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23. Spieltag2020/21

F.C. Hansa Rostock
3:2
SC Verl
Datum
Spielgegner
Ergebnis
05.02.2021
F.C. Hansa Rostock - SC Verl
3:2 (0:2)
06.02.2021
SV Waldhof Mannheim - 1. FC Kaiserslautern
0:2 (0:2)
06.02.2021
SV Meppen - SpVgg Unterhaching
3:2 (2:2)
06.02.2021
FC Ingolstadt 04 - Viktoria Köln
2:1 (0:1)
06.02.2021
FSV Zwickau - Hallescher FC
2:2 (2:1)
06.02.2021
1. FC Magdeburg - Dynamo Dresden
0:1 (0:0)
07.02.2021
FC Bayern München II - KFC Uerdingen 05
0:1 (0:1)
07.02.2021
SV Wehen Wiesbaden - Türkgücü München
3:1 (1:0)
03.03.2021
1. FC Saarbrücken - MSV Duisburg
4:1 (1:0)
17.03.2021
VfB Lübeck - TSV 1860 München
-:- (-:-)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
Dynamo Dresden
25
16
3
6
45:22
+23
51
2
FC Ingolstadt 04
25
14
5
6
35:27
+8
47
3
Hansa Rostock
25
13
6
6
37:25
+12
45
4
SV Wehen Wiesbaden
25
12
8
5
44:34
+10
44
5
1. FC Saarbrücken
25
12
7
6
44:33
+11
43
6
TSV 1860 München
25
11
8
6
46:24
+22
41
7
Türkgücü München
26
10
10
6
34:30
+4
40
8
SC Verl
24
10
7
7
47:36
+11
37
9
Hallescher FC
25
9
8
8
32:38
-6
35
10
SV Waldhof Mannheim
26
8
10
8
37:39
-2
34
11
FC Bayern München II
25
7
9
9
33:34
-1
30
12
FSV Zwickau
24
8
6
10
28:32
-4
30
13
SV Meppen
24
9
3
12
29:36
-7
30
14
KFC Uerdingen 05
23
7
6
10
19:27
-8
27
15
MSV Duisburg
25
7
6
12
32:44
-12
27
16
Viktoria Köln
25
7
6
12
30:43
-13
27
17
1. FC Kaiserslautern
26
4
14
8
25:32
-7
26
18
1. FC Magdeburg
26
6
6
14
24:39
-15
24
19
VfB Lübeck
25
6
5
14
26:38
-12
23
20
SpVgg Unterhaching
26
6
3
17
26:40
-14
21

3:2-Sieg nach Herzschlagfinale: Hansa dreht Spiel gegen Verl im zweiten Durchgang

Am 23. Spieltag empfing unsere Kogge den SC Verl zum Verfolgerduell im Ostseestadion. Gegen die Mannschaft von Trainer Guerino Capretti geriet unser FCH in der ersten Halbzeit trotz guten Chancen mit 0:2 in Rückstand, im zweiten Durchgang drehte Hansa dann auf – und machte dank Matchwinner Türpitz in der Nachspielzeit das entscheidende 3:2.

Im Vergleich zum 4:2-Heimsieg gegen Saarbrücken veränderte unser Chef-Trainer Jens Härtel seine Anfangsformation auf drei Positionen: Bahn und Löhmannsröben kehrten nach ihren abgesessenen Sperren für Rother und Roßbach zurück in die Startelf, zudem begann Lauberbach auf der linken Angriffsseite für Pascal Breier.

