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15. Spieltag2019/20

F.C. Hansa Rostock
1:2
MSV Duisburg
Datum
Spielgegner
Ergebnis
08.11.2019
Viktoria Köln - FC Carl Zeiss Jena
2:2 (0:1)
09.11.2019
KFC Uerdingen 05 - 1. FC Kaiserslautern
0:3 (0:1)
09.11.2019
FC Ingolstadt 04 - FSV Zwickau
4:2 (3:2)
09.11.2019
Sonnenhof Großaspach - SV Waldhof Mannheim
0:3 (0:1)
09.11.2019
SpVgg Unterhaching - SV Meppen
0:0 (0:0)
09.11.2019
Hallescher FC - TSV 1860 München
0:1 (0:1)
09.11.2019
F.C. Hansa Rostock - MSV Duisburg
1:2 (0:0)
10.11.2019
FC Bayern München II - 1. FC Magdeburg
2:1 (2:0)
10.11.2019
Chemnitzer FC - Würzburger Kickers
0:0 (0:0)
11.11.2019
Preußen Münster - Eintracht Braunschweig
1:1 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
MSV Duisburg
15
10
1
4
33:20
+13
31
2
FC Ingolstadt 04
15
8
4
3
32:19
+13
28
3
SpVgg Unterhaching
15
7
7
1
23:15
+8
28
4
Hallescher FC
15
7
4
4
28:15
+13
25
5
Eintracht Braunschweig
15
7
4
4
24:19
+5
25
6
SV Waldhof Mannheim
15
5
7
3
25:21
+4
22
7
Hansa Rostock
15
6
4
5
19:19
0
22
8
Viktoria Köln
15
5
6
4
28:27
+1
21
9
FC Bayern München II
15
6
3
6
28:31
-3
21
10
SV Meppen
15
5
5
5
30:23
+7
20
11
1. FC Magdeburg
15
4
8
3
20:14
+6
20
12
TSV 1860 München
15
6
2
7
21:23
-2
20
13
Würzburger Kickers
15
6
2
7
23:33
-10
20
14
FSV Zwickau
15
5
4
6
22:20
+2
19
15
KFC Uerdingen 05
15
5
4
6
15:22
-7
19
16
1. FC Kaiserslautern
15
4
4
7
25:32
-7
16
17
Chemnitzer FC
15
3
6
6
22:26
-4
15
18
Sonnenhof Großaspach
15
4
3
8
16:32
-16
15
19
Preußen Münster
15
2
7
6
23:29
-6
13
20
Carl Zeiss Jena
15
1
3
11
14:31
-17
6

Unglückliche Niederlage: Hansa verliert Spitzenspiel mit 1:2

Enttäuschte Gesichter im Ostseestadion: Vor 13.732 Zuschauern verliert der F.C. Hansa trotz einer ansprechenden Leistung mit 1:2 gegen den MSV Duisburg. Lange wurde dem Spitzenreiter der dritten Liga Paroli geboten und sich vom ersten Gegentreffer auch schnell erholt. Der zweite Streich der Zebras kurz vor Ende der Begegnung sollte allerdings den Knock-Out bedeuten.

Einmal mehr beließ es Chef-Trainer Jens Härtel bei der Zusammenstellung seiner Startformation bei einer einzigen Änderung: Der gegen Jena aufgrund seiner fünften gelben Karte gesperrte Mirnes Pepic kehrte zurück, dafür musste Korbinian Vollmann draußen bleiben.

Zum Start der Partie deuteten beide Teams sofort ihre großen Qualitäten im Offensivspiel an. Schon in Minute zwei kam Duisburgs Mickels nach einem Solo zum Abschluss, im Gegenzug scheiterte Neidhart mit einem platzierten Schuss aus der Distanz an den Fingerspitzen von MSV-Schlussmann Weinkauf (4.). Während der Gast aus Nordrhein-Westfahlen ganz klar auf schnelle Umschaltsituationen aus war, übernahm die Kogge in der Folge die spielgestaltende Rolle. Die nächste gute Möglichkeit lag allerdings auf Seiten der Zebras – Albutat zielte aus guter Position knapp am Tor vorbei (13.). Sechs Minuten später war dann der FCH wieder an der Reihe, doch nach genialer Opoku-Vorlage scheiterte zunächst Omladic und anschließend auch Breier an Weinkauf (19.). Dieser war es auch, der in der 28. Spielminute die große Doppelchance zur Rostocker Führung vereitelte: Erst kochte der Keeper Opoku im Eins-gegen-Eins ab und lenkte das Leder zum Eckball. Dieser wiederum landete direkt auf dem Kopf von Reinthaler, bei dessen Versuch Weinkauf beide Fäuste nach oben riss und den Einschlag verhinderte. Dass hier und heute gegen den Spitzenreiter etwas möglich war, hatten alle Beteiligten spätestens jetzt verstanden. Bis zum Ende der ersten Halbzeit blieb Hansa das in allen Belangen überlegene Team und kam auch weiterhin gefährlich vor das Duisburger Tor. Dort allerdings scheiterten die Mannen in weiß-blau regelmäßig an sich selbst.

