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11. Spieltag2017/18

F.C. Hansa Rostock
1:0
VfR Aalen
Datum
Spielgegner
Ergebnis
30.09.2017
F.C. Hansa Rostock - VfR Aalen
1:0 (0:0)
30.09.2017
Werder Bremen II - Chemnitzer FC
1:1 (0:1)
30.09.2017
Rot-Weiß Erfurt - SV Wehen Wiesbaden
1:3 (0:0)
30.09.2017
Sonnenhof Großaspach - Fortuna Köln
1:3 (1:1)
29.09.2017
Sportfreunde Lotte - Hallescher FC
2:1 (1:1)
01.10.2017
FSV Zwickau - SC Paderborn
1:3 (1:1)
01.10.2017
1. FC Magdeburg - Carl Zeiss Jena
2:0 (1:0)
30.09.2017
Preußen Münster - VfL Osnabrück
4:1 (2:0)
30.09.2017
Würzburger Kickers - SpVgg Unterhaching
0:2 (0:0)
01.10.2017
SV Meppen - Karlsruher SC
2:0 (00)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
SC Paderborn 07
16
13
1
2
43:17
+26
40
2
1. FC Magdeburg
16
11
1
4
24:15
+9
34
3
Fortuna Köln
16
9
4
3
27:15
+12
31
4
SV Wehen Wiesbaden
16
9
3
4
31:11
+20
30
5
SpVgg Unterhaching
16
9
1
6
28:24
+4
28
6
Sonnenhof Großaspach
16
8
3
5
23:20
+3
27
7
Hansa Rostock
16
7
4
5
17:12
+5
25
8
Karlsruher SC
16
7
4
5
18:17
+1
25
9
SV Meppen
16
7
4
5
22:22
0
25
10
Hallescher FC
16
5
5
6
25:24
+1
20
11
VfR Aalen
16
5
5
6
21:22
-1
20
12
Carl Zeiss Jena
16
5
4
7
17:22
-5
19
13
Sportfreunde Lotte
16
5
3
8
20:23
-3
18
14
Chemnitzer FC
16
4
4
8
21:27
-6
16
15
Würzburger Kickers
16
4
4
8
18:28
-10
16
16
VfL Osnabrück
16
4
4
8
17:27
-10
16
17
FSV Zwickau
16
4
4
8
15:26
-11
16
18
Preußen Münster
16
3
5
8
16:24
-8
14
19
SV Werder Bremen II
16
3
5
8
14:27
-13
14
20
Rot-Weiß Erfurt
16
2
4
10
9:23
-14
10

Evseev lässt den Heim-Knoten platzen – Hansa bezwingt Aalen mit 1:0

Das letzte Hansa-Heimspiel im September hielt für den F.C. Hansa ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Peter Vollmann bereit. Der VfR Aalen gastierte im Ostseestadion und hatte zuletzt mit einer ähnlich schwachen Punktausbeute (sechs Spiele ohne Sieg) wie der FCH zu kämpfen. Somit musste sich die Kogge auf einen unbequemen Gegner einstellen, der um jeden Preis an der Ostsee punkten wollte.

Dementsprechend konzentriert bereitete sich Hansa auf den VfR vor und verfolgte dabei vor allem ein Ziel: Endlich den ersten Heimsieg einfahren. Egal wie! Allerdings musste Trainer Dotchev die Startformation auf zwei Positionen ändern. Tim Väyrynen (Rote Karte) und Bryan Henning (Gelb-Rote Karte) mussten beim Auswärtsspiel in Paderborn frühzeitig vom Platz und wurden gegen den VfR Aalen von Soufian Benyamina und Selcuk Alibaz ersetzt.

Hansa wollte das Heimspiel wie schon gegen Zwickau oder Bremen angehen. Die Mannschaft sollte früh Druck ausüben und zusammen mit den 8.900 Zuschauern die Vollmann-Truppe in die Knie zwingen. Dementsprechend engagiert ging das Team ins Spiel und versuchte es gleich mal in der Offensive. Fabian Holthaus kam über links bis zur Grundlinie durch und sorgte mit einer ersten Hereingabe für Gefahr. Die Kogge erarbeitete sich schon in der Anfangsphase erste Feldvorteile und wollte das Spiel schon früh in die richtige Bahn lenken. Die nächste Aktion hat Marcel Hilßner nach fünf Minuten. Die Nummer 33 des FCH prüfte VfR-Keeper Bernhardt aus knapp 18 Metern.

Die Gäste aus Aalen nahmen zunächst eine abwartende Rolle ein und konzentrierten sich vorerst auf eine sichere Defensivarbeit, sodass der FCH gefordert war. Hansa kam wieder über links und mit Hilßner, der eine scharfe Hereingabe vor den Kasten brachte und Soufian Benyamina suchte, doch Aalens Verteidiger Stanese war einen Schritt schneller und klärte zur Ecke. Die Defensive der Kogge hatte in dieser Phase wenig zu tun – lediglich einen Freistoß musste Hansa-Keeper Blaswich aus dem Strafraum klären.

