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14. Spieltag2020/21

2:1
Datum
Spielgegner
Ergebnis
04.12.2020
1. FC Magdeburg - SV Meppen
0:0 (0:0)
05.12.2020
FC Ingolstadt 04 - VfB Lübeck
1:1 (0:0)
05.12.2020
Dynamo Dresden - KFC Uerdingen 05
0:0 (0:0)
05.12.2020
SV Waldhof Mannheim - 1. FC Saarbrücken
4:1 (1:1)
05.12.2020
Viktoria Köln - TSV 1860 München
2:1 (1:1)
05.12.2020
1. FC Kaiserslautern - MSV Duisburg
2:2 (0:1)
06.12.2020
SV Wehen Wiesbaden - F.C. Hansa Rostock
2:1 (1:0)
06.12.2020
SC Verl - Hallescher FC
4:2 (2:1)
19.01.2021
Türkgücü München - SpVgg Unterhaching
0:0 (0:0)
10.02.2021
FC Bayern München II - FSV Zwickau
3:2 (2:1)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
Dynamo Dresden
36
21
6
9
56:29
+27
69
2
Hansa Rostock
36
19
10
7
50:32
+18
67
3
TSV 1860 München
36
18
11
7
66:30
+36
65
4
FC Ingolstadt 04
36
18
11
7
48:38
+10
65
5
1. FC Saarbrücken
37
16
11
10
66:49
+17
59
6
SV Wehen Wiesbaden
36
15
11
10
57:48
+9
56
7
SC Verl
36
14
12
10
65:53
+12
54
8
1. FC Magdeburg
36
14
8
14
41:43
-2
50
9
Viktoria Köln
36
13
10
13
48:55
-7
49
10
SV Waldhof Mannheim
36
12
12
12
48:54
-6
48
11
Türkgücü München
36
12
10
14
44:50
-6
46
12
Hallescher FC
36
12
10
14
46:58
-12
46
13
FSV Zwickau
36
11
12
13
42:44
-2
45
14
MSV Duisburg
36
11
10
15
50:60
-10
43
15
1. FC Kaiserslautern
36
8
17
11
43:48
-5
41
16
KFC Uerdingen 05
36
10
10
16
36:49
-13
40
17
SV Meppen
37
11
5
21
35:60
-25
38
18
FC Bayern München II
36
8
12
16
45:55
-10
36
19
VfB Lübeck
36
8
10
18
39:54
-15
34
20
SpVgg Unterhaching
36
9
4
23
39:55
-16
31

Schlussoffensive nicht von Erfolg gekrönt: Hansa unterliegt knapp in Wiesbaden

Am 14. Spieltag der laufenden Saison gastierte unsere Kogge beim SV Wehen Wiesbaden in der BRITA-Arena. Zum Abschluss der englischen Woche geriet unsere Kogge in der ersten Hälfte trotz deutlich mehr Spielanteilen in Rückstand und verschlief dann die Anfangsphase des zweiten Durchgangs. Verhoeks Anschlusstreffer brachte den FCH noch einmal ran, doch die Schlussoffensive unserer Hanseaten führte nicht mehr zum Ausgleich – die Härtel-Elf musste sich mit 1:2 aus FCH-Sicht geschlagen geben.

Unser Chef-Trainer Jens Härtel nahm im Vergleich zum 2:0-Erfolg gegen Türkgücü München lediglich eine Änderung in der Startformation vor: Oliver Daedlow begann für Björn Rother, der zunächst auf der Bank saß.

