Offizielle Website des F.C. Hansa Rostock - Unsinkbar seit 1965

29. Spieltag

F.C. Hansa Rostock
1:1
SC Paderborn
Datum
Spielgegner
Ergebnis
25.03.2017
F.C. Hansa Rostock - SC Paderborn
1.1 (1:1)
25.03.2017
Sonnenhof Großaspach - FSV Zwickau
1:2 (0:1)
25.03.2017
Hallescher FC - Fortuna Köln
0:0 (0:0)
25.03.2017
FSV Frankfurt - Sportfreunde Lotte
2:0 (2:0)
25.03.2017
Preußen Münster - VfR Aalen
2:1 (1:1)
25.03.2017
Holstein Kiel - 1. FC Magdeburg
1:1 (0:0)
25.03.2017
Rot-Weiß Erfurt - 1. FSV Mainz 05 U23
0:0 (0:0)
25.03.2017
Chemnitzer FC - MSV Duisburg
2:3 (1:1)
25.03.2017
Jahn Regensburg - VfL Osnabrück
1:2 (1:0)
19.04.2017
SV Wehen Wiesbaden - Werder Bremen II
2:0 (1:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
MSV Duisburg
38
18
14
6
52:32
+20
68
2
Holstein Kiel
38
18
13
7
59:25
+34
67
3
Jahn Regensburg
38
18
9
11
62:50
+12
63
4
1. FC Magdeburg
38
16
13
9
53:36
+17
61
5
FSV Zwickau
38
16
8
14
47:54
-7
56
6
VfL Osnabrück
38
15
9
14
46:43
+3
54
7
SV Wehen Wiesbaden
38
14
11
13
45:42
+3
53
8
Chemnitzer FC
38
14
10
14
54:51
+3
52
9
Preußen Münster
38
15
6
17
49:43
+6
51
10
Sonnenhof Großaspach
38
14
9
15
48:48
0
51
11
VfR Aalen
38
14
15
9
52:36
+16
48
12
Sportfreunde Lotte
38
13
9
16
46:47
-1
48
13
Hallescher FC
38
10
18
10
34:39
-5
48
14
Rot-Weiß Erfurt
38
12
11
15
34:47
-13
47
15
Hansa Rostock
38
10
16
12
44:46
-2
46
16
Fortuna Köln
38
12
10
16
37:59
-22
46
17
SV Werder Bremen II
38
12
9
17
32:48
-16
45
18
SC Paderborn 07
38
12
8
18
38:57
-19
44
19
1. FSV Mainz 05 II
38
11
7
20
41:58
-17
40
20
FSV Frankfurt
38
7
13
18
38:50
-12
25

Wieder nur ein Unentschieden – Hansa spielt 1:1 gegen den SC Paderborn

Seit fünf Spieltagen wartete der F.C. Hansa vor dem Aufeinandertreffen mit dem SC Paderborn auf den achten Ligaerfolg der aktuellen Saison. Beim Auswärtsspiel in Zwickau sah die Kogge bis zum Seitenwechsel wie der sichere Sieger aus, musste sich am Ende wieder nur mit einer Punkteteilung begnügen – bereits das 14. Unentschieden für den FCH. Somit war die Brand-Truppe am 29. Spieltag besonders gefordert, denn der SCP konnte mit einem Dreier an der Ostsee die Kogge wieder in den Abstiegsstrudel ziehen.

Allerdings waren auch die Paderborner zuletzt alles andere als gut in Form. Die vergangenen sechs Drittliga-Spiele gingen allesamt verloren. Das Team von Trainer Emmerling hatte vor der Partie sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer und musste in Rostock zwingend punkten.

Das erste Duell der Saison ging deutlich mit 3:0 an die Hanseaten - doch die damaligen Torschützen Wannenwetsch (verletzt) und Erdmann (gesperrt) fehlten im Rückspiel. Außerdem musste Hansa-Trainer Brand auf Kapitan Gardawski verzichten, der ebenfalls eine Sperre absaß. Dafür rückten Tommy Grupe und Timo Gebhart wieder ins erste Aufgebot und sollten dabei helfen, den Fans endlich wieder einen Heimsieg zu schenken und damit dem Ziel „Klassenerhalt“ wieder ein Stückchen näher zu kommen.

Angeführt von Maximilian Ahlschwede lief der F.C. Hansa um 14.01 Uhr im Ostseestadion ein und wollte trotz der fehlenden Erfolge der Vorwochen von Beginn an mutig auftreten. Das tat zunächst aber der Gast aus Paderborn, der in der Anfangsphase früh anlief und auch den ersten Abschluss durch Kruska abfeuerte. Die Emmerling-Truppe agierte in den ersten Minuten sehr energisch und war dicht an den Gegenspielern, sodass Hansa zunächst stark unter Druck stand.

