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18. Spieltag2017/18

0:2
Datum
Spielgegner
Ergebnis
01.12.2017
Hallescher FC - F.C. Hansa Rostock
0:2 (0:0)
03.12.2017
Werder Bremen II - VfL Osnabrück
()
02.12.2017
Rot-Weiß Erfurt - SV Meppen
()
03.12.2017
Sonnenhof Großaspach - Würzburger Kickers
()
02.12.2017
Sportfreunde Lotte - Preußen Münster
()
02.12.2017
Chemnitzer FC - 1. FC Magdeburg
()
02.12.2017
Fortuna Köln - FSV Zwickau
()
02.12.2017
SV Wehen Wiesbaden - SC Paderborn
()
02.12.2017
Karlsruher SC - VfR Aalen
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03.12.2017
SpVgg Unterhaching - Carl Zeiss Jena
()

Dritter Sieg in Folge – die Kogge bezwingt auch den heimstarken HFC

Und wieder einmal ein Freitagabendspiel für den F.C. Hansa. Nach dem überragenden 5:3-Heimerfolg gegen die Fortuna aus Köln folgte für die Kogge die Auswärtsfahrt nach Halle. Beim Tabellenelften hatte die Mannschaft von Chef-Trainer Dotchev vor allem ein Ziel: der positive Trend sollte fortgesetzt werden. Jedoch hätten die Vorzeichen für den 18. Spieltag besser sein können.

Hansa startete ohne Mannschaftskapitän Amaury Bischoff in die Partie, für den es nicht zum Startelf-Einsatz reichte. Auch Christopher Quiring und Willi Evseev waren für Pavel Dotchev verletzungsbedingt keine Option und blieben an der Ostsee. Daher kam Lukas Scherff zu seinem Startelf-Debüt in dieser Saison und wurde somit für seine bisherigen Leistungen belohnt. Auch im Rostocker Kasten gab es ein Debüt. Kai Eisele nahm die Position von Janis Blaswich zwischen den Pfosten ein, da sich der Stammkeeper des FCH einer Operation unterziehen musste und bis zur Rückrunde ausfällt.

Aber auch der Gegner am 18. Spieltag hatte mit personellen Problemen zu kämpfen – diese verteilten sich hauptsächlich auf die Abwehr. Mit Starostzik, Franke und Fennell fehlten gleich drei wichtige Säulen des Defensiv-Verbundes in der ersten Elf. Zudem musste Marvin Ajani nach Rot-Sperre ersetzt werden. Dennoch war der F.C. Hansa gewarnt, da der HFC zuletzt drei Heimspiele in Folge zu Null gewann.

Dementsprechend fokussiert ging Hansa in die Flutlichtpartie und wollte den heimstarken HFC direkt nach dem Anpfiff bei eigenem Ballbesitz unter Druck setzen. Aber auch Halle zeigte sich gut vorbereitet und versuchte den Ball gegen die Kogge laufen zu lassen. Somit war die Anfangsphase im Erdgas-Sportpark umkämpft und viele intensive Zweikämpfe prägten die ersten Minuten.

Während der erste Torabschluss noch auf sich warten ließ, zeigten die Defensiv-Reihen ihre gute Grundordnung und verhinderten den jeweiligen Angriff des Gegners frühzeitig. Mit dem Ball probierten die Rostocker das Spiel breit zu machen und die Außenbahnen einzusetzen. Die erste Torchance ging dann aber doch an den Gastgeber - und die hatte es gleich in sich. Über Mathias Fretsch landete der Ball bei Martin Röser, der direkt aus 14 Metern abzog und nur knapp das Gehäuse von Kai Eisele verfehlte.

Die Mannschaft von HFC-Trainer Rico Schmitt wurde nun etwas stärker und wollte die Spielkontrolle an sich reißen. Nach 20 Minuten war es schließlich wieder Röser der für Gefahr sorgte. Über die linke Seite drängte der 27-Jährige nach innen und zog einfach mal ab – der Abschluss ging aber knapp über den Kasten. Kurz darauf kam dann aber der FCH zum ersten gefährlichen Schuss in Richtung HFC-Kasten. Bryan Henning brachte Selcuk Alibaz ins Spiel, der nach kurzer Körpertäuschung abschloss und das Ziel haarscharf verfehlte. Doch das war es erst einmal mit offensiven Aktionen, die die Torhüter in Bedrängnis brachten. Die Partie blieb über weite Strecken zerfahren und war weiterhin umkämpft. Halle versuchte zuhause Druck auszuüben – Hansa lauerte auf offensive Umschaltsituationen.

