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Trainingslager-Interview mit Stefan Wannenwetsch

Wir haben nach dem ersten Trainingslagertag auf Rügen mit dem dienstältesten Hanseaten gesprochen und wollten von Stefan Wannenwetsch wissen, wie sich die Kogge auf der Sonneninsel so schlägt.

Hansa: Wie schon im vergangenen Jahr bereitet ihr euch in Göhren auf Rügen auf die kommende Drittliga-Spielzeit vor. Was macht den Ort für euch so besonders?

Wannenwetsch: Ich glaube, dass es im Trainingslager einfach wichtig ist, etwas weg von gewohnten Umgebung zu kommen. Dadurch können wir in Ruhe arbeiten, werden nicht abgelenkt und können uns voll und ganz auf Hansa fokussieren. Die Bedingungen hier vor Ort sind top - das Hotel und der Platz in Baabe sind wirklich sehr gut, sodass wir super arbeiten können. Wir freuen uns alle auf die Woche hier und wollen Gas geben.

Hansa: Gibt es vielleicht Unterschiede zum Trainingslager des Vorjahres?

Wannenwetsch: Nein, eigentlich hat sich nicht viel verändert. Außer natürlich ein paar Spieler, die neu hinzugekommen sind und frischen Wind in die Truppe bringen. Die Umgebung, den Platz und das Hotel kennen wir ja schon aus dem vergangenen Sommer bestens.

Hansa: Du sprichst es schon an - einige neue Spieler sind an Bord. Wie machen sich die Jungs?

Wannenwetsch: Es sind alles wirklich super Jungs, die sich gleich gut eingefügt haben und sicherlich gut ins Gefüge passen werden. Auf dem Platz konnte ich noch nicht allzu viel sehen, bin mir aber sicher, dass wir uns schnell als Mannschaft finden werden.

Hansa: Nun gibt es mit "Olli" Hüsing und Eric Gründemann zwei langfristige Ausfälle. Wie kompensiert ihr diese als Mannschaft?

Wannenwetsch: Zunächst ist es natürlich immer bitter, wenn Mannschaftskollegen so lange ausfallen. Allerdings ist es jetzt unsere Aufgabe, das als Team aufzufangen. Nun müssen andere in deren Fußstapfen treten und zeigen, dass sie es drauf haben.

Hansa: Teambuilding ist ja auch immer ein großes Thema im Trainingslager. Was steht da für euch auf dem Programm?

Wanennwetsch: Ach, ich glaube, da muss man gar nicht so viel machen. Das kommt ganz automatisch, wenn man eine Woche so eng zusammen ist. Wichtig ist, das wir uns schnellstmöglich auf und neben dem Platz kennenlernen und daran arbeiten wir. Am Mittwoch gucken wir dann natürlich die Deutschland-Partie zusammen und einen gemeinsamen Grillabend wird es auch geben.

Hansa: Was macht ihr denn, wenn ihr mal keinen Einheit vor der Brust habt?

Wannenwetsch: Das kommt natürlich ganz auf das Training an, aber häufig werden wir zu kaputt sein, um noch etwas anderes zu machen. Natürlich haben auch einige Jungs eine Playstation dabei, aber zumeist wird es sehr ruhig zwischen den Einheiten ablaufen.

Hansa: Und was erhoffst du dir vom Trainingslager?

Wannenwetsch: Ja, auf jeden Fall, eine noch bessere Stimmung im Team, obwohl sie schon wirklich gut ist. Es ist natürlich erst die zweite Woche - da darf man noch nicht zu viel erwarten, aber es ist nun mal die Sommervorbereitung und da wollen wir vor allem an unserer Fitness arbeiten, auch wenn das nicht immer Spaß macht.