Mit der ersten Aktion der Partie fing sich unsere Kogge die kalte Dusche ein, denn nach nicht einmal drei Minuten gab es Elfmeter für den Gast aus Ostwestfalen: Sander setzte mit einem Steilpass Rabihic in Szene, der Sonnenberg mit einem Wackler aussteigen ließ und von dessen Grätsche zu Fall gebracht wurde. Beim anschließenden Strafstoß ahnte Kolke zwar die Ecke, doch der Schuss von Janjic ins linke Eck war zu platziert (4.). Hansa musste sich kurz schütteln, die Gäste dagegen machten direkt weiter - wieder ging Rabihic ins Duell mit Sonnenberg und legte an der Strafraumkante ab für Corboz, der Kolke zu einer starken Parade zwang (6.). Im Anschluss fand unsere Kogge besser in die Partie, übernahm zunehmend die Regie auf dem Feld und kam um ein Haar zum Ausgleich: SCV-Keeper Brüseke verschätzte sich bei einer Flanke von Neidhart und war nach einem Kopfball von Lauberbach schon geschlagen, doch der Ball prallte vom linken Pfosten wieder zurück aufs Spielfeld (23.). Und auch die nächste richtig große Gelegenheit gehörte Weiß-Blau: Verhoek verlängerte im Strafraum eine Flanke von Lauberbach, doch am zweiten Pfosten setzte Neidhart den Kopfball aus kürzester Distanz knapp über den gegnerischen Kasten (31.). Wenig später lag der Ball dann endlich im Netz der Gäste – doch der Treffer zählte nicht. Nach einem Freistoß verwertete Lauberbach die Kopfballablage von Sonnenberg, der aber zuvor wohl im Abseits stand (35.). Hansa war längst feldüberlegen und hätte den Ausgleich verdient gehabt, doch es kam, wie es kommen musste, die Ostwestfalen nutzten ihre nächste Chance und erhöhten noch vor der Pause. Sander brach auf rechts durch und schloss im Strafraum ab, beim ersten Versuch konnte Kolke einmal mehr stark parieren, doch gegen den Nachschuss des freistehenden Schikowski musste sich auch unser Kapitän geschlagen geben (38.) Mit dem 0:2 ging es kurz darauf in die Katakomben.

Jens Härtel reagierte in der Halbzeitpause auf den Rückstand und nahm gleich vier Wechsel vor, unter anderem kamen die Neuzugänge Schwede und Türpitz zu ihren Debüts. Hansa suchte nach dem Seitenwechsel weiter den Weg nach vorne und belohnte sich mit der nächsten Chance endlich für den hohen Aufwand: Rhein flankte den Ball aus dem linken Halbfeld und fand im Strafraum Verhoek, der sich im Luftduell gegen Mikic durchsetzte und mit dem Kopf zum Anschlusstreffer vollstreckte (55.). Unser FCH hatte jetzt Rückenwind und glich umgehend aus: Omladic zog von rechts in die Mitte und schloss an der Strafraumkante ins kurze Eck ab, Torhüter Brüseke hatte zwar die Hand am Ball, doch der Schuss rutschte ihm über den Handschuh – das 2:2 (59.) Die Gäste waren jetzt wieder gefordert und erhöhten prompt die Schlagzahl im Spiel nach vorne: Schikowski kombinierte sich auf links in den Strafraum, sein Schuss rauschte um Zentimeter am Pfosten vorbei (63.). Spätestens jetzt war der Ausgang des Spiels komplett offen, denn auch Hansa machte weiter Druck. Bahns Schuss wurde von einem Verler geblockt (79.), Verhoek köpfte nach Eckball über das Tor (80.). Auch die Gäste gaben sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden und hatten kurz vor Schluss die Riesen-Chance zur erneuten Führung: Nach einer Flanke von Ritzka kam Putaro am Fünfmetereck zum Kopfball, Kolke und die Latte bewahrten den FCH gemeinsam vor dem erneuten Rückstand (90. +1). Doch Hansa bekam noch einen Angriff – und schaffte in letzter Minute nach einem Konter tatsächlich noch den Lucky-Punch! Breier brachte mit einem starken Seitenwechsel Türpitz ins Spiel, der noch einmal antrat, in die Mitte zog und das Leder aus gut 20 Metern im linken Eck unterbrachte (90. +3). Dann war das Spiel aus, Hansa gewann auch das fünfte Spiel in Folge und springt – zumindest vorübergehend – auf einen direkten Aufstiegsplatz.

