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14.05.2018 09:57 Uhr

Mecklenburg Schwerin erstmals im Landespokalfinale, aber in der Liga mit Abstiegssorgen

Fünf Jahre nach der Gründung machte der FC Mecklenburg Schwerin erstmals den Einzug ins Finale des Lübzer Pils Cup perfekt und will nun gegen den F.C. Hansa den großen Coup landen. Doch im aktuellen Oberliga-Betrieb drückt der Schuh beim FCM gewaltig.

Mit 25 Zählern liegen die Landeshauptstädter momentan auf dem ersten Abstiegsrang (14) und haben bei einem Spiel weniger sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Dieses will die Mannschaft von Trainer Sieg in den verbleibenden vier Ligaspielen erreichen, wenngleich die Intensität in der Schlussphase der Saison enorm hoch ist. Zwei Tage vor dem Landespokalfinale muss Mecklenburg gegen den Tabellendritten aus Lichtenberg ran – drei Tage nach dem Duell mit der Kogge wartet der Viertplatzierte der NOFV-Oberliga Nord (FC Anker Wismar).

Trotz alledem wollen die Schweriner die grandiose Pokalsaison krönen. Lediglich im Achtelfinale bekam der FCM Probleme und rettete sich durch ein 10:9 nach Elfmeterschießen gegen den Güstrower SC in die nächste Runde. Alle anderen Partien entschied der Oberligist deutlich und ohne Gegentreffer für sich. Die letzte Hürde - den TSV Bützow – nahmen die Schweriner am 09.05. Gegen den Verbandsligisten ging der FC Mecklenburg noch vor der Pause durch Barka in Führung. Nach dem Seitenwechsel machten dann Kapitän Kaminski, Witkowski und Pataman alles klar. Alle drei waren auch beim Halbfinal-Duell beider Mannschaften vor zwei Jahren dabei.

Damals setzte sich die Kogge im Stadion am Lambrechtsgrund vor 4.558 Zuschauern mit 2:0 durch und ließ die Finalträume des FCM platzen. Stephan Andrist traf doppelt für Hansa und sicherte den Rostockern das Weiterkommen. Im Finale schlug der F.C. Hansa dann den FC Schönberg mit 4:3 nach im Elfmeterschießen.

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