Hansa Fanshop
Offizielle Website des F.C. Hansa Rostock - Unsinkbar seit 1965

19. Spieltag2020/21

1:0
Datum
Spielgegner
Ergebnis
15.01.2021
Viktoria Köln - Türkgücü München
0:2 (0:0)
16.01.2021
SpVgg Unterhaching - 1. FC Magdeburg
0:2 (0:1)
16.01.2021
SC Verl - 1. FC Kaiserslautern
1:1 (0:0)
16.01.2021
Hallescher FC - FC Bayern München II
0:4 (0:2)
17.01.2021
KFC Uerdingen 05 - SV Waldhof Mannheim
1:1 (0:1)
17.01.2021
MSV Duisburg - SV Meppen
1:0 (1:0)
18.01.2021
TSV 1860 München - FC Ingolstadt 04
1:0 (0:0)
03.03.2021
VfB Lübeck - F.C. Hansa Rostock
1:0 (0:0)
10.03.2021
1. FC Saarbrücken - FSV Zwickau
1:2 (0:0)
17.03.2021
Dynamo Dresden - SV Wehen Wiesbaden
1:0 (1:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
Hansa Rostock
32
18
7
7
45:28
+17
61
2
Dynamo Dresden
31
18
5
8
51:26
+25
59
3
FC Ingolstadt 04
31
17
7
7
43:34
+9
58
4
TSV 1860 München
32
16
9
7
59:28
+31
57
5
1. FC Saarbrücken
32
13
10
9
55:46
+9
49
6
SC Verl
32
13
9
10
60:49
+11
48
7
SV Wehen Wiesbaden
31
13
9
9
51:43
+8
48
8
Viktoria Köln
32
13
7
12
44:49
-5
46
9
Türkgücü München
32
11
10
11
40:42
-2
43
10
FSV Zwickau
32
11
9
12
39:40
-1
42
11
SV Waldhof Mannheim
31
9
12
10
40:43
-3
39
12
Hallescher FC
32
10
9
13
36:53
-17
39
13
1. FC Magdeburg
32
10
8
14
32:40
-8
38
14
MSV Duisburg
31
10
8
13
41:52
-11
38
15
KFC Uerdingen 05
32
9
9
14
32:42
-10
36
16
SV Meppen
31
11
3
17
32:51
-19
36
17
FC Bayern München II
32
8
10
14
41:46
-5
34
18
1. FC Kaiserslautern
32
6
16
10
34:40
-6
34
19
VfB Lübeck
31
7
9
15
34:46
-12
30
20
SpVgg Unterhaching
31
8
4
19
35:46
-11
28

Die Serie des FCH reißt beim VfB Lübeck: Benyamina sorgt für die Entscheidung

Im Nachholspiel des 19. Spieltags gastierte unser F.C. Hansa im Stadion an der Lohmühle, beim VfB Lübeck. In einer hektischen und intensiven Partie gegen eine engagierte Gastgebermannschaft verlor unsere Kogge mit 0:1 und rutschte damit auf Tabellenplatz drei. In der ersten Halbzeit setzte unser FCH die Grün-Weißen mächtig unter Druck, konnte aber keine großen Chancen herausspielen und ging mit einem 0:0 in die Kabine. In der zweiten Halbzeit drehte Lübeck den Spieß um, erzielte das 1:0 durch Soufian Benyamina und verteidigte die Führung bis zum Schluss.

Im Vergleich zum Auswärtssieg gegen Viktoria Köln nahm unser Chef-Trainer Jens Härte gleich fünf Veränderungen in der Startformation vor. Sonnenberg kehrte in die Anfangself zurück und ersetzte Löhmannsröben, zudem begann Daedlow für Rother im zentralen Mittelfeld, Omladic musste für Vollmann auf der Bank Platz nehmen, Farrona Pulido besetzte anstelle von Türpitz die linke Außenbahn und Lauberbach stürmte für Verhoek.

