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16. Spieltag2019/20

2:0
Datum
Spielgegner
Ergebnis
22.11.2019
FC Carl Zeiss Jena - Hallescher FC
0:3 (0:1)
23.11.2019
FSV Zwickau - Preußen Münster
4:2 (2:1)
23.11.2019
Eintracht Braunschweig - Chemnitzer FC
2:1 (0:1)
23.11.2019
Würzburger Kickers - KFC Uerdingen 05
1:2 (0:1)
23.11.2019
1. FC Magdeburg - SpVgg Unterhaching
3:0 (2:0)
23.11.2019
SV Meppen - Sonnenhof Großaspach
2:1 (1:0)
23.11.2019
SV Waldhof Mannheim - FC Ingolstadt 04
0:0 (0:0)
24.11.2019
1. FC Kaiserslautern - F.C. Hansa Rostock
2:0 (2:0)
24.11.2019
TSV 1860 München - FC Bayern München II
1:1 (0:1)
25.11.2019
MSV Duisburg - Viktoria Köln
-:- (-:-)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
MSV Duisburg
17
11
1
5
35:22
+13
34
2
Hallescher FC
17
9
4
4
32:15
+17
31
3
Eintracht Braunschweig
17
9
4
4
29:21
+8
31
4
FC Ingolstadt 04
17
8
6
3
33:20
+13
30
5
SpVgg Unterhaching
17
7
7
3
25:21
+4
28
6
1. FC Magdeburg
17
6
8
3
25:15
+10
26
7
SV Waldhof Mannheim
17
6
8
3
28:22
+6
26
8
Hansa Rostock
17
7
4
6
20:21
-1
25
9
SV Meppen
17
6
6
5
33:25
+8
24
10
TSV 1860 München
17
7
3
7
25:26
-1
24
11
KFC Uerdingen 05
17
6
5
6
18:24
-6
23
12
FSV Zwickau
17
6
4
7
27:25
+2
22
13
1. FC Kaiserslautern
17
6
4
7
31:34
-3
22
14
FC Bayern München II
17
6
4
7
31:35
-4
22
15
Viktoria Köln
17
5
6
6
31:33
-2
21
16
Würzburger Kickers
17
6
2
9
24:36
-12
20
17
Chemnitzer FC
17
3
7
7
24:29
-5
16
18
Sonnenhof Großaspach
17
4
3
10
18:36
-18
15
19
Preußen Münster
17
2
7
8
26:36
-10
13
20
Carl Zeiss Jena
17
2
3
12
17:36
-19
9

Gebrauchter Nachmittag: Hansa unterliegt Kaiserslautern verdient 0:2

Nach zwei punktlosen Spielen wollte der FCH beim Auswärtsspiel in Kaiserslautern unbedingt wieder in die Erfolgsspur kommen, hatte es aber mit einem unangenehmen Gegner zu tun. Die Roten Teufel hinken dem eigenen Anspruch weiter hinterher, spielten sich aber zuletzt mit einem 3:0-Auswärtserfolg frei.

Hansa-Trainer Härtel tauschte gleich drei Personalien (Riedel, Butzen, Verhoek für Bülow, Ahlschwede, Breier) in der Anfangself, die zu Beginn gut reinkam. Die Rostocker waren griffig in den Zweikämpfen und suchten immer wieder den Weg nach vorne. In der 8. Minute brauchte Nik Omladic die erste richtig gute Flanke vor den Kasten, doch Verhoek kam einen Schritt zu spät. Ansonsten spielte sich die Partie hauptsächlich im Mittelfeld ab. Die Kogge war bemüht, doch der FCK stand kompakt und ließ nicht viel zu.

Nach 23 Minuten war Härtel dann gezwungen, den ersten Wechsel vorzunehmen. Nartey musste verletzt raus - Öztürk kam in die Parte. Und kurz darauf der Schock für den FCH: Reinthaler und Sonnenberg klärten den Ball nicht konsequent, der FCK bedankte sich und vollendete letztlich durch Kühlwetter zum 1:0 für die Hausherren (24.). In der Folge war Kaiserslautern griffiger und machte Hansa das Leben schwer. Zwar probierte das Team von Jens Härtel viel, fand aber kaum mal einen Weg zum Torabschluss. Oftmals agierten die Rostocker unglücklich im letzten Drittel.

