
5
3
0
16:5
+11
18
3
1. FC Magdeburg
8
6
0
2
16:10
+6
18
4
SV Wehen Wiesbaden
8
4
2
2
11:6
+5
14
5
VfR Aalen
8
3
3
2
13:9
+4
12
6
Hansa Rostock
8
3
3
2
8:5
+3
12
7
Sonnenhof Großaspach
8
3
3
2
10:8
+2
12
8
SV Werder Bremen II
8
3
3
2
9:7
+2
12
9
SpVgg Unterhaching
8
3
1
4
13:17
-4
10
10
SV Meppen
8
2
3
3
12:12
0
9
11
Rot-Weiß Erfurt
8
2
3
3
5:8
-3
9
12
Karlsruher SC
8
2
3
3
8:13
-5
9
13
VfL Osnabrück
8
2
3
3
7:13
-6
9
14
Preußen Münster
8
2
2
4
7:8
-1
8
15
Würzburger Kickers
8
2
2
4
10:14
-4
8
16
FSV Zwickau
8
2
2
4
7:11
-4
8
17
Hallescher FC
8
1
4
3
13:16
-3
7
18
Sportfreunde Lotte
8
2
1
5
8:11
-3
7
19
Chemnitzer FC
8
1
3
4
9:14
-5
6
20
Carl Zeiss Jena
8
1
3
4
5:11
-6
6

Schuhen hält Hansas Auswärtspunkt fest

Am 24. Spieltag der 3. Liga ging es für den F.C. Hansa Rostock zum Zweitligaabsteiger nach Frankfurt. Beim FSV wollte die Kogge den Heimsieg gegen Halle (1:0) bestätigen und nachlegen. Nach dem ersten Dreier im Jahr 2017 im Ostseestadion sollten nun auch auswärts die ersten drei Punkte eingefahren werden. Doch der FCH bekam es mit einem angeschlagenen Gegner zu tun, der zwingend Erfolge benötigt und daher alles in die Waagschale werfen wollte.

Der FSV konnte nur eine der zurückliegenden zehn Drittliga-Partien gewinnen und hatte vor dem Spiel gegen den FCH nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge. Besonders schmerzlich für die Frankfurter ist in dieser Phase der Verlust von Torjäger Fabian Schleusener (Kreuzbandriss), der weiterhin mit acht Treffern der treffsicherste FSV-Kicker ist. Gegen die Rostocker setzte Trainer Roland Vrabec daher auf Winterneuzugang Smail Morabit und den jungen Cagatay Kader. Zudem sollte der Erfolg mit den erfahrenen Ornatelli und Ochs zurückkommen.

Aber auch Hansa-Coach Christian Brand hatte mit einer Personalie zu kämpfen und musste die Startelf der Vorwoche aufgrund eines Ausfalls verändern: Mittelfeldakteur Amaury Bischoff (Grippe) fiel für die Partie in Frankfurt aus – für ihn kam Stefan Wannenwetsch in die Startelf, der gegen Halle nach Einwechslung den Siegtreffer vorbereitete. Ansonsten blieb die Startformation unverändert – doch die Marschroute war die gleiche: Hansa wollte mit einem engagierten und konzentrierten Auftritt weitere Zähler zwischen sich und die Abstiegsränge bringen.

Dieses Vorhaben wollte das Team auch direkt auf den Platz bringen und konnte wie immer auf die lautstarke Unterstützung der Hansa-Fans zählen. Frankfurt versuchte von Beginn an Druck auszuüben und sich gegen den Negativ-Trend zu stemmen, doch die Brand-Elf zeigte sich selbstbewusst und wollte selbst mit schnellen Spielzügen in die Gefahrenzone kommen. Wannenwetsch und Benyamina sollten dabei immer wieder gezielt den Spielaufbau der Frankfurter stören und Fehler in vorderster Front provozieren.

Torraumszenen waren in der Anfangsphase jedoch kaum zu sehen. Beide Mannschaften waren zunächst bemüht, den Gegner vom eigenen Kasten fernzuhalten. Die Kogge nahm dabei vorerst eine abwartende Rolle ein, ließ den FSV bis zur Mittellinie spielen und fasste dann zu. Den ersten Abschlussversuch der Rostocker feuerte in der 13. Minute Soufian Benyamina ab, sein Schuss wurde jedoch geblockt. Nun wurden die Gäste etwas mutiger und drückten den FSV das erste Mal ein wenig in den eigenen Strafraum, jedoch ohne eine klare Chance zu bekommen.