Zu Beginn der Partie kam unser FCH ordentlich in die Partie und suchte vom Anpfiff an den Weg nach vorne. Die Gastgeber standen aber sicher und waren sehr früh und giftig in den Zweikämpfen, sodass sich zunächst ein zerfahrenes Spiel ohne viele Torraumszenen entwickelte. Die erste richtig große Gelegenheit gab es für John Verhoek, der den Ball von Bahn serviert bekam, im Eins-gegen-Eins aber an Torhüter Boss scheiterte (17.). Auch Litkas Versuch kurz darauf brachte nichts ein: Der hatte Tim Boss schon fast umkurvt, scheiterte dann aber mit seinem Schuss aus spitzem Winkel am Außennetz (20.). Unser FCH war mittlerweile klar tonangebend, Wiesbaden zog sich zunehmend zurück und lauerte auf Konter – und vollendete den ersten starken Angriff dann zur 1:0-Führung. Ausgangspunkt war ein Fehlpass von Löhmannsröben im Spielaufbau, dann ging es schnell: Malone ließ den Pass von der linken Seite auf Höhe des Strafraums geschickt durch die eigenen Beine laufen, sodass Hollerbach massig Platz hatte und den Ball im linken oberen Eck unterbrachte (34). Hansa musste sich nach dem Gegentreffer erst einmal schütteln, Torschütze Hollerbach hätte wenige Minuten darauf fast den Doppelpack geschnürt: Der 19-Jährige kam aus ähnlicher Position wie beim Gegentreffer zum Abschluss, diesmal war der Ball allerdings zu unplatziert, Kolke war schnell auf dem Boden und parierte (37.). Unsere Härtel-Elf hatte in der ersten Hälfte die Oberhand und mehr Spielanteile und musste kurz darauf trotzdem mit dem 0:1-Rückstand in die Pause gehen.

Zum Start der zweiten Hälfte kamen die Gastgeber deutlich besser aus der Kabine, unsere Kogge verschlief die Anfangsminuten komplett und fing sich folglich schon kurz nach dem Wiederanpfiff den Gegentreffer zum 0:2: Malone konnte auf der linken Seite ab der Mittellinie durch die komplette Hälfte der Rostocker marschieren, zog schließlich in den Strafraum und legte den Ball vor Markus Kolke quer auf den mitgelaufenen Hollerbach, der nur noch einschieben musste (48.). Hansa hatte in den Folgeminuten Glück, dass es nicht noch dicker kam, Hollerbach hatte eine weitere gute Gelegenheit und auch Gianluca Korte hatte das 3:0 auf dem Fuß, sein Schuss rauschte aber haarscharf am rechten Torpfosten vorbei (52.). Danach fing sich unsere Kogge, Wiesbaden zog sich nun natürlich zurück und empfing unsere spielaufbauenden Verteidiger erst auf Höhe der Mittellinie. Hansa fehlte oftmals der letzte Punch und der letzte Pass, ein stark aufgezogener Angriff brachte unseren FCH dann aber wieder zurück ins Spiel. Farrona Pulido setzte sich im Strafraum auf der linken Seite gut durch und legte gedankenschnell quer auf Verhoek, der in der Mitte goldrichtig stand und so zum 1:2 aus Hansa-Sicht verkürzte (68.). Hansa machte jetzt zunehmend Druck, immer wieder schlichen sich aber Fehler im letzten Drittel ein. In den letzten Minuten läutete unsere Kogge dann zur Schlussoffensive, die Härtel-Elf setzte sich in der gefährlichen Zone fest und kam jetzt auch zunehmend zu guten Gelegenheiten: Vollmanns Volleyabnahme brachte nach einer Flanke von Horn nur das Außennetz zum Wackeln (84.), nach Eckbällen kamen sowohl Julian Riedel als auch Torschütze Verhoek zu guten Kopfballgelegenheiten, doch in beiden Fällen warf sich ein Schwarz-Roter dazwischen (86.). Auch wenn das 2:2 in dieser Phase durchaus in der Luft lag, die Schlussoffensive unseres FCH wurde nicht von Erfolg gekrönt, es blieb beim 2:1 für die Heimmannschaft aus Wiesbaden

SV Wehen Wiesbaden – F.C. Hansa Rostock 2:1 (1:0)

Tore: Hollerbach (34., 48.), Verhoek (68.)

SV Wehen Wiesbaden: Boss – Ajani, Mockenhaupt, Carstens, Niemeyer – Korte (88. Gürleyen), Medic, Lais, Chato, Hollerbach (73. Tietz) – Malone (90. Guthörl)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Neidhart, Riedel, Sonnenberg, Scherff – Löhmannsröben (53. Rother), Bahn, Daedlow (67. Horn)  – Vollmann, Verhoek, Litka (46. Farrona Pulido)

SV Wehen Wiesbaden: Zwischen Ambitionen und Mittelmaß

Nach den beiden erfolgreichen Heimspielen gegen Bayern II und Türkgücü steht für unsere Kogge am 14. Spieltag nun die nächste Auswärtsfahrt an. Am Sonntag gastiert die Elf von Chef-Trainer Jens Härtel um 13:00 Uhr in der BRITA-Arena beim SV Wehen Wiesbaden. Während sich unser FCH in der Spitzengruppe festbeißen möchte, droht dem von Verletzungssorgen geplagten Absteiger bei einer Niederlage, den Anschluss an die oberen Plätze zu verlieren.