F.C. Hansa Rostock – SC Verl 3:2 (0:2)

Tore: Janjic (FE. / 3.), Schikowski (38.), Verhoek (54.), Omladic (59.), Türpitz (90. +3)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Riedel, Löhmannsröben (46. Rother), Sonnenberg – Neidhart, Bahn, Rhein, Scherff (46. Schwede) – Farrona Pulido (46. Türpitz), Verhoek (87. Breier), Lauberbach (46. Omladic)

SC Verl: Brüseke – Lannert, Langenberg, Mikic, Ritzka – Corboz (61. Köhler), Kurt, Sander (90. Schwermann) – Schikowski, Janjic, Rabihic (77. Putaro)

SC Verl: Liganeuling klopft oben an

Am 23. Spieltag bittet unsere Kogge am Freitagabend (19 Uhr) den SC Verl im heimischen Ostseestadion zum Flutlichtspiel. Unsere Kogge geht nach zuletzt vier Siegen in Folge mit breiter Brust in das Duell mit dem Tabellennachbarn, doch auch der SCV ist im Kalenderjahr 2021 noch ungeschlagen – und schielt in seiner ersten Drittliga-Saison auf den ganz großen Wurf.

Die Ostwestfalen zählen mit Sicherheit zu den Überraschungsteams der laufenden Spielzeit. Während viele Fans die Schwarz-Weißen vor der Saison in die Riege der Abstiegskandidaten eingereiht haben, steht der SC Verl aktuell auf Tabellenplatz 5 - und richtet den Blick jetzt sogar eine Spielklasse höher, denn aktuell bereitet der Verein für den Fall des Aufstiegs den Lizenzantrag für die 2. Bundesliga vor. Innerhalb des Vereins würde man sich jedenfalls „nicht gegen einen Zweitligaaufstieg wehren“ und ist sich „sicher, auch eine solche Herausforderung stemmen zu können“, so Pressesprecher Meyer.

In der ersten Drittliga-Saison der Vereinsgeschichte besticht der freche Aufsteiger mit dem schon in der Regionalliga so erfolgreich praktizierten Offensivfußball und stellt so nicht von ungefähr die zweitbeste Angriffsreihe der Liga (40 Tore). Vor allem das Trio um den 34-jährigen Sturmroutinier Zlatko Janjic, Yildirim und Rabihic hat sich in der Hinrunde in den Vordergrund gespielt und ist gemeinsam mit 36 Scorerpunkten maßgeblich am Erfolg der Ostwestfalen beteiligt. Doch die mutige Spielweise hat ihren Preis, denn dem SCV ist eine leichte defensive Anfälligkeit zu unterstellen: Erst drei Mal blieb die Mannschaft von Guerino Capretti in dieser Saison ohne Gegentreffer. Zuletzt erspielten sich die Verler einen 3:1-Heimsieg gegen den SV Meppen und blieben so das sechste Spiel in Folge unbesiegt. Die Gäste dürften also mit ordentlich Selbstvertrauen anreisen, wenngleich man andererseits nur nach zwei der vergangenen neun Partien als Sieger vom Platz ging.

Nach der Verletzung von Stammspieler Barne Pernot (Kreuzbandriss) haben sich die Verler in der Winterpause noch einmal verstärkt und mit Sven Köhler einen defensivstarken Mittelfeldspieler vom VfL Osnabrück ausgeliehen. Der 24-Jährige kam am vergangenen Spieltag gegen Meppen auf seine ersten Einsatzminuten und könnte gegen unsere Kogge nun erstmals von Capretti in die Startelf beordert werden. Auch unser FCH hat kurz vor Transferschluss nochmal personell nachgelegt und mit Tobias Schwede und Philip Türpitz zwei alte Weggefährten von Chef-Trainer Jens Härtel an die Ostseeküste gelotst.

Im Hinspiel fügten unsere Hanseaten dem SC die erste Niederlage der laufenden Spielzeit zu und erkämpften sich in einem nervenaufreibenden Spiel trotz langer Unterzahl drei wertvolle Auswärtszähler. Am Freitag treffen die beiden Mannschaften nun das erste Mal in der Geschichte im Ostseestadion aufeinander. Nach einer zuletzt spielfreien Woche möchte unsere Härtel-Elf nun den fünften Sieg am Stück einfahren – und dem Liganeuling wie in der Hinrunde erneut die drei Punkte entreißen.

  • PK vor dem 23. Spieltag
  • PK nach dem 23. Spieltag
  • Interviews nach dem 23. Spieltag
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