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29. Spieltag2018/19

F.C. Hansa Rostock
1:1
Hallescher FC
Datum
Spielgegner
Ergebnis
15.03.2019
KFC Uerdingen 05 - Fortuna Köln
1:1 (1:1)
16.03.2019
SV Wehen Wiesbaden - Preußen Münster
2:0 (1:0)
16.03.2019
SpVgg Unterhaching - Sonnenhof Großaspach
0:0 (0:0)
16.03.2019
Würzburger Kickers - TSV 1860 München
2:1 (2:1)
16.03.2019
Sportfreunde Lotte - 1. FC Kaiserslautern
0:2 (0:0)
16.03.2019
VfL Osnabrück - Carl Zeiss Jena
3:1 (1:1)
16.03.2019
VfR Aalen - FSV Zwickau
1:1 (1:1)
17.03.2019
Energie Cottbus - Karlsruher SC
0:2 (0:1)
17.03.2019
Eintracht Braunschweig - SV Meppen
3:0 (1:0)
18.03.2019
F.C. Hansa Rostock - Hallescher FC
1:1 (0:1)
Pl
Verein
Sp.
S
U
N
T
D
Pkt
1
VfL Osnabrück
34
21
10
3
52:23
+29
73
2
Karlsruher SC
34
17
11
6
54:33
+21
62
3
Hallescher FC
34
17
8
9
41:29
+12
59
4
SV Wehen Wiesbaden
34
18
4
12
64:45
+19
58
5
Hansa Rostock
34
13
10
11
43:43
0
49
6
Preußen Münster
34
14
6
14
42:40
+2
48
7
FSV Zwickau
34
12
10
12
40:38
+2
46
8
Würzburger Kickers
34
12
9
13
46:41
+5
45
9
1. FC Kaiserslautern
34
11
12
11
41:45
-4
45
10
TSV 1860 München
34
11
11
12
43:39
+4
44
11
KFC Uerdingen 05
34
13
5
16
39:54
-15
44
12
SV Meppen
34
12
7
15
43:47
-4
43
13
SpVgg Unterhaching
34
9
15
10
46:40
+6
42
14
Eintracht Braunschweig
34
9
13
12
41:48
-7
40
15
Sportfreunde Lotte
34
9
12
13
30:40
-10
39
16
Sonnenhof Großaspach
34
7
17
10
29:34
-5
38
17
Energie Cottbus
34
10
8
16
45:53
-8
38
18
Fortuna Köln
34
9
11
14
35:56
-21
38
19
Carl Zeiss Jena
34
8
13
13
39:53
-14
37
20
VfR Aalen
34
6
12
16
40:52
-12
30

Hitzige Punkteteilung: Hansa und Halle trennen sich 1:1

Wie schon in Münster darf unser Team im Ost-Derby gegen den Halleschen FC kurz vor Schluss jubeln. Früh war die Kogge in Rückstand geraten und dem 0:1 hinterhergelaufen, fünf Minuten vor Abpfiff fand Mirnes Pepic doch noch die passende Antwort. Durch den Punktgewinn im Montagsspiel belegt der F.C. Hansa nach 29 Spieltagen Rang sieben.

Eingeleitet von einer großen Protestaktion legte der FCH erneut einen stürmischen Start hin: Bereits kurz nach dem Anpfiff hatte Biankadi Mitspieler Pepic im Strafraum gefunden, dessen Schuss jedoch glänzend abgewehrt wurde. Sieben Minuten später jubelte dann der Gast aus Halle – Heyer war der Rostocker Hintermannschaft im Anschluss an einen Eckball entwischt und hatte den Ball aus kürzester Distanz zur frühen Führung eingeschoben.

Nach der eiskalten Dusche brauchte Hansa ein wenig, um sich zu schütteln. In der 13. Minute wurde es dafür umso gefährlicher: Soukou war seinem Gegenspieler auf der rechten Außenbahn davongelaufen und konnte das Leder gefühlvoll über Keeper Eisele lupfen, doch sein Heber landete am Querbalken. Nur zwei Zeigerumdrehungen später kam Biankadi im Strafraum klar zu Fall – zum Unverständnis aller ließ Schiri Schmidt die Partie aber weiterlaufen.

Das traditionsreiche Ost-Derby machte seinem Namen alle Ehre. Beide Vereine schenkten sich nicht einen Zentimeter und spielten weiterhin munter nach vorn. Auf Seiten des HFC zwang Bahn Torhüter Gelios zu einer Glanzparade, unsere Kogge hielt den Ball dafür weitestgehend in den eigenen Reihen und lauerte auf die Lücke. Angestachelt von der hitzigen Stimmung musste Innenverteidiger Riedel derweil die sträfliche zehnte gelbe Karte hinnehmen.

Kurz vor der Halbzeit ging dann ein Raunen durchs Ostseestadion: Halles Mai war im Strafraum aus zentraler Position zum Abschluss gekommen, scheiterte aber am bärenstarken Gelios. Fast im Gegenzug kam Pepic nach Flanke von Ahlschwede freistehend zum Kopfball, konnte das Leder allerdings nur in den Armen von Eisele platzieren. So blieb es zur Halbzeit beim 0:1-Rückstand.

