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13.08.2019 10:42 Uhr

Saisonstart U17: Der Blick geht nach oben

Die Euphorie unserer B-Jugend ist bereits zu spüren: An diesem Wochenende startet die U17 in die Spielzeit 2019/20 – und nach einer starken Platzierung im Vorjahr peilen die Jungen Hanseaten das Aufstiegsrennen an. Im Interview spricht Chef-Trainer Kevin Rodewald nicht nur über die Ziele in der neuen Saison, sondern auch über die gelungene Sommervorbereitung, den diesjährigen Kader und den Auftakt-Gegner Dynamo Dresden.

Hallo Kevin! Wie verlief die Vorbereitung? Bist du mit den letzten Wochen zufrieden?

Unsere Vorbereitung lief soweit gut. Wir konnten alles umsetzen und trainieren, was wir uns vorgenommen haben. Besonders unsere Wettkampfreise war sehr intensiv und hat uns vieles aufzeigen können. Als Mannschaft können wir mithalten, jedoch haben wir im individuellen Bereich in der Breite Nachholbedarf. Der Schwerpunkt in der Vorbereitung lag darin, dass die Jungs auf dem Platz eine Einheit werden, sich in unserer Idee zurechtfinden können und jeder Spieler seine Chance bekommt, sich zu zeigen. Ich erwarte, dass die Jungs vor allem die Einstellung zu ihrem Traum ein Stück weit verbessern. Fokus, Zielstrebigkeit, Konzentration und das „Bewusstsein“ des eigenen Körpers: Das sind alles Bereiche, in denen ich noch viel Potenzial sehe.

Es gibt einige Neuzugänge. Wie gut sind die Jungs schon integriert?

Wir haben mit Theo Martens einen externen Neuzugang aus Leipzig und aus der eigenen U15 haben wir sechs Spieler in die U17 hochgezogen. Das zeigt die gute Arbeit von Martin Schröder und Hannes Löhn (Trainerteam letztjährige U15, Anm. der Red.) und dem Nachwuchsbereich. Alle Jungs haben sich integrieren können. Auch wenn der ein oder andere noch an sich arbeiten muss, sind wir hier als Mannschaft auf einem guten Weg. Wir merken auch, dass es dieses Jahr deutlich mehr zur Sache geht, dass in jedem Training richtig Feuer drin ist und sich jeder empfehlen möchte. Der Konkurrenzkampf ist dieses Jahr sehr hoch, aber genau das möchten wir ja, denn dann muss jeder Spieler alles aus sich herausholen und entwickelt sich weiter.

Was für ein Spiel erwartest du zum Auftakt? Wie ist die Marschroute? Und inwieweit steht die Startelf?

Ich erwarte eine technisch-taktisch gut geschulte Dresdner Mannschaft, die sich in der Liga als junges Team aber erstmal finden muss. Wir tun gut daran, auf uns selbst zu schauen und unser Spiel durchzuziehen. Schaffen wir das, fahren wir mit einem Erfolg nach Hause. Unterschätzen wir sie, geht es schnell mal in die andere Richtung und du stehst ohne Punkte da. Unser Grundgerüst der Mannschaft steht bereits. Hier gilt es, noch die letzten Feinheiten herauszufinden und zu installieren. Wie aber in jeder Woche zählt die Einstellung und Leistung auf und neben dem Platz, um sich für die Startelf zu empfehlen.

Mit welchen Zielen gehen wir in die Saison? Gibt es einen Tabellenplatz, den wir anvisieren?

Letzte Saison sind wir als sehr junge Mannschaft Vierter geworden. Dass jetzt jeder einen Blick nach oben wirft, ist klar. Die Liga wird uns zum Favoritenkreis zählen. Jedoch wäre es sehr ratsam, ruhig zu bleiben und sich einfach auf jedes Spiel bestmöglich vorzubereiten um es zu gewinnen. Hier bin ich gespannt, wie die Jungs mit der neuen Rolle umgehen. Wir versuchen, sie auf diesem Weg optimal zu begleiten und ihnen die richtige Führung zu geben. Für ein besseres Ergebnis muss jeder mehr leisten – auch ich. Eine schlechtere Platzierung als im vergangenen Jahr wäre hingegen eine Enttäuschung.

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Weitere Informationen rund um unseren Nachwuchs gibt’s auf der sowohl auf der Facebook-Seite als auch auf dem Instagram-Account der Jungen Hanseaten.

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