Nach 19 Minuten näherte sich dann auch der FSV dem Rostocker Kasten: Smail Morabit setzte sich bis zur Grundlinie durch und brachte den Ball scharf vor das Tor – der 20-jährige Kader wurde aber beim Abschluss entscheidend von Marcus Hoffmann gestört. Die Spielanlage blieb auch in der Folge weiter klar definiert. Die Frankfurter hatten mehr Ballbesitz und versuchten das Spiel zu machen. Hansa zeigte sich defensiv gut organisiert und probierte sich über schnelle Umschaltsituationen vorne zu zeigen, die in dieser Phase aber teilweise noch zu ungenau waren.

Auch nach 30 Minuten blieb es eine zähe Partie im Frankfurter Volksbankstadion, denn keines der beiden Teams wollte hier als Verlierer vom Platz gehen, wodurch die Torraumszenen eher Mangelware waren und sich das Spiel vor allem durch intensive Arbeit zwischen den Strafräumen auszeichnete. Aber der FCH verlagerte das Geschehen nun immer mehr in die FSV-Hälfte und wurde aktiver. Tommy Grupe hatte in der 34. Minute eine Kopfballchance, die das Tor dann aber doch deutlich verfehlte. Vier Minuten später brachte Marcus Hoffmann Stefan Wannenwetsch mit einem Steilpass in Position. Die Nummer 24 der Kogge versuchte es mit einem Zuspiel in den Rückraum, wo Stephan Andrist lauerte, aber am Abschluss noch rechtzeitig behindert wurde.

Der FCH übernahm zum Ende des ersten Durchgangs mehr und mehr die Spielkontrolle und arbeitete vor allem aus einer sicheren Defensive heraus. Doch den Schlüssel zum ersten Treffer des Tages fand das Team noch nicht, sodass es für beide Mannschaften in einer bisher ereignisarmem Partie mit einem 0:0 in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel spielte der FCH nun mit den eigenen Fans im Rücken und musste kurz nach dem Seitenwechsel direkt mit einer Schrecksekunde fertig werden. Denn der FSV war auf einmal im Hansa-Strafraum und hatte die Gelegenheit durch Bahn, Hansa konnte die Situation aber bereinigen und setzte zum Gegenschlag an: Fabian Holthaus marschierte auf der linken Seite und hatte den Blick für Christopher Quiring, der direkt abschloss, aber den Ball nicht richtig traf und somit keinen Druck hinter das Spielgerät bringen konnte. Doch die Kogge blieb dran und hatte sofort die nächste Chance: Stefan Wannenwetsch spielte Andrist frei, der es mal alleine probierte, doch aus guter Position verzog.

Hansa präsentierte sich nun wie schon zum Ende der ersten Hälfte mutiger und wollte die Partie immer mehr in Richtung des Frankfurter Gehäuses verlagern. Aber auch der FSV wollte nicht mehr abwarten. Ornatelli nutzte in der 57. Spielminute den Raum und zwang Marcel Schuhen aus 18 Metern zu einer tollen Parade. Kurz darauf wechselte die Kogge zum ersten Mal – Kapitän Michael Gardawski kam für die Tommy Grupe auf den Platz und sollte neuen Schwung ins Zentrum bringen, sah aber zunächst wieder eine großartige Tat von Marcel Schuhen. Frankfurt brachte den Ball scharf auf den Fünfmeterraum, wo Cagatay Kader zum Kopfball kam und nur noch an Hansas Nummer eins scheiterte, der aus kürzester Distanz den Ball noch am Tor vorbeilenkte.

Die Hausherren konnten nun zwei klare Chancen verzeichnen und die Rostocker mussten aufpassen, nicht in Rückstand zu geraten. Daher musste das Team erst einmal wieder die defensive Grundordnung stabilisieren. Es dauerte bis zur 74. Minute, eher Hansa wieder zu einer gefährlichen Aktion kam – diese hatte es aber in sich. Der eingewechselte Väyrynen steckte den Ball für Benyamina durch, der sich gut durchsetzte, doch FSV-Keeper Pirson vereitelte das 0:1. Dann war es wieder der FSV, der den ersten Treffer auf dem Fuß hatte. Kapitän Patrick Ochs probierte es im Alleingang und feuerte mit links ab – der Pfosten rettete für den F.C. Hansa.

