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34. Spieltag2016/17

0:2
Datum
Spielgegner
Ergebnis
22.04.2017
Werder Bremen II - F.C. Hansa Rostock
0:2 (0:0)
22.04.2017
Holstein Kiel - Chemnitzer FC
2:0 (0:0)
22.04.2017
SC Paderborn - Sportfreunde Lotte
3:1 (1:0)
22.04.2017
VfL Osnabrück - VfR Aalen
1:0 (1:0)
22.04.2017
MSV Duisburg - FSV Frankfurt
3:2 (0:2)
22.04.2017
1. FSV Mainz 05 U23 - Hallescher FC
3:2 (2:1)
22.04.2017
1. FC Magdeburg - Sonnenhof Großaspach
2:1 (1:1)
22.04.2017
SV Wehen Wiesbaden - Jahn Regensburg
1:1 (0:1)
23.04.2017
FSV Zwickau - Fortuna Köln
2:1 (2:0)
23.04.2017
Rot-Weiß Erfurt - Preußen Münster
0:0 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
Sonnenhof Großaspach
1
1
0
0
4:1
+3
3
2
SV Werder Bremen II
1
1
0
0
3:0
+3
3
3
Hansa Rostock
1
1
0
0
2:0
+2
3
4
SV Wehen Wiesbaden
1
1
0
0
1:0
+1
3
5
Fortuna Köln
1
1
0
0
1:0
+1
3
6
Chemnitzer FC
1
1
0
0
1:0
+1
3
7
Hallescher FC
1
0
1
0
4:4
0
1
8
SC Paderborn 07
1
0
1
0
4:4
0
1
9
VfL Osnabrück
1
0
1
0
2:2
0
1
10
SV Meppen
1
0
1
0
2:2
0
1
11
Würzburger Kickers
1
0
1
0
2:2
0
1
12
Karlsruher SC
1
0
1
0
2:2
0
1
13
Rot-Weiß Erfurt
1
0
1
0
1:1
0
1
14
Preußen Münster
1
0
1
0
1:1
0
1
15
VfR Aalen
1
0
0
1
0:1
-1
0
16
Carl Zeiss Jena
1
0
0
1
0:1
-1
0
17
FSV Zwickau
1
0
0
1
0:1
-1
0
18
Sportfreunde Lotte
1
0
0
1
0:2
-2
0
19
1. FC Magdeburg
1
0
0
1
1:4
-3
0
20
SpVgg Unterhaching
1
0
0
1
0:3
-3
0

Andrist trifft im Weserstadion und bringt Hansa auf die Siegerstraße – 2:0 gegen den SV Werder Bremen II

Fünf Spieltage vor dem Saisonende gastierte der F.C. Hansa bei der U23 des SV Werder Bremen, spielte dabei aber nicht wie in der Vorsaison auf „Platz 11“, sondern im Bremer Weserstadion, wo sonst nur die Bundesliga-Mannschaft des SV Werder spielt.

Die Kogge hatte beim Gastauftritt in Bremen die Möglichkeit, den Klassenerhalt mit einem Dreier sicherzustellen – allerdings mussten der SC Paderborn und der FSV Frankfurt ihre Partien zeitgleich zum Hansa-Spiel verlieren. Doch die Kogge wollte zunächst die Pflicht erfüllen und bei den jungen Werderanern die nötigen Punkte holen. Dabei hatte Hansa-Trainer Brand vor der Partie mit einigen Personalsorgen zu kämpfen. Matthias Henn fehlte aufgrund von muskulären Problemen und wurde von Joshua Nadeau ersetzt. Kapitän Michael Gardawski blieb krankheitsbedingt in Rostock und bei Christopher Quiring entschied sich erst kurz vor Anpfiff, ob ein Einsatz gegen den SVW möglich ist. Aber Quiring meldete sich rechtzeitig fit und konnte auflaufen.

Und auch die Hausherren mussten auf einige Akteure verzichten. Vor allem der Angriff bereitete Werder-Trainer Kohfeldt sorgen. Mit Manneh, Eggestein und Yatabare fielen gleich drei Stürmer aus. Somit musste Oldie Rafael Kazior im Angriff ran und sollte die Hansa-Abwehr von Beginn an beschäftigen.

Doch das Spiel im Weserstadion wurde schon vor dem Anpfiff zum echten Heimspiel für den FCH, denn weit über 3.000 Rostocker unterstützten ihre Mannschaft in Bremen und peitschten die Brand-Elf direkt nach vorne. Allerdings zeigten die Grün-Weißen in der ersten Spielminute, dass mit ihnen zu rechnen ist. Bytyqi tauchte plötzlich im Hansa-Strafraum auf – Nadeau konnte ihn aber noch am Abschluss hindern.

