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19.02.2020 08:56 Uhr

Rückrunden-Interview U21: "Ein sehr gutes Signal für unser NLZ"

Pünktlich vor dem Start der Rückrunde am 23. Februar (13 Uhr, Heimspiel gegen Victoria Seelow) haben wir Axel Rietentiet, Cheftrainer unserer U21, zum Interview getroffen. Er beantwortet alle Fragen rund um die Vorbereitung, die personellen Veränderungen am Kader und geht selbstverständlich auch auf die Ziele für die restlichen Spiele in der Oberliga ein.

Hallo Axel! Hinter euch liegt eine wochenlange und intensive Vorbereitung. Worauf lag der Fokus und welches Fazit ziehst du eine Woche vor dem Heimspiel-Auftakt gegen Victoria Seelow?

Ja das ist richtig, wir haben bereits am 13. Januar wieder mit der Vorbereitung für die Rückrunde begonnen. Der Fokus lag nach über vier Wochen Pause darin, die Jungs in einen körperlich guten Zustand zu bekommen. Dafür haben wir vier Trainingseinheiten unter der Woche und jeweils an den Wochenenden Testspiele genutzt, welche alle sehr ordentlich gelaufen sind. Das Fazit: Wir müssen noch ein paar Kleinigkeiten korrigieren, aber ich denke, dass wir gut gerüstet sind für das erste Punktspiel gegen Seelow.

Während der Winterpause gab es auch personelle Veränderungen: Warum haben uns Philipp Puls, Jacob Krüger, Paul Fichelmann und Co-Trainer Anton Müller verlassen?

Pulle hat uns leider aus eigenem und persönlichem Wunsch zur Halbserie verlassen. Trotz neun Startelf-Einsätzen wollte er unbedingt Stammtorhüter in einer unterklassigen Mannschaft (Heimatverein Malchow) werden. Diesem Wunsch sind wir schweren Herzens nachgekommen. Im Sommer beginnt für ihn zudem seine Ausbildung in Berlin. Jacob Krüger kam leider auf Grund von Verletzungen sehr selten zum Einsatz. Er möchte sich in Zukunft intensiver um sein Studium kümmern und erstmal kein Fußball mehr spielen. Paul Fichelmann bekam ziemlich unerwartet ein Medizin-Studienplatz in Kiel angeboten. Diese Chance musste er nutzen, daraufhin haben wir Paul die Freigabe erteilt. Er wird im Großraum Kiel weiter Fußball spielen. Und Anton Müller ist aus familiären, zeitlichen Gründen kein Co-Trainer mehr.

Auf der Gegenseite stehen zwei externe Neuzugänge: Welche Erwartungen hast du an Torhüter Oliver Gaedtke und Rückkehrer Florian Esdorf?

Auf der Torhüterposition mussten wir auf Grund des Weggangs von Pulle reagieren. Mit Oliver Gaedtke und Kemenes Botond, der jetzt spielberechtigt ist, konnten wir zwei junge, ehrgeizige Torhüter aus Hamburg (mit Rostocker Wurzeln) und Budapest gewinnen. Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass beide Verpflichtungen zustande gekommen sind. Beide haben großes Potential und ich bin gespannt, wie Ihre weitere Entwicklung verläuft. Florian Esdorf wird unsere Abwehr noch mal deutlich stärken und bei offensiven Standards für noch mehr Gefahr sorgen. Wir wissen sehr gut, was wir an Ihm haben. Sportlich und menschlich ist er ein riesiger Gewinn für unsere Mannschaft.

Mit Florian Esdorf kehrt nicht nur ein Eigengewächs und Rostocker Jung zu uns zurück, sondern auch ein erfahrener Regionalliga-Spieler. Wie konnten wir ihn von unserem Weg in der Oberliga überzeugen?

Auf Grund der Insolvenz von Nordhausen war „Hexe“ auf der Suche nach einem Verein. Nach reichlicher Überlegung im Kreise seiner Familie hat er sich für einen beruflichen Werdegang entschieden, welcher in sehr gutem Einklang mit unserer Mannschaft steht. Hinzu kommt, dass er in unserer Mannschaft sehr viele Freunde aus alten Zeiten hat. Das Gesamtpaket passt bei uns sehr gut.

Mit Michel Ulrich und Oliver Daedlow durften zwei deiner Schützlinge die Vorbereitung bei den Profis absolvieren. Wie stolz bist du auf die Jungs? Und ist schon abzusehen, wie mit ihnen geplant wird?

Es stimmt mich sehr positiv, dass Oli und Michi die Vorbereitung bei den Profis mitmachen konnten. Das ist ein sehr gutes Signal für unser Nachwuchsleistungszentrum. Beide haben in der Hinrunde in ihrem ersten Männerjahr sehr gute Leistungen gebracht, daher diese Auszeichnung. Wie es mit den Jungs weitergeht, kann ich aktuell nicht sagen - das ist die Entscheidung von Cheftrainer Jens Härtel.

Ihr habt eine fantastische Hinrunde (36 Punkte, Platz 2) gespielt. Die Messlatte liegt nun sehr hoch – wie schwer wird es, diese Leistungen zu bestätigen und mit welchem Ziel geht ihr in die Rückrunde?

Das ist richtig, wir haben die Messlatte sehr hoch gelegt, gleichzeitig ist das aber auch ein enormer Anreiz für die Rückrunde. Wir wollen weiterhin offensiven, attraktiven Fußball spielen. Dazu benötigen wir auch die Unterstützung der Profimannschaft. Was am Ende dabei raus kommt, wird man dann sehen. Ziel ist es, besser als in der vergangenen Saison zu werden.

Vielen Dank für das Interview!  __________________________________________________________

Weitere Informationen rund um unseren Nachwuchs gibt’s sowohl auf der Facebook-Seite als auch auf dem Instagram-Account der Jungen Hanseaten.

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