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26. Spieltag2018/19

1:2
Datum
Spielgegner
Ergebnis
01.03.2019
Hallescher FC - KFC Uerdingen 05
4:0 (3:0)
02.03.2019
Preußen Münster - VfR Aalen
4:0 (1:0)
02.03.2019
Karlsruher SC - VfL Osnabrück
2:1 (0:0)
02.03.2019
FSV Zwickau - Sportfreunde Lotte
0:2 (0:1)
02.03.2019
Fortuna Köln - 1. FC Kaiserslautern
2:2 (1:2)
02.03.2019
SV Meppen - SV Wehen Wiesbaden
1:1 (1:1)
02.03.2019
Sonnenhof Großaspach - Energie Cottbus
0:0 (0:0)
03.03.2019
TSV 1860 München - F.C. Hansa Rostock
1:2 (0:2)
03.03.2019
Carl Zeiss Jena - Eintracht Braunschweig
0:0 (0:0)
04.03.2019
Würzburger Kickers - SpVgg Unterhaching
0:1 (0:1)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
VfL Osnabrück
38
22
10
6
56:31
+25
76
2
Karlsruher SC
38
20
11
7
64:38
+26
71
3
SV Wehen Wiesbaden
38
22
4
12
71:47
+24
70
4
Hallescher FC
38
19
9
10
47:34
+13
66
5
Würzburger Kickers
38
16
9
13
56:45
+11
57
6
Hansa Rostock
38
14
13
11
47:46
+1
55
7
FSV Zwickau
38
14
10
14
49:47
+2
52
8
Preußen Münster
38
15
7
16
48:50
-2
52
9
1. FC Kaiserslautern
38
13
12
13
49:51
-2
51
10
SpVgg Unterhaching
38
11
15
12
53:46
+7
48
11
KFC Uerdingen 05
38
14
6
18
47:62
-15
48
12
TSV 1860 München
38
12
11
15
48:52
-4
47
13
SV Meppen
38
13
8
17
48:53
-5
47
14
Carl Zeiss Jena
38
11
13
14
48:57
-9
46
15
Sonnenhof Großaspach
38
9
18
11
38:39
-1
45
16
Eintracht Braunschweig
38
10
15
13
48:54
-6
45
17
Energie Cottbus
38
12
9
17
51:58
-7
45
18
Sportfreunde Lotte
38
9
13
16
31:46
-15
40
19
Fortuna Köln
38
9
12
17
38:64
-26
39
20
VfR Aalen
38
6
13
19
45:62
-17
31

Breier und Soukou sorgen für Ekstase – Hansa bezwingt 1860 mit 2:1!

Dramatik pur im Traditionsduell! Nach einem packenden Spiel bezwingt unsere Kogge den TSV 1860 München mit 2:1. Zwei Stürmertore von Breier und Soukou brachten den FCH früh auf die Siegerstraße, der Anschlusstreffer von Mölders kam letztlich zu spät.

Gegen die Münchner Löwen setzte Chef-Trainer Jens Härtel vor allem auf eines: Kontinuität. Und so stand im altehrwürdigen Stadion an der Grünwalder Straße zu Beginn die gleiche Elf auf dem Rasen, die bereits gegen Meppen aufgeboten worden war. Taktisch bewegte sich die Mannschaft in einem 4-2-3-1-System.

Eingeleitet von atemberaubenden Choreographien auf beiden Seiten, brannte vor 15.000 Zuschauern direkt buchstäblich die Hütte. Nachdem 1860 schon in der ersten Minute in Richtung Hansa-Tor stürmte, marschierte auch unser Team los und ließ den Gästeblock in Spielminute vier kollektiv ausflippen: Soukou hatte Breier per Lupfer gefunden, der aus kürzester Distanz cool blieb und zum 1:0 ins linke untere Eck traf!

Doch die Löwen präsentierten sich trotz des frühen Rückstands keineswegs geschockt. Vielmehr setzten die Gastgeber immer wieder gefährliche Nadelstiche, die unsere gut organisierte Verteidigung aber zu vereiteln wusste. In der 24. Minute schlug der Ball dann erneut im Tor des TSV ein, nachdem Biankadi Keeper Hiller überlupft hatte – schon im Moment des Zuspiels hatte der Assistent aber seine Fahne gehoben.

Auch tief in Hälfte eins wollten die Teams keineswegs zur Ruhe kommen und erspielten sich Chancen im Minutentakt. Auf Seite der Löwen rutschte Mölders knapp an einer Hereingabe von links vorbei – gegenüber wurde Torwart Hiller durch einen Distanzschuss von Scherff geprüft, der allerdings zu mittig abgeschlossen hatte.

Einen weiteren Höhepunkt sollte die temporeiche Halbzeit in Spielminute 42 noch zu bieten haben. Und was für einen! Über drei Stationen fuhr unsere Kogge einen Bilderbuch-Konter, an dessen Ende der Ball bei Cebio Soukou landete. Uneigennützig von Sturmpartner Breier freigespielt, schaute Soukou den Keeper aus und vollstreckte zum 2:0. Was für ein Tor, was für ein Jubel! Zum Pausenpfiff sprach hier alles für den nächsten Auswärtsdreier der Kogge.

