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DFB-Pokal 1. Runde2020/21

F.C. Hansa Rostock
0:1
VfB Stuttgart
Datum
Spielgegner
Ergebnis
13.09.2020
F.C. Hansa Rostock - VfB Stuttgart
0:1 (0:1)

Großer Kampf wird nicht belohnt – Hansa verliert 0:1 gegen Stuttgart und scheidet aus

Zum Auftakt der neuen Spielzeit empfing der F.C. Hansa Rostock den Bundesligisten VfB Stuttgart in der 1. Runde des DFB-Pokals. Bei bestem Wetter und vor 7.500 Zuschauern lieferte der FCH den Schwaben bis zum Schluss einen großen Kampf, belohnte sich für diesen aber nicht.

Die Elf von Chef-Trainer Jens Härtel startete im 4-3-3 und im Vergleich zum Testspiel in Kiel mit zwei Änderungen in der Startformation: Für Bjorn Rother rückte Jan Löhmannsröben in die Startformation, für Erik Engelhardt stürmte unsere Nummer 18 John Verhoek. Aufs Feld geführt wurden unsere Hanseaten vom neuen Kapitän, Torhüter Markus Kolke.

Die Stuttgarter hatten zu Beginn etwas mehr Ballbesitz und versuchten das Spiel aus der Dreierkette aufzubauen, Hansa war jedoch giftig in den Zweikämpfen und störte die Schwaben früh. Für eine erste Duftmarke im Spiel und Torannäherung sorgten schließlich die Hanseaten durch Manuel Farrona Pulido (9.). Sein Schuss vom rechten Eck des Sechszehners brachte allerdings nur das Außennetz zum zappeln. Hansa-Keeper Markus Kolke konnte sich daraufhin das erste Mal in der 19. Spielminute auszeichnen, als er einen Ball von VfB-Kapitän Castro parierte. Auch im Anschluss stand Kolke im Mittelpunkt – einen gefährlichen Schuss von Mangala konnte er stark um den Pfosten lenken und somit zur Ecke abwehren, die nichts einbrachte. Die größte Chance der Partie hatten die Schwaben, als Wamangituka sich auf rechts durchtankte. Am Fünfmeterraum kam Kalajdzic an den Ball, doch auch hier behielt der erneut stark reagierende Kolke die Oberhand (34.). Noch vor der Halbzeit gelang den Stuttgartern schließlich doch die Führung (42.). Nachdem ein Schuss von Didavi zunächst noch an den Innenpfosten klatschte, staubte Wamangituka ab und schob ins leere Tor ein. Somit ging es mit 0:1 aus Sicht der Kogge in die Kabinen. Die klareren Torchancen hatte der VfB, Hansa agierte jedoch über weite Strecken absolut auf Augenhöhe.

Ohne personelle Änderungen ging es in den zweiten Durchgang. Der VfB kam besser aus der Kabine als unsere Kogge, die in ihren Aktionen etwas fahrig wirkte. Ein Doppelwechsel von Chef-Trainer Jens Härtel hauchte unserer Elf schießlich neues Leben ein (57.) – der FCH zeigte sich in der Folge deutlich verbessert. Fast aus dem Nichts gab es schließlich die riesige Chance auf das 1:1 für unsere Hanseaten: Nach einem zu kurz geratenen Rückpass lief John Verhoek alleine auf Torhüter Kobel zu, scheiterte aber an der Parade des VfB-Schlussmanns (62.). Ein paar Minuten später der VfB dann mit der Möglichkeit zu erhöhen. Nach einer Kombination der Schwaben kam der eben eingewechselte Churlinov frei zum Abschluss, einmal mehr war aber Kolke zur Stelle und bereinigte im eins gegen eins stark (68.). In der Schlussphase der Partie ging Hansa zwangsläufig zunehmend in die Offensive und kam noch einmal zu einer Chance. Pascal Breier gelang es allerdings knapp nicht, eine Flanke von Scherff zu verwerten (89.). Für den Schlusspunkt der Partie sorgte eine knifflige Situation im Strafraum der Stuttgarter. Ein Schuss von Litka prallte an Kaminskis am Arm, die Pfeife von Schiedsrichter Zwayer blieb jedoch zum großen Unmut der Rostocker stumm (90. +1). Somit blieb es am Ende beim Vorjahresergebnis von 0:1 und der aufopferungsvolle Kampf der Härtel-Elf wurde nicht belohnt.

