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28. Spieltag2017/18

1:0
Datum
Spielgegner
Ergebnis
07.03.2018
FSV Zwickau - F.C. Hansa Rostock
1:0 (1:0)
07.03.2018
Hallescher FC - Werder Bremen II
1:0 (0:0)
06.03.2018
SpVgg Unterhaching - Rot-Weiß Erfurt
1:1 (0:0)
07.03.2018
Karlsruher SC - Sonnenhof Großaspach
3:1 (0:0)
06.03.2018
SV Wehen Wiesbaden - Sportfreunde Lotte
3:1 (1:0)
07.03.2018
Fortuna Köln - Chemnitzer FC
3:0 (3:0)
06.03.2018
SC Paderborn - 1. FC Magdeburg
1:1 (0:0)
07.03.2018
VfR Aalen - Preußen Münster
0:0 (0:0)
27.03.2018
Carl Zeiss Jena - Würzburger Kickers
1:2 (0:2)
06.03.2018
VfL Osnabrück - SV Meppen
2:2 (0:1)

Hansa lässt viel liegen und wird bitter bestraft – 0:1 beim FSV Zwickau

Dass die Kogge immer noch das beste Auswärtsteam der 3. Liga ist, konnte die Mannschaft von Hansa-Trainer Dotchev in diesem Jahr noch nicht so richtig unter Beweis stellen. Doch nach der Niederlage in Münster (0:2) und der Punkteteilung (1:1) bei der Bundesliga-Reserve von Werder Bremen, bekam der FCH innerhalb der englischen Woche eine neue Chance, sich in gewohnter Auswärtsstärke zu präsentieren.

Am Mittwoch bekam es Hansa mit dem heimstarken FSV Zwickau zu tun, der trotz gut Ausgangsposition weiterhin um den Klassenerhalt kämpft und dabei einen Dreier gegen die Rostocker gut gebrauchen konnte.

Der F.C. Hansa wollte hingegen den Anschluss an die Spitzenplätze wahren, musste dabei aber erneut auf Mannschaftskapitän Amaury Bischoff verzichten – und auch Lukas Scherff fehlte krankheitsbedingt beim Gastspiel in Sachsen. Stattdessen setzte Pavel Dotchev auf Mounir Bouziane, der mal wieder von Beginn an ran durfte und für Willi Evseev in die erste Elf kam. Außerdem kehrte Julian Riedel nach Gelbsperre ins Abwehrzentrum zurück. Ansonsten beließ es das Rostocker Trainerteam bei der Formation aus der Bremen-Partie und ging fokussiert in das Flutlichtspiel.

Hansa versuchte sich direkt ein Übergewicht im Mittelfeld zu erarbeiten, hatte es aber mit einem kompakten und gut vorbereiteten Gegner zu tun. Daher war die Anfangsphase sehr umkämpft. Nach fünf Minuten konnte sich der FCH dann erstmals im letzten Drittel des FSV zeigen. Fabian Holthaus steckte geschickt für Pascal Breier durch, der jedoch einen Schritt zu spät kam. Zwei Minuten später wurde es dann aber richtig gefährlich. Mounir Bouziane kombinierte sich über einen Doppelpass mit Vladimir Rankovic in die Gefahrenzone und brachte die scharfe Hereingabe vor den Kasten, wo mit Benyamina und Breier gleich zwei Hanseaten das 1:0 nur knapp verpassten.

Und der FCH blieb dran. Über links war es wieder Holthaus, der die nächste gute Gelegenheit einleitete. Das Zuspiel konnte der FSV noch klären, der Nachschuss von Benyamina hatte es dann aber in sich. Mit der Hacke zwang der Rostocker Angreifer Johannes Brinkies zur ersten wichtigen Parade. Die Kogge drängte auf das frühe 1:0 und kam schon wieder. Diesmal war es Pascal Breier, der im Strafraum zum Abschluss kam und sich weiter annäherte.

Die Hausherren hatte Mühe, den F.C. Hansa vom eigenen Gehäuse fernzuhalten und mussten sich erst einmal in die Partie arbeiten. Das schaffte des FSV Mitte der ersten Hälfte dann aber besser. Die Dotchev-Elf blieb zwar spielbestimmend, doch die Zwickauer fanden nun mehr Zugriff und unterbanden die Rostocker Angriffe jetzt früher.

Das Spielgeschehen verlagerte sich immer mehr zwischen die Strafräume. Hansa ließ weiterhin defensiv nicht anbrennen, musste nun aber wieder die Offensivpower der Anfangsphase finden. In der 34. Minute war es dann eine Standardsituation, die zum ersten Mal Gefahr für das Rostocker Tor brachte. Nach einem Freistoß kam Antonitsch zum Abschluss und traf das Außennetz – allerdings stand der FSV-Verteidiger im Abseits.

Zehn Minuten vor der Halbzeitpause kam der FCH dann aber noch einmal mit Druck vor den gegnerischen Kasten, die Belohnung blieb aber aus. Soufian Benyamina ließ gleich zwei Zwickauer stehen und brachte sich selbst in eine gute Schusssituation – doch die Nummer 23 des FCH traf den Ball nicht richtig. Sturmkollege Breier machte es drei Minuten später besser und probierte es mit Gewalt aus der Distanz, konnte den Abschluss aber nicht richtig platzieren, sodass Brinkies das 0:1 verhinderte. Somit blieb es beim 0:0 zur Pause, wenngleich Hansa die Führung des Öfteren auf dem Fuß hatte.

Um kurz 20 Uhr ging es weiter - beide Teams liefen unverändert auf. Die erste Aktion des zweiten Durchgangs gehörte den Hausherren, doch Hansa konnte die Situation bereinigen und versuchte, wieder zum Spiel der ersten 45 Minuten zu finden.

