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38. Spieltag2020/21

F.C. Hansa Rostock
1:1
VfB Lübeck
Datum
Spielgegner
Ergebnis
22.05.2021
SV Wehen Wiesbaden - Dynamo Dresden
0:1 (0:1)
22.05.2021
FC Bayern München II - Hallescher FC
0:1 (0:1)
22.05.2021
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München
3:1 (2:0)
22.05.2021
F.C. Hansa Rostock - VfB Lübeck
1:1 (1:1)
22.05.2021
SV Waldhof Mannheim - KFC Uerdingen 05
1:1 (0:0)
22.05.2021
SV Meppen - MSV Duisburg
2:1 (1:0)
22.05.2021
1. FC Kaiserslautern - SC Verl
1:1 (0:0)
22.05.2021
1. FC Magdeburg - SpVgg Unterhaching
1:1 (0:0)
22.05.2021
FSV Zwickau - 1. FC Saarbrücken
2:0 (1:0)
22.05.2021
Türkgücü München - Viktoria Köln
1:1 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
Dynamo Dresden
38
23
6
9
61:29
+32
75
2
Hansa Rostock
38
20
11
7
52:33
+19
71
3
FC Ingolstadt 04
38
20
11
7
56:40
+16
71
4
TSV 1860 München
38
18
12
8
69:35
+34
66
5
1. FC Saarbrücken
38
16
11
11
66:51
+15
59
6
SV Wehen Wiesbaden
38
15
11
12
57:53
+4
56
7
SC Verl
38
14
13
11
66:55
+11
55
8
SV Waldhof Mannheim
38
13
13
12
50:55
-5
52
9
Hallescher FC
38
14
10
14
51:58
-7
52
10
FSV Zwickau
38
13
12
13
46:45
+1
51
11
1. FC Magdeburg
38
14
9
15
42:45
-3
51
12
Viktoria Köln
38
13
12
13
52:59
-7
51
13
Türkgücü München
38
12
11
15
45:55
-10
47
14
KFC Uerdingen 05
38
11
11
16
38:50
-12
44
15
1. FC Kaiserslautern
38
8
19
11
47:52
-5
43
16
MSV Duisburg
38
11
10
17
52:67
-15
43
17
SV Meppen
38
12
5
21
37:61
-24
41
18
FC Bayern München II
38
8
13
17
47:58
-11
37
19
VfB Lübeck
38
8
11
19
41:57
-16
35
20
SpVgg Unterhaching
38
9
5
24
40:57
-17
32

1:1 reicht zum Aufstieg - Hansa ist zurück in Liga zwei!

Am 38. – und somit finalen – Spieltag der dritten Liga gastierte der VfB Lübeck im Ostseestadion. Die bereits abgestiegene Gäste-Mannschaft kämpfte trotz der Umstände von Beginn an und lieferte unserem Team eine Partie auf Augenhöhe. Am Ende reichte dem FCH ein 1:1-Unentschieden zum Aufstieg und zur Rückkehr ins Fußball-Unterhaus!

Im Heimspiel gegen den VfB Lübeck vertraute Chef-Coach Jens Härtel der gleichen Startelf wie beim Auswärtssieg in Unterhaching am vergangenen Spieltag und nahm keine Änderungen in seiner Anfangsformation vor.

Hansa begann stürmisch und erarbeitete sich schon in der ersten Spielminute gleich zwei Hochkaräter: Zunächst fälschte ein Lübecker Abwehrbein einen gefährlichen Bahn-Abschluss zur Ecke ab, kurz darauf strich ein Abschluss von John Verhoek nur knapp über die Latte. Angetrieben von 7.500 Hansafans im Ostseestadion behielt unsere Mannschaft auch in den folgenden Minuten die Oberhand und kam vor allem durch Standards mehrmals gefährlich vor das Tor von Gäste-Keeper Gommert. In der 26. Minute dann der Schock aus Hansa-Sicht – völlig aus dem Nichts tauchte Ex-Hanseat Soufian Benyamina vor Markus Kolke auf und netzte zur überraschenden Gästeführung. Sichtlich durch diesen Treffer beflügelt, nahmen die Grün-Weißen nun mehr am Spielgeschehen teil und hielten die Hausherren erfolgreich von ihrem eigenen Tor weg. Kurz vor dem Seitenwechsel wurde unsere Mannschaft dann nochmal mutiger in der Offensive und belohnte sich dafür schließlich in der 41. Spielminute: Lukas Scherff drang in den Gäste-Strafraum ein, legte den Ball auf John Verhoek, der wiederum zu Fall gebracht wurde und einen Elfmeter zugesprochen bekam. Diese Chance ließ sich Bentley-Baxter Bahn nicht nehmen und verwandelte eiskalt zum 1:1, mit dem es dann auch in die Pause ging.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kam der FCH druckvoll aus der Kabine, konnte jedoch eine aussichtsreiche Freistoßposition durch Simon Rhein (46.) nicht in Zählbares ummünzen. Doch auch der VfB versteckte sich keineswegs und prüfte Markus Kolke in der 51. Minute: Unser Keeper konnte den Ball zur Ecke fausten, diese brachte dann jedoch direkt wieder Gefahr ein, sodass die Lübecker die erneute Führung nur knapp verpassten. Es entwickelte sich eine phasenweise wilde Partie mit zwei offenen Visieren, in der beide Teams mehrfach vielversprechende Vorstöße wagten. Größere Torchancen blieben in dieser Phase des Spiels allerdings Mangelware. Erst der eingewechselte Aaron Herzog wagte in der 74. Spielminute mal wieder einen ernstzunehmenden Vorstoß und verfehlte das Tor mit seinem Distanzschuss nur knapp. In der 81. Minute dann die Riesenchance für John Verhoek: Nach einer flachen Scherff-Hereingabe geriet unser Stürmer beim Abschluss jedoch leicht in Rückenlage und konnte den Ball somit letztendlich nicht kontrolliert aufs Tor bringen. Weitere Großchancen kamen nicht mehr zustande. Hansa brachte den Spielstand über die Zeit und durfte nach neun Jahren 3. Liga die Rückkehr ins Fußball-Unterhaus bejubeln!

