Hansa Fanshop
Offizielle Website des F.C. Hansa Rostock - Unsinkbar seit 1965

6. Spieltag2020/21

1:2
Datum
Spielgegner
Ergebnis
20.10.2020
SC Verl - 1. FC Magdeburg
3:1 (1:0)
20.10.2020
Türkgücü München - VfB Lübeck
4:3 (2:1)
20.10.2020
SV Waldhof Mannheim - F.C. Hansa Rostock
1:2 (1:1)
20.10.2020
KFC Uerdingen 05 - SV Wehen Wiesbaden
0:4 (0:3)
20.10.2020
Dynamo Dresden - FSV Zwickau
1:2 (1:2)
21.10.2020
Viktoria Köln - FC Bayern München II
-:- (-:-)
21.10.2020
Hallescher FC - SV Meppen
-:- (-:-)
21.10.2020
1. FC Kaiserslautern - FC Ingolstadt 04
-:- (-:-)
21.10.2020
TSV 1860 München - 1. FC Saarbrücken
-:- (-:-)
21.10.2020
SpVgg Unterhaching - MSV Duisburg
-:- (-:-)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
1. FC Saarbrücken
5
4
1
0
11:3
+8
13
2
Viktoria Köln
6
4
1
1
10:6
+4
13
3
TSV 1860 München
6
3
2
1
12:7
+5
11
4
Hansa Rostock
6
3
2
1
9:7
+2
11
5
SC Verl
6
3
1
2
11:7
+4
10
6
FSV Zwickau
6
3
1
2
9:7
+2
10
7
FC Ingolstadt 04
6
3
1
2
7:6
+1
10
8
Dynamo Dresden
6
3
1
2
5:6
-1
10
9
SV Wehen Wiesbaden
6
2
3
1
8:3
+5
9
10
Türkgücü München
6
2
3
1
13:11
+2
9
11
SpVgg Unterhaching
6
3
0
3
6:6
0
9
12
SV Waldhof Mannheim
6
1
4
1
10:10
0
7
13
FC Bayern München II
6
1
3
2
8:9
-1
6
14
Hallescher FC
5
2
0
3
6:9
-3
6
15
MSV Duisburg
4
1
2
1
4:5
-1
5
16
KFC Uerdingen 05
6
1
2
3
4:10
-6
5
17
1. FC Kaiserslautern
6
0
4
2
4:8
-4
4
18
1. FC Magdeburg
6
1
1
4
4:9
-5
4
19
SV Meppen
6
1
0
5
6:12
-6
3
20
VfB Lübeck
6
0
2
4
6:12
-6
2

Aluglück und gnadenlose Effizienz: Hansa siegt mit 2:1 in Mannheim

In der ersten englischen Woche der Saison verschlug es den F.C. Hansa ins Carl-Benz-Stadion nach Mannheim. Nach dem ersten Auswärtssieg in Verl wollte die Kogge gegen den SV Waldhof gleich den nächsten Streich folgen lassen - und konnte dank gnadenloser Effizienz vor dem Tor der Mannheimer und doppeltem Aluglück den nächsten Dreier einfahren.

Im Vergleich zum Heimspiel gegen 1860 München nahm Chef-Trainer Jens Härtel lediglich eine Änderung vor: Nik Omladic startete nach seiner monatelangen Verletzungspause erstmals wieder von Beginn an, für ihn musste Pascal Breier auf die Bank weichen.

In der Anfangsphase der Partie waren Torraumszenen Mangelware, das Spielgeschehen spielte sich fast ausschließlich im Mittelfeld des Rasens ab, beide Teams fanden nur schwer in die Partie. Für den ersten Aufreger sorgte unsere Nummer 28, Maurice Litka, als er einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld zur Überraschung von Keeper Bartels direkt aufs Tor zog - dieser konnte den Ball im Flug zur Ecke abwehren (23.). Im Anschluss verlor Sven Sonnenberg nach einem weiten Schlag der Mannheimer das Laufduell gegen Martinovic, brachte diesen zum Straucheln und schließlich zu Fall – es gab Elfmeter für Mannheim (30.) Der Gefoulte trat selbst an – und verwandelte nicht! Der Ball ging an den linken Innenpfosten und von dort zurück aufs Spielfeld, Kolke konnte die Kugel im Nachfassen entschärfen: Glück für den FCH! Mannheim wurde jetzt zunehmend stärker, kam mit hohen Bällen immer wieder hinter die Abwehrkette der Kogge und zu einem Eckball nach dem anderen. Diese stellten unsere Abwehrreihe aber vor keine großen Probleme. Aus dem Nichts dann noch vor der Pause die Führung für die Kogge: Bahn brachte den Ball flach von rechts in den Strafraum, Verhoek ließ den Ball clever durch die eigenen Beine laufen, sodass Litka am Fünfmeterraum blank stand und zur Führung einschieben konnte (42.). Doch die Freude der Härtel-Elf währte nicht lange, denn die Schwarz-Blauen glichen im direkten Gegenzug aus und stellten auf 1:1. Eine Flanke von der rechten Seite von Ferati landete zwischen Sonnenberg und Riedel, dort rutschte Stürmer Martinovic in den Ball und überwand Hansa-Kapitän Kolke (44.). Torschütze Litka hatte im Anschluss die Gelegenheit, den FCH noch vor der Pause wieder in Front zu bringen, scheiterte aber an der starken Parade von Bartels (45.), sodass es mit 1:1 in die Katakomben ging.

