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24. Spieltag2018/19

0:2
Datum
Spielgegner
Ergebnis
15.02.2019
SpVgg Unterhaching - SV Wehen Wiesbaden
1:2 (1:1)
16.02.2019
Fortuna Köln - Eintracht Braunschweig
1:3 (0:0)
16.02.2019
Sonnenhof Großaspach - KFC Uerdingen 05
3:2 (1:1)
16.02.2019
Preußen Münster - VfL Osnabrück
0:0 (0:0)
16.02.2019
Hallescher FC - Sportfreunde Lotte
0:0 (0:0)
16.02.2019
Karlsruher SC - 1. FC Kaiserslautern
0:1 (0:0)
16.02.2019
SV Meppen - Energie Cottbus
3:0 (2:0)
17.02.2019
Würzburger Kickers - F.C. Hansa Rostock
0:2 (0:2)
17.02.2019
FSV Zwickau - Carl Zeiss Jena
2:0 (1:0)
18.02.2019
TSV 1860 München - VfR Aalen
2:1 (0:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
VfL Osnabrück
38
22
10
6
56:31
+25
76
2
Karlsruher SC
38
20
11
7
64:38
+26
71
3
SV Wehen Wiesbaden
38
22
4
12
71:47
+24
70
4
Hallescher FC
38
19
9
10
47:34
+13
66
5
Würzburger Kickers
38
16
9
13
56:45
+11
57
6
Hansa Rostock
38
14
13
11
47:46
+1
55
7
FSV Zwickau
38
14
10
14
49:47
+2
52
8
Preußen Münster
38
15
7
16
48:50
-2
52
9
1. FC Kaiserslautern
38
13
12
13
49:51
-2
51
10
SpVgg Unterhaching
38
11
15
12
53:46
+7
48
11
KFC Uerdingen 05
38
14
6
18
47:62
-15
48
12
TSV 1860 München
38
12
11
15
48:52
-4
47
13
SV Meppen
38
13
8
17
48:53
-5
47
14
Carl Zeiss Jena
38
11
13
14
48:57
-9
46
15
Sonnenhof Großaspach
38
9
18
11
38:39
-1
45
16
Eintracht Braunschweig
38
10
15
13
48:54
-6
45
17
Energie Cottbus
38
12
9
17
51:58
-7
45
18
Sportfreunde Lotte
38
9
13
16
31:46
-15
40
19
Fortuna Köln
38
9
12
17
38:64
-26
39
20
VfR Aalen
38
6
13
19
45:62
-17
31

Stürmisch zum Auswärtssieg – Breier und Soukou sorgen für 2:0-Erfolg in Würzburg

Der Bann ist gebrochen! Nach vier Monaten ohne Auswärtssieg gelingt dem F.C. Hansa dank eines drangvollen Auftakts und zwei frühen Stürmertoren das nächste Erfolgserlebnis. Zu Beginn der zweiten Hälfte spielte der Kogge zudem eine zahlenmäßige Überlegenheit in die Karten, in deren Folge die Führung weitestgehend ungefährdet über die Zeit gebracht werden konnte.

Lediglich auf einer Position veränderte Chef-Trainer Jens Härtel seine Startaufstellung nach dem überzeugenden Heimsieg vom vergangenen Wochenende – Vladimir Rankovic rückte für den angeschlagenen Maximilian Ahlschwede in die erste Elf. Erneut im Mittelfeld beginnen durfte neben Lukas Scherff auch Willi Evseev, zudem hatte die Kogge mit Biankadi, Hilßner und Pepic einiges an Dynamik auf der Bank sitzen.

Ähnlich stürmisch wie gegen Unterhaching wollte Hansa auch endlich auf fremdem Platz auftreten und legte gegen leicht verdutzte Würzburger los wie die Feuerwehr. Schon in der zehnten Minute klingelte es zum ersten Mal im Tor der Roten, nachdem Breier eine Flanke perfekt aufnehmen konnte und den Ball unhaltbar im linken Eck versenkte.

Wie im Rausch gelang unserer Mannschaft nur zwei Minuten später bereits das 2:0. Diesmal war ein langer Ball aus dem Halbfeld bei Cebio Soukou gelandet, der noch ein paar kurze Schritte machte und FWK-Keeper Drewes mit seinem satten Schuss aus 18 Metern Torentfernung nicht den Hauch einer Chance ließ. Was für ein Auftakt!

Doch auch die Hausherren wachten mit zunehmender Spieldauer auf und setzten mit einem Distanzschuss von Skarlatidis in der 21. Spielminute ein erstes Ausrufezeichen. Hansa-Keeper Gelios konnte diesen allerdings glänzend vereiteln. Sieben Minuten später bewahrte Julian Riedel seinen Farben mit einer Riesentat die Null, als er den bereits im Netz gewähnten Abschluss von Küc gedankenschnell von der Linie kratzte.