Die Bremer starteten mit viel Tempo in die Partie und wollten viel Druck auf den FCH ausüben. Die erste Chance ging aber an Hansa. Christopher Quiring setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und legte für Andrist ab, der es direkt probierte und Michael Zetterer zur ersten Parade zwang. Es entwickelte sich eine offene Anfangsphase, in der beide Mannschaften ihr Glück in der Offensive suchten. Die Spielanteile wechselten immer hin und her – bei jeweiligem Ballgewinn sollte es dann schnell nach vorne gehen.

Bei Hansa ging viel über das Zentrum. Bischoff und Erdmann holten sich häufig den Ball ab, um ihn dann schnellstmöglich auf die Außen zu verteilen. Doch sowohl die Werder-Defensive als auch die des FCH arbeiteten konzentriert und ließen in der Anfangsviertelstunde wenig zu. In der 20. Spielminute musste dann auch Hansa-Keeper Schuhen zum ersten Mal eingreifen. Bremens Schmidt setzte sich im Zentrum durch und prüfte den Rostocker Schlussmann, der den Ball aber ohne Probleme parierte.

Die Grundausrichtung beider Teams war weiter offensiv ausgerichtet, jedoch konnte sich keine Elf eine Großzahl an klaren Torchancen erspielen. Nach 24 Minuten versuchte es Stephan Andrist im Alleingang, kam sogar bis in den Fünfmeterraum, wurde dann aber kompromisslos von Jesper Verlaat verteidigt und vom Ball getrennt. Dann kam die Kogge aber wieder in Fahrt und es wurde gefährlich. Jänicke und Quiring leiteten den Angriff über links ein – Quiring brachte den Ball vor den Kasten, wo Marc Pfitzner zunächst klären konnte, doch beim Nachschuss von Bischoff musste Keeper Zetter erneut alles zeigen – der hätte genau gepasst.

Hansa erhöhte nun noch einmal das Tempo und drängte vor der Pause auf die Führung. Besonders die Standardsituationen von Bischoff strahlten Gefahr aus, aber der Abnehmer fehlte der Brand-Elf noch. Mitten in die Rostocker Schlussoffensive spritzte aber der SVW und kam wieder über Niklas Schmidt, der erneut durch die Mitte kam und selbst abschloss. Diesmal musste Schuhen nicht eingreifen, aber der Schuss ging knapp über das Gehäuse der Kogge. Doch kurz danach übernahm der FCH wieder das Zepter und fasste den ersten Treffer weiter ins Auge. Wieder ging es über links und Christopher Quiring. Der Winterneuzugang zog 18 Meter vor dem Tor nach innen und hatte das Auge für Stephan Andrist, der direkt abzog und mit einem Pfostenknaller die dritte Großchance für Hansa markierte. Und auch auf der Gegenseite klatschte der Ball ans Aluminium – wieder war es Niklas Schmidt, der mit einem direkten Freistoß den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte.

Zur zweiten Halbzeit gab es auf beiden Seiten keine Wechsel. Die Bremer kamen mit Schwung aus der Kabine und versuchten die Kogge zu überraschen. Der FCH trat aber auch zu Beginn des zweiten Durchgangs konzentriert auf und schlug zu. Erst war es Tobias Jänicke, der aus kürzester Distanz die Führung vergab, aber nur wenige Augenblicke war Stephan Andrist am langen Pfosten zur Stelle und ließ Zetterer keine Chance. 1:0 für den F.C. Hansa. Und die Brand-Elf blieb dran. Plötzlich war Andrist frei durch und hatte das 2:0 auf dem Fuß. Doch der Schweizer schloss zu früh ab und verpasste das Abspiel auf Christopher Quiring.

Die Rostocker hatten es nun in der Hand und wollten die Führung nicht mehr aus der Hand geben. Doch dafür musste das Team weiter alles geben, denn für den SVW wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner und die Kohfeldt-Elf musste dringend punkten. Björn Rother konnte in der 60. Spielminute erstmals nach dem Seitenwechsel abschließen, aber ohne echte Gefahr zu entwickeln. Kurz darauf setzte Kazior gegen Hoffmann gut nach und holte eine Kontergelegenheit heraus, aber Innenverteidiger-Kollege Nadeau bereinigte die Situation in höchster Not. Christian Brand reagierte in der Folge zum ersten Mal und brachte Timo Gebhart für Marcel Ziemer in die Partie.

Bremen ging nun deutlich mehr Risiko ein und wollte den Ausgleich erzwingen. Dadurch musste der FCH nun noch kompakter verteidigen und wollte dann aber im Umschaltspiel den Platz nutzen, um das Spiel zu entscheiden. Diese Ausrichtung ging durchaus auf, denn Hansa kam immer wieder zu guten Kontern und Torabschlüssen – nur der Treffer fehlte zum Knock-Out für den SV Werder. Tobias Jänicke hatte nach einer Andrist-Hereingabe die große Möglichkeit zum 2:0, aber Torben Rehfeldt war einen Schritt schneller und verhinderte den erneuten Gegentreffer.