Die Anfangsphase der ersten Halbzeit war geprägt von einem sehr bissigen Auftakt unser Rostocker, die die Lübecker früh anliefen und immer wieder in die eigene Hälfte drängten. Die erste Chance im Spiel ließ bis zur 9. Minute auf sich warten: Sven Sonnenberg köpfte nach einer Ecke von Bentley Baxter-Bahn knapp über das Tor. Sonnenberg verletzte sich jedoch bei dieser Aktion und musste kurze Zeit später ausgewechselt werden (13.). Danach war das Spiel zerfahren, geprägt von vielen Mittelfeldaktionen und folglich auch ohne Großchancen. Die erste Möglichkeit auf Seiten des VfB Lübeck ergab sich in der 27. Minute: Steinwender hatte auf der linken Außenbahn etwas Platz, nutzte diesen Raum und zog ab, doch Kolke sicherte den Ball. Hansa übernahm danach wieder das Spiel: Nach einer Passstaffette über Bahn und Rhein kam der Spielball zu Lion Lauberbach, der diesen jedoch nicht richtig traf und links am Tor vorbeitrudelte (35.). In den letzten zehn Minuten kam dann nochmal etwas Schwung in die Partie: Vollmann verpasste nach Flanke von Farrona Pulido nur knapp das Spielgerät (38.) bevor es kurz vor der Pause dann gefährlich für unseren FCH wurde. Nach einem sauber herausgespielten Konter der Hausherren flankte der Ex-Rostocker Benyamina auf Ramaj, der den Ball auf Deichmann ablegte – Deichmann kam frei zum Schuss, verfehlte das Tor aber knapp (45.). Mit einem 0:0 schickte Schiedsrichter Wolfgang Haslberger die beiden Mannschaften nach einer üppigen Nachspielzeit von vier Minuten in die Halbzeit.

Die Lübecker kamen schwungvoller aus der Kabine und verbuchten die erste Aktion der zweiten Halbzeit folglich für sich: Die Ecke von Boland fand den Kopf von Malone, der jedoch am Tor vorbeiköpfte (47.). Lübeck machte weiter und erwischte unseren FCH eiskalt: Nach einem langen Einwurf von Malone in den Strafraum kam der Ball über Umwege auf Benyamina, der völlig frei stand und den Ball einnetzte (48.). In der 59. Minute mal wieder ein Zeichen von Hansa: Ein gefährlich getretener Freistoß von Bahn fand aber lediglich den Kopf von Okungbowa. Lübeck blieb in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft und konterte die Kogge immer wieder aus: Nach der Balleroberung von Okungbowa kam Deichmann zum Abschluss, doch Kolke parierte klasse (64.). Der FCH intensivierte die Offensivarbeit in den letzten 20 Minuten des Spiels und kam zu einigen Abschlüssen: Nach einer Flanke von Scherff stand Neidhart alleine vor Raeder, doch der trifft den Ball nicht richtig (74.), Breier verzog in der 76. Minute knapp links und der Schuss von Bahn aus knapp 16 Metern landete in den Händen von Lübecks Schlussmann. Der FCH warf nochmal alles nach vorne, setzte Lübeck stätig unter Druck, die das 1:0 mit allen Kräften verteidigten und unseren FCH den Ball nicht im Tor unterbringen ließen. Dann ertönte der Schlusspfiff – Hansa verliert 1:0 gegen das Schlusslicht aus Lübeck und rutscht auf Tabellenplatz drei.

VfB Lübeck – F.C. Hansa Rostock 1:0 (0:0)

Tor: Benyamina (48.)

VfB Lübeck: Raeder – Chana (65. Bende), Grupe, Rieble, Malone – Deichmann (83. Hertner), Boland, Okungbowa, Ramaj – Steinwender, Akono (48. Benyamina)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Neidhart, Riedel, Sonnenberg (13. Löhmannsröben), Scherff – Daedlow, Bahn, Rhein – Farrona Pulido (60. Verhoek), Lauberbach, Vollmann (60. Breier)

Lübeck und die Sehnsucht nach dem Befreiungsschlag

Am 03. März 2021 kommt es zum Nachholspiel des 19. Spieltags - unsere Kogge gastiert beim Liganeuling VfB Lübeck. Nach dem Sieg gegen Viktoria Köln möchte die Härtel-Elf am Mittwoch (17 Uhr) im Ostsee-Duell nachlegen und mit einem Auswärtserfolg den zweiten Platz in der Tabelle festigen. Für den VfB gilt es dagegen, einen besorgniserregenden Abwärtstrend zu stoppen und dringend benötigte Punkte im Abstiegskampf einzufahren.

