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27. Spieltag2019/20

F.C. Hansa Rostock
3:0
Eintracht Braunschweig
Datum
Spielgegner
Ergebnis
06.03.2020
MSV Duisburg - 1. FC Magdeburg
1:0 (1:0)
07.03.2020
Viktoria Köln - Preußen Münster
2:1 (0:0)
07.03.2020
FC Bayern München II - Sonnenhof Großaspach
2:0 (0:0)
07.03.2020
Chemnitzer FC - SpVgg Unterhaching
1:0 (1:0)
07.03.2020
FC Carl Zeiss Jena - TSV 1860 München
0:3 (0:2)
07.03.2020
1. FC Kaiserslautern - SV Meppen
3:3 (1:1)
07.03.2020
Würzburger Kickers - SV Waldhof Mannheim
0:0 (0:0)
08.03.2020
KFC Uerdingen 05 - FSV Zwickau
4:2 (2:1)
08.03.2020
Hallescher FC - FC Ingolstadt 04
1:1 (0:0)
09.03.2020
F.C. Hansa Rostock - Eintracht Braunschweig
3:0 (2:0)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
FC Bayern München II
38
19
8
11
76:60
+16
65
2
Würzburger Kickers
38
19
7
12
71:60
+11
64
3
Eintracht Braunschweig
38
18
10
10
64:53
+11
64
4
FC Ingolstadt 04
38
17
12
9
61:40
+21
63
5
MSV Duisburg
38
17
11
10
68:48
+20
62
6
Hansa Rostock
38
17
8
13
54:43
+11
59
7
SV Meppen
38
16
10
12
69:57
+12
58
8
TSV 1860 München
38
16
10
12
63:54
+9
58
9
SV Waldhof Mannheim
38
13
17
8
52:47
+5
56
10
1. FC Kaiserslautern
38
14
13
11
59:54
+5
55
11
SpVgg Unterhaching
38
12
15
11
51:54
-3
51
12
Viktoria Köln
38
14
9
15
65:71
-6
51
13
KFC Uerdingen 05
38
12
12
14
40:54
-14
48
14
1. FC Magdeburg
38
10
17
11
49:42
+7
47
15
Hallescher FC
38
12
10
16
64:66
-2
46
16
FSV Zwickau
38
11
11
16
56:61
-5
44
17
Chemnitzer FC
38
11
11
16
54:60
-6
44
18
Preußen Münster
38
9
13
16
49:62
-13
40
19
Sonnenhof Großaspach
38
8
8
22
33:67
-34
32
20
Carl Zeiss Jena
38
5
8
25
40:85
-45
23

3:0! Rostocker Schnellstarter feiern hochverdienten Heimsieg

Erst sahen die 12.297 Zuschauer im Ostseestadion schwarz, im Anschluss daran zwei fulminante Halbzeiten ihres F.C. Hansa Rostock gegen Eintracht Braunschweig. Dank eines frühen und eines späten Treffers von Verhoek sowie dem Premierentor von Sturmkollege Hanslik gewinnt die Kogge ihr Heimspiel hochverdient mit 3:0 gegen den Gast aus Niedersachsen und darf zum Abschluss des 27. Spieltags einen wichtigen Heim-Dreier bejubeln.

Während Jens Härtel im Landespokal-Viertelfinale noch auf nahezu allen Positionen rotiert hatte, setzte er gegen die Löwen auf exakt die Elf aus dem vergangenen Montagsspiel gegen Münster. Verzichten musste unser Chef-Trainer neben Mirnes Pepic (Oberschenkelprobleme) auch auf Pascal Breier. Für den Top-Torschützen kam ein Einsatz nach seinem im Training erlittenen Hexenschuss nicht infrage.

Als es um Punkt 19 Uhr dann mit Fußball losgehen sollte, war die Freude aller Beteiligten nur von kurzer Dauer. Aufgrund des Spontanausfalls zweier Flutlichtmasten musste Schiedsrichter Sather die Partie nur Sekunden nach Anpfiff unterbrechen.

Über 20 Minuten dauerte es, bis das Spiel wieder angepfiffen werden konnte – und das Ostseestadion nicht nur aufgrund dieses Umstandes komplett ausflippte. Denn einer bewies trotz aller zwischenzeitlichen Dunkelheit den Durchblick: John Verhoek tauchte nach Steckpass von Nartey in der 2. Minute vor Fejzic auf und traf abgebrüht zur Führung. Ein Paukenschlag, den die Gäste aus Braunschweig aber gut zu verdauen schienen. Zumindest wurde schnell das Offensivspiel forciert – doch auch Treffer Nummer zwei sollte dem BTSV ins eigene Netz fallen. Diesmal hatte sich Hanslik gegen zwei Verteidiger durchgesetzt und per platziertem Flachschuss das 2:0 besorgt (14.). Die Eintracht schien nun vorerst erledigt. Hansa hingegen verpasste durch Opoku, der nach einem Freistoß den Pfosten traf (20.) und kurz darauf allein vor Fejzic scheiterte (28.), sogar beste Möglichkeiten auf das nächste Tor. Anschließend ließ die Kogge es ruhiger angehen, da von Braunschweiger Seite kaum ein Aufbäumen erkennbar war. Kurz vor Abpfiff wurde es nochmal knifflig: Opoku konnte eine tolle Kombination zum 3:0 vollenden, doch Schiri Sather nahm den Treffer aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels zurück. Nach 45 Minuten blieb es so bei der Zwei-Tore-Führung des FCH.