Der SV Wehen Wiesbaden wurde im Jahr 1926, damals noch als SV Wehen, gegründet. Im Jahr 2007 konnte der Verein erstmals in der Geschichte und nach 81-jährigem Bestehen den Aufstieg in die 2. Liga feiern, zwei Jahre darauf mussten die Hessen wieder den Gang in die Drittklassigkeit antreten. Zehn Jahre dauerte es bis zum erneuten Aufstieg in Liga zwei im Jahr 2019 – doch auch dieser Ausflug erwies sich nur als kurzes Vergnügen.

Dieses Mal will der Verein nicht so lange auf den Wiederaufstieg warten müssen. Der ist laut Sportdirektor Hock zwar „kein Muss“, aber ausdrücklicher Wunsch. Denn trotz des Abstiegs konnte der Verein im Sommer ein solides Gerüst zusammenhalten: Trainer Rüdiger Rehm wurde weiter das Vertrauen geschenkt, auch die Defensivreihe um Kapitän Mrowca und Sascha Mockenhaupt verblieb größtenteils. Sehr schwer wog dagegen der Abgang von Top-Torjäger Manuel Schäffler (in der Vorsaison 19 Tore, zum 1. FC Nürnberg gewechselt). Auch wenn der nicht Eins-zu-Eins zu ersetzen war, mit den Neuzugängen ist man in Wiesbaden sehr zufrieden: Gianluca Korte (kam von Waldhof Mannheim) wusste mit vier Toren und vier Vorlagen bislang ebenso zu überzeugen, wie der 20-Jährige Malone (6 Tore), der für ein Jahr vom FC Augsburg ausgeliehen wurde. Auch Torhüter Tim Boss (vorher Dynamo Dresden) erweist sich bisher als sicherer Rückhalt.

Aktuell steht der SVWW auf dem achten Tabellenplatz und mit 19 Punkten ordentlich da. Mit nur einer Niederlage aus den ersten sieben Spielen sind die Hessen gut in die Saison gestartet, was aber fehlt ist die Konstanz: Durch die Niederlagen gegen Bayern II und beim FC Ingolstadt musste die Rehm-Elf zuletzt Rückschläge einstecken, auch das Spiel am vergangenen Wochenende in Unterhaching ging verloren (2:1). Dabei bemängelte Chef-Trainer Rehm vor allem die mangelnde Galligkeit seiner Mannschaft, die „immer einen Schritt zu spät“ war.

Erschwerend kommt momentan eine regelrechte Verletzungsmisere hinzu: Aktuell haben die Wiesbadener nur 16 Feldspieler im Training, Sportdirektor Hock beschreibt die Situation als „ein wenig dramatisch.“ Mit Kapitän Mrowca, dem langjährigen Bundesligaprofi Stefan Aigner und Benedikt Röcker stehen alleine drei Langzeitverletzte zu Buche, auch Stürmer Johannes Wurtz verletzte sich am 7. Spieltag und steht nach einer Operation dem SVWW in der Hinrunde nicht mehr zur Verfügung.

Dennoch, die Wochen bis zur Weihnachtspause werden in jedem Fall richtungsweisend für den SVWW: Mit unserer Kogge und 1860 München warten noch zwei echte Gradmesser auf die Rehm-Truppe, gegen Duisburg und Lübeck müssen Punkte her, wenn man in diesem Jahr ganz oben mitmischen möchte. Nun steht am Sonntag zunächst das Duell gegen unseren FCH auf dem Programm. Die Bilanz spricht dabei klar für unsere Hanseaten: Neun Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber, der FCH gewann drei der letzten vier Vergleiche. Am Sonntag soll nun der nächste Erfolg her.

  • PK vor dem 14. Spieltag
  • PK nach dem 14. Spieltag
  • Interviews nach dem 14. Spieltag
  • MAGENTA SPORT - SV Wehen Wiesbaden - Hansa Rostock
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