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25.06.2019 11:06 Uhr

NLZ-Leiter Karow über U21: „Plan ist voll aufgegangen“

Hinter unserer U21 liegt eine starke Saison. Das sieht auch NLZ-Leiter Stefan Karow so, der in unserem Interview zudem auf den Kader sowie Veränderungen zur kommenden Saison eingeht.

Hallo Stefan. Die U21 belegte am Ende Platz 5. Wie schätzt du die sportliche Entwicklung der Mannschaft ein?

Zunächst einmal war es uns wichtig, dass Ruhe rein kommt und wir wieder mit positiven Schlagzeilen in diesem Bereich auffallen. Das ist uns denke ich gut gelungen. Der Plan, mit Axel Rietentiet einen erfahrenen Trainer zu installieren, ist voll aufgegangen. Er hat aus dem Kader eine Mannschaft geformt. Ziel war es, zu zeigen, dass die Amateure ein wichtiger Baustein des Nachwuchses sind und als Übergangsbereich zwischen Nachwuchs und Profis fungieren. Auch das ist uns zum Ende gelungen, als schon U19-Spieler eingesetzt wurden. Dass es nicht gereicht hat, Spieler zu den Profis abzugeben, war uns vor der Saison fast bewusst. In der kommenden Spielzeit wollen wir das Entwicklungspotential, was in der dann noch jüngeren Mannschaft steckt, noch mehr fördern.

Du sprichst es schon an: Die Durchlässigkeit von der U19 in die U21 ist sehr hoch. Gleich acht Akteure rücken auf. Ist das die Philosophie, die wir in den kommenden Jahren verfolgen?

Das wäre unser Wunsch, ja. Klar ist es schön, dass so viele Jungs aufrücken. Aber man muss auch sehen, dass wir nicht in jedem Jahrgang so viele Spieler haben. Es ist also nicht selbstverständlich, dass regelmäßig acht Spieler von der U19 zur U21 kommen. Es werden auch mal weniger sein.

Viele Spieler unterzeichneten nur einen Einjahresvertrag. Warum?

Das stimmt, die Jungs sind vorsichtig und wollen die fußballerische Entwicklung im gesamten Verein abwarten. Wir als NLZ würden natürlich gerne längerfristig planen, aber ich kann die Spieler ein Stück weit verstehen. Viele beenden nach einem Jahr die Schule – danach geht’s um Ausbildung, Job und Studium. Natürlich spielt auch die Familie eine Rolle. Einige möchten sich dann vielleicht anders orientieren und unterzeichnen deshalb keinen längerfristigen Vertrag.

Inwieweit steht der Kader für die kommende Saison denn schon? Gibt’s noch weitere Veränderungen?

Ja, wir werden noch zwei bis drei externe Neuzugänge präsentieren. Die Torwartposition zum Beispiel ist noch eine kleine Baustelle. Bisher haben wir mit „Pulle“ ja nur einen Torwart im Kader. Allerdings wird ja auch die Nummer drei der Profis bei uns aushelfen. Hier müssen wir abwarten, ob sich noch etwas ergibt. Insgesamt sind wir mit dem Kader aber schon sehr weit.

Jörg Hahnel wird künftig als Koordinator im Aufbaubereich eingebunden. Wer wird dann Co-Trainer?

Korrekt. Wir werden Axel Rietentiet einen neuen Co-Trainer zur Seite stellen. Auch hier befinden wir uns in intensiven Gesprächen und hoffen, in den kommenden Tagen etwas vermelden zu können.

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