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1. Spieltag2018/19

3:0
Datum
Spielgegner
Ergebnis
27.07.2018
Eintracht Braunschweig - Karlsruher SC
1:1 (0:1)
28.07.2018
VfR Aalen - SV Wehen Wiesbaden
1:2 (0:0)
28.07.2018
VfL Osnabrück - Würzburger Kickers
2:1 (0:1)
28.07.2018
1. FC Kaiserslautern - TSV 1860 München
1:0 (0:0)
28.07.2018
Carl Zeiss Jena - Sonnenhof Großaspach
3:2 (1:1)
28.07.2018
Fortuna Köln - Preußen Münster
1:4 (0:2)
28.07.2018
FSV Zwickau - Hallescher FC
2:0 (2:0)
29.07.2018
Energie Cottbus - F.C. Hansa Rostock
3:0 (2:0)
29.07.2018
KFC Uerdingen 05 - SpVgg Unterhaching
1:3 (0:1)
30.07.2018
Sportfreunde Lotte - SV Meppen
0:0 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
KFC Uerdingen 05
8
5
1
2
10:8
+2
16
2
SpVgg Unterhaching
8
4
3
1
15:9
+6
15
3
Würzburger Kickers
8
4
1
3
15:10
+5
13
4
Karlsruher SC
8
3
4
1
8:6
+2
13
5
VfL Osnabrück
7
3
3
1
10:5
+5
12
6
Preußen Münster
8
4
0
4
12:12
0
12
7
TSV 1860 München
8
3
2
3
16:10
+6
11
8
Fortuna Köln
8
3
2
3
11:11
0
11
9
Hansa Rostock
8
3
2
3
11:14
-3
11
10
Carl Zeiss Jena
8
3
2
3
11:15
-4
11
11
Hallescher FC
7
3
1
3
9:7
+2
10
12
SV Wehen Wiesbaden
8
3
1
4
14:15
-1
10
13
FSV Zwickau
7
2
3
2
8:7
+1
9
14
Sonnenhof Großaspach
8
1
6
1
6:5
+1
9
15
Energie Cottbus
8
2
3
3
9:11
-2
9
16
VfR Aalen
7
2
2
3
10:11
-1
8
17
1. FC Kaiserslautern
8
1
5
2
10:12
-2
8
18
Sportfreunde Lotte
8
2
2
4
7:12
-5
8
19
Eintracht Braunschweig
8
1
4
3
8:13
-5
7
20
SV Meppen
8
1
3
4
8:15
-7
6

Rostocker Fehler eiskalt bestraft – Hansa verliert zum Auftakt in Cottbus

Sonntagnachmittag in Cottbus – Punktspielstart für den F.C. Hansa Rostock. Der erste Spieltag der neuen Saison 18/19 hielt für die Kogge ein Auswärtsspiel beim Drittliga-Aufsteiger aus Brandenburg bereit.

Der FC Energie ging als souveräner Regionalliga Nordost-Meister (31 Punkte Vorsprung) in die Aufstiegsspiele und setzte sich dort gegen Weiche Flensburg durch. Für die Wiederkehr in Liga drei konnte FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz die Aufstiegsmannschaft in der Lausitz halten – auch Torjäger Streli Mamba (19 Treffer vergangene Saison) blieb Energie treu und sollte nun gegen den FCH auf Torejgad gehen.

Dies wollte Hansa natürlich verhindern – allen voran Julian Riedel, der die Rostocker als Kapitän auf das Spielfeld führte und somit Abwehrkollege Oliver Hüsing vertrat, der in Cottbus durch Joshua Nadeau ersetzt wurde. Außerdem brachte FCH-Trainer Dotchev mit Gelios, Biankadi, Pepic, Soukou und Königs fünf Neuzugänge von Beginn an, die sich ihren Platz in der Startelf erspielten und im neuen 4-3-3-System aufliefen.

