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20. Spieltag2018/19

F.C. Hansa Rostock
0:2
Energie Cottbus
Datum
Spielgegner
Ergebnis
21.12.2018
SV Wehen Wiesbaden - VfR Aalen
2:1 (2:1)
22.12.2018
Karlsruher SC - Eintracht Braunschweig
1:1 (0:1)
22.12.2018
Würzburger Kickers - VfL Osnabrück
1:2 (1:1)
22.12.2018
SV Meppen - Sportfreunde Lotte
2:0 (2:0)
22.12.2018
TSV 1860 München - 1. FC Kaiserslautern
2:1 (0:0)
22.12.2018
Preußen Münster - Fortuna Köln
0:2 (0:1)
22.12.2018
Hallescher FC - FSV Zwickau
2:0 (1:0)
22.12.2018
F.C. Hansa Rostock - Energie Cottbus
0:2 (0:1)
23.12.2018
SpVgg Unterhaching - KFC Uerdingen 05
4:0 (3:0)
23.12.2018
Sonnenhof Großaspach - Carl Zeiss Jena
0:0 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
VfL Osnabrück
30
17
10
3
45:22
+23
61
2
Karlsruher SC
30
15
10
5
47:30
+17
55
3
SV Wehen Wiesbaden
30
16
4
10
57:40
+17
52
4
Hallescher FC
30
14
7
9
35:29
+6
49
5
TSV 1860 München
30
11
10
9
42:33
+9
43
6
Hansa Rostock
30
11
9
10
36:39
-3
42
7
Würzburger Kickers
30
11
8
11
43:36
+7
41
8
Preußen Münster
30
12
5
13
37:36
+1
41
9
1. FC Kaiserslautern
30
10
11
9
36:39
-3
41
10
KFC Uerdingen 05
30
12
5
13
33:43
-10
41
11
SpVgg Unterhaching
30
9
13
8
45:34
+11
40
12
SV Meppen
30
11
6
13
39:40
-1
39
13
Sportfreunde Lotte
30
8
12
10
27:32
-5
36
14
Fortuna Köln
30
9
9
12
30:47
-17
36
15
Eintracht Braunschweig
30
8
11
11
36:45
-9
35
16
FSV Zwickau
29
8
10
11
32:33
-1
34
17
Sonnenhof Großaspach
30
6
16
8
26:30
-4
34
18
Energie Cottbus
29
8
7
14
35:45
-10
31
19
Carl Zeiss Jena
30
5
12
13
31:49
-18
27
20
VfR Aalen
30
5
11
14
37:47
-10
26

Die Negativserie hält an: Hansa unterliegt Cottbus mit 0:2

Was für ein bitterer Sonnabend zwei Tage vor Heiligabend. Mit 0:2 verliert unsere Kogge gegen Energie Cottbus und muss sich am Ende trotz eines kämpferischen Auftritts eine mangelhafte Chancenverwertung mitsamt vergebenem Elfmeter vorwerfen lassen.

Wie gewohnt veränderte Chef-Trainer Pavel Dotchev seine Anfangsformation auch gegen die Lausitzer auf insgesamt drei Positionen und bot an der Seite von Cebio Soukou mit Pascal Breier und Marco Königs einiges an Offensivpower auf. Zudem durfte Lukas Scherff zum ersten Mal seit Ende September wieder von Beginn an ran, er ersetzte Rankovic auf der linken Abwehrseite.

Eingeleitet von einer atemberaubenden Choreographie der Südtribüne passierte auf dem Rasen allerdings erstmal relativ wenig. Während sich Cottbus schon frühzeitig Möglichkeiten erarbeiten konnte, agierte unsere Mannschaft noch zu passiv und vermisste in einigen Szenen auch noch das nötige Matchglück.

In der 22. Spielminute dann Riesenfreude im Ostseestadion – Pascal Breier war nach einem tollen Sprint im Strafraum zu Fall gebracht worden und Schiedsrichter Waschitzki zeigte sofort auf den Punkt. Doch der sonst so nervenstarke Cebio Soukou verpasste die große Chance zur Führung und setzte den Ball deutlich über den Querbalken.

Ungewöhnlich früh mussten beide Teams kurz darauf jeweils zum ersten Mal wechseln. Auf Seiten der Kogge war Marco Königs nach einem Luftduell benommen liegengeblieben und wurde durch Marcel Hilßner ersetzt. Gleiches galt für Energie-Offensivmann Viteritti, für den Fabian Holthaus an alter Wirkungsstätte eingewechselt wurde.

