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10. Spieltag2016/17

0:3
Datum
Spielgegner
Ergebnis
30.09.2016
SC Paderborn - F.C. Hansa Rostock
0:3 (0:0)
30.09.2016
FSV Zwickau - Sonnenhof Großaspach
0:2 (0:1)
01.10.2016
Fortuna Köln - Hallescher FC
1:1 (0:1)
01.10.2016
Sportfreunde Lotte - FSV Frankfurt
0:1 (0:1)
01.10.2016
VfR Aalen - Preußen Münster
1:0 (1:0)
01.10.2016
Werder Bremen II - SV Wehen Wiesbaden
0:1 (0:1)
01.10.2016
1. FC Magdeburg - Holstein Kiel
1:0 (0:0)
01.10.2016
MSV Duisburg - Chemnitzer FC
1:0 (1:0)
01.10.2016
VfL Osnabrück - Jahn Regensburg
1:2 (0:1)
02.10.2016
1. FSV Mainz 05 U23 - Rot-Weiß Erfurt
1:1 (1:1)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
SC Paderborn 07
10
8
1
1
23:12
+11
25
2
1. FC Magdeburg
10
8
0
2
18:10
+8
24
3
Fortuna Köln
10
6
3
1
18:9
+9
21
4
SV Wehen Wiesbaden
10
6
2
2
17:6
+11
20
5
SpVgg Unterhaching
10
5
1
4
19:17
+2
16
6
Sonnenhof Großaspach
10
4
3
3
11:13
-2
15
7
VfR Aalen
10
3
4
3
14:11
+3
13
8
Hansa Rostock
10
3
4
3
10:8
+2
13
9
SV Werder Bremen II
10
3
3
4
10:10
0
12
10
SV Meppen
10
3
3
4
13:16
-3
12
11
FSV Zwickau
10
3
3
4
9:12
-3
12
12
Karlsruher SC
10
3
3
4
10:14
-4
12
13
Sportfreunde Lotte
10
3
1
6
11:12
-1
10
14
Würzburger Kickers
10
2
4
4
13:17
-4
10
15
Carl Zeiss Jena
10
2
4
4
9:13
-4
10
16
Hallescher FC
10
2
4
4
15:20
-5
10
17
VfL Osnabrück
10
2
4
4
8:15
-7
10
18
Chemnitzer FC
10
2
3
5
13:16
-3
9
19
Preußen Münster
10
2
3
5
8:11
-3
9
20
Rot-Weiß Erfurt
10
2
3
5
5:12
-7
9

Dritter Sieg in Folge – Hansa gewinnt 3:0 beim SC Paderborn

Nach sechs Punkten aus der englischen Woche ging es für den F.C Hansa Rostock bereits am Freitagabend (19 Uhr) mit einem Gastspiel beim Zweitliga-Absteiger SC Paderborn weiter. In Nordrhein-Westfalen wollte die Kogge direkt an die Leistungen der Vorwoche anknüpfen und sich vor der Länderspielpause – für den FCH ein Pokalwochenende – weitere Drittliga-Punkte sichern.

Am 10. Spieltag bekam es die Mannschaft von Trainer Christian Brand mit einem Aufstiegsfavoriten zu tun, der sich allerdings mit einer neuen Mannschaft noch nicht richtig gefunden hat und mit einigen Ex-Rostockern auflief. Christian Bickel, Tim Sebastian und Ben Zolinski starteten von Beginn an und sollen den SCP langfristig wieder nach oben führen. Hansa wollte dagegenhalten, musste jedoch die siegreiche Elf aus der Zwickau-Partie verletzungsbedingt verändern. Timo Gebhart fehlte der Kogge – für ihn kam Melvin Platje in die Partie und spielte wie schon gegen Fortuna Köln in vorderster Front.

Die Hausherren mussten nach der jüngsten Niederlage (0:3 gegen Regensburg) eine Reaktion zeigen und wollten den FCH in der heimischen Benteler-Arena von der ersten Minute an bespielen. Hansa begegnete dem Vorhaben der Gäste mit einer kompakten Ausrichtung und versuchte zunächst sicher zu stehen, um dann aus einer sicheren Defensive das Konterspiel anzukurbeln – was der Kogge in den ersten zehn Minuten auch gut gelang. Stephan Andrist probierte es einfach mal, die Präzision fehlte jedoch. Die erste Chance des SCP folgte kurz darauf: Zlatko Dedic konnte das Leder im Strafraum behaupten und hatte das Auge für Mittelfeldmotor Kruska, der Marcel Schuhen mit einem satten Schuss aus der Distanz forderte.

Die Paderborner probierten danach sehr viel und kamen vor allem über Christian Bickel nach vorne. Doch Hansa verteidigte konsequent und wurde nun auch wieder offensiv aktiv. Über die rechte Angriffsseite konnte der FCH Akzente setzen, die SCP-Verteidigung hatte jedoch stets die richtige Abwehraktion parat. Die Ostwestfalen suchten im Aufbauspiel immer wieder Sebastian Schonlau, der sich zwischen die Innenverteidiger fallen ließ und die Mitspieler in Szene setzen sollte. Die Kogge stellte sich aber gut darauf ein und stand im gesamten Verbund etwas tiefer, um die Räume eng zu machen.

