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09.09.2019 14:06 Uhr

Pokal-Aus trotz couragierten Auftritts: U17 unterliegt Hertha BSC 3:5

Am Sonnabend stand unseren B-Junioren ein ganz besonderes Spiel bevor: Im NOFV-Pokal ging es gegen Bundesligist Hertha BSC Berlin. In einem hochklassigen Spiel, welches von zahlreichen Torraumszenen geprägt war, musste sich das Team um Chef-Trainer Kevin Rodewald am Ende mit 3:5 geschlagen geben. Dennoch zeigt sich der Coach nach dem Spiel durchaus zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Im Rostocker Volksstadion erwischten die Gäste aus der Hauptstadt den besseren Start: Bereits in der 8. Minute gingen die Berliner in Führung und es schien, als ob die Herthaner ihrer Favoritenrolle von nun an souverän gerecht werden können. Jedoch nutzte der sehr agile und torgefährliche Hansa-Neuzugang Theo Gunnar Martens einen Berliner Torwartpatzer und glich in der 16. Minute zum 1:1 aus. Und es sollte noch besser kommen für den F.C. Hansa: Eine schöne Hereingabe von der linken Seite verwertete „Zehner“ Hasip Korkmazyürek sehenswert per Direktabnahme zum 2:1-Führungstreffer (28.) für die Jungen Hanseaten.

Daraufhin entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Hertha BSC Mitte der ersten Halbzeit durch den Ex-Rostocker Luca Wollschläger zum Ausgleich kam. In der 33. Minute ereignete sich dann wohl die Schlüsselszene des packenden Pokalfights: Nachdem ein Rostocker an der Strafraumkante zu Fall gebracht wurde, entschied der Schiedsrichter auf Freistoß - eine fragwürdige Entscheidung, da das Foul wohl eher innerhalb des Strafraums begangen wurde. Den fälligen Freistoß konnten unsere Jungen Hanseaten nicht verwerten und liefen im Gegenzug in den Konter zum 2:3, den die Berliner eiskalt und unter großem Jubel der Gästebank vollendeten. Mit dem Pausenpfiff war es erneut der hochmotivierte Luca Wollschläger, der zu einem aus Hansa-Sicht denkbar ungünstigen Zeitpunkt zum 2:4 nachlegte.

Nach der Pause übernahmen die Berliner die Kontrolle über das Spiel und kamen folgerichtig zum 2:5 durch - wie konnte es an diesem Tag anders sein - Luca Wollschläger. Wer nun dachte, das Spiel sei gelaufen, sollte sich allerdings täuschen. Zehn Minuten vor Schluss kamen die Jungen Hanseaten durch Kamil Antosiak zum 3:5-Anschlusstreffer – es keimte nochmal Hoffnung auf, für den ganz großen Wurf sollte es aber nicht mehr reichen. Am Ende stand so ein 3:5-Auswärtssieg der Alten Dame zu Buche.

Chef-Coach Rodewald attestierte seinen Jungs einen starken und couragierten Auftritt gegen den Favoriten: „Wir haben uns gut präsentiert, waren mutig und haben die Initiative ergriffen, den Gegner immer wieder zu Fehlern zu zwingen und daraus Tore zu erzielen. Eine so gute Mannschaft wie die Hertha kannst du jedoch nicht über die volle Spielzeit unter Kontrolle halten. Zwar waren wir über viele Phasen mehr als gleichwertig, doch am Ende hat die individuelle Qualität den Unterschied gemacht.“

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