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10. Spieltag2020/21

1:1
Datum
Spielgegner
Ergebnis
13.11.2020
Viktoria Köln - 1. FC Saarbrücken
0:2 (0:1)
14.11.2020
SV Wehen Wiesbaden - FSV Zwickau
3:1 (2:1)
14.11.2020
1. FC Kaiserslautern - 1. FC Magdeburg
1:1 (0:0)
14.11.2020
KFC Uerdingen 05 - SpVgg Unterhaching
3:1 (0:0)
14.11.2020
Hallescher FC - F.C. Hansa Rostock
1:1 (1:0)
14.11.2020
Türkgücü München - MSV Duisburg
2:1 (0:0)
14.11.2020
SV Waldhof Mannheim - FC Ingolstadt 04
4:1 (2:0)
15.11.2020
Dynamo Dresden - TSV 1860 München
2:1 (1:1)
16.11.2020
SC Verl - VfB Lübeck
1:2 (0:0)
12.01.2021
FC Bayern München II - SV Meppen
-:- (-:-)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
1. FC Saarbrücken
13
7
4
2
24:14
+10
25
2
Dynamo Dresden
13
8
1
4
19:11
+8
25
3
Hansa Rostock
13
6
5
2
21:13
+8
23
4
FC Ingolstadt 04
13
7
2
4
18:15
+3
23
5
Hallescher FC
13
6
3
4
17:19
-2
21
6
TSV 1860 München
13
5
5
3
24:15
+9
20
7
SC Verl
11
6
2
3
21:12
+9
20
8
SV Wehen Wiesbaden
13
5
4
4
21:18
+3
19
9
Türkgücü München
12
4
6
2
20:18
+2
18
10
Viktoria Köln
13
5
3
5
17:21
-4
18
11
SV Waldhof Mannheim
11
3
6
2
21:17
+4
15
12
KFC Uerdingen 05
13
4
3
6
11:15
-4
15
13
VfB Lübeck
12
4
2
6
16:17
-1
14
14
1. FC Kaiserslautern
13
2
8
3
12:15
-3
14
15
SpVgg Unterhaching
12
4
1
7
11:18
-7
13
16
1. FC Magdeburg
14
3
4
7
12:20
-8
13
17
FSV Zwickau
12
3
3
6
12:15
-3
12
18
FC Bayern München II
12
3
3
6
16:21
-5
12
19
SV Meppen
11
3
1
7
11:18
-7
10
20
MSV Duisburg
13
2
4
7
12:24
-12
10

Leistungsgerechte Punkteteilung: HFC und FCH trennen sich mit 1:1

Am 10. Spieltag der Saison gastierte unsere Kogge im Erdgas-Sportpark beim Halleschen FC. Nach zwei unterschiedlichen Halbzeiten und dank einer Leistungssteigerung unseres FCH in der zweiten Halbzeit trennten sich die beiden Teams unter dem Strich leistungsgerecht mit 1:1.

Im Vergleich zum torlosen Remis auf dem Betzenberg veränderte Chef-Trainer Jens Härtel seine Startformation auf gleich vier Positionen: Lukas Scherff, der seine Muskelverletzung überstanden hat, startete auf der linken Seite für Nils Butzen, Julian Riedel rutschte für Roßbach in die Abwehrkette. Zudem begannen Breier und Vollmann in der Offensive an Stelle von Verhoek und Omladic.

Beide Teams waren von Beginn an griffig und hochmotiviert und boten sich so eine muntere Anfangsphase. Für die erste Torannäherung der Partie sorgten die Gastgeber, die nach einem Fehlpass der Hansa-Defensive auf rechts zur Flanke kamen: Eberwein warf sich im Strafraum in den Kopfball, setzte diesen allerdings ein gutes Stück neben das Tor (11.). Der HFC war etwas besser im Spiel und stellte unsere Kogge durch hohes Pressing das ein oder andere Mal vor Probleme im Spielaufbau – große Torchancen gab es für lange Zeit aber auf beiden Seiten nicht. Das änderte sich in der 26. Minute: Der HFC ging durch Torjäger Terrence Boyd in Führung, der nach einem Steckpass von Titsch Rivero nicht lange fackelte und den Ball links im Strafraum mit dem ersten Kontakt im langen Eck unterbrachte. Die Rot-Weißen machten sofort weiter Druck, die nächste Gelegenheit gehörte dennoch zunächst der Härtel-Elf: Breier brach auf rechts durch und brachte den Ball flach in den Strafraum zu Bahn, dessen Schuss wurde in höchster Not vom herangrätschenden Nietfeld geblockt (35.).  In den Schlussminuten der ersten Hälfte standen dann die beiden Keeper noch einmal so richtig im Mittelpunkt. FCH-Kapitän Kolke bewahrte die Kogge gleich doppelt mit Glanzparaden vor einem höheren Rückstand: Zwei Mal kam Vucur nach Eckbällen der Saalestädter wuchtig zum Kopfball, beide Male konnte Kolke die Kugel im Flug über den Querbalken lenken (43.). Auf der Gegenseite hatte Pascal Breier in der Nachspielzeit noch die große Chance zum Ausgleich, scheiterte mit seinem flachen Schuss aber im Eins-gegen-Eins an Torwart Müller, nachdem er zuvor im vollen Lauf einen Gegenspieler getunnelt hatte (45.+1).