In der 36. Minuten probierte es der F.C. Hansa noch einmal in der Offensive. Wieder mit Henning und Alibaz, der jedoch von Gjasula mit einem Foul gestoppt wurde – Gelb für den HFC-Kapitän. Den anschließenden Freistoß setzte Stefan Wannenwetsch neben das Tor. Die Rostocker gestalteten das Spiel vor der Pause wieder ausgeglichener und wurden selbst aktiver. Marcel Hilßner feuerte nach schönem Zuspiel von Benyamina einen Schuss ab, wurde aber direkt geblockt. Die nachfolgende Hereingabe von Lukas Scherff konnte der HFC aus der Box befördern.

Aber es blieb dabei - eine ereignisarme Hälfte endete 0:0-Unentschieden. Hansa konzentrierte sich weitestgehend auf die Defensiv-Arbeit und ließ bis auf zwei Abschlüsse von Röser nichts zu. In der Offensive wollte die Kogge allerdings im zweiten Durchgang eine Schippe drauflegen.

Dieses Vorhaben ging der FCH zunächst ohne personelle Wechsel an – auch Rico Schmitt sah keinen Grund, seine Startformation zu verändern. Doch schon die ersten Minuten des zweiten Durchgangs zeigten, dass die Partie weiter vom Kampf geprägt sein würde.

Die 55. Minute brachte jedoch den etwas überraschenden Erfolg für den FCH. Soufian Benyamian schickte Joshua Nadeau auf die Reise, der sich bis zur Grundlinie durchsetzte und den Querpass vor das Tor brachte. Aber dort war es kein Rostocker, sondern HFC-Verteidiger Kleineheismann, der den Ball im eigenen Tor versenkte.

Nun kam die Partie langsam in Fahrt und der Hallesche FC wollte direkt antworten. Röser flankte punktgenau auf Zielspieler Fetsch, der Kai Eisele zur ersten starken Parade zwang. Jetzt war wieder Hansa am Zug – und die nächste Großchance folgte. Marcel Hilßner steckte gekonnt für Benyamina durch, der das 2:0 auf dem Fuß hatte, aber durch Gjasula gestoppt wurde und zu Fall kam. Schiedsrichter Brütting entschied sich allerdings gegen den Strafstoß.

Kurz darauf wechselte Pavel Dotchev zum ersten Mal und brachte mit Tim Väyrynen für Selcuk Alibaz einen zweiten Stürmer. Die Kogge war nun deutlich besser im Spiel und wollte sich mit einem zweiten Treffer Sicherheit verschaffen. Benyamina mit der nächsten guten Gelegenheit – der 27-Jährige stand jedoch im Abseits.

Beide Teams suchten jetzt mehr und mehr ihr Glück im Angriff und durch die offensive Ausrichtung der Gastgeber kam die Kogge immer wieder zu Konterchancen. Der sechste Auswärtssieg war also zum Greifen nahe. 20 Minuten waren jedoch noch zu gehen. Die nächste gute Hansa-Kombination gab es in der 73. Minute. Wieder trat Soufian Benyamina als Vorbereiter auf und legte für Wannenwetsch per Hacke. Die Nummer 24 des F.C. Hansa verpasste aber den Abschluss und legte noch einmal für Lukas Scherff auf – Halle konnte die Situation aber bereinigen.

Die Hausherren probierten in der Schlussphase natürlich viel, fanden aber kaum noch einen Weg, um die starke Defensive der Rostocker zu überwinden. Zwar ging nun bei Hansa auch nicht mehr viel nach vorne, doch die Null stand und es waren nur noch wenige Minuten zu spielen. In der 85. Minute dann aber doch noch einmal die Dotchev-Elf. Der eingewechselte Väyrynen kam im Strafraum zum Abschluss, brachte aber nicht genügend Druck hinter den Ball.

Der HFC drückte noch einmal und hatte mit sieben Minuten Nachspielzeit noch genug Zeit. Doch diese kam eher dem FCH zugute. Der starke Lukas Scherff kam im Strafraum zu Fall und holte somit einen Strafstoß für die Kogge heraus. Soufian Benyamina blieb eiskalt und entschied die Partie in der Nachspielzeit vom Punkt.

Durch den dritten Sieg in Serie steht der F.C. Hansa nun bei 31 Punkten und hat nun zwei Heimspiele vor der Brust, in denen das Team weiter Gas geben will und zusammen mit den Fans oben dran bleiben will.

Hallescher FC - F.C. Hansa Rostock 0:2 (0:0)

Torfolge: 0:1 Kleineheismann (55. ET), Benyamina (90.)

Hallescher FC: Tom Müller – Schilk, Kleineheismann, Tob. Müller – Bohl (65. Landgraf), Gjasula, Zenga (82. Fennell), Baumgärtel – El-Helwe (76. Ludwig), Fetsch, Röser

F.C. Hansa Rostock: Eisele – Nadeau, Hüsing, Riedel, Holthaus – Hilßner, (88. Bouziane) Henning, Wannenwetsch, Alibaz (61. Väyrynen), Scherff – Benyamina (94. Grupe)

 

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