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Fünf Sonntagsfragen an Nils Butzen: Unser Mittelfeldmann im Interview

In dieser Woche stellt sich Nils Butzen unseren fünf Sonntagsfragen. Wie der Mittelfeldmann kürzlich seinen Geburtstag feierte, wie sein Alltag aussieht und wie sehr er sich schon wieder auf den Fußball freut, lest ihr in unserem Interview.

Hallo Butzi. Erst einmal herzlichen Glückwunsch nachträglich zum 27. Geburtstag! Wie feiert man seinen Ehrentag zu Zeiten des Kontaktverbots und inwieweit kann man ihn trotzdem genießen?

Das Positive an der Sache war, dass ich günstiger weggekommen bin, ich konnte ja niemanden zum Essen ins Restaurant einladen (lacht). Aber mal ehrlich: Grundsätzlich bin ich jemand, der gerne auch mal seine Ruhe hat. Besonders viele Glückwünsche kamen in diesem Jahr per WhatsApp, darüber freut man sich natürlich sehr. Ich war also mehr am Handy als sonst. Abgesehen davon war vieles gleich. Wie in jedem Jahr gab‘s die Benjamin-Blümchen-Torte. Das ist ein Relikt aus der Kindheit und meine Freundin und ich behalten das bei – übrigens auch zu ihrem Geburtstag.
 
Momentan sind alle Spieler im „Home Office“ – wie sieht dein Alltag derzeit aus?

Nach dem Aufstehen gibt’s erstmal Frühstück. Meine Freundin hat momentan Urlaub, man ist also nicht ganz alleine, das ist ganz schön. Vormittags mache ich dann meist eine Krafteinheit, mittags kochen wir gemeinsam. Dafür ist jetzt natürlich mehr Zeit. Aber man muss auch darauf achten, was man isst – es ist nämlich schwer, die Belastung aus dem Training zu imitieren. Nachmittags gehe ich meist laufen und abends spiele ich den Football Manager oder schaue Netflix.

Was ist das Schwierigste für dich in diesen Tagen?

Definitiv das Gefühl der Ungewissheit. Niemand weiß, was passiert und wann es wieder losgeht. Das betrifft nicht nur den Fußball, sondern auch den sozialen Aspekt. Treffen mit Freunden und Familie oder gemeinsam etwas essen gehen: Das fehlt mir schon extrem.

Was glaubst du erwartet dich, sobald wieder trainiert werden darf?

Insgesamt kommt mir die fußballfreie Zeit ein bisschen so ähnlich wie eine Sommerpause vor – nur länger. Es ist über zehn Jahre her, dass ich eine so lange Pause vom Fußball hatte – damals durch eine Verletzung. Auch wenn es vielleicht ein bisschen dauert, bis man wieder eingespielt ist: Ich freue mich schon jetzt darauf. Training mit dem Ball, das Wiedersehen mit den Jungs, lockere Gespräche in der Kabine.

In Bezug auf die Saison: Wie glaubst du, wird es weitergehen? Was würdest du dir wünschen?  

Mein klarer Wunsch ist es natürlich, dass wir die Saison zu Ende spielen können. Ich persönlich glaube aber auch, dass es – nach aktuellem Wissensstand – unrealistisch ist, dass die Spiele vor Zuschauern stattfinden können. Das wäre natürlich sehr schade, aber immer noch besser als ein Abbruch.

Vielen Dank für das Interview!