Frankfurt war anzumerken, dass sie zwingend die drei Punkte brauchten. Der FCH musste dagegenhalten, hatte aber aber auch selbst Gelegenheiten. Quiring kam nach einer Hereingabe vom Stephan Andrist zum Abschluss, setzte den Ball aber knapp am Kasten vorbei. Beide Teams versuchten zum Lucky-Punch zu kommen, wobei auch oftmals ein langer Ball helfen sollte. Dennis Erdmann versuchte es noch einmal aus der Distanz, schoss aber über das Frankfurter Tor – es war die letzte Aktion der Partie.

Für die Kogge geht es mit einem Punktgewinn zurück nach Rostock, wo das Team von Cheftrainer Christian Brand in einer Woche den VfR Aalen erwartet. Im Ostseestadion will Hansa wieder siegen, um dem erklärten Ziel von 45 Punkten schnell näher zu kommen.

FSV Frankfurt – F.C. Hansa Rostock 0:0 (0:0)

FSV Frankfurt: Pirson – Ochs, Barry, Schorch, Corbin-Ong – Ornatelli, Bahn, Streker (80. Schäfer), Russ (58. Stark) – Morabit (82. Jovanovic), Kader

F.C. Hansa Rostock: Schuhen – Ahlschwede, Henn, Hoffmann, Holthaus – Andrist, Wannenwetsch (65. Väyrynen), Grupe (60. Gardwaski), Erdmann, Quiring – Benyamina (82. Fehr)

Frankfurt unterlag zuletzt dreimal in Folge

Als Schiedsrichter Sören Storks nach etwa 93 Minuten das Heimspiel des F.C. Hansa gegen den Halleschen FC mit seinem Pfiff beendete, brach der Jubel aus den Hansa-Profis hinaus. Nach mehr als fünf Monaten ohne Sieg im Ostseestadion konnten die Rostocker endlich wieder die volle Punkteausbeute zuhause behalten und so ihren Mittelfeldplatz festigen.

Bereits sechs Tage später geht es für den F.C. Hansa im Ligabetrieb mit einer langen Auswärtsfahrt weiter. Ziel der Reise ist die fast 670 Kilometer hessische Metropole Frankfurt - genauer der Stadteil Bornheim. Im Volksbank Stadion sind die Rostocker - das erste Mal seit dem 14. Spieltag der Saison 2011/12 (damals noch in Liga 2) - zu Gast beim FSV Frankfurt.

Der Zweitligaabsteiger hat bislang eine durchwachsene Saison hinter sich. Nach einem schwachen Start standen die Bornheimer am sechsten Spieltag sogar auf dem letzten Tabellenplatz. Erst danach schien die Spielzeit auch für den FSV zu beginnen. Mit einem Erfolgslauf von neun Spielen ohne Niederlage, unter anderem auch einem 6:0-Kantersieg bei Fortuna Köln, konnte sich die Elf von Trainer Roland Vrabec aus der Abstiegszone befreien.

Zum Ende des vergangenen Jahres war die Ausgangsposition sogar für einen Angriff in Richtung des oberen Tabellendrittels gegeben, aber durch drei Niederlagen in Folge und erst einem erzieltenTreffer aus den vier Partien des jungen Jahres, rutschten die Hessen auf Rang 15 ab und liegen derzeit mit 27 Zählern vier Punkte hinter Hansa und nur zwei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz.
 
Gerade für Trainer Roland Vrabec ist die Situation sehr unbefriedigend. Der Coach haderte nach der Niederlage beim SSV Jahn Regensburg (Endstand 2:1) am 23. Spieltag vor allem mit der Passivität der eigenen Mannschaft nach der Führung und wünscht sich für das kommende Heimspiel einen Erfolg, um die Unsicherheit aus dem Team zu vertreiben.
Die Bilanz vor dem zehnten Aufeinandertreffen beider Clubs spricht leicht für den F.C. Hansa, der bereits drei Siege einfahren konnte und sich nur zweimal geschlagen geben musste. Interessant ist dabei vor allem, dass der FSV noch kein Heimspiel gegen die Rostocker gewinnen konnte. Diese Statistik möchte das Team von Christian Brand auch möglichst beibehalten und nach dem Unentschieden in Großaspach wieder mit Punkten im Gepäck nach Hause fahren.

Für alle Hansa Fans, die am Sonnabend in der Heimat bleiben, wird das Hansa-Fanradio vor Ort sein und das Spiel live übertragen.

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