Ähnlich wie im ersten Durchgang startete auch der zweite Abschnitt mit einem Duisburger Schuss, doch den Versuch von Albutat konnte Kolke locker aufnehmen (47.). Danach hieß es innehalten, denn für Kai Bülow ging es nach einem Zweikampf im Mittelfeld nicht mehr weiter. Von zwei Betreuern gestützt, humpelte er unter Schmerzen vom Platz und wurde durch Hildebrandt ersetzt. Dieser war jedoch noch nicht mal auf dem Rasen, da schlug der Ball hinter Kolke im Hansa-Tor ein. Scepanik hatte sehenswert per Seitfallzieher getroffen (52.). Der Schock währte allerdings nur kurz, denn die Kogge schlug durch Nartey eiskalt zurück. Dieser war vom Elfmeterpunkt aus zum Abschluss gekommen und besorgte mit seinem ersten Treffer im Trikot des FCH den schnellen Ausgleich (55.). Hatten beide Mannschaften ihr Soll nun bereits erfüllt? In der folgenden Viertelstunde fand auf dem Rasen zumindest nicht viel mehr als ein respektvolles Abtasten statt. In der 73. Minute stand dann das gesamte Stadion – Omladic war im Strafraum zu Boden gegangen, Schiri Reichel machte trotz großer Proteste allerdings keine Anstalten auf den Punkt zu zeigen. Acht Minuten vor dem Ende folgte in Form des zweiten Duisburger Tores durch Vermeji der zweite Aufreger. Dem Kopfball des Niederländers, der vom rechten Pfosten abprallte und über die Linie tänzelte, hatte Kolke nur noch hinterherschauen können (82.). Ein gefährlicher Nartey-Schuss (90.) folgte anschließend noch, dann war die unter dem Strich bittere Niederlage besiegelt.

F.C. Hansa Rostock – MSV Duisburg 1:2 (0:0)

Tore: 0:1 Scepanek (52.), 1:1 Nartey (55.), 1:2 Vermeji (82.)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Ahlschwede, Sonnenberg, Reinthaler, Neidhart (83. Königs) – Bülow (53. Hildebrandt), Pepic – Omladic, Nartey, Opoku (75. Pedersen) – Breier

MSV Duisburg: Weinkauf – Bitter, Gembalies, Boeder, Sicker – Jansen, Daschner (46. Scepanik), Albutat (77. Sliskovic) – Mickels (71. Engin), Vermeji, Stoppelkamp

Formstarke Zebras zurück an der Spitze

Am 15. Spieltag kommt es im heimischen Ostseestadion zum Duell zwischen dem F.C. Hansa Rostock und einem Verein, dessen Spitzname wohl so ziemlich jedem Fußballfan ein Begriff sein sollte – es geht gegen die Zebras aus Duisburg. Ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, kann das Spiel gegen den Meidericher Sportverein als das Drittliga-Spitzenspiel des Wochenendes bezeichnet werden, immerhin fordert der Tabellensechste den Tabellenersten heraus.

Erstmals seit dem 20. Juli – dem Tag, an dem sich die Kogge trotz einer Drei-Tore-Führung mit einem 3:3 gegen Viktoria Köln begnügen musste – grüßt der MSV Duisburg aktuell wieder vom Platz an der Sonne. Dazwischen musste die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht zunächst ein kleines Tief überbrücken, als drei Spieltage in Folge kein Sieg gelang. Umso steiler zeigt die Formkurve der vergangenen Wochen nun aber nach oben. Die Ausbeute der vergangenen sechs Ligapartien sind starke 15 Punkte – nur dem Chemnitzer FC musste man sich etwas überraschend geschlagen geben.

Die Gründe für den Erfolg des Clubs aus der 500.000-Einwohner-Stadt sind derweil vielseitig. Nicht unerheblich ist mit Sicherheit, dass am Chef-Trainer trotz des insgesamt relativ enttäuschenden Abschneidens in der zurückliegenden Zweitliga-Spielzeit festgehalten wurde. Torsten Lieberknecht konnte so in gewohntem Umfeld frühzeitig an einem Kader basteln, mit dem der direkte Wiederaufstieg gelingen soll. Entscheidend auch: Neuzugänge wie Marvin Compper, Arne Sicker oder Vincent Vermeij schlugen auf Anhieb ein, zudem performen Eigengewächs Lukas Daschner sowie Torjäger und Kapitän Moritz Stoppelkamp derzeit auf einem atemberaubenden Level.

Doch nicht alles was glänzt, ist auch gleich Gold: Im Niederrheinpokal beispielsweise scheiterte der MSV Mitte Oktober völlig überraschend an Oberligist SSVg Velbert. 0:2 hieß es aus Sicht des Traditionsvereins aus dem Pott nach 90 Minuten „miserabler Leistung“ - so deutlich äußerte sich Coach Lieberknecht zum Auftreten seines Teams. Möglicherweise soll dieser bittere Pokalabend im Endeffekt jedoch nur als Wachrüttler zur rechten Zeit in die Geschichtsbücher eingehen. Denn die finanziell so wichtige Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals wäre auch im Falle eines Aufstiegs gesichert.

  • PK vor dem 15. Spieltag
  • Interviews nach dem 15. Spieltag
  • PK nach dem 15. Spieltag
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