Ähnlich schwungvoll starteten in Durchgang zwei vor allem die Münchner. Mit aller Macht wollten diese den schnellen Anschlusstreffer erzwingen, Mittelfeldmann Ziereis konnte mehrere aussichtsreiche Zuspiele aber nicht verwerten. Sehr viel gefährlicher wurde es sieben Minuten später, als Mölders allein auf Gelios zustürmte, der seinen Abschluss per Glanzparade vereitelte.

In der 69. Minute hatte der F.C. Hansa dann mächtig Glück: Über Steinhart waren die Löwen in den Strafraum eingedrungen, dessen vom Querbalken abgeprallter Schuss in Wembley-Manier wohl vor der Torlinie herunterkam. Kurz darauf musste Gelios doch noch hinter sich greifen. Nach großem Fehler in der Rostocker Hintermannschaft hatte Mölders den Keeper mit einer Körpertäuschung auf den falschen Fuß geschickt und zum 1:2 ins rechte Eck vollendet.

Zwölf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zeigte Schiri Reichel dann auf den Punkt! Biankadi war im Strafraum zu Fall gebracht worden, doch Breier schoss den fälligen Elfmeter viel zu unplatziert in die Hände von Münchens Torhüter. Im direkten Gegenzug bekamen die Sechziger 17 Meter vor dem Tor einen Freistoß zugesprochen, welchen Abruscia nur knapp über die Latte setzte. Was für eine Dramatik!

Aufopferungsvoll kämpfend warf sich unsere Mannschaft in den letzten Augenblicken in jeden Zweikampf, sorgte mit langen Bällen und schnellen Kontern für Entlastung und durfte am Ende feiern. Nach vier Minuten Nachspielzeit wurde die starke Leistung im Traditionsduell mit dem zweiten Auswärtssieg in Serie belohnt!

TSV 1860 München – F.C. Hansa Rostock 1:2 (0:2)

Tore: 0:1 Breier (4.), 0:2 Soukou (42.), 1:2 Mölders (72.)

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Ahlschwede, Hüsing, Riedel, Rieble – Soukou (73. Hilßner), Wannenwetsch, Öztürk (67. Bülow), Scherff – Breier (85. Pepic), Biankadi

TSV 1860 München: Hiller – Berzel, Weber, Mauersberger (46. Paul), Steinhart – Wein, Bekiroglu, Lex (79. Abruscia), Karger – Mölders, Ziereis (55. Owusu)

Heimmacht 1860 will in der Restrunde hoch hinaus

Den SV Meppen weitestgehend kontrolliert, am Ende aber erneut mit leeren Händen dagestanden. Aktuell weiß die Kogge wohl selbst nicht so recht, wohin das Fahrwasser sie führt. Gegen die Konkurrenz aus Bayern konnte unsere Mannschaft dafür zweimal in Folge konstant punkten - auch im Auswärtsspiel beim TSV 1860 München will das Team von Chef-Trainer Jens Härtel unbedingt drei weitere Zähler kapern.

Doch gerade in ihrem heißgeliebten Stadion an der Grünwalder Straße wussten die Löwen im Saisonverlauf fast immer zu überzeugen und haben sich zu einer echten Heimmacht entwickelt. Knapp zwei Drittel ihrer 34 Punkte sicherten sich die Münchner vor eigenem Publikum. Kaum verwunderlich, zählt die Arena mit einem Zuschauerschnitt von 14.900 zu den drei bestbesuchten Stadien der gesamten Liga und ist zu annähernd jedem Heimspiel ausverkauft.

Für welchen Schwung dieser bedingungslose Support bei den Spielern des TSV sorgen kann, musste der VfR Aalen vor zwei Wochen auf dramatische Art und Weise erfahren. Bis sechs Minuten vor Schluss sah alles nach einem Auswärtssieg der Schwaben aus - innerhalb von vier Minuten konnten die Löwen das Ergebnis dann doch noch zu ihren Gunsten wenden. Vom Last-Minute-Sieg beflügelt, war das Team von Trainer Daniel Bierofka zuletzt auch beim FC Energie Cottbus siegreich und verbesserte sich auf Tabellenplatz neun.

Ohnehin gab Ex-Profi und Coach Bierofka seinen Profis schon vor Beginn der Rückrunde ein ambitioniertes Ziel mit auf den Weg. "Ich habe mit meinen Mannschaften in der Rückrunde immer mehr Punkte geholt als in der Hinrunde", ließ der Fußballlehrer während der Wintervorbereitung verlauten und kann dieser Vorgabe nach elf Punkten aus sechs Spielen durchaus nachkommen. Trotz des Abgangs von Stürmer Adriano Grimaldi scheint sein Mannschaftsverbund in Takt zu sein, die Torgefährlichkeit ist den Löwen seit Verlust ihres Top-Torjägers zumindest nicht verloren gegangen.

Im vorerst letzten Auswärtsspiel bei den Münchnern (März 2012) sackte die Kogge dank des goldenen Treffers von Stürmer Freddy Borg alle drei Punkte ein. Schon damals waren über 1.500 Rostocker ihrem Herzensverein bis in die bayerische Hauptstadt gefolgt, am Sonntag darf sich unsere Mannschaft über einen ähnlich starken Rückhalt freuen. Nach dem unglücklichen 2:2-Remis aus dem Hinspiel ein Grund mehr, um 1860 vor heimischer Kulisse erneut in die Schranken zu weisen.

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