Die jungen Bremer probierten viel nach vorne, bissen sich aber die Zähne an der Hansa-Defensive aus, die einfach nicht viel zu ließ. Und offensiv kam der FCH zu vielen Gelegenheiten, das Spiel zu entscheiden – doch diese spielte die Brand-Elf nicht bis zum Ende aus. Daher blieb es weiter spannend im Weserstadion. Bremen stellte jetzt auf eine Dreierkette und ging somit noch mehr Risiko. Bytyqi hatte per Kopfball eine gute Chance auf das 1:1. Marcel Schuhen zeigte sich aber hellwach und nahm den Ball sicher auf. Ab der 85. Minute musste der SVW dann in Unterzahl agieren. Kapitän Kazior sah nach einer „Schwalbe“ die Gelb-Rote Karte.

Nur noch wenige Augenblicke im Weserstadion und Hansa musste nun nur noch den Sieg über die Zeit bringen. Das tat das Team mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und kam sogar noch zum 2:0 durch Christopher Quiring, der einen der unzähligen Konter nutzte und den Sieg perfekt machte.

Durch diesen wichtigen Auswärtsdreier ist der Klassenerhalt für die Kogge zum Greifen nah. Im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden will Hansa dann alles klarmachen und im Ostseestadion den vorzeitigen Ligaverbleib feiern.

SV Werder Bremen II – F.C. Hansa Rostock 0:2 (0:0)

Torfolge: 0:1 Andrist (49.), 0:2 Quiring (90.)

SV Werder Bremen II: Zetterer – Rehfeldt, Verlaat, Pfitzner (85. Volkmer), Jacobsen (81. Dogan) – Lorenzen, Schmidt, Käuper, Rother (85. Jensen), Bytyqi – Kazior (85. Gelb-Rot)

F.C. Hansa Rostock: Schuhen – Ahlschwede, Nadeau, Hoffmann, Dorda – Andrist (70. Holthaus), Bischoff (89. Garbuschewski), Erdmann, Jänicke – Quiring , Ziemer (63. Gebhart)

Werders U23 mit zuletzt sieben sieglosen Spielen in Folge

Am 34. Spieltag der diesjährigen Drittligasaison geht es für den F.C. Hansa Rostock zur Reserve des SV Werder Bremen. Das Spiel wird nicht auf Platz 11, der eigentlichen Spielstätte der Amateure, sondern im Weser-Stadion ausgetragen.

Die letzte Partie dürfte den Werderanern noch in den Knochen stecken, denn am Mittwoch stand für die Grün-Weißen das Nachholspiel des 29. Spieltages beim SV Wehen Wiesbaden an. Dieses Spiel verlor Werder mit 0:2 und steht damit weiterhin auf dem 17. Tabellenplatz der dritten Liga. In der Heimtabelle stehen die Bremer mit 22 Punkten einen Platz vor dem F.C. Hansa und konnten bereits sechsmal den heimischen Platz als Sieger verlassen.

Die gefährlichsten Spieler des SV Werder sind die beiden Stürmer Ousman Manneh und Rafael Kazior, die mit jeweils vier Treffern die interne Torjägerliste der Reserve anführen.

Die Mannschaft von Traier Florian Kohfeldt stellt zusammen mit der zweiten Mannschaft des FSV Mainz 05 den jüngsten Kader der dritten Liga und hat gleich fünf Spieler, die zeitgleich auch im Kader der Bundesligamannschaft gemeldet sind. Torwart Michael Zetterer, Mittelfeldmann Sambou Yatabaré, Stürmer Melvyn Lorenzen und die Brüder Maximilian und Johannes Eggestein stehen der Reservemannschaft zur Verfügung. Allerdings laboriert Johannes Eggestein noch an einem Syndesmosebandabriss und wird bis auf weiteres nicht spielen. Auch Yatabaré wird nicht spielen können: Im Heimspiel gegen den Chemnitzer FC sah Yatabaré die rote Karte und ist bis zum 1. Mai 2017 wettbewerbsübergreifend gesperrt. Mit wettbewerbsübergreifenden Sperren kennt sich der Mann aus Mali spätestens seit seinem Wechsel im Winter zur Bundesligamannschaft von Werder aus: Der 28-Jährige war zuvor von Olympiakos Piräus an Standard Lüttich ausgeliehen. In seinem letzten Spiel für Lüttich trat Yatabaré einen am Boden liegenden Gegenspieler und wurde dafür im Nachhinein vom belgischen Verband für vier Spiele gesperrt. Laut den Regeln der FIFA bleibt ein Spieler bei einer Disziplinarstrafe von vier Spielen oder drei Monaten, trotz eines Transfers, auch im neuen Verband gesperrt. So verpflichteten die Bremer den Mittelfeldspieler, doch mussten den Ablauf seiner Sperre abwarten, bis sie ihn erstmalig einsetzen konnten.

Anpfiff im Bremer Weserstadion ist um 14 Uhr, das Spiel wird nicht übertragen. Selbstverständlich wird das Hansa-Fanradio für euch vor Ort sein.

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