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21.06.2019 15:56 Uhr

U17: Kader bleibt größtenteils beisammen – zusätzliche Aufgabe für Trainer Rodewald

Die Saison ist gerade erst vorbei, da laufen die Planungen für die kommende Spielzeit schon auf Hochtouren – auch für die U17. Im Interview zieht NLZ-Leiter Stefan Karow sein Fazit zu den letzten Monaten und wirft einen Blick auf Veränderungen am Kader sowie auf die zunehmende Einbindung von Trainer Kevin Rodewald in das Nachwuchsleistungszentrum.

Hallo Stefan. Unsere B-Junioren belegen am Ende der Saison den vierten Tabellenplatz. Wie zufrieden bist du mit dem Ergebnis und der fußballerischen Entwicklung?

Wir haben vor der Saison kein tabellarisches Ziel ausgegeben. Die U17 war von Anfang an eine kleine Wundertüte, da sie ein sehr junger Jahrgang war. Zudem ist es für Kevin Rodewald die erste Cheftrainer-Position bei uns im Nachwuchs. Der Kader war schon da und wurde nicht nach seiner Idee zusammengestellt. Zu Beginn der Saison wollte Kevin seine Spielphilosophie durchbringen und hat viel experimentiert. Mit der Art, Fußball zu spielen und den Ball laufen zu lassen, hatten wir dann gegen rustikale Mannschaften so unsere Probleme. Das hat sich in der Rückrunde aber geändert. Daher bin ich sehr zufrieden – auch mit dem Tabellenplatz.

Du sprichst es an – der Kader ist sehr jung. Kann er für die kommende Saison denn zusammengehalten werden?

Größtenteils, ja. Torhüter Max Hagemoser wechselt nach seiner abgeschlossenen Leihe (RB Leipzig) in das NLZ des 1. FC Köln. Mit Luca Wollschläger und Paul Krause, der ja auch schon zum Kader der U17 gehörte, verlässt uns ein Duo und geht zu Hertha BSC. Aber wir haben uns intern natürlich schon unsere Gedanken gemacht, wie wir das auffangen können. Man sollte uns Vertrauen schenken, dass wir daraus die richtigen Schlüsse und Konsequenzen ziehen.

Trainer Kevin Rodewald soll in der kommenden Saison noch mehr eingebunden werden – inwiefern?

Korrekt. Kevin hat sehr viel Aufwand betrieben, um die U17 dort hinzuführen, wo sie am Ende gelandet ist. Dabei hat er die Jungs nicht nur persönlich, sondern auch fußballerisch weiterentwickelt. Und das alles neben seinem Vollzeit-Job. Im kommenden Jahr gibt es für ihn beruflich eine Art „Übergangsjahr“. Deshalb kann er uns den ganzen Tag zur Verfügung stehen. Diese Zeit wird er nutzen, um zusätzlich den Leistungsbereich zu koordinieren. Damit begleitet er also die sportliche Entwicklung der jeweiligen Altersstufen.

Weitere Informationen rund um unseren Nachwuchs gibt’s auf der sowohl auf der Facebook-Seite als auch auf dem Instagram-Account der Jungen Hanseaten.

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