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24. Spieltag2020/21

0:0
Datum
Spielgegner
Ergebnis
13.02.2021
1. FC Kaiserslautern - FC Bayern München II
1:1 (0:0)
13.02.2021
TSV 1860 München - F.C. Hansa Rostock
0:0 (0:0)
13.02.2021
SV Waldhof Mannheim - SV Wehen Wiesbaden
0:1 (0:0)
14.02.2021
SpVgg Unterhaching - 1. FC Saarbrücken
0:1 (0:1)
14.02.2021
Dynamo Dresden - VfB Lübeck
3:1 (2:0)
15.02.2021
Türkgücü München - 1. FC Magdeburg
2:1 (2:1)
09.03.2021
Viktoria Köln - SV Meppen
-:- (-:-)
16.03.2021
Hallescher FC - MSV Duisburg
-:- (-:-)
17.03.2021
SC Verl - FC Ingolstadt 04
-:- (-:-)
27.03.2021
KFC Uerdingen 05 - FSV Zwickau
-:- (-:-)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
Dynamo Dresden
25
16
3
6
45:22
+23
51
2
Hansa Rostock
24
13
6
5
37:24
+13
45
3
SV Wehen Wiesbaden
25
12
8
5
44:34
+10
44
4
FC Ingolstadt 04
24
13
5
6
32:27
+5
44
5
TSV 1860 München
25
11
8
6
46:24
+22
41
6
1. FC Saarbrücken
24
11
7
6
40:32
+8
40
7
Türkgücü München
26
10
10
6
34:30
+4
40
8
SC Verl
24
10
7
7
47:36
+11
37
9
Hallescher FC
25
9
8
8
32:38
-6
35
10
SV Waldhof Mannheim
26
8
10
8
37:39
-2
34
11
FC Bayern München II
25
7
9
9
33:34
-1
30
12
FSV Zwickau
24
8
6
10
28:32
-4
30
13
SV Meppen
24
9
3
12
29:36
-7
30
14
KFC Uerdingen 05
22
7
6
9
19:24
-5
27
15
MSV Duisburg
24
7
6
11
31:40
-9
27
16
Viktoria Köln
24
7
6
11
28:39
-11
27
17
1. FC Kaiserslautern
26
4
14
8
25:32
-7
26
18
SpVgg Unterhaching
26
6
3
17
26:40
-14
21
19
1. FC Magdeburg
25
5
6
14
20:37
-17
21
20
VfB Lübeck
24
5
5
14
25:38
-13
20

0:0 im Verfolgerduell: Hansa rettet in Unterzahl einen Punkt gegen 1860 München

Am 24. Spieltag gastierte unser F.C. Hansa Rostock beim Verfolgerduell im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße, beim TSV 1860 München. Gegen die Mannschaft von Michael Köllner ging in der ersten Halbzeit wenig, vor allem in der Offensive. Beide Mannschaften konnten vor allem defensiv überzeugen. In der zweiten Halbzeit ging es so weiter: 1860 München hatte die Offensivchancen, Hansa verteidigte mit vollem Einsatz und sicherte sich in Unterzahl das Unentschieden.

Im Vergleich zum 3:2 Last-Minute-Heimsieg gegen den SC Verl nahm unser Chef-Trainer Jens Härtel einige Veränderungen in der Startelf vor: Roßbach ersetzte den angeschlagenen Julian Riedel, Rother begann für Löhmannsröben, Farrona Pulido blieb für Omladic auf der Bank und Philip Türpitz kam auf der linken Außenbahn zu seinem Startelf-Debüt, indem er Lauberbach ersetzte.

Die erste Halbzeit stand ganz im Zeichen des Abtastens, mit wenigen Offensivaktionen - die Löwen kamen jedoch bissiger in die Partie und störten unsere Kogge früh. Die erste gefährliche Situation gehörte auch dem Heimteam: Mölders verlängerte einen Steilpass aus der eigenen Hälfte direkt per Kopf auf Biankadi, der zum Abschluss kam und in letzter Sekunde von Lukas Scherff geblockt werden konnte (4.). 1860 blieb die bessere Mannschaft und kam so zu ihrer zweiten Möglichkeit: Wieder spielten die Löwen den hohen Ball in Persona Lex auf Sascha Mölders, der ihn mit der Brust annahm, aber noch rechtzeitig von Neidhart gestört werden konnte (11.). In der 23. Spielminute rutschte das Hansa-Herz kurz in die Hose: Steinhart flankte den Ball in den Strafraum unserer Kogge, wo Salger lauerte und den Ball direkt abnahm, doch Kolke lenkte den Schuss mit seinen Fingerspitzen an die Latte. Beide Mannschaften überzeugten vor allem mit ihrer Defensive, sodass die Vielzahl an Offensivchancen auf sich warten ließ. Hansa fiel bis zu diesem Zeitpunkt deshalb nur mit zwei Szenen auf: Sonnenberg (27.) und Verhoek (28.) holten sich gelbe Karten ab. Auch zum Ende der ersten Halbzeit war in der Offensive nur die Mannschaft von Michael Köllner präsent: Über einen geblockten Seitfallzieher von Neudecker kam der Ball auf Umwegen zu Lex, der den Ball am Tor vorbeiköpfte (39.) und Biankadis scharfe Flanke in der 41. Minute fand keinen Abnehmer. Viel mehr kam von beiden Mannschaften in der ersten Halbzeit nicht.

