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13. Spieltag2019/20

F.C. Hansa Rostock
2:1
TSV 1860 München
Datum
Spielgegner
Ergebnis
25.10.2019
Viktoria Köln - 1. FC Magdeburg
1:1 (1:1)
26.10.2019
KFC Uerdingen 05 - FC Carl Zeiss Jena
2:0 (1:0)
26.10.2019
Würzburger Kickers - MSV Duisburg
0:2 (0:2)
26.10.2019
FC Ingolstadt 04 - Preußen Münster
3:2 (1:2)
26.10.2019
SpVgg Unterhaching - FSV Zwickau
0:0 (0:0)
26.10.2019
Hallescher FC - SV Meppen
3:3 (2:2)
26.10.2019
F.C. Hansa Rostock - TSV 1860 München
2:1 (1:0)
27.10.2019
Chemnitzer FC - 1. FC Kaiserslautern
3:1 (3:1)
27.10.2019
Sonnenhof Großaspach - Eintracht Braunschweig
1:3 (1:2)
28.10.2019
FC Bayern München II - SV Waldhof Mannheim
2:2 (1:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
MSV Duisburg
15
10
1
4
33:20
+13
31
2
FC Ingolstadt 04
15
8
4
3
32:19
+13
28
3
SpVgg Unterhaching
15
7
7
1
23:15
+8
28
4
Hallescher FC
15
7
4
4
28:15
+13
25
5
Eintracht Braunschweig
15
7
4
4
24:19
+5
25
6
SV Waldhof Mannheim
15
5
7
3
25:21
+4
22
7
Hansa Rostock
15
6
4
5
19:19
0
22
8
Viktoria Köln
15
5
6
4
28:27
+1
21
9
FC Bayern München II
15
6
3
6
28:31
-3
21
10
SV Meppen
15
5
5
5
30:23
+7
20
11
1. FC Magdeburg
15
4
8
3
20:14
+6
20
12
TSV 1860 München
15
6
2
7
21:23
-2
20
13
Würzburger Kickers
15
6
2
7
23:33
-10
20
14
FSV Zwickau
15
5
4
6
22:20
+2
19
15
KFC Uerdingen 05
15
5
4
6
15:22
-7
19
16
1. FC Kaiserslautern
15
4
4
7
25:32
-7
16
17
Chemnitzer FC
15
3
6
6
22:26
-4
15
18
Sonnenhof Großaspach
15
4
3
8
16:32
-16
15
19
Preußen Münster
15
2
7
6
23:29
-6
13
20
Carl Zeiss Jena
15
1
3
11
14:31
-17
6

Ahlschwede und Omladic sorgen für 2:1-Heimsieg gegen 1860 München

17.227 Zuschauer im Ostseestadion sehen ein packendes Duell zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem TSV 1860 München, das die Kogge nach einer nervenaufreibenden zweiten Halbzeit mit 2:1 für sich entscheiden kann. Dank der Tore von Ahlschwede und Omladic glückt der Sieges-Hattrick, der den FCH auf Tabellenplatz sechs befördert.

Bei der Wahl seiner Startelf ging Chef-Trainer Jens Härtel auch gegen die Löwen keine Experimente ein, tauschte lediglich auf einer Position: Nils Butzen wurde positionsgetreu durch Maximilian Ahlschwede ersetzt. Kapitän Julian Riedel stand nach seiner Rückkehr erneut im Kader, den Vorzug in der Innenverteidigung erhielt aber erneut Max Reinthaler.

Zu Beginn der Partie neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend. Der erste Abschluss gehörte den Sechzigern, die von einem Fehler in der Rostocker Hintermannschaft profitierten – Kolke konnte diesen Versuch aber locker aufnehmen (8.). Vier Minuten später zappelte der Ball dann im Rostocker Netz: Mölders war von Wein mit einem feinen Zuspiel bedient worden, stand beim Zeitpunkt seines erfolgreichen Abschlusses jedoch im Abseits. Und der Routinier der Löwen wollte es nun wissen: Aus vollem Lauf setzte er das Leder in Minute 19 an den linken Pfosten – auch da wäre Kolke ohne Chance gewesen. Unter diesen glücklichen Umständen blieb es beim Stand von 0:0. Nach einer guten halben Stunde konnte dann auch der F.C. Hansa endlich eine ernstzunehmende Chance verzeichnen, da eine Flanke von Ahlschwede zum Torschuss mutierte (29.). Im Anschluss an diese Aktion stellte sich unsere Mannschaft nun besser an und ließ die Gäste kaum noch ans eigene Gehäuse heran. Eigene Möglichkeiten blieben dafür weiterhin Mangelware, was im Endeffekt aber gar nicht stören sollte – denn drei Minuten vor dem Pausenpfiff netzte Ahlschwede in Mittelstürmer-Manier zum 1:0. Der einzige neue Mann in der Anfangsformation war glänzend von Omladic in Szene gesetzt worden und hatte den überhaupt erst zweiten Hansa-Torschuss eiskalt zur Führung verwertet. Was für eine Effizienz!

