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19. Spieltag2019/20

F.C. Hansa Rostock
1:2
Chemnitzer FC
Datum
Spielgegner
Ergebnis
13.12.2019
Preußen Münster - 1. FC Magdeburg
2:0 (1:0)
14.12.2019
FSV Zwickau - SV Waldhof Mannheim
0:1 (0:1)
14.12.2019
Eintracht Braunschweig - SV Meppen
1:2 (1:2)
14.12.2019
FC Bayern München II - 1. FC Kaiserslautern
1:3 (1:1)
14.12.2019
Hallescher FC - Würzburger Kickers
2:5 (1:3)
14.12.2019
Viktoria Köln - KFC Uerdingen 05
0:1 (0:0)
14.12.2019
F.C. Hansa Rostock - Chemnitzer FC
1:2 (1:1)
15.12.2019
Sonnenhof Großaspach - FC Carl Zeiss Jena
1:2 (0:2)
15.12.2019
SpVgg Unterhaching - MSV Duisburg
2:2 (2:2)
16.12.2019
FC Ingolstadt 04 - TSV 1860 München
2:2 (1:2)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
FC Bayern München II
38
19
8
11
76:60
+16
65
2
Würzburger Kickers
38
19
7
12
71:60
+11
64
3
Eintracht Braunschweig
38
18
10
10
64:53
+11
64
4
FC Ingolstadt 04
38
17
12
9
61:40
+21
63
5
MSV Duisburg
38
17
11
10
68:48
+20
62
6
Hansa Rostock
38
17
8
13
54:43
+11
59
7
SV Meppen
38
16
10
12
69:57
+12
58
8
TSV 1860 München
38
16
10
12
63:54
+9
58
9
SV Waldhof Mannheim
38
13
17
8
52:47
+5
56
10
1. FC Kaiserslautern
38
14
13
11
59:54
+5
55
11
SpVgg Unterhaching
38
12
15
11
51:54
-3
51
12
Viktoria Köln
38
14
9
15
65:71
-6
51
13
KFC Uerdingen 05
38
12
12
14
40:54
-14
48
14
1. FC Magdeburg
38
10
17
11
49:42
+7
47
15
Hallescher FC
38
12
10
16
64:66
-2
46
16
FSV Zwickau
38
11
11
16
56:61
-5
44
17
Chemnitzer FC
38
11
11
16
54:60
-6
44
18
Preußen Münster
38
9
13
16
49:62
-13
40
19
Sonnenhof Großaspach
38
8
8
22
33:67
-34
32
20
Carl Zeiss Jena
38
5
8
25
40:85
-45
23

Negativlauf hält an: Hansa unterliegt Chemnitz mit 1:2

Im letzten Heimspiel des Jahres wollte der F.C. Hansa den schlechten Auftritt beim Auswärtsspiel in Düsseldorf vergessen machen und an der positiven Heimbilanz arbeiten. Dabei bekam es die Kogge mit dem Chemnitzer FC zu tun, der sich in der vergangenen Wochen stabilisierte – jedoch seit fünf Spielen auf einen Dreier wartete.

Hansa ging ohne Nik Omladic (Schulterprobleme), aber dafür mit Kapitän Julian Riedel in Partie und wollte von Beginn an zeigen, in welche Richtung das Spiel gehen sollte. Die Härtel-Elf überließ den Gästen zunächst das Spielgerät und lief dann immer wieder kompakt an, um Fehler zu provozieren. Einen ersten Rostocker Angriff schloss Korbinian Vollmann ab, brachte aber zu wenig Druck hinter den Ball. Kurz darauf die nächste gute Balleroberung durch Pepic, doch Hoheneder konnte gerade noch vor Breier klären. Aber auch auf der Gegenseite wurde es gefährlich: Kein Hanseat stoppte Garcia, der für Hosiner querlegte – der bester Angreifer der Gäste schob jedoch völlig unbedrängt vorbei. Es ging munter weiter im Ostseestadion. Nico Neidhart brach in der 8. Spielminute über rechts durch und legte für Breier auf, dessen Schuss ging aber über den Kasten.

Die Kogge kontrollierte nun die Partie und kombinierte sich immer wieder gefährlich ins letzte Drittel, strahlte dort jedoch zu wenig Gefahr aus. In der 23. Minute landete der Ball aber beinahe im Chemnitzer Kasten: Lukas Scherff erlief einen tiefen Ball von Pepic und brachte scharfe Hereingabe auf Breier - bei dessen Abschluss fehlten nur Zentimeter. Kurz darauf war es dann aber soweit: Wieder Pepic, der Milde einfach überlief und erneut für Breier auflegte. Diesmal war der Rostocker – wenn auch etwas glücklich – erfolgreich und markierte die verdiente 1:0-Führung.