Knapp 3.000 Hansa-Fans unterstützten ihre Kogge beim Gastspiel in Brandburg von Beginn an, mussten aber direkt einen Schock hinnehmen. Denn direkt der erste Angriff der Cottbusser lief über Mamba, der von Joshua Nadeau im Strafraum zu Fall gebracht wurde – Schiedsrichter Storks gab direkt den Strafstoß, den Viteritti zur frühen Führung versenkte.

Hansa brauchte einen Moment, um sich davon zu erholen und kam über Breier und schließlich Königs zu ersten Torannäherung. Der FCH wollte sich nun in die Partie arbeiten, hatte es aber mit engagierten Hausherren zu tun, die dagegenhielten. Doch die Kogge blieb dran, erhöhte das Tempo und kam in der 15. Spielminute zur vorerst besten Abschlusschance durch Merveille Biankadi aus 18 Metern. Energie lauerte in dieser Phase auf Rostocker Fehler, um den FCH kalt zu erwischen. So auch in der 20. Spielminute: Marc Stein fand mit einem langen Ball den Kopf von Fabio Viteritti, der über Ioannis Gelios köpfte und das 2:0 erzielte.

Nun musste sich die Dotchev-Elf erneut schütteln und bei allen offensiven Bemühungen defensiv hellwach sein. In der 35. Minute dann die nächste gute Chance für den FCH durch Marco Königs, der nach einer Rankovic-Flanke per Kopf zur Stelle war und nur am Pfosten scheiterte. Hansa blieb kurz vor der Pause noch einmal dran und arbeitete am Anschlusstreffer. Doch die Cottbusser verteidigten kompakt und gingen durch zwei Rostocker Unaufmerksamkeiten mit einer 2:0-Führung in die Kabine.

Der F.C. Hansa ging unverändert in den zweiten Durchgang – die Marschroute blieb jedoch gleich. Das Team um Mannschaftskapitän Julian Riedel musste schnellstmöglich einen Weg finden, um zurück in die Partie zu kommen.

Der erste Abschluss gehörte aber erneut dem FC Energie – kein Problem für Hansa-Keeper Gelios. Rostocks erster Abschluss ließ etwas auf sich warten. Daher reagierte Pavel Dotchev zum ersten Mal und brachte mit Rieble für Pepic eine frische Kraft, die eine Systemumstellung zur Folge hatte. Denn im Zentrum agierten nun nur noch Biankadi und Wannenwetsch – Lukas Scherff rückte eine Position nach vorne.

Aber Hansa tat sich weiter schwer, einen Weg durch die Cottbusser Reihen zu finden. Pascal Breier probierte es nach 63 Minuten mal am Energie-Strafraum, traf den Ball aber nicht richtig. Knapp zehn Minuten später wurde es dann aber richtig gefährlich. Das artistische Zuspiel von Stefan Wannenwetsch landete bei Lukas Scherff, dessen Abschluss aber gerade noch von Marc Stein zur Ecke abgelenkt wurde. Und noch ein Hochkaräter für den F.C. Hansa, doch Pascal Breier ließ nach einer guten Umschaltaktion den 1:2-Anschlusstreffer liegen.

Viel Zeit blieb der Dotchev-Elf nicht mehr. Ab der 83. Spielminute sollte auch Rückkehrer Kai Bülow mithelfen, noch einmal Spannung in die Partie zu bringen. Aber der Ball wollte einfach nicht über die Linie. Anton Donkor mit der nächsten Gelegenheit, doch wieder war es Marc Stein, der etwas dagegen hatte.

Stattdessen leistete sich der FCH einen weiteren Patzer, den Energie erneut eiskalt bestrafte – Mamba nahm den Fehler von Rankovic dankend an und legte für Geisler auf, der nur noch einschieben brauchte und den Endstand markierte.


FC Energie Cottbus - F.C. Hansa Rostock 3:0 (2:0)

Torfolge: 1:0 Viteritti (2.), 2:0 Viteritti (20.), 3:0 Geisler (86.)