Das aktivere Team trug aber weiterhin weiß-blau und kam zur ersten Großchance des Spiels. Stefan Wannwetsch steckte den Ball schön hinter die Abwehr auf Soufian Benyamina, der allein vor Daniel Bernhardt auftauchte, aber am Schlussmann der Gäste scheiterte.

Knapp 20 Minuten waren gespielt und die Zuschauern sahen wieder einen überlegenen F.C. Hansa, der aber vor dem gegnerischen Kasten weiter unglücklich agierte. Doch das Team arbeitete weiter an der Führung, musste aber gerade im Zentrum aufpassen. Denn Stefan Wannenwetsch wurde schon früh in der Partie verwarnt und nach einem Foulspiel an der Mittellinie erneut ermahnt.

Nach einer knappen halben Stunde dann wieder mal ein Beweis dafür, dass die Kogge im Moment nicht vom Glück verfolgt ist. Eigentlich hatte der VfR einen Rostocker Angriff schon bereinigt, aber plötzlich war Willi Evseev wieder im Spiel. Stefan Wannenwetsch zog aus der Dsitanz ab, der Abpraller landete vor den Füßen von Evssev, der aber erst nicht genug Druck hinter den Ball brachte und im zweiten Versuch am Querbalken scheiterte.

Kurz vor der Pause drückte Hansa noch einmal. Selcuk Alibaz zog über rechts nach innen und schloss ab, aber Daniel Stanese bekam erneut ein Bein dazwischen und bereinigte die Situation. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff dann gleich nochmal Alibaz. Diesmal aus kürzerer Distanz, aber wieder hatte ein VfR-Verteidiger etwas dagegen und wehrte den Abschluss kurz vor der Linie ab.

Daher blieb es nach dem ersten Durchgang beim torlosen Unentschieden. Und Hansa musste im zweiten Spielabschnitt einen Weg finden, das Leder endlich über die Linie zu drücken und dann auch über die Zeit zu bringen.

Unverändert starteten beide Teams in die zweiten 45 Minuten. Der F.C. Hansa spielte nun auf die Nordtribüne zu und musste weiter viel investieren, um den VfR Aalen zu schlagen. Allerdings meldete sich die Vollmann-Elf erst einmal vor dem Tor von Janis Blaswich an. Sascha Traut brachte eine scharfe Hereingabe auf den ersten Pfosten, wo Gerrit Wegkamp lauerte und knapp vorbei schoss. Hansa antwortete direkt über die linke Angriffsseite – die Rostocker Flanke lenkte Aalens Rehfeldt gefährlich ab, was beinahe ein Eigentor zur Folge hatte.

Und wieder die Dotchev-Elf. Wieder ging es über links und mit Holthaus, der den Kopf von Benyamina im Zentrum fand – da fehlte erneut nicht viel. Die Kogge wollte nun die Führung. Marcel Hilßner feuerte den nächsten Versuch, aber wieder verhinderte ein VfR-Spieler den Einschlag.

Doch dann konnte das Ostseestadion endlich jubeln. Die folgende Ecke kam perfekt für Willi Evseev, der mit einem tollen Kopfball den Rostocker Aufwand belohnte. Nun durfte die Kogge aber keineswegs nachlassen. Das Team musste die Konzentration weiter hoch halten und am besten mit einem zweiten Treffer den Heimsieg sicher machen.

Aalen investierte nun etwas mehr in die eigene Offensive und wurde etwas mutiger, jedoch ohne dabei wirklich gefährlich zu werden, da Hansa gut organisiert verteidigte. Offensiv legte der FCH eine kleine Pause ein und beruhigte das Spiel immer mehr, um den VfR gar nicht erst in die Partie kommen zu lassen. Dadurch wurden die Rostocker Offensivaktionen aber auch weniger. Die Gäste konnten in dieser Phase etwas mehr Ballbesitz verbuchen, bissen sich aber an konsequenten Hansa-Verteidigern die Zähne aus.

Eine Viertelstunde vor Ende wechselte Pavel Dotchev: Selcuk Alibaz und Marcel Hilßner verließen den Platz, dafür waren nun mit Mike Owusu und Lukas Scherff zwei frische Kräfte auf dem Platz. Für Lukas Scherff war es der erste Drittliga-Einsatz in dieser Saison.

Das Spiel ging nun in die heiße Phase und der FCH musste aufgrund des knappen Ergebnisses noch etwas zittern, da der VfR nun vermehrt zu Standardsituationen kam. Aber Hansa blieb defensiv weiter fehlerfrei und hatte selbst die große Möglichkeit zur Entscheidung. Nach einem Einwurf setzte sich Soufian Benyamina gut gegen Gegenspieler Rehfeldt durch und zog aus der Drehung ab, aber der Schuss ging haarscharf am langen Pfosten vorbei.

