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22. Spieltag2018/19

2:0
Datum
Spielgegner
Ergebnis
01.02.2019
Preußen Münster - 1. FC Kaiserslautern
2:0 (2:0)
02.02.2019
Würzburger Kickers - VfR Aalen
2:1 (1:0)
02.02.2019
SV Meppen - KFC Uerdingen 05
0:0 (3:2)
02.02.2019
TSV 1860 München - VfL Osnabrück
0:1 (1:2)
02.02.2019
Sonnenhof Großaspach - Sportfreunde Lotte
0:0 (0:1)
02.02.2019
Hallescher FC - Carl Zeiss Jena
0:0 (0:0)
02.02.2019
Karlsruher SC - Fortuna Köln
3:1 (0:1)
03.02.2019
SV Wehen Wiesbaden - F.C. Hansa Rostock
2:0 (1:0)
04.02.2019
FSV Zwickau - Eintracht Braunschweig
0:1 (0:0)
20.03.2019
SpVgg Unterhaching - Energie Cottbus
0:0 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
VfL Osnabrück
33
20
10
3
50:23
+27
70
2
Karlsruher SC
33
16
11
6
51:32
+19
59
3
SV Wehen Wiesbaden
33
18
4
11
63:42
+21
58
4
Hallescher FC
33
16
8
9
38:29
+9
56
5
Hansa Rostock
33
12
10
11
41:43
-2
46
6
Würzburger Kickers
33
12
9
12
46:39
+7
45
7
Preußen Münster
33
13
6
14
41:40
+1
45
8
1. FC Kaiserslautern
33
11
12
10
41:43
-2
45
9
TSV 1860 München
33
11
11
11
43:36
+7
44
10
KFC Uerdingen 05
33
13
5
15
39:51
-12
44
11
FSV Zwickau
33
11
10
12
38:38
0
43
12
SV Meppen
33
12
7
14
42:44
-2
43
13
SpVgg Unterhaching
33
9
14
10
45:39
+6
41
14
Sportfreunde Lotte
33
9
12
12
30:37
-7
39
15
Sonnenhof Großaspach
33
7
17
9
29:33
-4
38
16
Eintracht Braunschweig
33
8
13
12
38:48
-10
37
17
Fortuna Köln
33
9
10
14
34:55
-21
37
18
Energie Cottbus
33
9
8
16
42:53
-11
35
19
Carl Zeiss Jena
33
7
13
13
36:52
-16
34
20
VfR Aalen
33
6
12
15
40:50
-10
30

Ambitioniert aber unbelohnt - Hansa unterliegt in Wiesbaden mit 0:2

Alles gegeben, vieles versucht – am Ende aber wieder mit leeren Händen dagestanden. Der F.C. Hansa verliert auch das zweite Pflichtspiel des neuen Jahres, nachdem die Leistung zwar über weite Strecken stimmte, die Mannschaft vor dem Tor aber erneut die letzte Konsequenz vermissen ließ.

Im Vergleich zur Auftaktniederlage in Braunschweig stellte Chef-Trainer Jens Härtel zu Beginn gleich auf drei Positionen um. Neben Rückkehrer Maximilian Ahlschwede rückte auch Neuzugang Tanju Öztürk in die Startformation und sollte gemeinsam mit Amaury Bischoff für Stabilität im defensiven Mittelfeld sorgen. Für unseren Strategen mit der Rückennummer 10 war es der erste Einsatz seit Ende September.

Kontrolliert und mit einer Menge an Bewegung ging unsere Mannschaft die Partie an, konnte vorerst aber ebenso wenig wie der Gastgeber für eine echte Torchance sorgen. Trotz des guten Starts geriet die Kogge in der 26. Spielminute urplötzlich in Rückstand. Wiesbadens Kuhn hatte einen Freistoß aus 20 Metern butterweich um die Mauer geschlenzt und Gelios keine Abwehrchance gelassen.

Nur fünf Minuten später dann Aufregung auf der gegenüberliegenden Seite: Lukas Scherff war beherzt an mehreren Verteidigern vorbeigegangen und konnte den Ball in die Mitte legen, wo Biankadi den Einschuss aber um Zentimeter verpasste. Scherff war es auch in der Folge, der sich immer wieder in das Offensivspiel einschaltete und die Vorderleute mit seinem stürmischen Auftritt mitreißen wollte – eine weitere Großchance sprang zunächst aber nicht heraus.

Kurz vor dem Halbzeitpfiff sah sich unsere Mannschaft dann im Glück: Wehens Schmidt hatte mit seiner Flanke den freistehenden Lorch gefunden, der das Leder aus kürzester Distanz an den Pfosten jagte. Den Nachschuss von Hansch blockte Bischoff gedankenschnell ins Seitenaus, sodass es zum Kabinengang beim 1:0-Rückstand blieb.