F.C. Hansa Rostock – VfB Lübeck 1:1 (1:1)

Tore: Benyamina (26.), Bahn (41.)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Neidhart, Riedel, Roßbach, Scherff – Rhein, Löhmannsröben – Omladic, Bahn (69. Herzog), Türpitz (69. Vollmann) – Verhoek

VfB Lübeck: Gommert – Malone, Ramaj (71. Kircher), Rieble – Thiel, Mende, Boland, Hertner (83. Weissmann) – Deichmann, Deters (71. Hebisch) – Benyamina (30. Wolf)

Packendes Saisonfinale: Nachbarschaftsduell gegen Lübeck wird zum Aufstiegs-Endspiel

Am Montagabend kurz vor 21 Uhr herrschte für unsere Gäste vom VfB Lübeck die traurige Gewissheit: Nur ein Jahr nach dem Aufstieg in die 3. Liga wurde der bittere Gang in die Regionalliga durch die 1:2-Heimniederlage gegen den FSV Zwickau besiegelt.

Dabei keimte nach dem wichtigen 2:0-Sieg in Meppen am 36. Spieltag durchaus nochmal Hoffnung für die Grün-Weißen im Abstiegskampf auf – in der Summe reichen allerdings die neun Saisonsiege des Teams um Coach Rolf Landerl nicht, um die Klasse zu halten. Ein entscheidender Faktor für den unter dem Strich ernüchternden Saisonverlauf der Travestädter stellt sicherlich auch die fehlende offensive Durchschlagskraft dar: Mit lediglich 40 erzielten Treffern bildet die Lübecker Angriffsreihe den viertharmlosesten Sturm der gesamten Liga.

Allerdings tat unserer Kogge einer dieser neun Siege ganz besonders weh. Im Nachholspiel des 19. Spieltages köpfte Ex-Hanseat Soufian Benyamina den VfB im heimischen Stadion an der Lohmühle zum 1:0-Sieg gegen den F.C. Hansa. Da dies gleichzeitig das allererste Aufeinandertreffen in der langen Fußballgeschichte beider Vereine darstellte, hat unsere Mannschaft also noch mindestens eine Rechnung offen.

Insgesamt stehen neben „Soufi“ Benyamina mit Kapitän Tommy Grupe, Nico Rieble und Elsamed Ramaj gleich vier Ex-Rostocker bei unseren Gästen unter Vertrag. Dabei wusste vor allem Abwehrchef und Ruhepol Grupe zu überzeugen, er bildete in seinen 33 Startelfeinsätzen bislang das stabilisierende Zentrum der Lübecker Abwehrreihe. Jedoch wird es für ihn im Ostseestadion nicht zum Aufeinandertreffen mit seinen Ex-Kollegen kommen: Nach einer vermeintlichen Tätlichkeit gegen seinen Zwickauer Gegenspieler Dustin Willms sah der gebürtige Rostocker am vergangenen Spieltag die rote Karte und wird somit im Duell gegen unseren F.C. Hansa am kommenden 38. Spieltag fehlen. Während Grupe bislang eine Bank in der Defensive darstellte, sorgte ein anderer Mann für Furore in der Lübecker Offensive. „Zehner“ Yannick Deichmann sammelte bislang zwölf Scorerpunkte und bildet somit den offensiven Dreh- und Angelpunkt in der Angriffsreihe der Marzipanstädter.

Nicht nur der Fakt, dass beide Stadien gerade einmal knapp eine Stunde Fahrtzeit trennen, sorgt für reichlich Zündstoff in diesem letzten Kapitel der aktuellen Drittligasaison. Wirft man einen Blick auf die Tabelle, wird deutlich, dass der F.C. Hansa im Heimspiel gegen den VfB Lübeck alle Trümpfe selbst in der Hand hat. Während sich die Gäste nach nur einem Jahr Abstinenz zurück in die Viertklassigkeit verabschieden müssen und somit befreit aufspielen können, geht es für den FCH in den finalen 90 Minuten der Saison 2020/21 um nicht weniger als den langersehnten Aufstieg in die 2. Bundesliga.

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