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21. Spieltag2020/21

F.C. Hansa Rostock
4:2
1. FC Saarbrücken
Datum
Spielgegner
Ergebnis
26.01.2021
FSV Zwickau - MSV Duisburg
3:1 (3:0)
26.01.2021
SV Wehen Wiesbaden - Viktoria Köln
2:2 (0:1)
26.01.2021
SV Waldhof Mannheim - Dynamo Dresden
1:0 (0:0)
26.01.2021
1. FC Kaiserslautern - Türkgücü München
0:0 (0:0)
27.01.2021
FC Ingolstadt 04 - Hallescher FC
1:1 (1:0)
27.01.2021
F.C. Hansa Rostock - 1. FC Saarbrücken
4:2 (1:1)
27.01.2021
1. FC Magdeburg - TSV 1860 München
0:1 (0:3)
27.01.2021
VfB Lübeck - SpVgg Unterhaching
1:0 (1:0)
10.03.2021
FC Bayern München II - SC Verl
1:2 (0:0)
17.03.2021
SV Meppen - KFC Uerdingen 05
0:4 (0:2)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
Dynamo Dresden
36
21
6
9
56:29
+27
69
2
Hansa Rostock
36
19
10
7
50:32
+18
67
3
TSV 1860 München
36
18
11
7
66:30
+36
65
4
FC Ingolstadt 04
36
18
11
7
48:38
+10
65
5
1. FC Saarbrücken
37
16
11
10
66:49
+17
59
6
SV Wehen Wiesbaden
36
15
11
10
57:48
+9
56
7
SC Verl
36
14
12
10
65:53
+12
54
8
1. FC Magdeburg
36
14
8
14
41:43
-2
50
9
Viktoria Köln
36
13
10
13
48:55
-7
49
10
SV Waldhof Mannheim
36
12
12
12
48:54
-6
48
11
Türkgücü München
36
12
10
14
44:50
-6
46
12
Hallescher FC
36
12
10
14
46:58
-12
46
13
FSV Zwickau
36
11
12
13
42:44
-2
45
14
MSV Duisburg
36
11
10
15
50:60
-10
43
15
1. FC Kaiserslautern
36
8
17
11
43:48
-5
41
16
KFC Uerdingen 05
36
10
10
16
36:49
-13
40
17
SV Meppen
37
11
5
21
35:60
-25
38
18
FC Bayern München II
36
8
12
16
45:55
-10
36
19
VfB Lübeck
36
8
10
18
39:54
-15
34
20
SpVgg Unterhaching
36
9
4
23
39:55
-16
31

Furiose Schlussphase: Hansa schlägt Saarbrücken mit 4:2 und springt auf Platz 3

Am 21. Spieltag begrüßte unsere Kogge den 1. FC Saarbrücken. Im Spiel gegen den Verfolger aus dem Saarland zeigten unsere Hanseaten nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang eine starke Leistung in Halbzeit zwei und gingen nach einem Konter in Führung. In einer hitzigen wie spektakulären Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse, doch dank eines Doppelpacks von Nico Neidhart behielt unsere Kogge die Oberhand und entschied die Partie mit 4:2 für sich.

Im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Duisburg veränderte unser Chef-Trainer Jens Härtel seine Startformation auf drei Positionen. Roßbach ersetzte den gesperrten Löhmannsröben in der Dreierkette, Björn Rother startete für den ebenfalls gesperrt fehlenden Bahn und Pascal Breier begann auf der linken Außenbahn für Lauberbach.