In der Folge war der FCH weiterhin das spielbestimmende Team, wenngleich man immer wieder Hosiner auf aufpassen musste, über den es bei Chemnitz ab und an gefährlich wurde. Kurz vor Pause zeigte sich die Rostocker Hintermannschaft kurzzeitig unaufmerksam und übersah nach einem Freistoß jenen Hosiner am langen Pfosten, der quasi mit dem Pausenpfiff den 1:1-Ausgleich herstellte.

Zu Beginn des zweiten Durchgang brachte Härtel mit Hildebrandt für Vollmann einen frischen Mann für das Mittelfeld, der sich direkt hinter Pascal Breier einordnete. Hansa wollte den alten Abstand schnellstmöglich wiederherstellen, musste jedoch schon nach vier Minuten den nächsten Nackenschlag hinnehmen: Öztürk verlor den Ball und der CFC schaltete schnell um. Letztlich legte Garcia für Tallig quer, der nur noch einschieben brauchte und das 2:1 für die Sachsen markierte.

Hansa versuchte nach dem bitteren Gegentreffer wieder ins Spiel zu finden, kam in dieser Phase aber kaum einmal gefährlich vor das gegnerische Gehäuse. Seine offensive beleben wollte Härtel mit Opoku und Verhoek, die Mitte der zweiten Hälfte in die Partie kamen - doch CFC-Schlussmann Jakubov hatte weiterhin fast nichts zu tun. Die Gäste verteidigten unaufgeregt und Hansa fiel einfach nichts ein. Auch in den drei Minuten Nachspielzeit ging nichts mehr, sodass es bei der 1:2-Heimniederlage blieb.

F.C. Hansa Rostock – Chemnitzer FC 1:2 (1:1)

Tore: 1:0 Breier (24.), 1:1 Hosiner (45.), 1:2 Talig (49.)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Neidhart Riedel, Sonnenberg, Butzen – Öztürk, Pepic (66. Verhoek) – Pedersen (66. Opoku), Vollmann (46. Hildebrandt), Scherff – Breier

Chemnitzer FC: Jakubov – Itter, Hoheneder, Reddemann, Milde – Bonga (46. Tallig), Bohl, Langer, Awuku (72. Blumberg), Garcia – Hosiner (89. Campulka)

Himmelblaue Sehnsucht nach erstem Auswärtssieg

Zuhause top, auswärts Flop – bei der bitteren 1:4-Niederlage der Kogge in Düsseldorf bestätigte sich diese Erkenntnis erneut. Denn wo unser Team auswärts lediglich acht von möglichen 27 Zählern holte, steht vor heimischem Publikum mehr als die doppelte Anzahl an Punkten auf der Habenseite. Für das bevorstehende Derby gegen den Chemnitzer FC ist die Marschroute daher klar. Im letzten Heimspiel des Kalenderjahres soll ein weiterer Dreier unter Dach und Fach gebracht werden!

Der Gegner aus dem Südwesten Sachsens hat unterdessen an einer noch schwerwiegenderen Statistik zu knabbern: In den bisherigen acht Partien auf fremdem Platz gelang dem CFC noch kein einziger Sieg, lediglich drei eingefahrene Punkte bedeuten gemeinsam mit Preußen Münster den letzten Platz der Auswärtstabelle. Ausgerechnet im Duell mit den Adlerträgern hätte dieser Negativserie Anfang November ein Ende gesetzt werden können, doch die Himmelblauen kamen beim SCP trotz dreifacher Führung nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus.

Dennoch zeigt die Chemnitzer Formkurve seit der Verpflichtung von Chef-Trainer Patrick Glöckner, der Mitte September den scheidenden Coach David Bergner ersetzte, nach oben. Konnte der CFC unter Bergner keinen einzigen Sieg und gerade einmal drei Punkte einfahren, so erspielte sich das Team seit Glöckners Verpflichtung knapp die vierfache Menge und stellte den Kontakt zum ersten Nichtabstiegsplatz wieder her. Aktuell trennen den DDR-Meister von 1967 vier Zähler vom 16. Tabellenplatz, den mit Viktoria Köln momentan ausgerechnet der Verein belegt, dem Glöckner im vergangenen Jahr zur Rückkehr in den Profifußball verholfen hatte.

Im Zuge des letzten Hinrunden-Spieltags treffen beide Vereine nun zum bereits 76. Mal aufeinander – nur dem FC Carl Zeiss Jena stand der FCH häufiger in einem Pflichtspiel gegenüber. Die Bilanz gestaltet sich dabei sehr ausgeglichen: 28 Siegen der Kogge stehen bei 17 Unentschieden 29 Erfolge der Himmelblauen gegenüber. In dieser Statistik will unser Team nach dem Derby und Triumph Nummer sechs im zehnten Heimspiel den Ausgleich geschafft haben.

  • PK nach dem 19. Soieltag
  • Interview nach dem 19. Soieltag
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