Hansa kam deutlich verbessert und druckvoll aus der Halbzeitpause und belohnte sich sofort für starke erste Minuten: Die Kogge setzte sich am Strafraum des HFC fest und flankte den Ball in Person von Neidhart in den Strafraum, Vollmann stieg am Elfmeterpunkt am höchsten und köpfte den Ball in den linken Winkel (52.). Die Härtel-Elf wollte jetzt mehr und spielte weiter nach vorne, den Saalestädtern gelang es aber, das Spiel zunächst einmal zu beruhigen. Einen Schuss von der Strafraumgrenze von Breier konnte Torwart Müller im Nachfassen entschärfen (58.), auf der Gegenseite wurde Boyds Schuss aus der Drehung von Julian Riedel zur Ecke geklärt (63.). Dann passierte vor den Toren nicht mehr viel, beide Defensivreihen machten die Räume eng und standen sicher, beiden Teams fehlte zudem die nötige Genauigkeit im eigenen Offensivspiel. Für Gefahr sorgte in der Nachspielzeit noch einmal der eingewechselte Papadopoulos, der sich aus gut 30 Metern ein Herz fasste und Kolke nochmals zu einer starken Flugparade zwang (90.+2). Kurz nach dieser Aktion war dann Schluss, Schiedsrichter Günsch pfiff die Partie ab und besiegelte so ein letztlich leistungsgerechtes 1:1.

Hallescher FC – F.C. Hansa Rostock 1:1 (1:0)

Tore: Boyd (26.), Vollmann (52.)

Hallescher FC: Müller – Boeder, Vucur, Reddemann, Landgraf – Lindenhahn (73. Gündüz), Nietfeld, Titsch Rivero, Sternberg (61. Derstroff) – Eberwein (80. Papadopoulos), Boyd

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Riedel, Löhmannsröben, Reinthaler – Neidhart, Rother (46. Sonnenberg), Bahn, Scherff – Vollmann (73. Farrona Pulido), Breier, Litka (69. Omladic)

Ein Sorgenkind und ein Hoffnungsträger

Nach der kurzen Zwangspause geht es für unsere Kogge am Sonnabend endlich wieder im Spielbetrieb weiter: Im Erdgas-Sportpark gastiert die Elf von Chef-Trainer Jens Härtel an der alten Wirkungsstätte von Bentley Baxter Bahn, im Saaleland beim Halleschen FC. Während der sich nach einer herben Schlappe in der Vorwoche rehabilitieren möchte, will auch unsere Kogge sofort wieder in die Spur finden und ihre Serie aus zuletzt sechs Ligaspielen ohne Niederlage weiter ausbauen.

Seit dem Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse im Jahr 2012 lief der HFC regelmäßig im Mittelfeld des Tabellenspektrums ein, mit zwei Ausnahmen: In der Saison 2018/19 landeten die Rot-Weißen auf Platz 4 und verpassten so nur knapp den Aufstieg, in der vergangenen Spielzeit kämpfte man dagegen bis kurz vor Schluss um den Klassenerhalt. Nur zwei Zähler trennten Chef-Trainer Florian Schnorrenberg, der das Traineramt im Juni übernahm, und seine Mannschaft letztlich von der kritischen Abstiegszone.

Auch in der aktuellen Saison läuft es bislang nicht allzu rund, vor allem die Defensive ist das große Sorgenkind der Rot-Weißen: Mit 17 Gegentoren aus nur 7 Spielen stellt die Schnorrenberg-Elf aktuell die schlechteste Defensivreihe in der 3. Liga. In der vergangenen Woche klingelte es gleich sechs Mal im Tor von Keeper Sven Müller, nach zuletzt zwei Siegen ging der HFC bei 1860 München mit 1:6 baden, zeigte sich dabei über einige Strecken der Partie durchaus auf Augenhöhe mit den Löwen. Trotz des deutlichen Ergebnisses hat auch Trainer Schnorrenberg seine Saalestädter keinesfalls fünf Tore schlechter gesehen, bemängelte aber die defensive Absicherung. Gegen unsere Kogge soll nun mit einer besseren Leistung wieder etwas Zählbares geholt werden: „Das ist unser erklärtes Ziel“, so der HFC-Coach. Viele Hoffnungen ruhen dabei auf Torjäger Terrence Boyd, den man im Sommer trotz mutmaßlichem Interesse anderer Drittligisten zu einer Vertragsverlängerung bewegen konnte. Der Deutsch-Amerikaner kam im vergangenen Jahr von Toronto FC aus der MLS und schlug voll ein: Starke 14 Tore und 11 Assists standen am Ende der Saison für den 29-Jährigen zu Buche und auch in dieser Saison ist er wieder unverzichtbar, in den letzten drei Spielen trug er sich immer in die Torschützenliste ein.

Freunde von Statistiken dürften am Sonnabend aber dennoch kein Torspektakel erwarten, in den letzten vier direkten Vergleichen mit unserer Kogge fielen nie mehr als zwei Tore. Generell dürfte man beim HFC nur wenig gute Erinnerungen an die Begegnungen der vergangenen Jahre haben, denn die Rot-Weißen durften gegen unseren FCH in den letzten neun Spielen nur ein einziges Mal über drei Punkte jubeln. Gute Vorzeichen für die Härtel-Elf also, um diese starke Bilanz weiter auszubauen und drei Punkte aus dem Saaleland zu entführen.

  • Interviews nach dem 10. Spieltag
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