Beide Mannschaften probierten sich mehr Spielanteile zu erarbeiten und wollten den Gegner mehr unter Druck setzen. Doch kein Team konnte sich den entscheidenden Vorteil erarbeiten, sodass sich das Spiel häufig zwischen den Strafräumen abspielte und von der Taktik geprägt war.

Die nächste Torannäherung gehörte wieder dem SCP. Den Abschluss von Dedic konnte Matthias Henn jedoch entschärfen und in der 33. Minute zur Ecke klären. Der F.C. Hansa probierte im Gegenzug Stürmer Melvin Platje einzusetzen, doch Ex-Hanseat Tim Sebastian konnte den holländischen Stürmer kurz vor dem Strafraum im Eins-gegen-Eins vom Ball trennen. Der Zweitliga-Absteiger nahm zum Ende der ersten Hälfte noch einmal das Heft in die Hand und erhöhte das Tempo. Wieder war Kruska aus der Distanz dran – doch keine Gefahr für den Hansa-Kasten. Hansa zeigte die typischen Defensiv-Qualitäten und sicherte sich mit viel Einsatz sowie einer guten Ordnung einen 0:0-Pausenstand.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte wechselte der Gastgeber etwas kurios und brachte mit Jonas Brammen einen neuen Keeper in die Partie. Der FCH kam zunächst unverändert aus der Kabine und begann sehr aktiv. Der Ball lief in den Rostocker Reihen und Hansa probierte sich spielerisch in die gegnerische Hälfte zu kombinieren. Aber den Vertikal-Ball in die Spitze wusste der SCP zu verteidigen, wodurch Melvin Platje einen schweren Stand bei Sebastian und Strohdiek hatte. Daher beorderte Uwe Ehlers Marcel Ziemer zur Bank. Die Nummer 38 der Kogge sollte für neuen Schwung im Angriff sorgen und kam für Platje auf den Rasen.

Nach 56 Minuten konnte der FCH dann auch die erste gefährliche Aktion des zweiten Durchgangs verzeichnen: Maximilian Ahlschwede brachte den Ball scharf auf den langen Pfosten. Dort lauerte Tommy Grupe. Doch dem Torschützen der Vorwoche fehlten nur Zentimeter für einen genauen Abschluss. Hansa war gut in der Partie und belohnte sich mit einer tollen Kombination: Über links ging es bei der Kogge und Tobias Jänicke setzte Michael Gardawski mit einem starken Pass in Szene. Die Hereingabe kann der SCP-Keeper noch klären, allerdings in die Mitte: Dort stand Stefan Wannenwetsch genau richtig und vollendete ohne Probleme zum 1:0 für den F.C. Hansa.

Die Paderborner mussten nun mehr Risiko gehen und sich gegen die sichere Rostocker Defensive stemmen. Die Brand-Elf wollte den sich bietenden Raum dann blitzschnell nutzen und über die schnelle Außen den entscheidenden Konter setzen. Stephan Andrist deutete in dieser Phase gleich zweimal an, wie Hansa nachlegen wollte. Für die Hausherren ging es hingegen häufig durch die Mitte und der SCP wurde gefährlich. Allerdings war die Rostocker Viererkette auf der Höhe und stellte den Gegner immer ins Abseits. Christian Brand wechselte dann ein weiteres Mal und brachte mit Marco Kofler für Tommy Grupe frische Kräfte in das Freitagabend-Spiel.

Hansa konzentrierte sich hauptsächlich auf die sichere Defensivarbeit, strahlte aber trotzdem Torgefahr aus. Torschütze Wannenwetsch erkämpfte sich einen Ball gegen Tim Sebastian und war plötzlich frei vor Brammen, aber der Torhüter der Paderborner kam aus dem Kasten und vereitelte die Gelegenheit. Der SCP zeigte sich auf der Gegenseite und näherte sich durch den eingewechselten Mannek an. Nun ging es hin und her. Doch dann wieder Hansa - und wie! Erst verpasste Ziemer haarscharf das 2:0, dann war es wieder einmal ein neuer Saison-Torschütze für die Kogge. Den anschließenden Eckball nahm Dennis Erdmann direkt mit dem Kopf und traf in die rechte untere Ecke.

Eine durchaus verdiente Führung für die Rostocker. Hansa agierte weiterhin sehr konzentriert im Verbund und ließ in der Gefahrenzone sehr wenig zu. Und im eigenen Angriffsspiel blieb der Gast von der Ostsee präsent und hatte gute Kontermöglichkeiten, um weitere Treffer zu erzielen.

Und eine dieser Möglichkeiten nutzte der FCH: Ein Konter landete bei Andrist, der das Auge für Marcel Ziemer hatte. Der Hansa-Angreifer ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und setzte den Schlusspunkt in der Benteler-Arena.