Die Kogge hatte das Ziel schon vor Augen und musste nicht mehr lange warten – VfR-Trainer Vollmann wechselte aber noch einmal offensiv und brachte mit Schnellbacher und Kader zwei weitere Angreifer. Aber die Rostocker strahlten weiterhin mehr Torgefahr aus. Ein Konter über Scherff und Evseev landete bei Mike Owusu, der nach einem Haken das 2:0 auf dem Fuß hatte – und wieder fehlte nicht viel.

Dotchev zog in der 87. Spielminute die letzte Option – Rankovic kam für Torschütze Evseev auf den Platz. Und der F.C. Hansa ließ weiter nichts zu und war dem 2:0 noch gleich mehrmals zum Greifen nah durch Chancen von Soufian Benyamina und Joshua Nadeau. 

Doch das war nicht mehr nötig. Hansa fuhr den verdienten Heimsieg ein und konnte endlich wieder zuhause jubeln. Damit verabschiedete sich die Kogge mit 16 Punkten in die Länderspielpause und greift am kommenden Wochenende im Landespokal ein.

F.C. Hansa Rostock – VfR Aalen 1:0 (0:0)

Torfolge: 1:0 Evseev (53.)

F.C. Hansa Rostock: Blaswich – Nadeau, Hüsing, Riedel, Holthaus – Alibaz (76. Owusu), Bischoff, Evseev (87. Rankovic), Wannenwetsch, Hilßner (76. Hilßner) – Benyamina

VfR Aalen: Bernhardt – Traut, Rehfeldt, Stanese, Schorr (83. Kader)– Bär, Welzmüller, Preißinger (73. Schnellbacher), Vasiliadis (57. Trianni), Morys – Wegkamp

Starker Start bröckelt - Der VFR wartet seit sechs Spielen auf einen Dreier

Mit neun Punkten aus den ersten vier Ligaspielen hätte sich Ex-Hansa-Trainer Peter Vollmann keinen besseren Auftakt in die neue Saison wünschen können. Doch seither drückt beim VfR Aalen ein wenig der Schuh.

Die darauffolgenden sechs Drittliga-Partien konnten die Ostalbstädter nicht mehr für sich entscheiden. Allerdings gingen auch nur zwei Spiele verloren. Nun reist Peter Vollmann mit dem VfR an seine alte Wirkungsstätte und will beim FCH die Trendwende einleiten. Doch ein Blick auf die Statistik macht den Aalenern wenig Mut. Einen Sieg für den VfR war bei einem Gastspiel in Rostock gab es noch nie. Lediglich einen Punkt konnten die Schwarz-Weißen bisher aus dem Ostseestadion entführen. Diesen sicherte sich die Vollmann-Elf im Vorjahr durch einen Treffer von Gerrit Wegkamp, den Hansa nur noch durch Väyrynen ausgleichen konnte.

Für VfR-Trainer Peter Vollmann ist es bereits das achte Duell mit dem F.C. Hansa - und auch hier spricht nicht viel für einen Aalener Dreier. Der einzige Vollmann-Sieg gegen die Kogge liegt schon fast vier Jahre zurück. Mit dem SV Wehen Wiesbaden gewann der heute 59-Jährigen zum ersten und einzigen Mal gegen Hansa.

Nun nimmt der erfahrene Chef-Trainer einen erneuten Anlauf und setzt dabei große Hoffnungen in die eigenen Offensive. Schlüsselspieler Matthias Morys ist in seiner dritten Saison beim VfR und mit vier Treffern sowie drei Vorlagen in bestechender Form. Schon in der zurückliegenden Spielzeit war auf den 30-jährigen Linksaußen verlass. An 20 Toren war Morys direkt beteiligt und will seine persönliche Bestleistung wie bisher in jeder Saison in Aalen weiter steigern. Sturmkollege Gerrit Wegkamp kommt hingegen in dieser Saison etwas schwieriger in Fahrt und traf erst zweimal.

Sorgen um den VfR-Angriff braucht sich Peter Vollmann jedoch nicht zu machen. Selbst wenn das gesetzte Sturmduo Morys - Wegkamp mal ausfällt, hat der VfR ambitionierte Angreifer in der Hinterhand, die zu Saisonbeginn nach Aalen wechselten. Mit Luca Schnellbacher und vor allem Cagatay Kader konnte sich der Vollmann-Klub zwei talentierte Angreifer sichern, die beim VfR den nächsten Schritt machen wollen.

Etwas weiter ist da schon Defensivspezialist Robert Müller. Der 30-Jährige soll dem kleinen Kader die nötige Erfahrung geben und spielt schon beim dritten Verein unter der Leitung von Peter Vollmann. Für den F.C. Hansa lief Müller in 65 Pflichtspielen auf und erzielte dabei vier Treffer. 2010/11 stieg der gebürtige Schweriner sogar mit der Kogge in die 2. Bundesliga auf.

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