Den Schwung nahmen beide Mannschaften zunächst auch in den zweiten Durchgang mit. Hansa-Eigengewächs Scherff kam bereits in der 47. Spielminute im Strafraum zum Abschluss, schloss jedoch zu zentral ab. Danach fehlten Soukou auf Flanke von Ahlschwede einige Zentimeter. Die Gäste machten ihrerseits mit mehreren Distanzschüssen auf sich aufmerksam – in dieser Phase lag der nächste Treffer in der Luft.

Doch im weiteren Verlauf schwand die Spielfreude der Kontrahenten deutlich, Duelle im Mittelfeld und lange Schläge in die gegenüberliegende Hälfte zählten nun zum Hauptaugenmerk. Fünfzehn Minuten vor Schluss gab es endlich mal wieder Gefahr, nachdem der Ball über Umwege zu Ahlschwede gelangt war, dessen wuchtiger Versuch erst knapp vor dem Tor abgelenkt werden konnte.

Chef-Trainer Jens Härtel reagierte unterdessen nochmal und wollte mit Williams und Bischoff für weiteren Druck sorgen. Und der FCH folgte seiner Marschroute, drückte in der Schlussphase entschlossen auf den Ausgleich. Dann kam Mirnes Pepic. 20 Meter Torentfernung, ein Blick, ein Schuss – hinein ins Glück! Fünf Minuten vor dem Ende sollte das Publikum dank seines Gewaltschusses zum 1:1-Endstand doch noch einen halbwegs versöhnlichen Abschluss erleben.

F.C. Hansa Rostock – Hallescher FC 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 Heyer (8.), 1:1 Pepic (85.)

F.C. Hansa Rostock: Gelios – Ahlschwede, Hüsing, Riedel (77. Williams), Rieble – Biankadi, Öztürk (77. Bischoff), Pepic, Wannenwetsch (58. Hilßner), Scherff – Soukou

Hallescher FC: Eisele – Lindenhahn, Heyer, Landgraf – Ajani (87. Schilk), Washausen, Mai (79. Manu), Jopek, Bahn – Fetsch, Sohm

HFC vom Mittelmaß in Richtung Liga zwei

Im Anschluss an den dramatischen Auswärtssieg bei Preußen Münster empfängt die Kogge am Montag (19 Uhr) den formstarken Halleschen FC im Ostseestadion. Nach dem Hinrunden-Duell gegen Tabellenführer Osnabrück bereits das zweite Montagsspiel vor heimischem Publikum, in dem unser Team trotz der unglücklichen Ansetzung auch Zuhause endlich wieder maximal punkten will!

13, 13, 13 – was sich wie das Unglück in Person liest, ist in Wahrheit die Endplatzierung des Halleschen FC aus den vergangenen drei Spielzeiten. Zwar mit einem gesicherten Abstand auf die Abstiegszone, aber eben auch ohne Aussicht auf die vordersten Tabellenplätze, mischten die Saalestädter Jahr für Jahr ganz unauffällig im Drittligabetrieb mit. In der aktuellen Spielzeit ist nun plötzlich alles anders. Der HFC hat sich zu einem Topteam entwickelt, ist immer im oberen Drittel zu finden und präsentiert sich seit Wochen auch als ernstzunehmender Aufstiegsanwärter.

Ausgerechnet die 0:1-Heimniederlage gegen unseren F.C. Hansa aus dem vergangenen Oktober sollte für den Traditionsverein dabei zum Wendepunkt werden. Seitdem ist das Team von Trainer Torsten Ziegner zumindest kaum noch aufzuhalten. Aus den folgenden 17 Ligaspielen wurden überragende neun Siege eingefahren, gleichzeitig musste man sich nur der direkten Konkurrenz aus Osnabrück und Karlsruhe sowie kürzlich dem FC Energie Cottbus geschlagen geben. Dank der überaus erfolgreichen Wochen belegen die Rot-Weißen aktuell Rang drei.

Ein Garant für den Erfolg ist ohne Zweifel Mittelstürmer Mathias Fetsch, der in allen Pflichtspielen der Saalestädter auf dem Platz stand und unter dem der Verein eine ganz neue Selbstverständlichkeit entwickelt hat. Die Formel dafür ist ganz simpel: Erzielt oder assistiert der 30-Jährige einen Treffer, gewinnt der HFC die Partie auch. Insgesamt achtmal war das bereits der Fall. Hinten sorgt unterdessen ein alter Bekannter für Stabilität: Ex-Hanseat Kai Eisele, der seinen Kasten in 28 Einsätzen bereits 13-mal sauberhalten konnte. Auch hier ist Halle bereits zweitligareif.

Hoffnung auf den nächsten Heimsieg der Kogge macht trotz der starken Form des Gegners die Statistik. In fünf der jüngsten sechs Begegnungen konnte sich der FCH gegen den Halleschen FC durchsetzen, musste sich zuletzt vor über drei Jahren im direkten Duell geschlagen geben. Schon nach drei Minuten sorgte Cebio Soukou im Hinspiel für den goldenen Treffer zum 1:0-Sieg, nach den Frühstarts gegen Würzburg und München soll ein ähnliches Kunststück erneut gelingen.

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