Wie schon gegen 1860 München erwischte der F.C. Hansa einen perfekten Start in die zweite Hälfte und stellte prompt auf 2:1. Einen fälligen Freistoß brachte Torschütze Litka scharf an den Fünfmeterraum, wo Verhoek zur Stelle war und zu seinem ersten Saisontor einköpfte (48.). Mannheim versuchte wie schon nach dem 1:0 direkt zu antworten und erhöhte den Druck, dieses Mal konnte die Kogge die erste Angriffswelle der Waldhöfer aber abwehren. Gefährlich wurde es wieder in der 60. Minute nach einem Steilpass auf Martinovic, dessen Pass in den Fünfmeterraum konnte Julian Riedel per Grätsche gerade noch zur Ecke entschärfen. Der F.C. Hansa kam in der Offensive mittlerweile kaum noch zum Zug und hatte Glück, dass Costly nach mit seinem Kopfball nach Freistoß von Ferati nur die Latte traf (72.). Die Hansa-Kogge schaffte es in Halbzeit 2 nicht mehr die Kugel für längere Zeit zu halten, lange Bälle auf Breier landeten meist in den Füßen der Mannheimer, doch denen fehlte es an Kreativität und an zündenden Ideen, um wirklich gefährlich vor das Tor von Kolke zu gelangen - die FCH-Defensive stand sicher. So blieb es beim unter dem Strich etwas schmeichelhaften 2:1-Auswärtserfolg bei der Buwe, mit dem der FCH nun seit 4 Spielen ungeschlagen ist. Dieser Schwung soll nun mit in die nächste Partie genommen werden, am Sonnabend geht es bereits im Ostseestadion gegen Viktoria Köln weiter.

SV Waldhof Mannheim – F.C. Hansa Rostock 1:2 (1:1)

Tore: Litka (42.), Martinovic (44.), Verhoek (48.)

SV Waldhof Mannheim: Bartels – Marx (82. Jurcher), Just, Hofrath, Donkor – Costly, Christiansen, Ferati, Ünlücifci (65. Gouaida), Garcia (46. Boyamba) - Martinovic

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Riedel, Sonnenberg, Reinthaler – Neidhart, Löhmannsröben, Bahn, Horn (46. Butzen) – Omladic, Verhoek (68. Breier), Litka (68. Vollmann)

Fotoquelle: Lutz Bongarts

Neues Jahr, neues Team: Trotzt Mannheim dem Umbruch?

Die erste englische Woche der 3.Liga ruft – am 6. Spieltag lädt der SV Waldhof Mannheim unseren FCH ins Carl-Benz-Stadion ein. Mit den Mannheimern wartet am Dienstag der nächste bislang ungeschlagene Gegner auf die Kogge.

Der in der Vergangenheit immer wieder von finanziellen Problemen gebeutelte Verein hat sich aus der Oberliga Baden-Württemberg wieder in die höheren deutschen Spielklassen zurückgekämpft und geht nun in sein zweites Jahr in der 3. Liga. Nachdem man in der Vorsaison im gesicherten Tabellenmittelfeld einlief stand bei den Gastgebern in der Sommerpause ein personeller Umbruch an, der größer kaum hätte sein können.

Die gesamte Offensivreihe der Vorsaison ist gegangen, zudem fallen insbesondere die Abgänge von Top-Scorer Gianluca Korte und Kapitän Kevin Conrad schwer ins Gewicht. Abgesehen von Innenverteidiger Jesper Verlaat, der vom SV Sandhausen an den Alsenweg wechselte, bediente man sich in Sachen Neuzugängen eher in den unteren Ligen, zum Beispiel bei den Vorjahresabsteigern aus Jena, Chemnitz und Großaspach. Weil Aufstiegstrainer Bernhard Trares den Verein am Saisonende trotz eines vorliegenden neuen Vertragsangebots verließ, hat sich auch an der Seitenlinie etwas getan: Die Buwe wird in der neuen Spielzeit von Patrick Glöckner gecoacht, der im Vorjahr mit dem Chemnitzer FC abstieg.

Im Hinblick auf die Punktausbeute verlief der Saisonstart der Mannheimer bislang durchwachsen: Obwohl die Blau-Schwarzen noch ungeschlagen sind und teils ansehnliche Leistungen auf den Rasen gebracht haben, kam die Glöckner-Truppe in den ersten vier Spielen jeweils nicht über ein Unentschieden hinaus, in drei Partien verspielte man dabei noch spät die Führung – auf der Gegenseite glänzte man bei Türkgücü München mit Comeback-Qualitäten und holte drei Rückstände auf. Bei Absteiger Wiesbaden fuhr man nun mit einem 1:0-Sieg den ersehnten ersten Dreier der Saison ein. Den Siegtreffer brachte Neuzugang Joseph Boyamba, vor dem unsere Defensivreihe besonders gewarnt sein sollte: Die neue Nummer 9 der Mannheimer,  im Vorjahr Kapitän der Zweitvertretung von Borussia Dortmund, benötigte in den ersten Ligaspielen im Schnitt nur 58 Minuten für ein Tor. Beim Blick auf die Statistik des 24-Jährigen sticht vor allem seine Beidfüßigkeit ins Auge - von seinen vier Treffern erzielte er jeweils zwei mit dem rechten und mit dem linken Fuß.

In die Karten spielen könnte der Kogge eine gewisse Heimschwäche, die sich die Mannheimer in der vergangenen Saison ankreiden lassen mussten, denn in den 19 Heimspielen im Carl-Benz-Stadion wurden nur fünf Mal die drei Zähler auf dem eigenen Geläuf verteidigt. Die Statistik zwischen den beiden Teams spricht derweil nicht unbedingt für Hansa: In der 3. Liga ist der FCH bislang sieglos gegen die Blau-Schwarzen, im Ostseestadion setzte es zuletzt durch einen späten Foulelfmeter eine 0:1-Niederlage. Die Mannen von Chef-Trainer Jens Härtel dürften deswegen heiß darauf sein, sich für das letzte Spiel zu revanchieren.

  • sunmakersunmaker