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Halbfinale Landespokal2017/18

2:7
Datum
Spielgegner
Ergebnis
09.05.2018
Torgelower FC - F.C. Hansa Rostock
2:7 n.V. (0:0)
09.05.2018
FC Mecklenburg Schwerin - TSV Bützow
0:4 (0:1)

7:2 in Torgelow: Hansa Rostock steht im Landespokalfinale

Durch einen am Ende souveränen 7:2-Sieg im Landespokal-Halbfinale beim Torgelower FC Greif ist der F.C. Hansa Rostock ins Landespokalfinale eingezogen. Starke Hausherren hatten der Kogge zunächst alles abverlangt, beim Stand von 2:2 ging es in die Verlängerung, in der die Dotchev-Ef aber deutlich überlegen war. Bei bestem Fußballwetter sahen die knapp 2.000 Zuschauer in der Gießerei-Arena eine ausgelichene erste Hälfte. Während bei den Hausherren Michael Freyer zweimal jeweils nach einer Ecke aus der Distanz gefährlich abzog, näherte sich die Kogge in Person von Oliver Hüsing ebenfalls nach einer Ecke per Kopf erstmals an. Aus dem Spiel heraus ließen die Gastgeber kaum Chancen für den FCH zu, der mehrmals aus dem Abseits zurückgepfiffen wurde. Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag: Mittelfeldmann Stövesand brachte den TFC überraschend in Führung (47.). Doch die Kogge antwortete prompt: Mit reichlich Offensivdrang umspielte Selcuk Alibaz den Torgelower Keeper Kaczmarczyk und schob zum 1:1 ein. Doch zu selten fand der FCH ein Mittel gegen defensiv gut gestaffelte Torgelower, sodass ein Eckball für Torgefahr sorgen musste: Hüsing stand goldrichtig, drehte das Spiel und nickte zum 2:1 ein (73.). In der Schlussphase jedoch nutzten die Hausherren die Unruhe im Strafraum der Rostocker nach einem Eckball aus und erzielten durch Mista den Ausgleich (79.). Folgerichtig ging es in die Verlängerung, in der die Dotchev-Elf aber endlich aufdrehte: Nach einer tollen Einzelaktion traf erst Bouziane (91.), zwei Zeigerumdrehungen später sorgte Holthaus bereits für die Vorentscheidung (93.). Doch beim 4:2 sollte es nicht bleiben: Innenverteidiger Riedel wagte einen Ausflug in die Offensive und belohnte sich mit einem Treffer (105.), ehe erneut Bouziane (111.) und kurz vor Schluss Väyrynen (116.) das Ergebnis in die Höhe schraubten und den 7:2-Entstand herstellten. Im Finale trifft Hansa am 21. Mai in Neustrelitz auf den FC Mecklenburg Schwerin. F.C. Hansa Rostock: Blaswich - Nadeau, Hüsing, Riedel, Holthaus (107' Berger) - Owusu (105' Grupe), Alibaz, Wannenwetsch, Scherff (79' Bouziane) - Breier (82' Väyrynen), Benyamina Torgelower FC Greif: Kaczmarczyk - Sobolczyk (Jandt) Riechert, Jager, Nawotke - Schmidt, Bylicki (Juszczak), Stövesand, Galoch (Jurkow) - Mista, Freyer Tore: Stövesand (47.), Alibaz (57.), Hüsing (73.), Mista (79.), Bouziane (91./111), Holthaus (93.), Riedel (105.), Väyrynen (116.)

Vier Hansa-Bezwinger im Torgelower Aufgebot – Hansa kämpft um den Finaleinzug

Das Halbfinale des Lübzer Pils Cup führt den F.C. Hansa fast bis an die polnische Grenze. Am Mittwochabend trifft das Team von Chef-Trainer Pavel Dotchev auf den Oberligisten Torgelower FC Greif und will im vierten Jahr in Folge den Finaleinzug und anschließenden Triumph perfekt machen. Doch die Kogge muss sich in Acht nehmen, denn im Kader der Torgelower stehen gleich vier Jungs, die wissen, wie man den FCH aus dem Pokal kickt. In der Saison 2013/14 standen sich im Landespokal-Halbfinale der F.C. Hansa Rostock und der 1. FC Neubrandenburg gegenüber. Damals auch dabei: Toni Schmidt, Kevin Riechert, Daniel Nawotke und Michael Freyer. Letzteren haben einige Hansa-Fans sicherlich noch im Hinterkopf. Die Kogge musste damals schon nach vier Minuten in Unterzahl spielen (Rote Karte - Alexandre Noel Mendy), ging aber trotzdem durch einen Treffer von Manfred Starke in Front. Noch vor der Halbzeit kassierte Hansa dann den Ausgleich nach einem Eigentor von Denis-Danso Weidlich – und in der 60. Spielminute kam jener Freyer und beendete die Rostocker Pokalträume mit einem direkt verwandelten Freistoß. Gut vier Jahre später wollen die vier Ex-Neubrandenburger noch einmal die Sensation schaffen und den F.C. Hansa nicht nur ärgern. Mit großem Selbstvertrauen gehen die Greifen jedoch nicht in die Partie. In der aktuellen Oberliga-Saison liegt das Team von Trainer Heiko Stäck nur einen Zähler vor der Abstiegszone und muss um den Ligaverbleib kämpfen. In den vergangenen vier Spielen der NOFV-Oberliga Nord konnte Torgelow keinen Sieg einfahren und konzentriert sich nun voll und ganz auf das Duell mit dem FCH, das es schon im vergangenen Jahr gab. Ebenfalls im Halbfinale trafen beide Teams aufeinander – damals eine eindeutige Geschichte. Marcel Ziemer brachte Hansa schon früh auf die Siegerstraße und erzielte noch in der ersten Hälfte vier weitere Treffer. Nach dem Seitenwechsel legte Timo Gebhart noch zwei weitere Treffer nach – Torgelow kam nur zum Ehrentreffer durch Daniel Nawotke, der mit sieben Saisontoren der gefährlichste Angreifer des Oberligisten ist.
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