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27.12.2019 12:00 Uhr

Financial Fairplay 2018/19: F.C. Hansa Rostock erreicht Drittliga-Bestwert

Der F.C. Hansa Rostock wurde für sein vorbildliches Wirtschaften in der Saison 2018/2019 vom DFB mit einer Prämie von rund 100.000 Euro belohnt.

Der Betrag wurde im Rahmen des „Financial Fair Play“ für die 3. Liga ausgeschüttet. Mit diesem im Jahr 2018 eingeführten Belohnungssystem sollen Vereine, die wirtschaftlich und risikobewusst agieren, honoriert werden.

Der F.C. Hansa Rostock erreichte in den beiden vorhandenen Kategorien „Positives Jahresergebnis“ und „Planqualität“ jeweils den Bestwert und erhält damit von allen Drittligisten den höchsten Betrag aus dem Financial Fairplay-Topf, der insgesamt 550.000 Euro pro Saison für die 3. Liga enthält.

Christian Hüneburg, Vorstand für Finanzen und Verwaltung beim F.C. Hansa Rostock: „Der 1. Platz im Financial Fairplay belohnt unsere Anstrengungen, vernünftig zu wirtschaften. Dass nur neun Vereine von 20 Drittligisten ein positives Financial-Fairplay-Ergebnis erreichen, zeigt uns allen in der 3. Liga, dass es noch einen großen Nachholbedarf, insbesondere bei der Verwertung der TV-Rechte, gibt. Bei dem 1. Platz in der Kategorie Planungsqualität kommt uns neben den positiven Sondereffekten unsere solide Planungspolitik entgegen. Den eingeschlagenen Weg der Konsolidierung und des Wachstums mit Augenmaß gilt es nun in der Zukunft fortzusetzen.“

Der F.C. Hansa Rostock konnte in der vergangenen Spielzeit einen Umsatzrekord von 19 Mio. Euro erzielen. Grundlage für die wirtschaftlich sehr gute Saison 2018/19 waren das Erreichen der 2. Runde im DFB-Pokal, drei große Konzerte im Ostseestadion und Einnahmen aus Spielertransfers. Zudem konnten im Sponsoring, Ticketing, Merchandising und bei den Mitgliederzahlen Bestmarken erreicht werden.

„Grundsätzlich freuen wir uns natürlich, dass unsere Bemühungen und unsere Arbeit honoriert werden. Unberührt davon bleibt aber unsere generell eher kritische Sicht auf das Financial-Fairplay-System der 3. Liga. Ob die finanziellen Anreize wirklich ausreichen, um Vereine künftig davon abzuhalten, riskant zu wirtschaften, um den Aufstieg in die deutlich lukrativere 2. Liga zu erzwingen, ist fraglich. Um den zunehmenden Insolvenzen und dem permanenten wirtschaftlichen Überlebenskampf der Vereine in der 3. Liga entgegenzusteuern, bedarf es sowohl von Seiten des Verbandes, aber auch von Seiten der Vereine sicherlich weit mehr“, so Robert Marien, Vorstandsvorsitzender des F.C. Hansa Rostock.

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