Dass die Niedersachsen die drei Punkte trotz des bis dahin schwachen eigenen Auftritts nicht einfach so herschenken wollten, zeigte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs. Gerade Ex-Hanseat Biankadi erwies sich mit seinen Aktionen und Abschlüssen mehrfach als Gefahrenherd, doch unser Team in weiß-blau stemmte sich gut gegen diese kurze Drangphase. Nach einer guten Stunde gab es dann das nächste dicke Ding auf Rostocker Seite: Nartey war völlig freistehend im Strafraum zum Schuss gekommen, konnte Fejzic jedoch ebenso wenig überwinden, wie im Nachschuss Opoku (59.). Ein weiterer Hochkaräter ließ nicht lange auf sich warten, denn nur vier Minuten später brachte Butzen den Querbalken zum Zittern (63.). All diese verpassten Großchancen auf Seiten des FCH ließen die Partie nach hinten raus weiter offen – für das Nervenkostüm aller Anwesenden sicherlich nicht der beruhigendste Umstand. Doch vom blau-gelben und zu Tage ganz in schwarz gekleideten Gast kam bis zuletzt erschreckend wenig. Hansa brachte die Angelegenheit im Stile eines Topteams über die Ziellinie und durfte in der letzten regulären Minute sogar noch das überfällige 3:0 bejubeln, das Verhoek auf Vorlage vom eingewechselten Vollmann besorgte.

F.C. Hansa Rostock – Eintracht Braunschweig 3:0 (2:0)

Tore: 1:0 Verhoek (2.), 2:0 Hanslik (14.), 3:0 Verhoek (90.)

F.C. Hansa Rostock: Kolke – Reinthaler, Sonnenberg, Riedel – Neidhart (78. Ahlschwede), Butzen, Nartey, Scherff – Hanslik (74. Vollmann), Verhoek, Opoku (86. Granatowski)

Eintracht Braunschweig: Fejzic – Becker, Ziegele, Burmeister, Kijewski – Biankadi (57. Ademi), Kobylanski, Kammerbauer, Schwenk (36. Pfitzner) – Pourié, Proschwitz (67. Bär)

Dank Biankadi und Kobylanski zurück in der Spur

Nach der Auswärtsniederlage in Münster gilt es, den Blick nach vorne zu richten. Im zweiten Montagsspiel der Saison steht unserer Kogge ab 19 Uhr die nächste schwere Aufgabe bevor, denn auf dem Rasen des Ostseestadions bittet die Eintracht aus Braunschweig zum Tanz.

Die Niedersachsen – das drittbeste Team der Hinrunde – zeigten im neuen Jahr bislang eher schwankende Leistungen, was die Statistik der sechs absolvierten Rückrundenspiele verdeutlicht: Zwei Siegen stehen aktuell zwei Unentschieden sowie zwei Niederlagen gegenüber. Zuletzt deutet die Formkurve der Löwen allerdings insofern nach oben, als dass die Mannschaft von Trainer Marco Antwerpen dem schmerzhaften 1:3 in Würzburg am vergangenen Spieltag einen überzeugenden Heimsieg gegen den KFC Uerdingen folgen ließ.

Dabei gelangen der Eintracht ganze vier Treffer gegen eine der bis dato besten Defensiven der Liga, die dem Braunschweiger Offensivspiel kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Schon zur Halbzeit lagen die Hausherren durch zwei Tore von Kobylanski sowie Proschwitz deutlich in Front, ehe Biankadi kurz nach Wiederanpfiff der vierte Streich des Tages glückte. Der Ex-Hanseat, mit dem sich die Löwen bis zum Saisonende von Zweitligist Heidenheim verstärken konnten, genießt bei den Blau-Gelben einen hohen Stellenwert. Seit er da ist, zählte der torgefährliche Außenbahnspieler stets zur Startelf und steuerte zu beiden Siegen in 2020 jeweils einen Treffer bei.

Da auch Mitspieler Kobylanski nach fast dreimonatiger Torflaute gegen Uerdingen wieder glänzen konnte, steht der Kogge eine durchaus knifflige Aufgabe ins Haus. Die bisherige Bilanz aller 13 Aufeinandertreffen beider Vereine ist derweil völlig ausgeglichen. Sowohl Hansa als auch Braunschweig verzeichneten seither fünf Siege im gewohnt heiß umkämpften Duell, das nicht zuletzt aufgrund des 2:1-Hinspiel-Erfolgs der Kogge auch diesmal einiges an Brisanz verspricht.

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