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12. Spieltag2019/20

0:1
Datum
Spielgegner
Ergebnis
18.10.2019
MSV Duisburg - 1. FC Kaiserslautern
3:1 (2:0)
19.10.2019
Eintracht Braunschweig - SpVgg Unterhaching
0:0 (0:0)
19.10.2019
Preußen Münster - Sonnenhof Großaspach
1:1 (1:0)
19.10.2019
FC Ingolstadt 04 - Chemnitzer FC
1:1 (1:0)
19.10.2019
TSV 1860 München - KFC Uerdingen 05
0:1 (0:0)
19.10.2019
1. FC Magdeburg - F.C. Hansa Rostock
0:1 (0:1)
19.10.2019
SV Waldhof Mannheim - Hallescher FC
0:4 (0:2)
20.10.2019
FSV Zwickau - FC Bayern München II
3:0 (1:0)
20.10.2019
FC Carl Zeiss Jena - Würzburger Kickers
1:1 (0:0)
21.10.2019
SV Meppen - Viktoria Köln
1:1 (1:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
MSV Duisburg
15
10
1
4
33:20
+13
31
2
FC Ingolstadt 04
15
8
4
3
32:19
+13
28
3
SpVgg Unterhaching
15
7
7
1
23:15
+8
28
4
Hallescher FC
15
7
4
4
28:15
+13
25
5
Eintracht Braunschweig
15
7
4
4
24:19
+5
25
6
SV Waldhof Mannheim
15
5
7
3
25:21
+4
22
7
Hansa Rostock
15
6
4
5
19:19
0
22
8
Viktoria Köln
15
5
6
4
28:27
+1
21
9
FC Bayern München II
15
6
3
6
28:31
-3
21
10
SV Meppen
15
5
5
5
30:23
+7
20
11
1. FC Magdeburg
15
4
8
3
20:14
+6
20
12
TSV 1860 München
15
6
2
7
21:23
-2
20
13
Würzburger Kickers
15
6
2
7
23:33
-10
20
14
FSV Zwickau
15
5
4
6
22:20
+2
19
15
KFC Uerdingen 05
15
5
4
6
15:22
-7
19
16
1. FC Kaiserslautern
15
4
4
7
25:32
-7
16
17
Chemnitzer FC
15
3
6
6
22:26
-4
15
18
Sonnenhof Großaspach
15
4
3
8
16:32
-16
15
19
Preußen Münster
15
2
7
6
23:29
-6
13
20
Carl Zeiss Jena
15
1
3
11
14:31
-17
6

Omladic eiskalt, Kolke überragend: 1:0-Sieg beim 1. FC Magdeburg

Auswärtssieg in Magdeburg! Der F.C. Hansa Rostock ringt den FCM mit einer großen Energieleistung nieder und gewinnt das brisante Ost-Derby dank des Treffers von Omladic mit 1:0. Neben dem Torschützen wird Keeper Markus Kolke zum gefeierten Mann, der Schuss für Schuss teilweise atemberaubend pariert und zum zweiten Mal in der laufenden Saison die Null hält.

Chef-Trainer Jens Härtel ging bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte keine Experimente ein. Gegen den FCM vertraute der Coach zum Start exakt der Elf, die vor zwei Wochen den in allen Belangen verdienten Heimsieg gegen den SV Meppen eingefahren hatte. Kapitän Julian Riedel, der zuletzt Mitte August in einem Pflichtspiel auf dem Platz stand, rückte erstmals wieder in den Kader.

Zum Start der Partie tat sich die Kogge schwer, auf dem Rasen der MDCC-Arena anzukommen. Magdeburg hingegen stand hoch und zwang unser Team frühzeitig zu Fehlpässen. Bereits in Minute drei packte Kwadwo aus gut 18 Metern einen echten Hammer aus, den Kolke höchst aufmerksam parierte. Wenig später die nächste Großchance: Beck war halbrechts vor dem Hansa-Tor aufgetaucht, setzte das Leder aber knapp drüber (9.). Und der FCM ließ nicht locker: Nach einer ausgeklügelten Freistoßvariante durfte Jacobsen freistehend abschließen, doch auch sein Versuch war zu hoch angesetzt (12.). Nachdem sich die Härtel-Elf anschließend eine kleine Verschnaufpause herausarbeiten konnte, sollte der heiße Ritt auf der Klinge in Minute 26 weitergehen: Nach Fehlpass am Hansa-Strafraum kam zunächst Jacobsen zum Schuss, ehe Gjasula kurz darauf einen Freistoß aus bester Position abfeuern durfte (31.). Beide Male wuchs Kolke jedoch über sich hinaus und hielt seine Farben im Spiel. Zwölf Minuten vor dem Halbzeitpfiff sollte sich die Magdeburger Fahrlässigkeit dann rächen: Im Anschluss an die erste vernünftige Umschaltsituation konnte Opoku per tödlichem Pass Omladic bedienen, der in den Strafraum zog und eiskalt zur Führung einschob (33.). So unsicher wie das Team bis zu diesem Punkt agiert hatte, so gut kam es nun in die Gänge. Endlich wurde das Offensivspiel angekurbelt und der FCM vom eigenen Tor ferngehalten. Nartey verpasste sogar einen möglichen weiteren Treffer (43.), ehe Schiedsrichter Storks die ereignisreiche erste Hälfte nach zwei Minuten Nachspielzeit abpfiff.

