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11. Spieltag2016/17

F.C. Hansa Rostock
1:2
VfL Osnabrück
Datum
Spielgegner
Ergebnis
14.10.2016
Sonnenhof Großaspach - SC Paderborn
2:3 (1:1)
15.10.2016
F.C. Hansa Rostock - VfL Osnabrück
1:2 (0:1)
15.10.2016
Preußen Münster - SV Wehen Wiesbaden
2:2 (0:1)
15.10.2016
Rot-Weiß Erfurt - 1. FC Magdeburg
1:0 (0:0)
15.10.2016
Holstein Kiel - Werder Bremen II
3:1 (1:1)
15.10.2016
VfR Aalen - Sportfreunde Lotte
1:1 (1:1)
15.10.2016
Hallescher FC - FSV Zwickau
3:2 (2:0)
15.10.2016
Jahn Regensburg - MSV Duisburg
1:2 (0:1)
16.10.2016
FSV Frankfurt - Fortuna Köln
6:0 (4:0)
16.10.2016
Chemnitzer FC - 1. FSV Mainz 05 U23
4:1 (3:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
SC Paderborn 07
10
8
1
1
23:12
+11
25
2
1. FC Magdeburg
10
8
0
2
18:10
+8
24
3
Fortuna Köln
10
6
3
1
18:9
+9
21
4
SV Wehen Wiesbaden
10
6
2
2
17:6
+11
20
5
SpVgg Unterhaching
10
5
1
4
19:17
+2
16
6
Sonnenhof Großaspach
10
4
3
3
11:13
-2
15
7
VfR Aalen
10
3
4
3
14:11
+3
13
8
Hansa Rostock
10
3
4
3
10:8
+2
13
9
SV Werder Bremen II
10
3
3
4
10:10
0
12
10
SV Meppen
10
3
3
4
13:16
-3
12
11
FSV Zwickau
10
3
3
4
9:12
-3
12
12
Karlsruher SC
10
3
3
4
10:14
-4
12
13
Sportfreunde Lotte
10
3
1
6
11:12
-1
10
14
Würzburger Kickers
10
2
4
4
13:17
-4
10
15
Carl Zeiss Jena
10
2
4
4
9:13
-4
10
16
Hallescher FC
10
2
4
4
15:20
-5
10
17
VfL Osnabrück
10
2
4
4
8:15
-7
10
18
Chemnitzer FC
10
2
3
5
13:16
-3
9
19
Preußen Münster
10
2
3
5
8:11
-3
9
20
Rot-Weiß Erfurt
10
2
3
5
5:12
-7
9

Hansa unterliegt dem VfL Osnabrück nach umkämpften 90 Minuten mit 1:2

Für den F.C. Hansa ging es nach der Länderspielpause mit einem Heimspiel im Ostseestadion weiter. Und die Mannschaft von Trainer Brand hatte sich das Ziel gesetzt, an die Leistungen der Vorwochen anzuknüpfen und somit den vierten Sieg in Serie einzufahren. Dies gelang der Kogge zuletzt im Jahr 2013.

Im Ostseestadion gastierte am 11. Spieltag der VfL Osnabrück. Die „Veilchen“ kamen als Tabellenfünfter an die Ostsee, mussten aber zuletzt zwei Spiele ohne Punktgewinn auskommen. Daher wollte die Mannschaft von Trainer Joe Enochs in Rostock wieder in die Spur kommen, musste bei diesem Vorhaben allerdings auf Kapitän und Ex-Hanseat Halil Savran verzichten.

Auch der FCH hatte vor der Partie mit zwei offensiven Ausfällen zu tun: Melvin Platje wurde mit Adduktorenbeschwerden nicht rechtzeitig fit und auch für Timo Gebhart (Knieverletzung) reichte die Zeit nicht aus. Daher stürmte Marcel Ziemer – der in Paderborn seinen ersten Saisontreffer erzielte – in vorderster Front. Ansonsten ließ das Rostocker Trainerteam die Mannschaft zusammen und wollte gegen den VfL den zweiten Heimsieg überhaupt in Angriff nehmen.

Schiedsrichter Waschitzki pfiff die Partie um 14.02 Uhr an – die Kogge spielte zunächst in Richtung Südtribüne, die mit einer starken Choreografie den ersten Höhepunkt setzte.

Schon in den Anfangssequenzen versuchten beide Mannschaften die Intensität hoch zu fahren. Die Gäste wollten den Ball in den eigenen Reihen halten und versuchten selbst aktiv zu werden. Hansa orientierte sich vorerst etwas defensiver und wollte dann nach Ballgewinn schnell nach vorne spielen.

