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10. Spieltag2018/19

0:1
Datum
Spielgegner
Ergebnis
28.09.2018
Preußen Münster - SV Wehen Wiesbaden
3:0 (1:0)
29.09.2018
Sonnenhof Großaspach - SpVgg Unterhaching
1:1 (1:0)
29.09.2018
SV Meppen - Eintracht Braunschweig
4:2 (2:0)
29.09.2018
1. FC Kaiserslautern - Sportfreunde Lotte
2:1 (1:0)
29.09.2018
Fortuna Köln - KFC Uerdingen 05
1:2 (0:0)
29.09.2018
Karlsruher SC - Energie Cottbus
2:0 (1:0)
30.09.2018
Carl Zeiss Jena - VfL Osnabrück
0:0 (0:0)
30.09.2018
FSV Zwickau - VfR Aalen
2:3 (1:2)
01.10.2018
TSV 1860 München - Würzburger Kickers
1:1 (0:0)
16.10.2018
Hallescher FC - F.C. Hansa Rostock
0:1 (0:1)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
VfL Osnabrück
15
8
6
1
21:10
+11
30
2
Preußen Münster
15
8
2
5
24:18
+6
26
3
Karlsruher SC
15
7
5
3
20:16
+4
26
4
Hansa Rostock
15
7
4
4
24:23
+1
25
5
KFC Uerdingen 05
15
8
1
6
18:18
0
25
6
SpVgg Unterhaching
15
5
9
1
27:15
+12
24
7
Hallescher FC
15
7
3
5
18:15
+3
24
8
SV Wehen Wiesbaden
15
7
2
6
32:23
+9
23
9
1. FC Kaiserslautern
15
5
5
5
21:23
-2
20
10
TSV 1860 München
15
4
7
4
23:16
+7
19
11
Sonnenhof Großaspach
15
3
10
2
14:12
+2
19
12
Energie Cottbus
15
5
4
6
19:22
-3
19
13
Würzburger Kickers
15
5
3
7
20:19
+1
18
14
FSV Zwickau
15
4
6
5
19:18
+1
18
15
Sportfreunde Lotte
15
4
6
5
17:19
-2
18
16
Carl Zeiss Jena
15
4
5
6
17:24
-7
17
17
Fortuna Köln
15
5
2
8
17:31
-14
17
18
VfR Aalen
15
3
5
7
17:22
-5
14
19
SV Meppen
15
3
3
9
18:27
-9
12
20
Eintracht Braunschweig
15
1
6
8
17:32
-15
9

Umkämpfter Auswärtssieg - Hansa ringt Halle nieder!

Nach dem Sieg gegen den Karlsruher SC ist unsere Kogge wieder in ruhigerem Fahrwasser angelangt und reiste hochmotiviert zum Nachholspiel beim Halleschen FC, um einen weiteren Dreier nachzulegen. „Wir wollen eine Serie starten“, gab Chef-Trainer Pavel Dotchev vor den beiden kommenden Ost-Derbys selbstbewusst zu Protokoll und setzte seinem Team damit eine unmissverständliche Marschroute. Zu Beginn schickte er dafür die identische Startelf wie schon gegen den KSC auf den Rasen, die im 4-4-2-System agierte.

Und das Team erwischte getragen von über 1.000 mitgereisten Hansafans einen Start nach Maß: Es lief erst die dritte Spielminute, da verschaffte sich Marco Königs auf dem linken Flügel ein wenig Platz, steckte den Ball mustergültig auf Cebio Soukou durch und schickte unseren Torjäger damit auf die Reise. Der ließ zwei Verteidiger stehen, zog in die Mitte und schob eiskalt zur frühen Führung ein. Was für Auftakt unserer Kogge!

In der Folge lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, wobei der HFC mehr fürs Spiel tat und immer wieder mit wütenden Angriffen auf den Rückstand reagierte. Diese waren letztlich aber zu ungenau und landeten meist in den Armen von Ioannis Gelios, der von hinten heraus sehr viel Ruhe ausstrahlte. Gegen Mitte der ersten Halbzeit hatte dann auch der F.C. Hansa wieder mehr vom Spiel. Angetrieben von Stefan Wannenwetsch und dem agilen Cebio Soukou ging es vor allem über die Flügel oftmals sehr schnell – der nächste Treffer blieb aber zunächst aus.

Das sollte sich bis zum Pausenpfiff auch nicht ändern. Denn das Spiel, das von beiden Mannschaften so flott und intensiv begonnen wurde, verflachte in der letzten Viertelstunde zunehmend. Dabei war der Hallesche FC insgesamt das zwingendere Team, doch die vielen Abschlüsse von Stürmer Fetsch waren letztlich einfach zu unplatziert.