Mit dieser starken Teamleistung belohnte sich der FCH für eine gute Auswärtspartie beim Zweitliga-Absteiger und springt nun vorerst auf den vierten Tabellenplatz. In der kommenden Woche pausiert die Liga, doch für die Brand-Elf geht es im Landespokal weiter. Der FCH tritt dann beim SV Plate an.

SC Paderborn – F.C. Hansa Rostock 0:3 (0:0)

Torfolge: 0:1 Wannenwetsch (62.), 0:2 Erdmann (80.), 0:3 Ziemer (90.)

F.C. Hansa Rostock: Schuhen – Ahlschwede, Henn, Hoffmann, Gardawski – Andrist, Erdmann, Grupe (75. Kofler), Wannenwetsch, Jänicke (83. Bülbül) - Platje (55. Ziemer)

SC Paderborn: Kruse (46. Brammen) – Zolinski (85. Vucinovic), Sebastian, Strohdiek, Bertels – Piossek, Kruska (77.Mannek), Schonlau, Bickel, Michel (90. Gelb-Rot) – Dedic

Erstes Treffen in Liga 3 - Hansa gastiert in Paderborn

Nach dem berauschenden 5:0-Erfolg gegen den FSV Zwickau haben die Hanseaten nur eine kurze Verschnaufpause, denn bereits am Freitag tritt der F.C. Hansa beim Absteiger aus Paderborn an.

Für die Nordrhein-Westfalen waren die Jahre 2015 und 2016 aus sportlicher Sicht ein absolutes Desaster. Nach dem Bundesligaabstieg im Frühjahr 2015 sollte der Neuanfang in der 2. Bundesliga gelingen. Doch schon nach zehn Spielen musste Markus Gellhaus den Platz an der Seitenlinie räumen. Unter großem Medieninteresse wurde dann Ex-Bundesligaprofi Stefan Effenberg verpflichtet. Die ersten Spiele machten Mut zur Wende, doch der Erfolg hielt nicht lange an und auch der "Tiger", wie Effenberg zu Spielerzeiten genannt wurde, musste noch in der laufenden Saison seinen Hut ziehen. Für die letzten Spiele übernahm der damalige Interims- und jetzige Chefcoach René Müller die Blau-Schwarzen, doch auch er konnte den Abstieg letztlich nicht verhindern. So folgte nicht mal ein volles Jahr später die nächste sportliche Bruchlandung und die Zuschauer in der Benteler-Arena sehen in der Spielzeit 2016/2017 zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder Drittligafußball.

Als wären die vergangenen beiden Seuchenjahre für die Domstädter nicht schlimm genug, verlief auch der Start in die neue Saison mehr als holprig. Mit nur einem Sieg aus den ersten vier Spielen und dem Ausscheiden aus dem DFB-Pokal (1:2 gegen den SV Sandhausen) drohte dem SC wieder ein Abstiegsrang. Doch dank drei gewonnener Partien aus den zurückliegenden fünf Begegnungen konnten sich die Ostwestfalen etwas Luft zum Atmen verschaffen.

Dass das eigentliche Ziel in Paderborn der sofortige Wiederaufstieg ist, hat sich vor allem in der Transferperiode gezeigt. Mit Spielern wie Koen van der Biezen, Zlatko Dedic oder Marcus Piossek wurden wahre Hochkaräter verpflichtet. Da aber durch den Abstieg etliche Verträge ihre Gültigkeit verloren, war eine Neuausrichtung des Kaders auch nötig. Nur wenige Spieler blieben dem Verein treu, unter anderem drei ehemalige Hansa-Profis. Für Tim Sebastian, Christian Bickel und Robin Krauße war der Wechsel zum letztjährigen Zweitligisten in der Saison 2015/2016 nicht von Erfolg geprägt. Nun soll für die drei Ex-Hanseaten ein Neustart in der 3. Liga gelingen. Vor allem Flügelspieler Bickel scheint langsam in Fahrt zu kommen und steuerte in sechs Einsätzen zwei Tore und drei Vorlagen bei.

Ein Sprung zurück in die dritthöchste deutsche Spielklasse ist es für Ben Zolinski, der bereits im Trikot der Hanseaten etwas Erfahrung sammeln konnte. Nach Zwischenstationen bei Union Berlin II und der TSG Neustrelitz ist es für den Rechtsverteidiger der nächste Anlauf, um sich im Profifußball durchzusetzen. Bislang macht er seine Sache gut und konnte in acht Einsätzen bereits ein Tor erzielen und eins vorbereiten.

Für die Kogge ist es in dieser Saison schon der dritte Auftritt an einem Freitagabend. Die ersten zwei Partien endeten jeweils ohne Niederlage (ein Sieg, ein Unentschieden) und gerade nach den vergangenen beiden Siegen soll diese Serie möglichst anhalten. Anpfiff der Begegnung in der Benteler-Arena ist am Freitag (30.09.2016) um 19 Uhr. Hoffentlich ebenso euphorisch wie am Sonntag wird euch das Hansa-Fanradio mit Live-Informationen auf dem Laufenden halten.

  • Hansa-News vor dem Auswärtsspiel beim SC Paderborn
  • Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim SC Paderborn
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