Nachdem sich die Partie in der Folge ein wenig beruhigte, musste der FCH kurz vor dem Pausenpfiff noch ein zweites Mal tief durchpusten. Würzburgs Göbel hatte das Leder aus halbrechter Position mit viel Schnitt in die Mitte gebracht, von wo aus der von Rieble abgefälschte Ball an den Querbalken klatschte. Kurz darauf unterbrach Schiedsrichter Tobias Fritsch die turbulente Partie vorerst.

Mit mächtig Tempo ging es auch im zweiten Durchgang weiter. Schon nach einer halben Minute lief der erste Konter über den gut harmonierenden Doppelsturm der Kogge und auch die Hausherren kamen in Person von Dominic Baumann zu einer ersten Torannäherung. In die Karten spielte unserer Mannschaft ab der 50. Minute auch die zahlenmäßige Überlegenheit auf dem Rasen, den FWK-Verteidiger Hajtic nach einem Foul an Evseev folgerichtig verlassen musste.

In Überzahl agierend sorgte der F.C. Hansa nun für Ruhe im eigenen Spiel und fuhr deutlich weniger Konter als noch in Halbzeit eins. Mit der Einwechslung von Merveille Biankadi und Mirnes Pepic wollte Coach Härtel zwanzig Minuten vor dem Ende nochmal für frischen Wind sorgen und gegen die immer müder agierenden Roten auf das entscheidende dritte Tor drängen.

Und wie schon gegen Haching stand Biankadi bereits kurz nach seiner Hereinnahme direkt im Rampenlicht, nachdem er per Steilpass freigespielt worden war, mit seinem Abschluss aber am glänzend reagierenden Drewes scheiterte. Zehn Minuten vor dem Ende konnte auch Pepic nochmal für ein Ausrufezeichen sorgen, allerdings landete sein Schuss aus diagonaler Position im Außennetz und sollte gleichzeitig die letzte nennenswerte Aktion der Partie darstellen!

Würzburger Kickers – F.C. Hansa Rostock 0:2 (0:2)

Tore: 0:1 Breier (10.), 0:2 Soukou (12.)

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Rankovic (82. Hildebrandt), Hüsing, Riedel, Rieble – Evseev (70. Pepic), Öztürk, Wannenwetsch, Scherff – Soukou, Breier (70. Biankadi)

Würzburger Kickers: Drewes – Ofosu-Ayeh, Hägele, Schuppan, Hajtic – Göbel, Bachmann (77. Elva), Küc (62. Gnaase), Skarlatidis (82. Breitkreuz) – Baumann, Ademi

Würzburger Kickers seit Jahreswechsel im Höhenflug

Sieben Spiele in Folge konnte die Kogge bis zum vergangenen Wochenende nicht mehr gewinnen, erzielte in 630 Spielminuten überhaupt nur drei eigene Treffer. Mit stark verbesserter Präzision und gänzlich verändertem Gesicht wurde dieser Serie gegen Unterhaching endlich ein Ende gesetzt. Im Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers (Sonntag, 13 Uhr) will unser Team nun direkt nachlegen.

Doch wenn es seit der Winterpause mit Ausnahme von Tabellenführer VfL Osnabrück und dem SV Wehen Wiesbaden ein weiteres Team der Stunde geben sollte, kommen mit Sicherheit die Kickers in Frage. Noch Ende Dezember trennten die Rot-Weißen lediglich drei Zähler vom ersten Abstiegsrang. Dank voller Punktzahl aus den ersten drei Partien des neuen Jahres kletterte die von Michael Schiele trainierte Mannschaft bis auf Rang sieben und kann möglicherweise sogar noch ein Wort um Relegationsplatz drei mitreden.

Gestartet war der Höhenflug mit einem überzeugenden 3:0-Auswärtssieg beim KFC Uerdingen, der die Entlassung von Uerdingens Aufstiegstrainer Stefan Krämer zufolge hatte. Gegen den VfR Aalen durften die Würzburger dank eines Last-Minute-Treffers in der 91. Spielminute den nächsten Dreier bejubeln und wiesen zuletzt auch den FC Energie Cottbus mit 2:1 in die Schranken.

Dass der FWK aktuell so erfolgreich ist, lässt sich wohl vor allem durch die große Variabilität des Kaders begründen. Denn während andere Teams meist einen absoluten Torjäger haben, ist bei den Kickers die Mannschaft der Star. Insgesamt sammelten schon sechs Akteure mehr als fünf Scorerpunkte, Top-Torschützen sind mit jeweils sieben Treffern Dominic Baumann und Orhan Ademi. Beide präsentierten sich gerade in jüngsten Partien als brandgefährlich.

Da sich scheinbar auch die Offensive unseres F.C. Hansa wieder auf dem Weg zu alter Stärke befindet, könnte die bevorstehende Begegnung zu einer sehr torreichen werden. In vier der fünf Aufeinandertreffen beider Vereine fielen bislang immer mindestens drei Treffer. So auch in der Hinrunde, als es im heimischen Ostseestadion eine empfindliche 0:4-Niederlage setzte.

Um die bislang höchste Saisonniederlage vergessen zu machen und die Kogge wieder in ruhigeres Fahrwasser zu manövrieren, soll am Sonntag unbedingt die Revanche gelingen!

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