Die Gäste kamen bissig in die Partie und nutzten gleich die erste Gelegenheit, um in Führung zu gehen: Nach einem langen Ball in die Hälfte unseres FCH hatte Sonnenberg Probleme bei der Ballannahme und legte das Spielgerät direkt in den Lauf von Shipnoski. Der Flügelmann tauchte frei vor Kolke auf und schob flach zur frühen Führung ein (7.). Auch Hansa meldete sich ein erstes Mal vor dem gegnerischen Tor an. Farrona Pulido zog aus der Drehung ab, doch sein Schuss wurde zur Ecke geblockt – die brachte nichts ein (12.). Die nächste Ecke brachte die Saarländer in Not: Der FCS bekam die flache Hereingabe von Rhein nicht geklärt, Roßbach spritzte dazwischen und wurde vom Tritt eines Saarländers getroffen - Elfmeter. John Verhoek übernahm die Verantwortung und verlud Keeper Batz mit einem Schuss in die linke Ecke (14.). Es entwickelte sich ein munteres Spiel mit zwei offensiv ausgerichteten Mannschaften, wenngleich gefährliche Torraumszenen selten blieben. Rheins Schuss aus dem Hinterhalt konnte Batz sichern (22.), Torschütze Shipnoski rutschte der Ball beim Schussversuch von der Strafraumgrenze über den Fuß (28.).  Kurz vor der Pause hatte unser FCH den nächsten Hochkaräter der Partie, nach einer gegnerischen Ecke schaltete die Härtel-Elf blitzschnell: Breier schickte Farrona Pulido mit einem genialen Steilpass in die Tiefe, doch unsere Nummer 19 scheiterte im Eins-gegen-Eins an der Fußabwehr von Torwart Batz (37.). Auch einen Versuch aus der Distanz von Breier hatte der FCS-Schlussmann kurz vor dem Pausenpfiff sicher (42.).

Unser FCH startete besser als der Gast in den zweiten Durchgang und belohnte sich mit einem wunderbaren Konter für starke Anfangsminuten: Nach Ablage von Verhoek nahm Breier auf der linken Seite Fahrt auf und legte den Ball in den Lauf von Scherff. Dessen flache Hereingabe in den Strafraum kam passgenau auf Rother, der gegen die Laufrichtung von Batz vollendete (54.). Nach dem Führungstreffer verlor das Spiel einiges an Tempo, vor den beiden Toren passierte für längere Zeit nichts mehr. Hansa war nun im Mittelfeld präsenter und giftiger in den Zweikämpfen als noch im ersten Durchgang, was dazu führte, dass die Härtel-Elf spielbestimmend blieb und die Offensivbemühungen der Gäste im Keim erstickt wurden. Die nächste Torgelegenheit ergab sich erst in der 80. Minute, als Verhoek eine flache Hereingabe von Scherff im Sechszehner um eine Fußspitze verpasste. Auch ein Distanzschuss von Omladic konnte das Tor von Batz kaum in Gefahr bringen (83.). Im Anschluss läutete der FCS die Schlussoffensive ein, doch stattdessen war es der FCH, der mit dem nächsten Spielzug zuschlug und für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte. Über Schulz und Lauberbach kam die Kugel zu Omladic, der den eingelaufenen Neidhart im Strafraum bediente. Unser Außenverteidiger tauchte frei vor Batz auf und brachte das Spielgerät unhaltbar mit dem ersten Ballkontakt im linken Winkel unter (86.). Doch danach wurde es noch einmal richtig turbulent: Der FCS verkürzte in der 90. Minute nach einem Eckball und bekam durch den Anschlusstreffer von Froese noch einmal Rückenwind. Wenig später sorgte FCS-Kapitän Zeitz für eine unschöne Szene, indem er Neidhart an der Mittellinie mit offener Sohle abgrätschte und dafür von Schiedsrichter Burda die rote Karte sah (90. +1). Neidhart biss trotz Schmerzen in der Nachspielzeit auf die Zähne und lieferte fast mit dem Schlusspfiff die bestmögliche Antwort. Nach Ballverlust des FCS legte Schulz den Ball auf die rechte Seite raus, wo erneut Neidhart viel Platz hatte und den wuchtigen Schuss fast exakt wie beim 3:1 im oberen linken Knick unterbrachte. Mit dem 4:2 war die Entscheidung endgültig gefallen: Hansa behielt die drei Punkte im Ostseestadion und springt mit dem vierten Sieg in Folge auf den dritten Tabellenplatz.