Doch die Sachsen fanden gut in die zweite Hälfte und beschäftigten den FCH zunächst in der Defensive. Nun musste sich die Kogge in die Partie arbeiten und kam wieder über links mit Holthaus, der zwar in den Strafraum eindringen konnte, aber dann im letzten Moment noch abgedrängt werden konnte.

Die Partie war nun komplett ausgeglichen, da der FSV nun offensiver agierte und Hansa so vom eigenen Tor fernhielt. In der der 58. Minute ging es dann aber doch zu schnell für den Zwickauer. Benyamina steckte für Breier durch, der frei zum Abschluss kam, aber an Brinkies scheiterte. Jetzt war die Kogge wieder im Spiel. Diesmal war es Benyamina selbst, der sich im Strafraum durchsetzen und mit Wucht zum Abschluss kam. Doch wieder kein Erfolgserlebnis.

Aber das Dotchev-Team ließ nicht locker. Nur wenige Augenblicke später die nächste Gelegenheit durch Holthaus. Doch der Führungstreffer wollte einfach nicht fallen. Nach 66 Minuten der nächste Hochkaräter für den F.C. Hansa. Nico Rieble setzte wunderbar Pascal Breier in Szene, der jedoch erneut an Brinkies scheiterte. Der Kasten der Hausherren schien wie vernagelt.

Es kam wie es kommen musste. Nach einer Ecke schlug der FSV eiskalt zu und bestrafte die miserable Chancenverwertung der Kogge. Am langen Pfosten köpfte Antonitsch zur Zwickauer Führung ein.

Ein herber Nackenschlag für den FCH, der es aber gleich wieder mit Benyamina probierte, dessen Abschluss aber abgeblockt wurde. Pavel Dotcheb ging nun mehr Risiko und brachte mit Tim Väyrynen einen weiteren Angreifer auf den Platz. Nico Rieble verließ dafür das Feld.

Hansa probierte jetzt alles, hatte es aber mit konsequenten Sachsen zu tun, die alle Versuche früh bereinigten. Außerdem lief der Kogge immer mehr die Zeit davon. Und der FSV machte es jetzt geschickt und ließ den FCH gar nicht mehr in die Gefahrenzone kommen.

Daher blieb es letztlich bei der knappen Niederlage für den F.C. Hansa, die mehr als unnötig war , jetzt aber schnell aus den Köpfen muss. Denn schon am Sonnabend geht’s mit einem Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Paderborn weiter.

FSV Zwickau - F.C. Hansa Rostock 1:0 (0:0)

Torfolge: 1:0 Antonitsch (72.)

FSV Zwickau: Brinkies – Barylla, Antonitsch, Acquistapace, Lange – Miatke (81. Schröter), Könnecke, Washausen, Bahn (90. Frick) – Eisele (71. Gremse), König

F.C. Hansa Rostock: Blaswich – Rankovic, Hüsing, Riedel, Rieble (79. Väyrynen) – Bouziane (68. Quiring), Henning (88. Evseev), Wannenwetsch, Holthaus – Breier, Benyamina

 

Ziegner-Abschiedstournee – FSV hat den Klassenerhalt fest im Blick

Am 30.06.2018 geht beim FSV Zwickau eine kleine Ära zu Ende. Nach sechs Jahren hört Erfolgs- und Aufstiegstrainer Torsten Ziegner der Sachsen auf und hinterlässt eine große Lücke beim FSV. Umso wichtiger ist es für die Zwickauer, dass der Klassenerhalt auch in dieser Spielzeit frühzeitig gesichert wird.

Und dabei sind die „Schwäne“ auf einem sehr guten Weg. Denn vor allem die Heimstärke der Ziegner-Truppe lässt die den Club zumindest im Moment beruhigt aufspielen. 21 Zähler holte der FSV im heimischen Stadion – auswärts läuft es hingegen mit zehn Punkten nicht so rund. 2018 gewann das Team zwei der drei Heimspiele zu Null und auch die Heimbilanz gegen den FCH kann sich durchaus sehen lassen. 19 der 30 Duelle entschieden die Sachsen für sich – Hansa konnte in Zwickau nur viermal gewinnen.

Eine wichtige Säule der aktuellen Saison ist wieder einmal Ronny König. Der 34-jährige Angreifer ist mit zehn Treffern der gefährlichste FSV-Stürmer und die Lebensversicherung der Sachsen. Schon in der vergangenen Saison traf der Oldie 15 Mal und hatte somit einen großen Anteil am Ligaverbleib. Weiterhin kann sich Torsten Ziegner immer wieder auf einen Ex-Rostocker verlassen. Johanns Brinkies wechselte vor 2016 zum FSV und ist seitdem die unangefochtenen Nummer eins bei den „Schwänen“. Zwar musste „Pommes“ in dieser Spielzeit schon 35 Mal hinter sich greifen, doch mit dieser Bilanz gehören die Zwickauer eher in die obere Tabellenhälfte – ein großes Plus im Abstiegskampf.

Diese Defensivstärke wird der FSV wohl auch gegen den F.C. Hansa an den Tag legen. Auch beim Hinspiel an der Ostsee legte das Team großen Wert darauf, zunächst hinter sicher zu stehen. Am 9. Spieltag gingen die Rostocker durch Willi Evseev in Front, wurden aber nur wenig später von der ersten offensiven FSV-Aktion überrascht, die die Kogge nicht mehr ausbügeln konnte und sich letztlich trotz Überlegenheit mit einem Zähler begnügen musste.

 

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