Aber der FCH konnte sich in der 5. Spielminute zum erstem Mal ein bisschen lösen und kam in Folge einer Ecke auch zum ersten Abschluss durch Tim Väyrynen, der Ball ging aber deutlich am Kasten vorbei. Nun war Hansa in der Partie und konnte sich selbst über mehr Ballbesitz Sicherheit holen. Doch Paderborn blieb griffig und stoppte den FCH vor der Gefahrenzone. Die Gäste zogen sich nun etwas zurück und ließen die Kogge kommen. Doch die Paderborner standen gut organisiert, wogegen Hansa in dieser Phase kein spielerisches Mittel fand, sodass ein Standard herhalten musste. Stephan Andrist holte einen Eckball gegen Heidinger heraus. Diesen brachte Bischoff in den Strafraum, wo Tommy Grupe lauerte und zum 1:0 für den FCH einköpfte.

Die frühe Führung für die Kogge, die nun aber weitermachen und nachlegen wollte. Von Paderborn musste nun eine Reaktion kommen. Diese kam in der 19. Minute: Bickel schippte den Ball auf Zolinski, der traf, aber deutlich im Abseits stand. Paderborn blieb aber weiter dran und forderte den FCH immer wieder in der Defensive. Hansa hielt aber gut dagegen und war in den Zweikämpfen zur Stelle. Aber in der 26. Minute war die Kogge nicht hellwach und ließ nach einer Flanke von Vucinovic die rechte Abwehrseite auf. Heidinger nutzte den Platz und traf per Direktabnahme zum 1:1-Ausgleich.

Jetzt war die Kogge wieder mehr gefordert und kam über rechts mit Stephan Andrist, der SCP-Keeper Schlussmann zu einer tollen Parade zwang. Hansa setzte durch Väyrynen nach, dessen Kopfball nur Zentimeter am Tor vorbeiging. Fast das 2:1 unmittelbar nach dem Ausgleich! Es ging häufig hin und her im Ostseestadion. Auf der anderen Seite war es in der 30. Minute van der Biezen, der sich gegen Henn durchsetzte und knapp am Tor vorbeiköpfte.

Beide Mannschaften versuchten weiterhin nach vorne zu spielen und den Gegner immer wieder unter Druck zu setzen. Hansa hatte in dieser Phase mehr Ballbesitz, kam aber schwer durch die Paderborner Reihen. Die Gäste zeigten trotz des großen Rückstands auf die Nichtabstiegsränge eine engagierte Leistung und stellten die Kogge vor eine schwierige Aufgabe. Stephan Andrist probierte es noch einmal aus der Distanz und auch auf der anderen Seite wurde der SCP durch Zolinski gefährlich, aber es blieb beim 1:1 zur Pause.

Beide Trainer schickten ihre Anfangsformationen auch im zweiten Durchgang auf den Platz. Und die Gäste übten gleich wieder Druck aus und drängten die Rostocker in die eigene Hälfte. Wie schon in Halbzeit eins musste Hansa dagegenhalten und selbst aktiver werden. Über Ballgewinne und das folgende Umschaltspiel wollte der FCH zum Erfolg kommen, doch die Gäste blieben weiter gut strukturiert. Somit musste wieder eine Standardsituation her, die am langen Pfosten bei Väyryen landete. Doch der finnische Neuzugang wurde im letzten Moment geblockt.

Angetrieben von den Zuschauern sollte der zweite Hansa-Treffer her. Aber es wurde wieder vor dem Tor von Schuhen eng. Thomas Bertels setzte sich nach einem Pass von Bickel bis in den Strafraum durch und kam zum Abschluss, aber Ahlschwede hatte etwas dagegen und verhinderte den Rückstand. In der Folge reagierte der FCH zum ersten Mal und brachte mit Jeff-Denis Fehr einen frischen Mann für die Offensive.

Doch der SCP erhöhte nun wieder den Druck und wollte den Sieg – Hansa-Trainer Brand wechselte erneut und brachte Kerem Bübül in die Partie. Aber die Kogge fand einfach kein Mittel, um durch die Paderborn-Abwehr zu kommen. Und die Gäste gingen voll auf Sieg, denn Trainer Emmerling brachte mit Dedic einen zweiten Angreifer für Rechtsverteidiger Vucinovic.

20 Minuten waren noch zu spielen und die Zuschauer im Ostseestadion wurden unruhig, denn nach vorne ging nicht mehr viel und der SCP strahlte immer wieder Torgefahr aus. Dedic probierte es mit einem Kopfball und forderte Marcel Schuhen. Dann zog der FCH den letzten Joker und brachte Marcel Ziemer für Timo Gebhart.