Den Lübeckern gelang in der Vorsaison erstmals der Sprung in die 3. Liga. Mit stolzen 20 Siegen aus 25 Spielen grüßte das Team von Trainer Rolf Martin Landerl zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs von der Tabellenspitze der Regionalliga Nord und sicherte sich so den direkten Aufstieg. Der Triumph der grün-weißen Hansestädter dürfte aber nicht nur bei den Lübeckern selbst, sondern auch in Reihen unseres FCH für einige freudige Gesichter gesorgt haben, zumindest was die Entfernung betrifft. Mit dem Spiel in Lübeck erwartet die Mannschaft von Chef-Trainer Jens Härtel nämlich die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison: Nur knapp 130 Kilometer und etwas mehr als eine Stunde Fahrzeit trennen die Spielstätten beider Vereine – für Rostocker Verhältnisse ein echter Luxus.

Im Gegensatz dazu ist die sportliche Situation des Liganeulings aus Schleswig-Holstein nach zuletzt vier sieglosen Spielen alles andere als berauschend. Der VfB Lübeck steht derzeit als Schlusslicht der 3. Liga da und kann mit nur fünf Siegen, fünf Unentschieden und 14 Niederlagen aus 24 Spielen nicht überzeugen. Nach der 2:1-Niederlage gegen den Halleschen FC am vergangenen Sonnabend zeigte sich Trainer Landerl im Anschluss an die Partie trotz allem zuversichtlich. Generell fehle es der VfB-Elf in den vergangenen Wochen an nötiger Durchschlagskraft: „Wie schon in den letzten Spielen fehlt uns vorne die Genauigkeit, der letzte Punch“, äußerte sich der Österreicher.

Dem Kader der Grün-Weißen mangelt es in dieser Spielzeit vor allem an einem echten Torjäger im Sturm: Mit Deichmann (5 Tore) und Zehir (4 Tore) stehen aktuell zwei Mittelfeldspieler an der Spitze der vereinsinternen Torschützenliste. Der Wechsel von Torjäger Ahmet Arslan - in der Vorsaison mit 16 Toren bester Torschütze der Regionalliga Nord - zu Holstein Kiel hat im Sommer ein gewaltiges Loch hinterlassen. Stürmer Patrick Hobsch (13 Tore im Vorjahr) scheint in den Planungen von Trainer Landerl aktuell keine große Rolle mehr einzunehmen und auch Neuzugang Benyamina konnte die Lücke mit bislang nur einem Saisontor nicht füllen.

Apropos Benyamina: Der algerische Stürmer ist einer von gleich vier VfB-Spielern mit Hansa-Vergangenheit. Das Quartett rund um den 30-jährigen Algerier, Lübeck-Kapitän Grupe, Nico Rieble und Elsamed Ramaj bringt es zusammen auf mehr als 220 Einsätze im Dress unseres FCH. Besonders auf den Schlagabtausch freuen wird sich der in Rostock geborene Tommy Grupe, 94 Mal lief er für den F.C. Hansa auf.

Wenn unsere Kogge am späten Mittwochnachmittag an der Lohmühle gastiert, ist es das erste Mal überhaupt, dass beide Mannschaften in einem Pflichtspiel aufeinandertreffen. Sowohl unser FCH als auch der VfB Lübeck wollen das erste direkte Ostsee-Duell unbedingt für sich entscheiden – für eine packende Partie sollte also gesorgt sein.

  • PK nach dem 19. Spieltag
  • sunmakersunmaker