Osnabrück feuerte nach wenigen Minuten einen ersten Warnschuss durch Dercho ab – die Brand-Elf probierte es hingegen spielerisch. Eine Steckpass von Wannenwetsch verpasste Dennis Erdmann nur knapp. Kurz darauf die nächste gelungene Aktion durch Tobias Jänicke, der sich im Alleingang durchsetzte und aus spitzem Winkel den Pfosten traf. In der 12. Minute konnte sich Jänicke wieder gegen Gegenspieler Sangare behaupten – diesmal fehlte jedoch der Abnehmer im Zentrum.

Die Partie gestaltete sich über weite Strecken offen, denn beide Teams versuchten auf ihre Art das Offensivspiel anzukurbeln. Das schnelle Umschaltspiel des FCH zahlte dich in der 19. Spielminute zum ersten Mal aus: Einen Rostocker Konter konnte Tobias Willers nur mit einem Foulspiel an Wannenwetsch unterbinden – Gelb für den VfL-Verteidiger. Doch drei Minuten später war Willers offensiv aktiv und erzielte den ersten Treffer nach einer Standard-Situation. Syhre brachte eine Kopfball auf den langen Pfosten. Ahlschwede konnte noch auf der Linie klären, aber den Nachschuss versenkte die Nummer 24 des VfL.

Hansa musste den Schock erst einmal verdauen, versuchte aber über die Außenbahnen mit offensiven Aktionen wieder in die Partie zu kommen. Der VfL Osnabrück stand jedoch sehr gut und war selbst immer wieder offensiv gefährlich. Kristo und Heider prüften Hansa-Keeper Marcel Schuhen. Dann kam der F.C. Hansa zur ersten Großchance des Spiels: Stephan Andrist wurde von Tommy Grupe in Szene gesetzt und setzte sich bis zur Grundlinie durch. Der Schweizer brachte den Ball auf Marcel Ziemer, der die Kugel aber nicht richtig traf und daher knapp verzog.

Das Gästeteam aus Osnabrück stellte die Brand-Elf vor eine schwierige Aufgabe und ließ nicht viel zu. Die Niedersachsen hielten den Ball immer wieder in den eigenen Reihen und nahmen somit vor der Halbzeit noch einmal das Tempo aus der Partie. Hansa musste sich dagegen stemmen und wollte zum richtigen Zeitpunkt den Ballführenden attackieren. Nach 41 Minuten erarbeitete sich das Team eine Gelegenheit durch Andrist, dessen Abschluss VfL-Keeper Gerbeck jedoch sicher unter sich begraben konnte. Auch Wannenwetsch probierte es noch einmal aus 20 Metern. Doch es blieb beim 0:1-Rückstand zur Pause.

Christian Brand schickte die Mannschaft nach der Halbzeitansprache schon etwas früher nach draußen, denn dort wollte das Team die Partie noch drehen. Michael Gardawski holte schon nach wenigen Sekunden eine Ecke heraus, die später wieder bei ihm landete. Der Hansa-Kapitän verpasste aus der Distanz nur knapp. Hansa entwickelte viel Druck, doch die letzten Prozente im Abschluss fehlte noch. Die Gäste zeigten sich hingegen effektiv und waren mit der ersten Aktion im zweiten Durchgang erfolgreich: Wriedt vollendete eine Flanke mit einer Direktabnahme und stellte auf 2:0 für den VfL.

Christian Brand reagierte prompt und brachte mit Kerem Bülbül einen weiteren Offensivspieler auf den Rasen. Nun wurde die Aufgabe noch schwieriger, aber Hansa probierte es dennoch. Zunächst wieder durch Michael Gardawski aus der Distanz. Dann wieder die nächste gute Aktion über Gardawski, der im Doppelpass mit Ziemer in den Strafraum kam. Ziemer schloss letztlich ab, doch es fehlten erneut nur Zentimeter. Auch die 13.700 Zuschauer gaben noch einmal Gas und wollten den Anschlusstreffer.

Dann war der Ball endlich im VfL-Kasten: Hansa machte es wieder schnell – Bülbül brachte den Ball zu Jänicke, der sofort ins Zentrum flankte, dort war es wieder Kerem Bülbül, der den Ball über die Linie drückte. Doch auch Osnabrück blieb gefährlich – fast im Gegenzug verpasste Syhre den dritten Treffer der Gäste.

Hansa drückte nun weiter auf das Gaspedal, musste aber auf die Kontergelegenheiten des VfL aufpassen. Die nächste Chance hatte dann wieder der FCH: Einen Kopfball von Tobias Jänicke konnte Gersbeck gerade so über den Kasten lenken. Die Kogge wollte unbedingt den Ausgleich – Brand brachte noch einmal frische Kräfte mit Fehr und Garbuschewski.