F.C. Hansa Rostock – VfB Stuttgart 0:1 (0:1)

Tore: Wamangituka (42.)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Neidhart, Riedel, Roßbach, Scherff – Bahn, Butzen (74. Rother), Löhmannsröben (81. Herzog) – Farrona Pulido (57. Breier), Verhoek (74. Engelhardt), Vollmann (57. Litka)

VfB Stuttgart: Kobel – Massimo (65. Churlinov), Anton, Kaminski, Kempf, Wamingituka – Castro (83. Coulibaly), Endo, Mangala, Didavi (74. Klement) – Kalajdzic (74. Al Ghaddioui)

Aller guten Dinge sind drei

Endlich ist es soweit – die Saison 2020/21 steht in ihren Startlöchern. In Runde 1 des DFB-Pokals empfängt die Kogge den VfB Stuttgart im heimschen Ostseestadion. „Schon wieder“, möchte man fast sagen - es ist nämlich bereits das dritte Jahr in Folge, in dem beide Mannschaften in der ersten Runde des DFB-Pokals aufeinandertreffen. Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt übrigens bei 1:32768.

Unter Trainer Matarazzo Pellegrino schaffte der VfB in der vergangenen Saison den erneuten Aufstieg ins Oberhaus. Der US-Amerikaner übernahm den Trainerposten in der Winterpause von seinem Vorgänger Tim Walter. Am Ende einer spielerisch nicht immer glanzvollen Saison standen unter dem Strich starke 62 geschossene Tore und Tabellenplatz 2 zu Buche. In der Sommerpause hat man den Kader nun punktuell ergänzen können. Waldemar Anton kam von Hannover 96 und soll die Innenverteidigung der Schwaben verstärken. Selbiges erhofft man sich vom Griechen Konstantinos Mavropanos, der vom FC Arsenal für ein Jahr ausgeliehen wurde. Gregor Kobel, der bereits in der vergangenen Spielzeit das Tor hütete, wurde im Sommer fest verpflichtet und geht als klare Nummer 1 in die neue Saison. Neu ist zudem, dass Routinier Gonzalo Castro die Schwaben in der kommenden Spielzeit als Kapitän aufs Feld führen wird.

In der Saisonvorbereitung zeigen sich die Schwaben bereits in guter Verfassung. Mit Ausnahme eines 0:3 beim englischen Meister Liverpool, konnte der VfB alle Testspiele für sich entscheiden. Zuletzt konnte man Mitaufsteiger Bielefeld mit 2:0 bezwingen – für Trainer Pellegrino ein „sehr positiver Abschluss des Trainingslagers“. Insbesondere Stürmer Nicolas Gonzalez zeigte sich in den Spielen bereits in Torlaune. Der 22-Jährige Top-Scorer der Schwaben hat kürzlich betont den Verein verlassen zu wollen, ein konkretes Angebot hat es nach Aussagen der Verantwortlichen jedoch noch nicht gegeben.

Im Spiel gilt es deshalb nun, die Offensivstärke des VfB zu bremsen und sich für die Niederlage im vergangenen Jahr zu revanchieren. Die Statistik spricht dabei eigentlich klar für unsere Kogge: von insgesamt fünf Aufeinandertreffen im DFB-Pokal konnte Hansa vier für sich entscheiden. Am Sonntag wird die Härtel-Elf nun alles daran setzen, sich den fünften Triumph gegen die Schwaben zu erkämpfen, und in Runde 2 des DFB-Pokals einzuziehen.

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