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12.06.2019 11:27 Uhr

Saisonfazit U17: Großer Entwicklungsschritt im Winter – toller Saisonverlauf

Eine durchwachsene Hinrunde, eine starke Rückrunde und am Ende Platz 4: U17-Trainer Kevin Rodewald zieht in unserem Interview sein persönliches Saisonfazit, geht auf die Entwicklung seines Teams ein und wirft schon einen Blick auf die kommende Saison.


Hallo Kevin. Mit einer sehr jung besetzten Mannschaft belegt unsere U17 am Ende den vierten Tabellenplatz – wie glücklich macht dich das?

Über die Entwicklung und wie wir die Spiele angegangen sind, bin ich sehr glücklich. Das war zum Teil schon klasse. Bis kurz vor Saisonende hatten wir mit so einer jungen Truppe sogar noch die Chance auf die Relegation – das ist schon Wahnsinn. Damit hätten wir vor der Saison nicht gerechnet. Natürlich wollen wir immer das Maximale und streben stets nach sportlichem Erfolg. Aber die Entwicklung und der Verlauf der Saison ist unser Erfolg, da haben wir schon vieles richtig gemacht.

In der Hinrunde mussten die Jungs einige kleine Rückschläge verkraften. Waren sie zu Beginn der Saison noch zu unerfahren im Vergleich zu den zumeist älteren Gegnern?

Ich sag’s mal so: Mit einem Löffel gegen ein Messer anzutreten, ist halt einfach schwer. Es ist verdammt schwierig, da zum Erfolg zu kommen. Aber das wussten wir. Im Vergleich zu den erfahrenen Teams fehlte uns die Konstanz und Kaltschnäuzigkeit. Trotzdem denke ich, dass wir spielerisch die beste Mannschaft der Liga waren. Dieses Lob gab es zumeist von den Gegnern.

In der Rückrunde scheint das Team einen großen Schritt gemacht zu haben und spielte meist souveräner. Wie beurteilst du die Entwicklung der Mannschaft und der Spieler?

Die Spieler haben im Winter einen guten Schub nach vorne gemacht. Wir wussten, dass es irgendwann kommt, aber dass wir dann schon so weit sind, hätte ich nicht gedacht. Hut ab vor den Jungs, sie waren stets fleißig und wissbegierig. Mit mir als Trainer hatten sie es sicherlich nicht immer einfach.

Welche Schlüsse ziehst du aus der abgelaufenen Saison?

Wir müssen die individuelle Entwicklung sowie die technische Ausbildung weiter vorantreiben, hier sind wir noch im Rückstand. Infrastrukturell würde uns ein weiterer Platz gut tun, damit wir wettkampfnah trainieren können. Das fehlt uns zur Konkurrenz und ist ein Nachteil. Allgemein denke ich aber, dass wir seit dem Sommer vieles richtig gemacht haben. Unter der Leitung von Stefan Karow segeln wir in die richtige Richtung. Wichtig ist, dass wir jetzt den Kurs halten und noch mehr machen als den Tag zuvor.

Welche Veränderungen wird es in der nächsten Spielzeit geben?  

Zwei Spieler werden uns verlassen. Externe Spieler hingegen werden wir nicht holen. Da wir in der abgelaufenen Saison schon mit 15 Spielern des jüngeren Jahrgangs angetreten sind und diese Jungs eine tolle Entwicklung genommen haben, vertrauen wir ihnen weiterhin. Zudem werden einige Spieler aus unserer U15 zu uns aufrücken, da sie sich dort unter Martin Schröder sehr gut weiterentwickelt haben viel Potential in ihnen steckt.

Und wie sieht der Sommerfahrplan aus?

Wir beginnen am 15. Juli mit der Vorbereitung – so können die Jungs zwei Wochen der Ferien genießen. Zudem ist ein einwöchiges Trainingslager geplant, bei dem neue Herausforderungen auf uns warten. In Testspielen treffen wir voraussichtlich unter anderem auf Mainz, Hannover, Nürnberg und Wolfsburg. Das werden wichtige Erfahrungen sein, die elementar für unsere Entwicklung sind.

Vielen Dank für das Interview!

Weitere Informationen rund um unseren Nachwuchs gibt’s auf der Facebook-Seite der Jungen Hanseaten.

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