Im Zentrum fand der FCH keinen Zugriff und ließ dem Gegner erneut zu viel Platz: Diesmal war Pick der Nutznießer und schob unbedrängt zum 2:0 ein (42.). Mit Beginn der zweiten Hälfte stellte Hansa auf 4-5-1 um und brachte mit Vollmann für Opoku eine frische Offensivkraft. In der 48. Minute dann ein erster Annäherungsversuch durch Omladic. Auf der anderen Seite musste Kolke Hansa im Spiel halten. Der FCH versuchte irgendwie, nochmal zurückzukommen und lief immer wieder an, allerdings ohne die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Gehäuse. Ganz anders die Hausherren: Mit wenig Spielanteilen kam der FCK immer wieder nach schnellem Umschalten zum Abschluss.

Offensiv lief bei der Kogge auch in der Schlussphase wenig zusammen. Die Hausherren verteidigten mit der Führung im Rücken unaufgeregt und ließen nichts zu. Stattdessen verhinderten der Pfosten und Kolke mehrfach Schlimmeres. Somit war auch die zweite Halbzeit für die mitgereisten Hansa-Fans enttäuschend und endete mit einer verdienten Auswärtsniederlage.

1. FC Kaiserslautern - F.C. Hansa Rostock 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Kühlwetter (24.), 2:0 Pick (42.)

1. FC Kaiserslautern: Grill - Schad, Kraus, Hainault, Hercher (80. Fechner) - Kühlwetter, Bachmann, Sickinger, Zuck - Pick (87. Röser), Thiele (70. Bjarnason)

F.C. Hansa Rostock: Kolke - Butzen, Riedel, Sonnenberg, Reinthalter, Neidhart - Opoku (46. Vollmann), Pepic, Nartey (23. Öztürk), Omladic (60. Breier) - Verhoek

Zuschauer: 18.009

1. FCK vor Traditionsduell mit steigender Formkurve

Nach dem ungefährdeten Einzug ins Landespokal-Viertelfinale geht es für die Kogge am kommenden Sonntag (13 Uhr) im Ligabetrieb weiter. Dabei steht dem F.C. Hansa beim 1. FC Kaiserslautern ein echtes Traditionsduell bevor, das die Härtel-Elf nach zwei Niederlagen in Serie unbedingt wieder erfolgreich gestalten will.

Der Gegner, die „Roten Teufel“ aus der Pfalz, lässt sich im Vorfeld als echte Wundertüte charakterisieren. Vor der Länderspielpause gelang dem Team von Boris Schommers – seines Zeichens erst seit zwei Monaten als Chef-Trainer im Amt – ein mutmaßlich wegweisender 3:0-Auswärtssieg beim KFC Uerdingen, durch den der Sprung aus der Abstiegszone gelang. Zuvor hatte es in der Liga drei Niederlagen in Folge gesetzt. Ungeachtet des zwischenzeitlichen Negativlaufs glückte der Mannschaft Ende Oktober ein echter Coup: In der 2. Runde des DFB-Pokals konnte vor heimischem Publikum der 1. FC Nürnberg im Elfmeterschießen bezwungen werden. Der 6:5-Erfolg bescherte den Lauterern wichtige Einnahmen - und ein weiteres Bonusspiel, Anfang Februar gegen Bundesligist Fortuna Düsseldorf.

Das lässt beim ein oder anderen Anhänger der Rot-Weißen mit Sicherheit ein paar Gedanken an glorreiche Zeiten aufkommen, die Realität heißt jedoch seit nunmehr anderthalb Jahren 3. Liga. Um in jener Liga nach einem enttäuschenden ersten Jahr endlich oben mitzumischen, stellten die Verantwortlichen in der Sommerpause einen äußerst konkurrenzfähigen Kader zusammen. Vielversprechende Akteure wie Janik Bachmann, Simon Skarlatidis (kamen aus Würzburg), Manfred Starke (Jena) oder Philipp Hercher (Großaspach) überzeugen bislang aber nur bedingt. Ein Lichtblick ist hingegen Eigengewächs Florian Pick. In 15 Einsätzen steuerte der 24-Jährige bereits neun Treffer sowie zwei Vorlagen bei und ist der zentrale Spieler im Lauterer Offensivspiel.

„Er kann schon unangenehm sein und wir sollten ihn zwingend im Auge behalten, dann können wir dem Gegner ein Stück Offensivkraft nehmen“, weiß auch Chef-Trainer Jens Härtel um die Qualitäten des torgefährlichen Pick. Im Hinblick auf Sonntag erwartet Härtel ein „intensives Spiel“ und gibt eine klare Devise vor: „Wir brauchen Ergebnisse“. Sowohl in der Hin- als auch in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit glückte gleich zweimal ein erfolgreicher Spielausgang. Diese positive Serie soll nach Möglichkeit auch im Anschluss an das Spiel am Sonntag weiterhin Bestand haben.

  • PK vor dem 16. Spieltag
  • PK nach dem 16. Spieltag
  • Interview nach dem 16. Spieltag
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