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11. Spieltag2019/20

F.C. Hansa Rostock
2:1
SV Meppen
Datum
Spielgegner
Ergebnis
04.10.2019
KFC Uerdingen 05 - 1. FC Magdeburg
0:0 (0:0)
05.10.2019
1. FC Kaiserslautern - FC Carl Zeiss Jena
3:1 (1:1)
05.10.2019
Sonnenhof Großaspach - FC Ingolstadt 04
1:5 (1:3)
05.10.2019
SpVgg Unterhaching - Preußen Münster
2:2 (2:0)
05.10.2019
Hallescher FC - FSV Zwickau
1:1 (0:1)
05.10.2019
Viktoria Köln - SV Waldhof Mannheim
2:2 (2:2)
05.10.2019
F.C. Hansa Rostock - SV Meppen
2:1 (2:0)
06.10.2019
FC Bayern München II - Eintracht Braunschweig
2:0 (1:0)
06.10.2019
Chemnitzer FC - MSV Duisburg
3:1 (0:0)
07.10.2019
Würzburger Kickers - TSV 1860 München
-:- (-:-)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
SpVgg Unterhaching
11
6
4
1
20:15
+5
22
2
Hallescher FC
11
6
3
2
21:10
+11
21
3
Eintracht Braunschweig
11
6
2
3
20:14
+6
20
4
MSV Duisburg
11
6
1
4
24:18
+6
19
5
SV Waldhof Mannheim
11
4
6
1
20:12
+8
18
6
FC Ingolstadt 04
11
5
3
3
21:14
+7
18
7
Viktoria Köln
11
5
3
3
22:19
+3
18
8
FC Bayern München II
11
5
2
4
21:20
+1
17
9
1. FC Magdeburg
11
3
7
1
17:10
+7
16
10
Hansa Rostock
11
4
4
3
14:13
+1
16
11
FSV Zwickau
11
4
3
4
17:15
+2
15
12
Würzburger Kickers
11
5
0
6
19:28
-9
15
13
SV Meppen
11
4
2
5
21:16
+5
14
14
TSV 1860 München
11
4
2
5
15:18
-3
14
15
1. FC Kaiserslautern
11
3
4
4
18:23
-5
13
16
KFC Uerdingen 05
11
3
4
4
12:17
-5
13
17
Sonnenhof Großaspach
11
3
2
6
13:25
-12
11
18
Preußen Münster
11
2
4
5
16:21
-5
10
19
Chemnitzer FC
11
2
3
6
15:21
-6
9
20
Carl Zeiss Jena
11
0
1
10
8:25
-17
1

Breier besorgt dritten Heim-Dreier: 2:1-Erfolg gegen Meppen

Der F.C. Hansa Rostock bleibt auch im sechsten Ligaspiel in Serie ungeschlagen: Gegen den SV Meppen gelingt vor 12.452 Zuschauern dank zweier früher Treffer von Pascal Breier ein 2:1-Erfolg. Aufgrund des späten Anschlusstreffers musste um diesen noch kurzzeitig gezittert werden, letzten Endes stand die Hansa-Hintermannschaft aber sicher.

In allen zehn bisherigen Partien von Beginn an mit dabei, zu Tage zum zusehen verdammt war Korbinian Vollmann, der aufgrund von muskulären Problemen ausfiel. Ihn ersetzte Chef-Trainer Jens Härtel positionsgetreu durch Nikolas Nartey. Ansonsten vertraute unser Coach exakt der Elf, die am vergangenen Wochenende Waldhof Mannheim die Stirn geboten hatte. So gehörte auch Max Reinthaler erneut zur Startformation, der gemeinsam mit Sven Sonnenberg den Meppener Angreifern das Leben schwer machen sollte.

Die ersten Spielminuten gehörten klar der Kogge, die das Geschehen kontrollierte. Eine gute Einzelaktion von Omladic führte in Minute sechs zu einer guten Flanke in Richtung Neidhart – doch Meppens Domaschke war zur Stelle. Bülow sorgte zwei Zeigerumdrehungen darauf mit einem Schuss für den ersten direkten Abschluss (8.). Wiederum zwei Minuten später zappelte der Ball im Netz: Von Nartey bedient, konnte sich Breier am Strafraum absetzen und traf per Flachschuss unhaltbar zur frühen Führung. Das 1:0 war zu diesem Zeitpunkt verdient und sollte es im weiteren Verlauf auch bleiben. In der 24. Minute schlug Breier dann zum zweiten Mal zu: Diesmal lief der Angriff über die rechte Seite, Butzen gab in die Mitte – und unser Torjäger bestätigte seine starke Form, indem er platziert zum 2:0 einschob. Mit Saisontor Nummer sieben verlieh er seinen Hinterleuten viel Ruhe, die die Mannschaft gegen sich nun wütend aufbäumende Meppener gut umsetzte. Bis zur Pause wurde hinten rein gar nichts mehr anbrennen gelassen, nach vorne gab es hingegen den ein oder anderen schnellen Vorstoß. 30 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff hätte Opoku die Bemühungen mit dem 3:0 krönen können, scheiterte aber am überragend parierenden Domaschke.