F.C. Hansa Rostock – 1. FC Saarbrücken 4:2 (1:1)

Tore: Shipnoski (7.), Verhoek (FE. / 14.), Rother (54.), Neidhart (86., 90. +5), Froese (90.)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Riedel, Sonnenberg, Roßbach – Neidhart, Rother (88. Herzog), Rhein (88. Daedlow), Scherff – Farrona Pulido (75. Omladic), Verhoek (81. Schulz), Breier (75. Lauberbach)

1. FC Saarbrücken: Batz – Breitenbach, Uaferro (86. Schleimer), Barylla, Vunguidica (64. Thoelke) – Golley (74. Mendler), Zeitz, Jänicke (74. Gouras) – Shipnoski, Jacob, Deville (64. Froese)

1. FC Saarbrücken: Auf den Traumstart folgt die Durststrecke

Keine Zeit zum Durchatmen: Am Mittwoch (19 Uhr) empfängt die Mannschaft von Chef-Trainer Jens Härtel den 1. FC Saarbrücken im heimischen Ostseestadion. Der Aufsteiger legte einen Saisonstart aus dem Bilderbuch hin, befindet sich aber seit  einigen Wochen auf der Suche nach der eigenen Topform. Unser FCH dagegen will den Schwung aus den vergangenen Spielen mitnehmen und seinen Lauf weiter fortsetzen.

Dem Aufsteiger aus dem Saarland gelang ein furioser Saisonstart - eine erfrischend offensive und mutige Spielweise gepaart mit dem nötigen Quäntchen Spielglück beförderte die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok zeitweise bis an die Tabellenspitze. Insbesondere gegen die Spitzenmannschaften setzten die Saarländer immer wieder Ausrufezeichen. So gelangen den Blau-Schwarzen unter anderem Siege in den Spielen gegen unsere Kogge, 1860 München und Dynamo Dresden. Gegen den FC Ingolstadt und Türkgücü fuhr man immerhin Achtungserfolge ein und sicherte sich jeweils einen Zähler. Besonders hervorzuheben ist Flügelmann Nicklas Shipnoski, der mit neun Toren und sechs Assists bislang auf ganzer Linie überzeugen konnte.

Dem starken Saisonauftakt ist es auch zu verdanken, dass sich die Saarländer mit 30 Punkten und einem Nachholspiel in der Hinterhand noch immer in direkter Schlagdistanz zu den obersten Rängen befinden. Denn die anfängliche Euphorie währte nicht ewig, vor allem gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte ließ der FCS zuletzt einige Punkte liegen. Der Rückblick auf die vergangenen Wochen dürfte den Blau-Schwarzen deshalb weniger schmecken: In den vergangenen neun Spielen kam man einzig beim 1. FC Magdeburg zu einem Sieg.

 Am Wochenende kam der FCS nicht über ein torloses Unentschieden beim Schlusslicht aus Lübeck hinaus - und das obwohl man das Spiel mit einigen Hochkarätern früh für sich hätte entscheiden können. Dementsprechend unzufrieden mit der Kaltschnäuzigkeit seiner Mannschaft zeigte sich auch Kwasniok und bewertete das Spiel im Nachgang ergebnistechnisch als „Desaster.“ Doch nicht nur das Resultat dürfte die Stimmung auf der langen Rückreise des FCS getrübt haben: Abwehrchef und Leistungsträger Zellner hat sich im Spiel gegen den VfB verletzt und dürfte lange ausfallen – Verdacht auf Kreuzbandriss.

Doch auch bei unserer Kogge kennt man sich mit Personalsorgen aktuell bestens aus: Hatte man vor der Partie gegen den MSV Duisburg bereits mit Sorge auf die angespannte Personallage geschaut, so hat sich diese vor dem Heimspiel gegen den Aufsteiger nochmals deutlich verschärft: Doppeltorschütze Farrona Pulido trug eine Blessur aus dem Spiel am Sonnabend davon und ist fraglich, definitiv fehlen werden dagegen Löhmannsröben und Bahn, die beide ihre fünfte gelbe Karte gesehen haben.

Im Hinspiel setzte es im Ludwigspark eine 0:2-Niederlage, nachdem ein Handelfmeter unsere Kogge früh auf die Verliererstraße brachte. Am Mittwoch möchte sich die Härtel-Elf nun revanchieren und den vierten Sieg in Folge einfahren. Von Vorteil könnte dabei die besondere Heimstärke unserer Hanseaten gegen den FCS sein: In insgesamt sechs Heimspielen gegen die Saarländer hat Hansa bislang nie den Kürzeren gezogen und dabei sogar fünf Siege eingefahren. Diese Bilanz soll am Mittwoch ausgebaut werden.

  • PK vor dem 21. Spieltag
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  • Interview nach dem 21. Spieltag
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