Hansa versuchte es in der Schlussoffensive. Kerem Bübül steckte den Ball für Benyamina durch, der aber gefoult wurde – Gelbe Karte für Heidinger. Der anschließende Freistoß ging aber nur in die Mauer. Der FCH holte nun zumindest Standardsituationen heraus – aber ohne dabei zum Abschluss zu kommen. Die Zeit lief beiden Mannschaften davon, aber keiner wollte hier verlieren und das entscheidende Risiko gehen.

Die Partie lebte bis in die Schlussphase von der Spannung. Vor den Toren passierte jedoch gar nichts mehr und es blieb wieder nur bei einem Punkt für den FCH. Zu wenig im Abstiegskampf. Und durch die Punkte der Konkurrenz wird es immer enger im unteren Tabellendrittel, sodass die Kogge am kommenden Wochenende gegen Osnabrück umso mehr gefordert ist. Die Partie gegen den VfL findet am Sonntag um 14 Uhr an der Bremer Brücke statt.

F.C. Hansa Rostock – SC Paderborn 1:1 (1:1)

Torfolge: 1:0 Grupe (14.), 1:1 Heidinger (26.)

F.C. Hansa Rostock: Schuhen – Ahlschwede, Henn, Hoffmann, Holthaus – Andrist (66. Bübül), Grupe, Bischoff, Gebhart (74. Ziemer) – Väyrynen (59. Fehr), Benyamina

SC Paderborn: Kruse – Vucinovic (69. Dedic), Boeder, Strohdiek, Heidinger – Zolinski, Krauße, Kruska, Bertels – Bickel (82. Piossek), van der Biezen

Hansa empfängt den SC Paderborn zum 6-Punkte-Spiel

Vor der Saison hätte man den SC Paderborn mit Sicherheit zu den ersten Aufstiegsaspiranten gezählt, doch es sollte alles ganz anders kommen.

Nachdem die Westfalen innerhalb kürzester Zeit von der 1. Liga bis in die Drittklassigkeit durchgereicht wurden, steckt der SCP schon wieder mitten im Abstiegskampf und benötigt jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Dabei ist das Team gespickt mit jeder Menge Dritt- und Zweitligaerfahrung, die der Sportclub aber momentan nicht auf den Platz bekommt. Daran konnte auch Stefan Emmerling nichts ändern. Der 51-jährige Chef-Trainer ist erst seit Dezember im Amt und steht nun schon wieder mit dem Rücken zur Wand. Nur eine der neun Rückrundenpartien ging an den SCP - die zurückliegenden sechs Ligaauftritte gingen sogar allesamt verloren. Nur der FSV Frankfurt sammelte 2017 noch weniger Punkte (2).

Der Blick auf das rettende Ufer zeigt, die Emmerling-Truppe muss zwingend punkten und will damit in Rostock anfangen. Denn das Team muss sechs Punkte Rückstand schnellstmöglich aufholen.
Bei diesem Vorhaben könnten gleich vier Ex-Rostocker helfen. Tim Sebastian, Christian Bickel, Robin Krauße und Ben Zolinski zählen regelmäßig zum Stammpersonal des Zweitliga-Absteigers und kommen in der laufenden Saison auf insgesamt 90 Einsätze.

Im Ostseestadion spielten die Paderborner erst viermal, konnten allerdings die vergangenen zwei Partien jeweils mit 2:1 für sich entscheiden. Das Hinspiel der aktuellen Spielzeit ging jedoch deutlich an die Kogge. In der Paderborner Benteler-Arena trafen Wannenwetsch, Erdmann und Ziemer für den FCH und fügten dem SCP eine herbe Niederlage zu. Generell drückt bei der Mannschaft von Stefan Emmerling eher zuhause der Schuh.

Mit nur 13 Punkten hat das Team die schlechteste Heimbilanz - auswärts holte Paderborn hingegen 15 Punkte. Hinzu kommt, dass Paderborn die schlechteste Defensive der Liga stellt (47 Gegentreffer).

Große Hoffnungen setzt der SC momentan in Zlatko Dedic. Der slowenische Angreifer hat aktuell sieben Saisontore auf dem Konto und ist damit der Topscorer im Team. Außerdem zeigt Rechtsverteidiger und Ex-Hanseat Ben Zolisnki immer wieder seine Torgefahr und traf als Defensivmann bereits dreimal in das  gegnerische Gehäuse. 

  • Hansa-News vor dem 29. Spieltag
  • PK vor dem 29. Spieltag
  • PK nach dem 29. Spieltag
  • Interview nach dem 29. Spieltag