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14. Spieltag2020/21

-:-
Datum
Spielgegner
Ergebnis
04.12.2020
1. FC Magdeburg - SV Meppen
-:- (-:-)
05.12.2020
FC Ingolstadt 04 - VfB Lübeck
-:- (-:-)
05.12.2020
Dynamo Dresden - KFC Uerdingen 05
-:- (-:-)
05.12.2020
SV Waldhof Mannheim - 1. FC Saarbrücken
-:- (-:-)
05.12.2020
Viktoria Köln - TSV 1860 München
-:- (-:-)
05.12.2020
1. FC Kaiserslautern - MSV Duisburg
-:- (-:-)
05.12.2020
Türkgücü München - SpVgg Unterhaching
-:- (-:-)
06.12.2020
SV Wehen Wiesbaden - F.C. Hansa Rostock
-:- (-:-)
06.12.2020
SC Verl - Hallescher FC
-:- (-:-)
07.12.2020
FC Bayern München II - FSV Zwickau
abges. (abges.)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
1. FC Saarbrücken
13
7
4
2
24:14
+10
25
2
Dynamo Dresden
13
8
1
4
19:11
+8
25
3
Hansa Rostock
13
6
5
2
21:13
+8
23
4
FC Ingolstadt 04
13
7
2
4
18:15
+3
23
5
Hallescher FC
13
6
3
4
17:19
-2
21
6
TSV 1860 München
13
5
5
3
24:15
+9
20
7
SC Verl
11
6
2
3
21:12
+9
20
8
SV Wehen Wiesbaden
13
5
4
4
21:18
+3
19
9
Türkgücü München
12
4
6
2
20:18
+2
18
10
Viktoria Köln
13
5
3
5
17:21
-4
18
11
SV Waldhof Mannheim
11
3
6
2
21:17
+4
15
12
KFC Uerdingen 05
13
4
3
6
11:15
-4
15
13
VfB Lübeck
12
4
2
6
16:17
-1
14
14
1. FC Kaiserslautern
13
2
8
3
12:15
-3
14
15
SpVgg Unterhaching
12
4
1
7
11:18
-7
13
16
1. FC Magdeburg
14
3
4
7
12:20
-8
13
17
FSV Zwickau
12
3
3
6
12:15
-3
12
18
FC Bayern München II
12
3
3
6
16:21
-5
12
19
SV Meppen
11
3
1
7
11:18
-7
10
20
MSV Duisburg
13
2
4
7
12:24
-12
10

SV Wehen Wiesbaden: Zwischen Ambitionen und Mittelmaß

Nach den beiden erfolgreichen Heimspielen gegen Bayern II und Türkgücü steht für unsere Kogge am 14. Spieltag nun die nächste Auswärtsfahrt an. Am Sonntag gastiert die Elf von Chef-Trainer Jens Härtel um 13:00 Uhr in der BRITA-Arena beim SV Wehen Wiesbaden. Während sich unser FCH in der Spitzengruppe festbeißen möchte, droht dem von Verletzungssorgen geplagten Absteiger bei einer Niederlage, den Anschluss an die oberen Plätze zu verlieren.

Der SV Wehen Wiesbaden wurde im Jahr 1926, damals noch als SV Wehen, gegründet. Im Jahr 2007 konnte der Verein erstmals in der Geschichte und nach 81-jährigem Bestehen den Aufstieg in die 2. Liga feiern, zwei Jahre darauf mussten die Hessen wieder den Gang in die Drittklassigkeit antreten. Zehn Jahre dauerte es bis zum erneuten Aufstieg in Liga zwei im Jahr 2019 – doch auch dieser Ausflug erwies sich nur als kurzes Vergnügen.

Dieses Mal will der Verein nicht so lange auf den Wiederaufstieg warten müssen. Der ist laut Sportdirektor Hock zwar „kein Muss“, aber ausdrücklicher Wunsch. Denn trotz des Abstiegs konnte der Verein im Sommer ein solides Gerüst zusammenhalten: Trainer Rüdiger Rehm wurde weiter das Vertrauen geschenkt, auch die Defensivreihe um Kapitän Mrowca und Sascha Mockenhaupt verblieb größtenteils. Sehr schwer wog dagegen der Abgang von Top-Torjäger Manuel Schäffler (in der Vorsaison 19 Tore, zum 1. FC Nürnberg gewechselt). Auch wenn der nicht Eins-zu-Eins zu ersetzen war, mit den Neuzugängen ist man in Wiesbaden sehr zufrieden: Gianluca Korte (kam von Waldhof Mannheim) wusste mit vier Toren und vier Vorlagen bislang ebenso zu überzeugen, wie der 20-Jährige Malone (6 Tore), der für ein Jahr vom FC Augsburg ausgeliehen wurde. Auch Torhüter Tim Boss (vorher Dynamo Dresden) erweist sich bisher als sicherer Rückhalt.

Aktuell steht der SVWW auf dem achten Tabellenplatz und mit 19 Punkten ordentlich da. Mit nur einer Niederlage aus den ersten sieben Spielen sind die Hessen gut in die Saison gestartet, was aber fehlt ist die Konstanz: Durch die Niederlagen gegen Bayern II und beim FC Ingolstadt musste die Rehm-Elf zuletzt Rückschläge einstecken, auch das Spiel am vergangenen Wochenende in Unterhaching ging verloren (2:1). Dabei bemängelte Chef-Trainer Rehm vor allem die mangelnde Galligkeit seiner Mannschaft, die „immer einen Schritt zu spät“ war.

Erschwerend kommt momentan eine regelrechte Verletzungsmisere hinzu: Aktuell haben die Wiesbadener nur 16 Feldspieler im Training, Sportdirektor Hock beschreibt die Situation als „ein wenig dramatisch.“ Mit Kapitän Mrowca, dem langjährigen Bundesligaprofi Stefan Aigner und Benedikt Röcker stehen alleine drei Langzeitverletzte zu Buche, auch Stürmer Johannes Wurtz verletzte sich am 7. Spieltag und steht nach einer Operation dem SVWW in der Hinrunde nicht mehr zur Verfügung.

Dennoch, die Wochen bis zur Weihnachtspause werden in jedem Fall richtungsweisend für den SVWW: Mit unserer Kogge und 1860 München warten noch zwei echte Gradmesser auf die Rehm-Truppe, gegen Duisburg und Lübeck müssen Punkte her, wenn man in diesem Jahr ganz oben mitmischen möchte. Nun steht am Sonntag zunächst das Duell gegen unseren FCH auf dem Programm. Die Bilanz spricht dabei klar für unsere Hanseaten: Neun Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber, der FCH gewann drei der letzten vier Vergleiche. Am Sonntag soll nun der nächste Erfolg her.

  • PK vor dem 14. Spieltag
  • sunmakersunmaker