Beinahe hätte sich diese ausgelassene Chance direkt zu Beginn der zweiten Hälfte durch den Anschlusstreffer gerächt, doch Kolke war gegen den freigespielten Undav per Fußabwehr zur Stelle (48.). Der Gast aus dem Emsland hatte zunächst mehr vom Spiel, Hansa wirkte in dieser Phase etwas zu passiv, war in den entscheidenden Momenten aber aufmerksam. Bereits in Minute 55 zog Härtel seine erste Wechseloption und ersetzte Opoku durch Pedersen. Nur Augenblicke nach dem Tausch dann die zweite Riesenchance auf Treffer Nummer drei: In Mittelstürmer-Manier spazierte Nartey durch Meppener Abwehr, doch auch er fand in Domaschke seinen Meister (57.). In der Folge wurde die Partie hektischer, viele technische Fehler prägten nun auf beiden Seiten das Geschehen. Zwanzig Minuten vor dem Ende ging ein Raunen durchs Ostseestadion: Omladic hatte einen Freistoß gefühlvoll über die Mauer gezirkelt, doch diese Möglichkeit machte SVM-Schlussmann Domaschke ebenso zunichte, wie Sekunden darauf einen Schuss von Pedersen (71./72.). Nach dieser Doppelchance erhöhte Meppen nochmals den Druck, trotzdem bot sich dem eingewechselten Ahlschwede die nächste Möglichkeit, den Sack endgültig zuzumachen. Allein vor Domaschke versagten ihm allerdings die Nerven (79.). Und so durfte sich der Gast nochmal versuchen – und kam durch Guder, der einen von Kolke abgewehrten Schuss abstaubte, zum späten Anschluss (82). Weiteres passierte glücklicherweise nicht mehr.

F.C. Hansa Rostock – SV Meppen 2:1 (2:0)

Tore: 1:0 Breier (10.), 2:0 Breier (24.), 2:1 Guder (82.)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Butzen, Sonnenberg, Reinthaler, Neidhart – Bülow, Pepic (86. Hildebrandt) – Omladic (76. Ahlschwede), Nartey, Opoku (56. Pedersen) – Breier

SV Meppen: Domaschke – Ballmert, Osee, Puttkammer, Amin – Kleinsorge (60. Guder), Egerer, Evseev, Rama (76. Kremer) – Undav, Piossek (59. Düker)

SV Meppen auch ohne Torjäger in Torlaune

Nach Mannheim wartet am kommenden Sonnabend (14 Uhr) mit dem SV Meppen bereits die nächste Aufgabe auf die Kogge. Während sich unser Team in den zurückliegenden Spielen stabilisieren konnte und aktuell fünfmal in Folge ungeschlagen ist, liegen hinter den Emsländern teils spektakuläre Partien. Nicht alle davon endeten immer mit dem gewünschten Ergebnis.

Die von Christian Neidhart trainierte Mannschaft geht mittlerweile in ihre dritte Spielzeit nach der Rückkehr in den Profifußball im Sommer 2016. Einem starken siebten Platz im ersten Drittliga-Jahr folgte in der der abgelaufenen Saison Tabellenplatz 13. Unter anderem eine Serie von vier Siegen in Folge, die der SVM im Februar hinlegte, sorgte letztendlich für den nötigen Puffer zur Abstiegszone. Dabei waren die Blau-Weißen an Spieltag 25 auch im Ostseestadion siegreich gewesen, wo sie nach der Halbzeitpause aufdrehten und einen 2:0-Erfolg einfuhren.

Anders als beim F.C. Hansa blieb der ehemalige Zweitligist im Sommer von einem allzu großen Umbruch verschont. Einen schmerzhaften Abgang mussten die Meppener dennoch verkraften: Top-Torjäger Nick Proschwitz, der mit 14 Treffern in 27 Spielen erheblichen Anteil am Klassenerhalt hatte. Ihn zog es zur Eintracht aus Braunschweig. Dass die Neidhart-Elf das Toreschießen nicht gänzlich verlernt hat, konnte sie im vorletzten Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern unter Beweis stellen. 6:1 hieß es dort aus Sicht der Hausherren am Ende – nach übereinstimmenden Berichten war der unterlegene Gegner aus der Pfalz mit diesem Ergebnis sogar noch gut bedient.

In den jüngsten Duellen gegen Würzburg und Uerdingen ging der Torreigen zwar weiter – allerdings zu Ungunsten des SVM. Vom frühen 1:3-Rückstand gegen die Kickers erholte man sich ebenso wenig, wie von zwei Standard-Gegentreffern des KFC, die zu einer 1:2-Heimniederlage führten. Als eher unüblich stellen sich die Ausgänge der zurückliegenden vier Aufeinandertreffen mit unserer Kogge dar: In den zwei Partien in Rostock sowie im Emsland ging das jeweilige Heim-Team nicht ein einziges Mal als Sieger vom Feld. Dieser Bann soll nun zu Gunsten des FCH endlich gebrochen werden.

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