Doch auch nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich die Partie nicht zu einer besseren, was vor allem an der Passivität unserer Mannschaft lag. In der 57. Minute hatte der Gastgeber die Riesenchance zum Ausgleichstreffer. Dabei war Halles Fetsch der Hintermannschaft enteilt und verfehlte mit seinem Flachschuss das Tor des F.C. Hansa nur knapp.

Nach 70 Minuten brachte Pavel Dotchev dann Mirnes Pepic in die Partie, der endlich mal wieder ein wenig frischen Wind ins Angriffsspiel der Kogge brachte. Unser Mann mit der Rückennummer sechs schaffte es, einige Angriffe ins Rollen zu bringen und sorgte mit einem guten Steilpass auf Ayeh für eine gute Möglichkeit. Doch Eisele konnte den Ball abfangen, ein weiteres Tor wäre dem Spielverlauf auch nicht gerecht geworden. Insgesamt war Halle schon ein Stück weit überlegen.

Mit der Einwechslung von Jonas Hildebrandt für Marco Königs setzte unser Trainer wenig später dann ein deutliches Zeichen: Es sollte Beton angemischt werden! Denn die Uhr lief für Hansa, der HFC wurde gegen Ende müder und der Sieg war in greifbarer Nähe – und konnte nach nervenaufreibenden 300 Sekunden Nachspielzeit endlich bejubelt werden! Nicht schön, aber effektiv steht Hansa am Ende mit drei weiteren Punkten da und kann den Blick nun wieder in Richtung der vorderen Plätze richten.

Hallescher FC – F.C. Hansa Rostock 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Soukou (3.)

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Ofosu-Ayeh, Hüsing, Riedel, Rieble – Breier (88. Reinthaler), Wannenwetsch, Bülow, Biankadi – Königs (80. Hildebrandt), Soukou (70. Pepic)

Hallescher FC: Eisele – Lindenhahn, Heyer, Landgraf – Schilk (60. Fiedler), Bahn, Washausen, Jopek (79. Pagliuca), Ajani – Fetsch (60. Sohm), Mai

Hallescher FC mit Teamgeist in Richtung Tabellenspitze

Nach dem Sieg gegen den Karlsruher SC ist unsere Kogge wieder in ruhigerem Fahrwasser angelangt, hat am Dienstagabend mit dem Halleschen FC allerdings die nächste schwere Aufgabe vor der Brust. Durch die Comebacks von Oliver Hüsing, Willi Evseev und Marcel Hilßner ist im vollständigen Hansa-Kader der Konkurrenzkampf ausgebrochen, sodass Chef-Trainer Pavel Dotchev für das Ost-Derby die bestmögliche Elf aufbieten kann.

Mit einem 2:1-Sieg gegen Energie Cottbus konnte der HFC das erste seiner beiden Nachholspiele am vergangenen Mittwoch bereits für sich entscheiden. Dabei beendete die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner auch den Heim-Nimbus der Lausitzer, die im eigenen Stadion zuvor wettbewerbsübergreifend seit 27 Spielen ungeschlagen waren. Schon nach zwanzig Minuten lagen die Hallenser mit zwei Toren in Front, verpassten kurz darauf die frühe Vorentscheidung und siegten trotz des Anschlusstreffers der Cottbuser letztlich verdient. Durch den Auswärtssieg steht das Team nun mit 16 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und hat durch das fehlende Spiel ähnlich wie unser F.C. Hansa den Blick in Richtung der vordersten Ränge gerichtet.

„Man hat gesehen, was wir für eine geile Truppe sind“, strahlte Mittelfeld-Mann Björn Jopek nach Ende der Partie in die Fernsehkameras. Insgesamt standen beim HFC sechs Neuzugänge in der Startaufstellung – drei weitere wurden in der zweiten Hälfte eingewechselt. Die Mannschaft scheint sich tatsächlich schnell gefunden zu haben und zu einer Einheit zusammengewachsen zu sein. Mit einem Torverhältnis von 12:10 agieren die Hallenser zudem extrem effektiv und können in ihrer aktuellen Form durchaus oben angreifen. Erheblichen Anteil daran hat auch Ex-Hanseat Kai Eisele, der seit seinem Wechsel die unangefochtene Nummer eins der Ziegner-Elf ist und bereits viermal ohne Gegentor bleiben konnte.

Ein Blick auf die Statistik treibt unserem kommenden Gegner hingegen vermutlich eher Sorgenfalten ins Gesicht. Denn Halle gehört zu den absoluten Lieblingsgegnern der Kogge. Fast die Hälfte aller Aufeinandertreffen vor und nach der Wiedervereinigung konnte der F.C. Hansa für sich entscheiden und feierte gegen den HFC zuletzt drei Siege in Folge. 1:0, 2:0 und 4:2 lauten die jüngsten Ergebnisse aus Rostocker Sicht, was Mut auf die von Trainer Dotchev geforderte Serie macht.

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