Die zweite Halbzeit startete bescheiden für unseren FCH: John Verhoek, der in der ersten Halbzeit wegen Meckerns die gelbe Karte kassierte, foulte einen der Löwen und sah daraufhin die gelb-rote Karte (49.). Und auch der Offensivdruck der Münchener blieb bestehen: In der 54. Spielminute stand Mölders nach einer erneuten Flanke richtig im Strafraum, doch der Schuss ging knapp über den Kasten von Markus Kolke. Drei Minuten später (57.) dann Biankadi, der einen kurzen Pass verarbeitete und gefährlich vor Kolke auftauchte, der die Situation aber kommen sah. Im Laufe des Spiels erhöhten die Löwen den Druck auf unseren F.C. Hansa Rostock kontinuierlich - zu klaren Chancen kamen die Münchener jedoch nicht, die Abwehr unseres FCH hielt dem Druck der Gastgeber stand. Nachdem lange nichts Erwähnenswertes vor beiden Tore geschah, erlebte unsere Kogge in der 82. Spielminute eine Schrecksekunde: Nach Hereingabe von Lex schloss der Toptorschütze Mölders per Volley aufs untere rechte Eck ab, doch Markus Kolke streckte sich und parierte stark. In der Nachspielzeit wurde es dann noch einmal brenzlig: Zuerst blockte Scherff einen Schuss von Biankadi (90. +1), danach sorgte eine Flanke für Verwirrung im Strafraum (90. +3). Dann war Schluss, Schiedsrichter Weickenmeier pfiff das Spiel ab. Markus Kolke und die Verteidigung hielten hinten die Null und bescherten dem FCH so einen Punkt.

TSV 1860 München – F.C. Hansa Rostock 0:0 (0:0)

Tore: -

TSV 1860 München: Hiller – Willisch, Erdmann, Salger, Steinhart – Neudecker (75. Greilinger), Wein, Dressel (64. Tallig), Biankadi – Lex (90. Knöferl), Mölders

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Neidhart, Sonnenberg (46. Löhmannsröben), Roßbach, Scherff – Rother (71. Schwede), Rhein (79. Daedlow), Bahn – Omladic (79. Farrona Pulido), Verhoek, Türpitz (64. Breier)

1860 München: Die beste Offensive der 3.Liga bittet zum Tanz

Am 24. Spieltag geht es für unseren F.C. Hansa Rostock am Sonnabend (14 Uhr) zum TSV 1860 München. Im 800 Kilometer entfernten Stadion an der Grünwalder Straße bitten die Löwen zum Topspiel und wollen mit einem Heimsieg ihre Konstanz wiederfinden. Unsere Hanseaten peilen nach zuletzt fünf Erfolgen den nächsten Sieg an und könnten den Verfolger mit einem Dreier auf Distanz halten. Für ein packendes Traditionsduell ist also alles vorbereitet.

Anders als unsere Kogge begann das Jahr 2021 für die Löwen mit Startschwierigkeiten. Noch ist die Mannschaft von Trainer Michael Köllner auf der Suche nach der starken Form der Hinrunde, die sie auf Tabellenplatz 3 abschlossen. In den bisherigen drei Rückrunden-Spielen konnten die Löwen lediglich vier von neun möglichen Punkten ergattern, zuletzt mussten die Münchner eine 0:1-Niederlage im Spiel gegen den FSV Zwickau einstecken - befinden sich dennoch mit 37 Punkten aktuell nur einen Platz und einen Zähler hinter unserer Kogge und damit in einer hervorragenden Ausgangslage für die kommenden Wochen. Gerade deshalb ist sich auch Löwen-Trainer Köllner der Wichtigkeit der anstehenden Partie bewusst: „Es gibt nur maximal drei Zähler – aber keine Frage, es ist ein ganz wichtiges Spiel für uns“, ließ der 51-Jährige im Vorfeld durchblicken. Das Duell am Sonnabend steht also ganz im Sinne eines Verfolgerduells im Kampf um die Aufstiegsplätze.

Die Münchner überzeugen in dieser Saison vor allem mit einer gewaltigen Offensiv-Power und stellen mit 42 Toren die erfolgreichste Offensivreihe der Liga. Maßgeblichen Anteil daran hat auch in dieser Spielzeit vor allem der 35-jährige Sturm-Routinier Sascha Mölders. Der 1860-Kapitän führt die Torschützenliste der 3. Liga aktuell mit 13 erzielten Treffern an und durfte sich in der Winterpause über Verstärkung freuen: Mit Flügelspieler Marveille Biankadi (zuvor 1. FC Heidenheim) hat sich ein ehemaliger Hanseat den Löwen angeschlossen und sich auf Anhieb seinen Platz auf der linken Außenbahn der Köllner-Elf erspielt. Doch auch die Bilanz der Münchner Defensive weiß mit bislang nur 21 Gegentreffern durchaus zu überzeugen, sieben Mal stand bei Löwen-Torhüter Hiller sogar die Null.

Im kommenden Spiel wollen Mölders & Co. jetzt dafür sorgen, dass die Münchner endlich ihren kleinen „Hansa-Fluch“ besiegen, denn in den fünf Drittliga-Partien gegen unsere Kogge sind die 1860er bislang sieglos, wettbewerbsübergreifend musste unser FCH in den vergangenen zehn Partien sogar nur eine Niederlage gegen den TSV einstecken. Im Hinspiel trennten sich die beiden Mannschaften in einer nervenaufreibenden Partie mit vielen Nickligkeiten und strittigen Szenen mit 1:1 – ausgerechnet der Ex-Rostocker Dennis Erdmann traf im Ostseestadion kurz nach seiner Einwechslung, für reichlich Diskussionen sorgte zudem ein nicht geahndetes Handspiel von Innenverteidiger Salger kurz vor der Torlinie. Am Sonnabend erwartet unsere Kogge daher nicht nur aufgrund der Tabellenkonstellation ein hitziges Spiel bei frostigen Temperaturen.

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