Gerade einmal fünf Minuten war die zweite Halbzeit alt, als es bereits zum zweiten Mal im Tor der Sechziger klingelte. Erneut lief der Angriff über die rechte Seite, erneut war Omladic mit von der Partie – diesmal allerdings als Torschütze. Opoku hatte den eher kleingewachsenen Dribbler punktgenau bedient, der am ersten Pfosten eiskalt zum 2:0 einnickte (50.). Doch auch die Sechziger waren noch im Spiel und schlugen in Minute 59 zurück: Mölders konnte am Boden liegend Kolke überwinden, nachdem dieser zunächst stark pariert hatte. Bedingt durch den schnellen Anschlusstreffer entwickelte sich jetzt ein offener Schlagabtausch, geprägt von kleinen Nickligkeiten und Wortgefechten. Chef-Trainer Jens Härtel reagierte unterdessen und wechselte in der 64. Spielminute gleich doppelt: Opoku und Omladic ersetzte er mit Pedersen und Vollmann, die nach ihrer Hereinnahme sowohl vorn als auch hinten direkt gefordert waren. Die nächste Torchance der Partie bot sich in Minute 75, als Mölders direkt in die Arme von Kolke abschloss. Hansa meldete sich fünf Zeigerumdrehungen später zurück: Vollmann war in Richtung Strafraum marschiert, zielte jedoch knapp daneben (80.). Deutlich gefährlicher wurde es kurz vor Schluss, als Kolke mit zwei überragenden Paraden einmal mehr über sich hinauswuchs (86./87.) - und seinen Farben den 2:1-Heimsieg festhielt!

F.C. Hansa Rostock – TSV 1860 München 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Ahlschwede (43.), 2:0 Omladic (50.), 2:1 Mölders (59.),

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Ahlschwede, Reinthaler, Neidhart – Bülow, Pepic – Omladic (64. Vollmann), Nartey (85. Riedel), Opoku (64. Pedersen) – Breier

TSV 1860 München: Bonmann – Paul, Berzel, Erdmann, Steinhart (30. Klassen) – Willsch, Wein, Gebhart (82. Ziereis), Rieder, Lex (74. Owusu) – Mölders

TSV 1860 München auf der Suche nach Stabilität

Auch im Ost-Derby gegen den 1. FC Magdeburg konnte die Kogge an ihre starke Serie von nun sieben ungeschlagenen Partien in Folge anknüpfen. Gegen den TSV 1860 München stehen am Sonnabend (14 Uhr) die nächsten stimmungsvollen 90 Minuten an. Im Siegesfall könnte unser Team theoretisch bis auf den Relegationsrang vorrücken, wofür sich eine gewisse Schwäche der Gäste zunutze gemacht werden soll.

Beim F.C. Hansa aktuell zentrales Element des Erfolgs, bei den Münchner Löwen schmerzlich vermisst: Die Beständigkeit in den eigenen Ergebnissen. Ein gutes Abbild davon geben die vergangenen sechs Ligaspiele des TSV, von denen drei gewonnen wurden, aber auch drei verloren gingen. Zu allem Überfluss riss am vergangenen Wochenende wegen der 0:1-Niederlage gegen den KFC Uerdingen die weiße Heimweste. Dieser haben es die Sechziger überhaupt zu verdanken, dass sie nach zwölf absolvierten Spieltagen noch über dem Strich stehen. Denn elf der insgesamt 14 geholten Zähler wanderten nach Spielen im Grünwalder Stadion auf das eigene Punktekonto.

Im Umkehrschluss offenbart sich hier die große Schwäche des Münchner Traditionsvereins in der laufenden Spielzeit: Die Harmlosigkeit auf fremdem Geläuf. Von sechs Spielen in der Ferne gingen fünf verloren, einzig beim Chemnitzer FC glückte ein Dreier. Auch die Ex-Hanseaten Dennis Erdmann und Timo Gebhart, der bis auf eine Ausnahme in jeder Partie auf dem Rasen stand, beißen sich an dieser Statistik bislang die Zähne aus. Mehr Grund zur Freude hatten die beiden vor knapp zwei Wochen, als im Viertelfinale des Bayrischen Landespokals Drittliga-Tabellenführer Unterhaching aus dem Wettbewerb gekegelt wurde – selbstverständlich vor heimischem Publikum.

Vertraut man dem 1860-Algorithmus, ist für das Spiel gegen die Kogge eines immerhin fast so sicher wie das Amen in der Kirche: Mit großer Wahrscheinlichkeit sollte der Nord-Süd-Gipfel einen Sieger finden. Im Duell der beiden Traditionsvereine war das zumindest in 25 der insgesamt 32 Partien der Fall, obgleich das bis dato letzte Heimspiel gegen die Löwen mit einem Remis endete. Beim 2:2 im vergangenen Jahr war der FCH nach einem Rückstand zum Seitenwechsel furios zurückgekommen und dank Marco Königs und Pascal Breier binnen fünf Minuten in Führung gegangen. Ein verwandelter Elfmeter besiegelte eine Viertelstunde vor Schluss allerdings noch die Punkteteilung.

  • PK vor dem 13. Spieltag
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