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05.12.2022 18:45 Uhr

Bautagebuch Rasenheizung Woche 3

Viel Bewegung im Ostseestadion in der dritten Woche des Neubaus der Rasenheizung. Nachdem in Woche 2 alles vorbereitet wurde, konnten jetzt die Arbeiten an den Drainageleitungen komplett abgeschlossen werden. Diese Abwasserkanäle wurden zum Teil neu verlegt, Einiges konnte aus den alten Bestand übernommen und in die neue Anlage integriert werden. Damit ist jetzt die Grundlage gelegt, dass der Platz im Ostseestadion in Zukunft bei sehr heftigen Regenfällen schnell von größeren Wassermassen befreit wird.

Auch die Zuleitungen für die Bewässerungsanlage – gemeinhin als "Rasensprinkler" bezeichnet – wurden unter der gesamten Spielfläche verlegt. "Wir sind an einigen Stellen noch mal ordentlich in die Tiefe gegangen und haben ein bisschen Erdreich bewegt. Aber von jetzt an geht’s nur noch in die andere Richtung, nämlich nach oben", freut sich Baustellenleiter Joachim Kalweit, dass von nun an nur noch aufgebaut wird. "Wir haben bei den Arbeiten ein paar Unebenheiten verursacht, diese mussten wir noch ausgleichen. Aber das hat uns nicht aus dem Zeitplan geworfen", so der Baustellen-Chef, der sich auch nicht über den Regen der vergangenen Tage ärgert. "Das Wasser von oben kam genau richtig, denn jetzt stört es uns nicht mehr", so Kalweit. Im weiteren Verlauf der vergangenen Woche wurde dann noch einmal die gesamte Fläche ausgeglichen und damit begonnen, die sogenannte Dränschicht einzubringen. "Diese Schicht ist dafür verantwortlich, dass das Wasser richtig in die Drainage abgeleitet wird. Im Prinzip ist das feiner Sand, den wir gleichmäßig unterhalb der neuen Rasenheizung verteilen", so Kalweit. Für Woche 4 ist dann die Errichtung der Unterkonstruktion der Rasenheizung geplant. Neben diesem Gerüst, das dafür sorgen soll, dass die Rasenheizung gleichmäßig verteilt im Boden liegenbleibt und nicht verrutscht, werden auch die Sensoren für die Temperaturregelung der neuen Anlage verbaut.