FC Energie Cottbus: Spahic – Startsev (70. Scheidhauer), Stein, Matuwila, Schlüter – Weidlich, Kruse, Zimmer (74. Geisler), Freitas, Viteritti – Mamba (89. Knechtel)

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Rankovic, Nadeau, Riedel, Scherff – Wannenwetsch (83. Bülow), Biankadi, Pepic (58. Rieble) – Breier, Königs, Soukou (72. Donkor)

 

FC Energie Cottbus mit Aufstiegshelden und reichlich Selbstvertrauen

Für die Kogge steht am Sonntag (13 Uhr) mit dem Ost-Derby beim FC Energie Cottbus der erste Härtetest der Drittliga-Spielzeit 2018/19 auf dem Plan. Nach der ausgiebigen Sommerpause, in der das Team von Trainer Pavel Dotchev erneut einen großen Umbruch durchleben musste, erwartet Hansa im Auftaktspiel gegen die Lausitzer direkt ein hochspannendes Duell.

Die Cottbuser sind nach zweijähriger Abstinenz zurück in der dritten Liga und überzeugten im Aufstiegsjahr mit dominantem und torreichem Fußball. Von insgesamt 34 Spielen der Regionalliga Nordost gewann die Wollitz-Elf sagenhafte 28 Partien und verloren lediglich ein einziges Mal. Neben der besten Defensive (nur 14 Gegentore) stellte Energie auch den mit Abstand besten Angriff, der ganze 79 Tore beisteuerte. Herausragender Mann war dabei Stürmer Streli Mamba, der in 26 Einsätzen 19 Treffer erzielte. Zusammen mit Fabio Viteritti (13 Tore) und Maximilian Zimmer (8) bildete Mamba eine gefährliche Offensiv-Achse, die die Abwehrreihen der Gegner immer wieder in Angst und Schrecken versetzte.

Im Vergleich zu den meisten anderen Drittligisten gab es im Cottbuser Kader während der Saisonvorbereitung alles andere als einen Umbruch. Nahezu alle Aufstiegshelden konnten gehalten werden, lediglich Alexander Siebeck (11 Spiele, 1 Tor) und Gabriel Boakye (16 Spiele, 4 Tore) verließen den Verein. Mit Daniel Stanese und Abdulkadir Beyazit wurden zwei namhafte Neuzugänge verpflichtet, die laut Aussage von Claus-Dieter Wollitz für die kommende Begegnung allerdings noch keine Rolle spielen werden. Zusätzlich wird der Energie-Trainer die Ausfälle von Mittelfeldmann Jonas Zickert, Moritz Broschinski und Benjamin Förster kompensieren müssen.

Im Hinblick auf die neue Saison zeigt sich Wollitz zuversichtlich: „Wir wollen nicht nur ein unangenehmer Gegner sein, sondern auch erfolgreich auf dem Weg zum Klassenerhalt.“ Die Cottbuser Anhänger sind nach der Rückkehr in Liga drei ebenfalls euphorisiert – mit 2.500 Dauerkarten wurden bereits deutlich mehr verkauft als im Vorfeld der vergangenen Saison. Für Sonntag rechnen die Lausitzer mit bis zu 15.000 Zuschauern im Stadion der Freundschaft, wovon mindestens 2.500 der Kogge die Daumen drücken.

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Hansa und Energie Cottbus gab es im Februar 2016. Damals schwebten beide Mannschaften auf Platz 17 und 18 stehend in akuter Abstiegsgefahr und brauchten dringend ein Erfolgserlebnis. Durch einen frühen Treffer von Stephan Andrist gewann Hansa das Auswärtsspiel letztlich mit 1:0 und sammelte drei wichtige Punkte für den späteren Klassenerhalt. Cottbus hingegen rutschte auf einen Abstiegsplatz, musste am Ende der Saison den schweren Weg in die vierte Liga antreten und wird auf eine Revanche brennen.

  • PK vor dem 1. Spieltag
  • sunmakersunmaker