Zehn Minuten vor der Pause sollte der vergebene Strafstoß dann bereits bestraft werden. Nach Stellungsfehler in der Hintermannschaft packte Bender einen Sonntagsschuss aus, mit dem er Gelios nicht den Hauch einer Chance ließ und seine Farben mit 1:0 in Front brachte. Trotz großer Bemühungen unserer Kogge sollte es zur Halbzeit vorerst bei diesem Ergebnis bleiben.

Auch nach Wiederanpfiff war den Profis anzumerken, wie sehr sie dieser unnötige Rückstand ärgerte. Denn Hansa hatte ohne Zweifel mehr von der Partie – ging mit seinen Möglichkeiten aber nicht schlau genug um. Das zeigte sich in der 58. Spielminute erneut, als Hilßner eine flache Flanke wunderbar vor das Cottbuser Tor brachte, dort aber weder Breier noch Soukou vollstrecken konnten.

Der Gast aus der Lausitz machte es hingegen viel abgeklärter und legte in der 64. Minute den vermeintlich vorentscheidenden Treffer nach. Diesmal war es Rangelov, der aus zehn Metern Torentfernung die Nerven behielt und den Ball ins rechte Eck einschob.

Durch Stefan Wannenwetsch kam der FCH eine Viertelstunde vor dem Abpfiff zu einer weiteren Großchance, doch der Mittelfeldmann konnte den guten Steilpass von Evseev nicht an Gästekeeper Spahic vorbeischieben. Sein Versuch sollte gleichzeitig auch die letzte nennenswerte Aktion der Partie sein.

Über die freien Tage mitsamt der anderthalb Wochen im Trainingslager in der Türkei werden unsere Profis nun einiges aufzuarbeiten haben!

F.C. Hansa Rostock – FC Energie Cottbus 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Bender (36.), 0:2 Rangelov (64.)

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Wannenwetsch (77. Williams), Riedel, Hüsing, Rankovic – Hilßner, Bülow, Pepic (46. Evseev), Biankadi – Soukou, Königs (27. Hilßner)

FC Energie Cottbus: Spahic – Weidlich, Stein, Matuwila – Bender, Geisler, Schneider, Viteritti (33. Holthaus), Schlüter – Rangelov (70. Scheidhauer), Mamba

Energie Cottbus trotz Achterbahnfahrt auf Kurs Klassenerhalt

Während für viele Berufstätige bereits der verdiente Weihnachtsurlaub ansteht, muss die Kogge zwei Tage vor Heiligabend nochmal ran. Im letzten Spiel des Jahres soll es dabei trotz Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts so richtig heiß werden im Ostseestadion, denn für unsere Mannschaft zählt gegen Cottbus nichts als ein Sieg. Um den dürftigen Auftritt gegen Aalen vergessen zu machen, Revanche für die Auftaktpleite zu nehmen und allen Hansa-Fans einen versöhnlichen Jahresabschluss zu bescheren!

Mit aller Macht verhindern wollen das natürlich die Gäste aus der Lausitz, die ähnlich wie der F.C. Hansa schon seit einiger Zeit auf ein richtiges Erfolgserlebnis warten. 20 Punkte sammelte das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz in den bisherigen 19 Partien, wird als Liganeuling mit dieser Bilanz aber insgesamt nicht unzufrieden sein. Bei näherer Betrachtung erinnert die Halbserie von Energie trotzdem ein wenig an eine Achterbahnfahrt.

Auf den starken Saisonstart mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen folgte eine lange Durststrecke, die erst am 11. Spieltag mit einem Sieg über den FSV Zwickau beendet werden konnte. Gegen Jena und Kaiserslautern durften die Brandenburger im Anschluss weitere Erfolge bejubeln, fielen zuletzt aber erneut ab. Besonders die 0:1-Heimpleite gegen Schlusslicht Braunschweig vom vergangenen Spieltag wird die Anhänger der Lausitzer hart getroffen haben. Auch Mittelfeldmann Felix Geisler gab nach der Partie zu Protokoll, wie sehr ihm diese Niederlage wehtat.

Die Vorzeichen versprechen in jedem Fall einen offenen Schlagabtausch des traditionsreichen Ost-Derbys. Beide Mannschaften wollen sich unbedingt mit einem Dreier in die Winterpause verabschieden, darüber hinaus möchte Hansa die deutliche Niederlage aus dem Hinspiel egalisieren. Mit Blick auf die Statistik erscheint der Heimsieg definitiv machbar, da Cottbus von allen 17 Begegnungen an der Ostseeküste nur eine einzige gewinnen konnte – und zehnmal mit leeren Händen nach Hause fuhr. Möglicherweise folgt nun das elfte Mal.

  • PK vor dem 20. Spieltag
  • Interview nach dem 20. Spieltag
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