Die Uhr lief allerdings gegen den FCH. Osnabrück verteidigte die Führung mit aller Kraft und Hansa hatte es schwer, durch die VfL-Abwehr zu kommen. In der dreiminütigen Nachspielzeit warf die Brand-Elf die letzten Reserven nach vorne und kam zu einem Freistoß, den Ronny Garbuschewski vor das Tor brachte, doch auch diesen Ball konnte Osnabrück aus der Gefahrenzone klären. Der Ex-Rostocker Addy Waku Menga hatte sogar noch die Möglichkeit, das Spiel komplett zu entscheiden, traf jedoch nur den Pfosten, sodass die Kogge nach drei Siegen in Folge mal wieder leer ausging und nun eine schwere Auswärtsaufgabe vor der Brust hat.

Am kommenden Sonnabend geht es für den F.C. Hansa zum Spitzenreiter nach Duisburg, wo die Mannschaft von Christian Brand dann möglichst wieder Punkte sammeln will.

F.C. Hansa Rostock – VfL Osnabrück 1:2 (0:1)

Torfolge: 0:1 Willers (22.), 0:2 Wriedt (51.), 1:2 Bülbül (64.)

F.C. Hansa Rostock: Schuhen – Ahlschwede, Henn, Hoffmann, Gardawski – Andrist (81. Garbuschewski), Erdmann, Wannenwetsch, Grupe (54. Bülbül), Jänicke (81. Fehr)

VfL Osnabrück: Gersbeck – Sangare, Appiah, Willers, Dercho – Reimerink (90. El-Bouazzati), Groß, Syhre, Heider – Kristo (72. Tigges), Wriedt (78. Menga)

Die Serie ausbauen - Hansa empfängt Osnabrück

Drei Spiele, zehn Tore, neun Punkte und am vergangenen Wochenende ein souveräner Sieg im Landespokal gegen den SV Plate: Die zurückliegenden Wochen lassen sich sehen beim F.C. Hansa. Umso motivierter sind unsere Profis, auch gegen den VfL Osnabrück einen Dreier einzufahren und eine neue Heimserie aufzubauen.

Dass der VfL auch in dieser Saison wieder ein denkbar ungemütlicher Gegner ist, zeigt der Blick auf die Tabelle. Punktgleich mit dem Zweitplatzierten - den Sportfreunden aus Lotte - rangieren die Niedersachsen derzeit auf Rang fünf und haben die Spitze fest im Blick. Allerdings ist die kommende Partie rein tabellarisch nahezu eine auf Augenhöhe, denn auch die Rostocker konnten sich durch drei Erfolge am Stück ins obere Drittel des Tableaus vorschieben und liegen nur einen Punkt hinter den Lila-Weißen.

Hätte man die Osnabrücker nach dem achten Spieltag nach ihrem Fazit zum Saisonstart gefragt, wäre dieses wohl sehr positiv ausgefallen, doch zwei Niederlagen gegen Chemnitz und Regensburg in der abgelaufenen englischen Woche sorgten dafür, dass die Euphorie an der Bremer Brücke ein wenig gedämpft wurde. Um den Anschluss ganz nach oben zu wahren, gilt es für die Mannschaft von Trainer Joe Enochs, aus der Hansestadt möglichst viele Punkte mitzunehmen. Dass dieses Unterfangen möglich ist, zeigt auch ein Blick in die Historie beider Vereine, die inzwischen das neunte Mal im Rahmen der Dritten Liga aufeinander treffen. Dabei konnte Hansa keines der vier Heimspiele gewinnen, sondern gingen einmal als Verlierer und dreimal mit einer Punkteteilung vom Platz. Nichtsdestotrotz besitzen Spiele gegen die Osnabrücker häufig unvergessliche Momente, wie das errungene Unentschieden in doppelter Unterzahl (01.02.2014), Kucukovics Last-Minute-Doppelschlag (31.10.2014) oder „Dordas Hammer“ (22.08.2015).

Bei der kommenden Partie nicht mit im Kader der Onabrücker ist der Ex-Hanseat Halil Savran, der sich Mitte September einen Mittelfußbruch zuzog und noch eine Weile ausfällt. Trotz seiner Verletzung ist der zweikampfstarke Stürmer aktuell der Spieler der Niedersachsen mit den meisten Scorerpunkten und kommt in sieben Partien auf fünf Torbeteiligungen (3 Treffer, 2 Vorlagen). Ebenso stehen Enochs Rechtsverteidiger Kim Falkenberg (Kreuzbandriss) und Mittelfeld-Routinier Bastian Schulz (5. Gelbe Karte) nicht zur Verfügung.

  • Kommt zum Spiel!
  • Die Hansa-News vor dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück
  • Die Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück
  • Interviews nach dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück
  • PK nach dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück
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