Deutlich verhaltener startete daraufhin der zweite Durchgang. Zwar reagierten die Hausherren mit wütenden Angriffen, handelten dabei aber oftmals unüberlegt, was sich der FCH zunutze machte. Mit gewitzten Kontern wurde nun Druck auf den zweiten eigenen Treffer gemacht. Erst setzte Nartey einen Schuss knapp drüber (53.), dann tankte sich der Mittelfeldmann durch und zwang Behrens zu einer Tat (55.). Die Magdeburger brauchten kurz, um sich von diesem durchweg veränderten und in der Breite dominanten Auftreten der Kogge zu erholen. Erstmals offensiv in Erscheinung treten konnten die Blau-Weißen in der 61. Spielminute, als Beck einen langen Ball erlief, diesen unter Bedrängnis aber deutlich daneben setzte. Wenig später war es Kai Bülow, der den möglicherweise finalen Pass zum Torerfolg gedankenschnell unterbinden konnte (65.). Weitere Torannäherungen ließen in dieser Phase auf sich warten. So wirklich war die Härtel-Elf allerdings auch gar nicht mehr auf das Kreieren großartiger Chancen bedacht. Vielmehr wurde der FCM mittels kleiner Ballstafetten laufen gelassen und größtenteils sehr souverän vom eigenen Gehäuse ferngehalten. Und als in Minute 78 plötzlich Beck freistehend zum Kopfball kam, war Markus Kolke, der überragende Mann dieses Nachmittags, einmal mehr zur Stelle. Mit dieser Aktion sollte der Schlussmann dem FCH im Endeffekt auch den nächsten Dreier festhalten. Es blieb beim 1:0!

1. FC Magdeburg – F.C. Hansa Rostock 0:1 (0:1)

Tore: 0:1 Omladic (33.)

1. FC Magdeburg: Behrens – Chahed, Koglin, Müller, Kwadwo (76. Conteh) – Gjasula, Rother (63. Roczen), Jacobsen, Preißinger – Bertram, Beck

F.C. Hansa Rostock: Kolke - Butzen, Sonnenberg, Reinthaler, Neidhart - Bülow, Pepic – Omladic (72. Vollmann), Nartey, Opoku (81. Ahlschwede) – Breier (87. Königs)

Punktgleicher FCM bittet zum Tanz

Nach der Länderspielpause steht unserer Kogge am 12. Spieltag ein echter Kracher bevor: Am Sonnabend geht es ab 14 Uhr gegen den 1. FC Magdeburg. Rund um das 60. Aufeinandertreffen beider Teams gab es im Vorfeld eine Menge an Redebedarf. So kehren mit Chef-Trainer Jens Härtel, Co-Trainer Ronny Thielemann und Mittelfeldmann Nils Butzen beispielsweise gleich drei Hanseaten an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Zudem ist der FCH seit sechs Ligaspielen unbesiegt und will diese Serie selbstverständlich auch im brisanten Ost-Derby fortsetzen.

Einen noch eindrucksvolleren Lauf kann aktuell allerdings der FCM aufweisen. Die Krämer-Elf musste sich in dieser Spielzeit überhaupt erst ein einziges Mal geschlagen geben – am 1. Spieltag im Duell mit Eintracht Braunschweig. Seitdem verbuchten die Bördestädter drei Siege und sieben Unentschieden. Letztgenannter Umstand sorgt dafür, dass die Blau-Weißen trotz ihrer beachtlichen Serie punktgleich mit der Kogge im großen Feld der Verfolger und eben nicht ganz oben stehen. „Obwohl wir oft unter unseren Möglichkeiten spielten, hat uns kein Gegner bisher beherrscht. In dieser Liga entscheiden Kleinigkeiten die Richtung und an denen werden wir arbeiten“, formulierte Coach Krämer dazu im Vorfeld treffend.

Freuen darf sich der 52-Jährige, der in der Saison 2017/18 den KFC Uerdingen zum Aufstieg in die dritte Liga führte, auf Rückkehrer Jürgen Gjasula. Der aus Cottbus verpflichtete Allrounder gehörte vom Start weg zur ersten Elf, musste aufgrund eines Mittelhandbruches zuletzt aber wochenlang passen. Den erfahrenen Mann (191 Einsätze in der 2. Liga) will Krämer möglicherweise schon im Duell gegen die Kogge anstatt in der Innenverteidigung auf der Sechs einsetzten, um dem Mittelfeld neue Kreativität zu verleihen. Mit Jens Härtel pflegt Magdeburgs Coach indes ein gutes Verhältnis. Beide kennen sich von gemeinsamen DFB-Lehrgängen. Krämer: „Er ist ein guter Freund von mir. Für die 90 Minuten wird unsere Freundschaft aber ruhen müssen“.

Ähnliche Worte fand auch Härtel auf der Pressekonferenz vor dem Ost-Derby für seinen Gegenüber. Dort gab er außerdem zu Protokoll, dass er trotz der Beurlaubung positiv auf die Zeit beim FCM zurückblickt. Vor dem Duell gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber kann unser Chef-Trainer derweil nahezu aus dem Vollen schöpfen. Sowohl die zuletzt ausgefallenen Nik Omladic und John Verhoek als auch Kapitän Julian Riedel kehrten zum Wochenbeginn auf den Trainingsplatz zurück. Genau wie der Rest der Mannschaft werden sie auf einen Kaderplatz für das wohl prestigeträchtigste Duell dieser Hinrunde brennen.

  • PK vor dem 12. Spieltag
  • Interviews nach dem 12. Spieltag
  • PK nach dem 12. Spieltag
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