Ähnlich temporeich ging es auch in Durchgang zwei weiter – denn nach einer ersten Wiesbadener Chance taute die Kogge auf und kam gleich doppelt gefährlich vor das gegnerische Tor. Beide Male war es Soukou, der den Ball nach gutem Kombinationsspiel von rechts in die Mitte brachte, doch erneut Biankadi und auch Königs versagten vor Keeper Kolke die Nerven.

In der Folge entwickelte sich eine packende Partie, da beide Mannschaften mit nahezu offenem Visier agierten und vor allem Hansa mit aller Macht auf den Torerfolg drückte. Dabei helfen sollten auch Pascal Breier und Marcel Hilßner, die nach ihrer Einwechslung direkt präsent waren und für weitere Impulse sorgten. Entschieden war hier noch nichts.

Doch so sehr sich unser Team bemühte – die Torschüsse, die den vielversprechenden Angriffen folgten, waren letztlich einfach zu unplatziert. So auch in der 80. Minute, als Scherff den Ball punktgenau aufgelegt bekam, aus fünf Metern Entfernung aber an einem heranfliegenden Wiesbadener scheiterte. Zuvor hatte Breier bereits in Kolke seinen Meister gefunden. Sollte es das schon gewesen sein?

Zumindest folgte noch ein weiteres Tor, allerdings auf der aus Rostocker Sicht falschen Seite. Denn nachdem die Kogge den Ball tief in der gegnerischen Hälfte verlor, ging es beim SV Wehen ganz schnell. Über zwei Stationen landete das Leder beim erst kurz zuvor eingewechselten Gül, der aus 20 Metern cool blieb und wuchtig zum 2:0-Endstand traf.

SV Wehen Wiesbaden – F.C. Hansa Rostock 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Kuhn (26.), 2:0 Gül (88.)

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Ahlschwede, Hüsing, Riedel, Scherff – Pepic (76. Evseev), Öztürk, Bischoff – Soukou, Königs (68. Hilßner), Biankadi (65. Breier)

SV Wehen Wiesbaden: Kolke – Kuhn, Mockenhaupt, Dams, Dittgen – Schmidt, Lorch (83. Gül), Titsch Rivero, Kyereh – Diawusie (68. Schwadorf), Hansch (77. Brandstetter)

Wehen Wiesbaden will Anschluss nach oben halten

Zweites Pflichtspiel, zweite Auswärtsfahrt - nach Braunschweig steht der Kogge am Sonntag (13 Uhr) bereits die nächste Aufgabe in der Ferne bevor. Dabei ist die Marschroute klar: Gegen den SV Wehen Wiesbaden muss ohne Wenn und Aber wieder ein Dreier her. Die vergangenen Ausflüge in die Brita-Arena erwiesen sich zumindest als sehr ergiebig für das Rostocker Punktekonto.

Gewappnet sollte die Mannschaft von Trainer Jens Härtel trotzdem sein. Denn auch wenn die Wiesbadener eine durchwachsene Vorbereitung erlebten - zum Restrunden-Auftakt konnte das Team aus der hessischen Landeshauptstadt beim FC Energie Cottbus einen weitestgehend überzeugenden Sieg einfahren. Mittendrin statt nur dabei: Neuzugang Florian Hansch, der bei seinem Debüt per Doppelpack großen Anteil am gelungenen Start hatte. Seine Treffer ebneten den Weg zur vorentscheidenden 3:0-Pausenführung.

Durch zwei späte Gegentreffer musste das von Rüdiger Rehm trainierte Team trotzdem nochmal zittern. "Wir hatten höllisches Glück, dass das 2:3 erst in der 90. Minute gefallen ist", resümierte der Coach nach dem Spiel und bemängelte, dass seine Mannschaft das hohe Niveau der ersten Hälfte nicht bis zuletzt durchzog.

Umso glücklicher war der Übungsleiter angesichts des zweiten Sieges in Serie, durch den die Wiesbadener nur noch sechs Punkte hinter Rang drei liegen. Um nochmal oben anzugreifen, wurden neben Doppelpacker Hansch zwei vielversprechende Jungprofis verpflichtet. Mit Agyemang Diawusie kehrt ein gefährlicher Flügelstürmer zurück, der den SV Wehen im Sommer mit der Empfehlung von 16 Scorerpunkten in Richtung Ingolstadt verließ, dort aber kaum zum Zug kam. Zu einer weiteren sofortigen Verstärkung soll auch Gökhan Gül werden. Er absolvierte für die Regionalliga-Mannschaft von Fortuna Düsseldorf alle 19 Spiele der Hinrunde und stand in Cottbus bereits zwanzig Minuten auf dem Feld.

Mut zur Wende macht indes der Blick auf die Statistik. Denn in Wiesbaden ist die Kogge bereits fünf Spiele in Folge ungeschlagen - auch im vergangenen Jahr gab es dank des goldenen Treffers von Soufian Benyamina einen umjubelten 1:0-Erfolg. Das Hinspiel im heimischen Ostseestadion konnte unser Team dank eines Last-Minute-Treffers von Cebio Soukou ebenfalls für sich entscheiden. Ein gutes Omen?

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